Im kalten Keller von Kiel

Am vergangenen Sonntag den 08.03.2020 waren ein paar Sketcher zum vereinbarten Treffpunkt im Stadtmuseum „Warleberger Hof“.

Es ist schon schwierig Bleistiftzeichungen gut sichtbar aufs Foto zu bekommen und ein scharfes Bild zu machen. Wir waren zu fünft und haben uns alle im Keller aufgehalten. Mein Exponat stand im „Leichenkeller“

Katja

Vielen Dank an Katja für die Bilder. Ihr habt auch Fotos? Dann sendet sie uns doch gerneper Whatsapp oder Email zu.

Diese Bilder sind entstanden:

Beim Alten Mann aufs Meer schauen

Ich möchte euch noch von unserem Treffen am Dienstag den 25.02.2020 im „Der Alte Mann“ berichten. Dies ist ein kleines Café / Restaurant, welches sich in der alten Fischhalle beim Schifffahrtsmuseum befindet.

An diesem Dienstag hetzte ich bei strömendem Regen von meiner Arbeit durch die halbe Innenstadt zu unserem Treffpunkt. Dort erwartete mich ein warmer, trockener Platz und, so hoffte ich, Kaffee und Kuchen. Von der Brücke zwischen NDR und Museum aus konnte ich schon ein paar Zeichner am Fenster sitzen sehen, allerdings war der Tisch schon voll besetzt und alle waren eifrig am Zeichnen.

Als ich mich umguckte, merkte ich erst, dass die umliegenden Tische auch schon von unserer Gruppe in Beschlag genommen wurden, worauf ich mich direkt zu den Zeichnern setzte. Was mich direkt beim Betreten angelacht hatte, war ein lecker Käsekuchen, wozu natürlich ein Cappucino nicht fehlen durfte. Beides war schnell bestellt und geliefert. 🙂

Mein Motiv war für mich schnell klar. Es musste ein Bild mit Blickrichtung Ostufer und den Kränen der German Naval Yards werden (ehemals HDW). Nun fehlte mir nur noch etwas/jemand für den Vordergrund. Da kam es mir recht gelegen, dass sich jemand von unserer Gruppe erbarmte, um vor mir (Rücken-) Modell zu sitzen. Nachdem ich nur den Hintergrund mit dem Blick aus dem Fenster auf die Kräne coloriert hatte, stellte ich allerdings fest, dass der Vordergrund weiß in weiß gar nicht zur Geltung kam. So entschied ich mich dazu, während es draußen grau in grau war und in Strömen regnete, auch im Vordergrund noch ein paar Farbakzente zu setzen.

Diesmal wurde es nur ein kurzes Zeichnen für mich, denn die Anderen waren alle schon eine halbe Stunde vor mir da und wollten dementsprechend auch schon früher wieder aufbrechen.

Im Anschluss an das Zusammenlegen colorierte ich noch etwas nach. Einzig Julia, welche nach mir zu uns gestoßen war, blieb noch etwas länger, um ihr Bild ebenfalls auszuarbeiten.

Auf einen Schwank in die Forstbaumschule

Hallo liebe Leserinnen und Leser. Mit etwas Verspätung berichte ich euch noch gerne von unserem mittäglichen Treffen am 23.02.2020 in der Forstbaumschule.

Nachdem wir im Vorwege noch etwas Überzeugungsarbeit geleistet hatten, wurden wir 7 Zeichner, die sich bei bestem Kieler Schietwedda, diesmal gegen 13:15 Uhr, in der Forstbaumschule trafen. Melanie hatte dort einen Monat im Voraus einen Tisch gebucht, den wir auch fast komplett gefüllt bekamen. Selbst Sonja, die im Vorwege noch schwankte, was für einige Lacher in der WhatsApp Gruppe sorgte, fand sich ein. Sie schwankte natürlich nicht, wie ich in Emojis „😆🥂🥴“ andeutete, weil sie zuviel getrunken hatte, sondern rang um die Entscheidung ob sie zum Zeichnen kommen wolle.

Melanie und ich waren überpünktlich dort und drehten, trotz Regenwetter noch eine klitzekleine Runde durch den Park, bevor wir hinein gingen und auf die ersten Zeichner warteten. Als diese wenige Momente später eintrafen, ließen wir uns zu unserem Tisch führen, der erst noch geräumt werden musste.

Was sich oft schwierig gestaltet, ist die Motivwahl in dieser rustikalen Gastronomie. Es gibt zwar viele schicke Ecken, aber diese sind nicht unbedingt alle von dem Tisch, wo wir diesmal und auch im letzten Jahr gesessen hatten, einsehbar. Auch diesmal versuchte ich wieder die heimelige Stimmung einzufangen. Ich probiere derzeit immer noch etwas Passendes für den „Vordergrund“ zu finden, welcher ja bekanntlich „das Bild gesund macht“ (Ein Spruch den Ulrike Plötz einmal in einem Kurs brachte, welcher mir gut haften geblieben ist). In dem Fall war es eine von den Bedienungen, welche mir passenderweise im richtigen Moment durchs Bild gelaufen ist. Der richtige Moment ist dann, wenn ich die grobe Skizze des Raumes fertig habe und die Zeichnung noch nicht komplett mit Fineliner ausgearbeitet ist. Dazu muss ich sagen, dass ich in solch einem Augenblick natürlich nicht alles einfangen kann. Was gut geht sind Körperhaltung und mit Glück die Mimik. Dinge wie Farbe der Kleidung und weitere Details ergänze ich gerne im Nachhinein, wenn die Bedienung das vierte oder fünfte Mal an mir vorbei läuft.

