Hannoversches Aquarell-Schneegestöber

Am Sonntag den 28.03.2021 haben sich einige Zeichner unserer Gruppe zusammen daran gemacht und im Rahmen eines „Virtual Sketchings“ Bilder von Fotovorlagen aus Hannover anfang Februar im Schnee nachgezeichnet.

Hier findet ihr die Bilder wenn ihr euch auch nochmal versuchen wollt: Link

Hier sind die gesammelten Werke unseres „online Treffens“:

Danke an alle Teilnehmer und vor allem Danke an Nina für die Bilder!

Burgen und Schlösser erzeichnet

Am Sonntag den 21.03.2021 haben sich einige Zeichner unserer Gruppe zusammen daran gemacht und im Rahmen eines „Virtual Sketchings“ Bilder zum Thema Burgen & Schlösser aus Thüringen & Sachsen nachgezeichnet.

Es ist so schön meine Heimat in so vielen verschiedenen Stilen gemalt zu sehen! Vielen Dank, dass ihr so zahlreich mitgemacht habt!“

Melanie

Hier findet ihr die Bilder wenn ihr euch auch nochmal versuchen wollt: Link

Hier sind die gesammelten Werke unseres „online Treffens“:

Danke an alle Teilnehmer und vor allem Danke an Melanie für die Bilder!

Kunstkurzkur in Bad Pyrmont

Am Sonntag den 14.03.2021 haben sich einige Zeichner unserer Gruppe zusammen daran gemacht und im Rahmen eines „Virtual Sketchings“ Bilder aus Bad Pyrmont nachgezeichnet.

Hier findet ihr die Bilder wenn ihr euch auch nochmal versuchen wollt: Link

Hier sind die gesammelten Werke unseres „online Treffens“:

Danke an alle Teilnehmer und vor allem Danke an Sonja für die Bilder!

Virtueller Urlaub in Andalusien

Am Sonntag den 07.03.2021 haben sich einige Zeichner unserer Gruppe zusammen daran gemacht und im Rahmen eines „Virtual Sketchings“ Bilder aus Cárdiz in Andalusien nachgezeichnet.

Hier findet ihr die Bilder wenn ihr euch auch nochmal versuchen wollt: Link

Hier sind die gesammelten Werke unseres „online Treffens“:

Danke an alle Teilnehmer und vor allem Danke an Yvonne für die Bilder!

Raureif am Weserradweg

Am Sonntag den 28.02.2021 haben sich einige Zeichner unserer Gruppe zusammen daran gemacht und im Rahmen eines „Virtual Sketchings“ Bilder vom Weserradweg bei Hoyer nachgezeichnet.

Hier findet ihr die Bilder wenn ihr euch auch nochmal versuchen wollt: Link

Hier sind die gesammelten Werke unseres „online Treffens“:

Danke an alle Teilnehmer und vor allem Danke an Hella für die Bilder!

Winterwunderland Schrevenpark Kiel

Am Sonntag den 14.02.2021 haben sich einige Zeichner unserer Gruppe zusammen daran gemacht und im Rahmen eines „Virtual Sketchings“ Bilder zum Thema winterlicher Schrevenpark nachgezeichnet.

Gut das Monika dort um die Ecke wohnt viel unterwegs ist, um uns diesen Quell an winterlichen Eindrücken einzufangen. Es waren ein paar schöne verschneite Tage mit denen schon fast keiner mehr gerechnet hat.

Hier findet ihr die Bilder wenn ihr euch auch nochmal versuchen wollt: Link

Hier sind die gesammelten Werke unseres „online Treffens“:

Danke an alle Teilnehmer und vor allem Danke an Monika für die Bilder!

Virtueller Kurzurlaub auf Sylt

Am Sonntag den 07.02.2021 haben sich einige Zeichner unserer Gruppe zusammen daran gemacht und im Rahmen eines „Virtual Sketchings“ Bilder von Sylt nachgezeichnet.

Die Bilder erinnerten Melanie und mich direkt an unseren Urlaub im November 2019. Viele der hier gezeigten Orte konnten wir damals auch besuchen und sind uns in guten Erinnerungen geblieben. Schön auf diesem Virtuell-zeichnerischen Wege noch einmal im Kopf dort hin reisen zu können 🙂

Hier findet ihr die Bilder wenn ihr euch auch nochmal versuchen wollt: Link

Hier sind die gesammelten Werke unseres „online Treffens“:

Danke an alle Teilnehmer und vor allem Danke an Sigrid für die Bilder!

Winter, wie bestellt an die Tür geliefert

Am Sonntag den 31.01.2021 haben sich einige Zeichner unserer Gruppe zusammen daran gemacht und im Rahmen eines „Virtual Sketchings“ Fotos, welche ich am Vortag in der Kieler Wik aufgenommen habe, nachgezeichnet.

Um zu erklären warum dieser Winter für den Termin nun wie bestellt vor die Tür kam muss ich allerdings etwas weiter ausholen. Melanie und ich wohnen in einem nördlichen Stadtteil von Kiel der sich Wik nennt. Ich habe die Terminplanung für den Januar gegen Ende Dezember, nach einem Spaziergang durch die Wik, gemacht. Ich hatte mich selbst eingetragen für den Termin „Winter in der Wik“. Bei dem Spaziergang lag allerdings kein Schnee, doch ich hoffte den ganzen Januar lang, dass es einmal schneien würde. Es schneite dann zwar auch 1-2 mal etwas, doch leider lag der Schnee dann nur mitten in der Woche am Morgen. Morgens war es immer dunkel und ich hatte keine Zeit, weil ich arbeiten musste. Nachmittags, wenn ich nach 16 Uhr auf dem Heimweg von der Arbeit kam war alles schon immer weggetaut und es wurde früh dunkel. Selbst auf meinem PC, wo ich inzwischen viele Fotos aus Kiel gespeicher hab, konnte ich keine richtigen Winterbilder aus der Wik ausgraben. Langsam begann ich zu zweifeln ob ich den Zeichnern eine richtige Winter-Wik bieten können würde.

Dann brach die Mitte der Woche vor dem Termin an und ich freute mich wie Bolle als für das Wochenende Schnee angesagt wurde. So war für mich ganz klar was ich am 30.01.21 machen würde: Nämlich einen Spaziergang um viele, viele „echte“ Winterbilder in der Wik zu machen. Und was für ein Wintermorgen am Samstag das war. Klare Luft, blauer Himmel und richtig schön sonnig! Klasse!

Es war nachher allerdings ganzschön schwer die Auswahl von etwa 50 auf 5 Bilder zu reduzieren! Hinter diesem Link findet ihr die 5 Bilder, wenn ihr euch auch nochmal versuchen wollt: Link

Hier sind die gesammelten Werke unseres „online Treffens“:

Danke an alle Teilnehmer die mit mir, an diesem Sonntag, die Samstagsbilder, im warmen, nachgezeichnet haben. 🙂

Virtueller Rundgang über den Großflecken

Am Sonntag den 29.11.2020 haben sich einige Zeichner unserer Gruppe zusammen daran gemacht und im Rahmen eines „Virtual Sketchings“ Bilder vom Großflecken in Neumünster nachgezeichnet.

Hier findet ihr die Bilder wenn ihr euch auch nochmal versuchen wollt: Link

Hier sind die gesammelten Werke unseres „online Treffens“:

Danke an alle Teilnehmer und vor allem Danke an Sonja für die Bilder!

Wie Motten um das Licht

Hallo liebe Leserinnen und Leser, heute möchte ich über unser Zeichnertreffen in der Schleusenausstellung des Maritimen Viertels von Kiel am Sonntag den 18.10.2020 berichten.

Wir trafen uns bei Sonnenschein aber leicht kalten Temperaturen am Eingang zum Hinterhof an der ehemaligen Technischen Marineschule, Arkonastraße 1 in der Wik. Dort ist das Museum untergebracht, in dem wir uns heute treffen wollten. Der Wind war an diesem Tag eisig und wir waren schon langsam auf Kieler-Winter-Schmuddelwetter eingestellt. Melanie und ich kamen mit dem Fahrrad und waren gespannt, wieviele Mitzeichner heute wohl kämen. Nach und nach trudelten immer mehr, mit Maske bewaffnet, ein und mir wurde schon Bange, ob wir denn darin auch genug Platz finden würden. Es ist ja derzeit nicht ganz einfach mit einer größeren Gruppe, mit ausreichend Abstand und ohne andere Museumsbesucher zu stören, einen Platz zu finden. Da ich selbst das Museum in diesen Räumlichkeiten noch nicht besucht hatte, hoffte ich also darauf, dass es irgendwo ein paar ruhige Ecken für uns geben würde.

Ich kannte die Schleusenausstellung noch von dem Museum des Wasser und Schifffahrtsamtes auf der Schleuseninsel. Da dieses Museum wegen Sichereheitsbedenken aber schließen musste („Restricted Area“), hat die Schleusenausstellung eine neue Heimat in der Maschinenhalle der Technischen Marineschule gefunden.

Allein der Zugang zum Hinterhof durch einen Dreifach-Torbogen ist schon zeichnenswert mit den Bögen und in Stein gehauenen Symbolen. Meine Überlegung sich dazu in eine windstille Ecke zu setzen, hat später auch eine unserer Mitzeichnerinnen verwirklicht. Ich jedoch ging mit den Anderen ersteinmal eine Runde in die Ausstellung hinein. Dabei durchquert man nach einem kleinen Flur zunächst die Vorlesungs- und Maschinenhalle mit einem festinstallierten Motor sowie ein Schwerlastkran, die einen großen Zugang zum Innenhof hat. Dort wurde auch der Matrosenaufstand 1918 aufgeführt, ein großes Kapitel Kieler Geschichte, welches zum Sturz der Monarchie in Deutschland führte.

Dahinter gibt es zwei Durchgänge zu weiteren Hallen. In einer davon ist die Schleusenausstellung untergebracht, welche histotisches Wissen rund um den Nord-Ostsee-Kanal vermittelt. Dort kann man viele Modelle von Abschnitten des Kanals und maritime Gegenstände bestaunen. Hinter diesem Raum gibt es noch einen Weiteren, wo viele Modelle von Gebäuden aus dem „alten“ Kiel in mühevoller Kleinarbeit gebaut und ausgestellt werden. Kiel galt seit dem Kaiserreich als wichtiger Standort der Kriegsmarine und wurde daher im zweiten Weltkrieg in großen Teilen in Schutt und Asche gelegt. Dabei verlor die Stadt etwa 90% seiner alten Architektur. Hier in dieser Ausstellung kann man in alten Filmaufnahmen und eben angesprochenen Modellen erahnen, welcher architektonische Schatz dabei verloren ging. In einer Unterhaltung mit einem Mitarbeiter des Museums bekam ich so einiges zu dem alten Kiel und den Modellen erzählt und lauschte lange Zeit fasziniert, bis ich mich darauf besann wozu wir heute eigentlich hier waren.

Ich suchte also meine Mitzeichner und mir danach auch ein Plätzchen „am Feuer“. Die meisten von ihnen hatten es sich nämlich an einem „elektronischen Leuchtfeuer“, der Laterne, welche einmal auf einer Boje angebracht war, in großem Halbkreis gemütlich gemacht. So zeichnete ich die Schaar von Zeichnern die alle mit dem derzeit üblichen Corona-Abstand von 1,50m herum saßen mitsamt dem Leuchtfeuer in der mir verbliebenen Stunde.

Im Anschluss, als wir es geschafft hatten, alle zusammen zu rufen, trafen wir uns dann in dem Vorlesungssaal, nur um festzustellen, dass die dezentrale Beleuchtung dort absolut schlecht zum fotografieren ist. Denn es warf Schatten aus allen Richtungen auf unsere Sketchbooks. Also zogen wir wieder um in die Schleusenausstellung. Wir können von Glück sagen, dass zu der Zeit im Museum nicht soviel los war. Schließlich bekam ich dann doch noch ein einigermaßen gelungenes Bild unserer Werke hin.

Nach dem Zusammenlegen ging langsam wieder jeder seiner Wege und ich bekam von den Museumsmitarbeitern noch auf den Weg, dass wir gerne wieder kommen dürfen, sofern es die Lage zulässt. Es wäre sogar möglich, einzelne Modelle vom Alten Kiel auf den großen Tisch im Vorlesungssaal zu stellen, wo wir sie dann von allen Seiten zeichnen könnten. Ich fand dies einen gelungenen Zeichentag mit vielen neuen Impressionen und einem neuen Geheimtipp für die kalte Jahreszeit.

Sommer, Sonne, Universitätsbibliothek

Hallo liebe Leserinnen und Leser im Folgenden will ich euch von unserem Sonnenscheintreffen an einem wunderschönen Sonnentag, den 30.08.2020 berichten. Entgegen aller Befürchtungen hat sich der Sommer an diesem Tag doch noch einmal richtig blicken lassen. Als Treffpunkt für unser heutiges Zeichnen hatten wir uns eine Rasenfläche vor der Zentralbibliothek der CAU Kiel ausgesucht.

Da Melanie an diesem Tag unpässlich war, machte ich mich an diesem wunderschönen Sonntagmorgen bei strahlend blauem Himmel, etwas verspätet – jedoch gut eingecremt mit Sonnenschutzfaktor 50, auf den Weg zur Zentralbibliothek. Gut, dass es bis dahin nicht so weit ist. Einfach ein Stück die Veloroute 10 herunter und dann bei den Sportstätten über die B76 Brücke und schon war ich da. Zuerst etwas allein und mich fragend, ob wohl noch jemand auftauchen würde, aber nach kurzer Zeit entdeckte ich auch schon die ersten Mitzeichner und sie mich. Kurze Zeit später verteilten wir uns auf dem weitläufigen Gelände zwischen Botanischem Garten, Mensa II und der Unibib.

Die Zentrale Universitätsbibliothek der CAU Kiel

Zunächst hatte ich mir vorgenommen, die mit großen Glasfensterwänden besetzten Gebäudeflügel in Richtung der Olshausenstraße zu zeichnen. Ich habe mich dann allerdings doch für die Seite am Eingang entschieden. Dies ist schließlich das bekannteste Eck von diesem Gebäude mit strahlender Aussage von Elisabeth Arlt„Manche leuchten, wenn man sie liest.“ Nachdem ich mich dort auf den Bänken bei der Treppe zur Unibib niedergelassen hatte, trafen noch weitere Mitzeichner ein, die sich für einen Plausch einfanden. Unter anderem Julia, die sich ebenfalls diese Ecke zum Zeichnen aussuchte. So hatte ich dann auch recht schnell ein Motiv für den Vordergrund der ansonsten recht leer gewirkt hätte. ;-D

Malend und schwatzend vergeht die Zeit wie im Fluge. Auch an diesem Tag bei dem die Sonne nach einer gewissen Zeit gnadenlos vom Himmel brannte. So half mir mein Schattenplatz auch nur bedingt. Jedenfalls kamen wir gegen 13 Uhr alle einmal zusammen, um unsere Bilder auszulegen. Zu dem Zeitpunkt war ich noch nicht ganz fertig, würde es aber später vollenden.

Auch nach dem Zusammenlegen hatten wir noch ein paar schöne Gespräche und ließen uns auch im Anschluss noch einmal für einen Plausch nieder. Es sind trotz des etwas anderen Architekturstiles als in der Innenstadt, auch an diesem Tag wieder recht schöne Zeichnungen und Bilder entstanden und alle Anwesenden hatten wieder viel Spaß an diesem Mittag.

Steife Brise an der Hörn

Hallo liebe Leserinnen und Leser. Ich möchte euch noch von unserem Treffen am Dienstag den 21.07.2020 berichten, als wir an der Kieler Hörn zeichneten.

Bevor ich aber nach meiner Arbeit zur Hörn aufbrach, traute ich mich noch, mit der gegebenen Vorsicht, im Sophienhof einzukaufen. Ich befürchtete dadurch, nicht rechtzeitig einzutreffen, als ich schon vorsichtige Fragen dazu hörte, wer denn kommen wolle. Ich schrieb, dass ich mich wohl verspäten würde. Tatsächlich schaffte ich es gerade noch rechtzeitig vor dem vereinbarten Zeitpunkt dort einzutreffen.

Blick von der Hörn

Kurze Zeit später gesellten sich dann noch Hella und Susanne dazu. Gemeinsam guckten wir uns um, was man denn hier eigentlich zeichnen kann. Zunächst dachte ich an den „Hörn Campus“ selbst. Das große Gebäude, welches direkt zwischen Gablenzbrücke und Hörn steht. Sicherlich ein interessantes Motiv, doch ich hätte gegen die Sonne zeichnen müssen. Außerdem lockte mich doch wieder das Panorama der Hörn. Bloß schade, dass derzeit die Klappbrücke, wegen eines technischen Defekts, außer Betrieb ist.

Erste Skizze von Martin

Zunächst waren Wind und Wolken beim Zeichnen noch ganz angenehm, später wurden sie dann doch etwas störend. Spätestens als eine Windböe mir erst eine Seite meines Sketchbooks umklappe und dann noch mein Wassergefäß, einen zweckentfremdeten, wiederverschließbaren Kaugummitopf aus Plastik, von der Bank wehte. Hella wollte, wie gewohnt, etwas früher aufbrechen, weswegen wir unsere Bilder schon einmal zusammen legten. Susanne und ich blieben danach noch etwas. Wir colorierten unsere angefangenen Bilder zuende, bevor wir auch Feierabend machten.

Im kalten Keller von Kiel

Am vergangenen Sonntag den 08.03.2020 waren ein paar Sketcher zum vereinbarten Treffpunkt im Stadtmuseum „Warleberger Hof“.

Es ist schon schwierig Bleistiftzeichungen gut sichtbar aufs Foto zu bekommen und ein scharfes Bild zu machen. Wir waren zu fünft und haben uns alle im Keller aufgehalten. Mein Exponat stand im „Leichenkeller“

Katja

Vielen Dank an Katja für die Bilder. Ihr habt auch Fotos? Dann sendet sie uns doch gerneper Whatsapp oder Email zu.

Diese Bilder sind entstanden:

Beim Alten Mann aufs Meer schauen

Ich möchte euch noch von unserem Treffen am Dienstag den 25.02.2020 im „Der Alte Mann“ berichten. Dies ist ein kleines Café / Restaurant, welches sich in der alten Fischhalle beim Schifffahrtsmuseum befindet.

An diesem Dienstag hetzte ich bei strömendem Regen von meiner Arbeit durch die halbe Innenstadt zu unserem Treffpunkt. Dort erwartete mich ein warmer, trockener Platz und, so hoffte ich, Kaffee und Kuchen. Von der Brücke zwischen NDR und Museum aus konnte ich schon ein paar Zeichner am Fenster sitzen sehen, allerdings war der Tisch schon voll besetzt und alle waren eifrig am Zeichnen.

Als ich mich umguckte, merkte ich erst, dass die umliegenden Tische auch schon von unserer Gruppe in Beschlag genommen wurden, worauf ich mich direkt zu den Zeichnern setzte. Was mich direkt beim Betreten angelacht hatte, war ein lecker Käsekuchen, wozu natürlich ein Cappucino nicht fehlen durfte. Beides war schnell bestellt und geliefert. 🙂

Mein Motiv war für mich schnell klar. Es musste ein Bild mit Blickrichtung Ostufer und den Kränen der German Naval Yards werden (ehemals HDW). Nun fehlte mir nur noch etwas/jemand für den Vordergrund. Da kam es mir recht gelegen, dass sich jemand von unserer Gruppe erbarmte, um vor mir (Rücken-) Modell zu sitzen. Nachdem ich nur den Hintergrund mit dem Blick aus dem Fenster auf die Kräne coloriert hatte, stellte ich allerdings fest, dass der Vordergrund weiß in weiß gar nicht zur Geltung kam. So entschied ich mich dazu, während es draußen grau in grau war und in Strömen regnete, auch im Vordergrund noch ein paar Farbakzente zu setzen.

Diesmal wurde es nur ein kurzes Zeichnen für mich, denn die Anderen waren alle schon eine halbe Stunde vor mir da und wollten dementsprechend auch schon früher wieder aufbrechen.

Im Anschluss an das Zusammenlegen colorierte ich noch etwas nach. Einzig Julia, welche nach mir zu uns gestoßen war, blieb noch etwas länger, um ihr Bild ebenfalls auszuarbeiten.

Auf einen Schwank in die Forstbaumschule

Hallo liebe Leserinnen und Leser. Mit etwas Verspätung berichte ich euch noch gerne von unserem mittäglichen Treffen am 23.02.2020 in der Forstbaumschule.

Nachdem wir im Vorwege noch etwas Überzeugungsarbeit geleistet hatten, wurden wir 7 Zeichner, die sich bei bestem Kieler Schietwedda, diesmal gegen 13:15 Uhr, in der Forstbaumschule trafen. Melanie hatte dort einen Monat im Voraus einen Tisch gebucht, den wir auch fast komplett gefüllt bekamen. Selbst Sonja, die im Vorwege noch schwankte, was für einige Lacher in der WhatsApp Gruppe sorgte, fand sich ein. Sie schwankte natürlich nicht, wie ich in Emojis „😆🥂🥴“ andeutete, weil sie zuviel getrunken hatte, sondern rang um die Entscheidung ob sie zum Zeichnen kommen wolle.

Melanie und ich waren überpünktlich dort und drehten, trotz Regenwetter noch eine klitzekleine Runde durch den Park, bevor wir hinein gingen und auf die ersten Zeichner warteten. Als diese wenige Momente später eintrafen, ließen wir uns zu unserem Tisch führen, der erst noch geräumt werden musste.

Was sich oft schwierig gestaltet, ist die Motivwahl in dieser rustikalen Gastronomie. Es gibt zwar viele schicke Ecken, aber diese sind nicht unbedingt alle von dem Tisch, wo wir diesmal und auch im letzten Jahr gesessen hatten, einsehbar. Auch diesmal versuchte ich wieder die heimelige Stimmung einzufangen. Ich probiere derzeit immer noch etwas Passendes für den „Vordergrund“ zu finden, welcher ja bekanntlich „das Bild gesund macht“ (Ein Spruch den Ulrike Plötz einmal in einem Kurs brachte, welcher mir gut haften geblieben ist). In dem Fall war es eine von den Bedienungen, welche mir passenderweise im richtigen Moment durchs Bild gelaufen ist. Der richtige Moment ist dann, wenn ich die grobe Skizze des Raumes fertig habe und die Zeichnung noch nicht komplett mit Fineliner ausgearbeitet ist. Dazu muss ich sagen, dass ich in solch einem Augenblick natürlich nicht alles einfangen kann. Was gut geht sind Körperhaltung und mit Glück die Mimik. Dinge wie Farbe der Kleidung und weitere Details ergänze ich gerne im Nachhinein, wenn die Bedienung das vierte oder fünfte Mal an mir vorbei läuft.

So zeichnete jeder, was ihm gerade in dem gut gefüllten Gastraum gefiel. Manche zeichneten die schon frühlingshafte Tischdeko, andere die Details des Raumes oder weitere Gäste an den umliegenden Tischen.

Gegen 15 Uhr legten wir die Bilder wie gewohnt zusammen. Seht selbst, was entstanden ist:

Nach dem Zusammenlegen blieben Melanie, Julia und ich noch zum Kaffee und gönnten uns dazu einen Hefekloß bzw. Waffeln mit Vanilleeis und Roter Grütze. Lecker! So ließen wir den Zeichentag entspannt plaudernd ausklingen, bevor wir uns wieder durch den Regen auf den Heimweg machen mussten.