So zeichnete jeder, was ihm gerade in dem gut gefüllten Gastraum gefiel. Manche zeichneten die schon frühlingshafte Tischdeko, andere die Details des Raumes oder weitere Gäste an den umliegenden Tischen.

Gegen 15 Uhr legten wir die Bilder wie gewohnt zusammen. Seht selbst, was entstanden ist:

Nach dem Zusammenlegen blieben Melanie, Julia und ich noch zum Kaffee und gönnten uns dazu einen Hefekloß bzw. Waffeln mit Vanilleeis und Roter Grütze. Lecker! So ließen wir den Zeichentag entspannt plaudernd ausklingen, bevor wir uns wieder durch den Regen auf den Heimweg machen mussten.

Auf den Spuren der Holstenbrücke

Frohes Neues noch liebe Leserinnen und Leser. Die ersten Wochen dieses Jahres begannen sehr stressig für Melanie und mich, wodurch wir nun erst dazu kommen, die Beiträge über die Treffen zu Beginn dieses Jahres zu schreiben. Ich hoffe, ihr verzeiht uns das.

Das erste Dienstagstreffen fand am 07.01.2020 im Warleberger Hof statt. Dort wird noch bis zum 13.09.2020 die Ausstellung „Die Kieler Holstenbrücke“ gezeigt. Dieses Treffen kam auf Anregung von Sonja zustande, die von der Ausstellung in den Kieler Nachrichten gelesen hatte.

So traf sich unsere Gruppe im Eingangsbreich des Stadtmuseums. Zunächst machten wir einen kleinen Rundgang durch die Räumlichkeiten des Museums, um uns einen geeigneten Platz zum Zeichnen zu suchen. Die Ausstellung zeigt allerdings überwiegend alte Fotos und Bilder von Kiel, rund um die Holstenbrücke. Wenn man jetzt also nicht direkt ein Bild abzeichnen möchte, war also die Frage für uns Urban Sketcher: „Was zeichnen wir denn jetzt hier eigentlich?“

Ich entschied mich dafür, die Atmosphäre der Ausstellungsräume mit einer Vitrine und dem ein oder anderen Zeichner darin einzufangen. Andere Zeichner versuchten sich an Bildern und Details der Raumdekoration, wie dem Stuck. Ein paar von unserer Gruppe konnten sich mit dem heutigen Treffpunkt leider gar nicht anfreunden und gingen nach einer Besichtigung der Ausstellung heim.

Rückblickend war es ein ruhiges Treffen. Wir waren beim Zusammenlegen nur noch 4 Zeichner die tapfer durchgehalten hatten.

Im Anschluss ging ich selbst noch etwas in der Ausstellung stöbern, wobei ich interessanterweise zwei Bilder fand, welche vor 60 bzw. 90 Jahren in Kiel entstanden und mich stark an das erinnerten, was wir heute selbst als „urban sketching“ betreiben.

Sketchen mit Pizza und Kaminfeuer

Am 24.11. waren wir wieder eine recht große Gruppe und hatten uns gegen 13 Uhr in der TraumGmbH eingefunden. Heute hat sich Susanne bereit erklärt etwas zu unserem Treffen zu schreiben:

Die Traumfabrik bot uns zahlreichen Sketchern wieder viele spannende Motive und außerdem ein gemütliches Zusammensitzen mit Kerzenschein, Pizza und heissen Getränken.

Draussen war es so kalt und grau, dass es auch niemand besonders eilig hatte, aufzubrechen.

Besonders die zufälligen interessanten Gespräche mit MitzeichnerInnen aber auch mit Neugierigen, die uns heute immer wieder über die Schulter schauten, waren eine große Bereicherung. Sogar ein 9 jähriger Junge fragte, ob er bei uns mitmachen kann. Nur zu, wir freuen uns immer über neue Gäste!

Susanne

Im Folgenden möchten wir euch noch ein paar Fotos zeigen, welche bei diesem Treffen und dem Essen danach entstanden sind:

IKEA hat auch Waffeln

Etwas verspätet möchte ich euch heute von unserem Treffen am 15.10.2019 im IKEA Kiel berichten. An diesem Tag trafen wir uns im gut gefüllten Café des beliebten Möbel- und Einrichtungshauses. Zuletzt waren wir im Februar schon einmal da gewesen. Link

Als ich gegen 16:20 Uhr eintraf, saßen schon ein paar Zeichnerinnen an einem Tisch und winkten mich heran. Bei dem Betrieb dort hatte ich Mühe sie zu sehen. Ich kam auch diesmal wieder frisch mit dem Fahrrad von der Arbeit und da ich mich beeilt hatte, brauchte ich zunächst ein paar Minuten, um wieder runter zu kommen. Da mir auch nicht direkt ein Motiv zusagte, holte ich mir erst einmal eine Waffel und dazu eine Tasse Cappuccino. Auch beim letzten Mal hier im IKEA hatte ich schon gelernt, dass das Essen ein dankbares Motiv abgibt (welches sich zum Beispiel nicht bewegt oder einfach aufsteht und geht).

Nachdem meine Waffel und der Cappu liniert, gegessen, coloriert und getrunken waren (Genau in dieser Reihenfolge), wagte ich mich dann auch an andere Motive. Inspiriert von Monika, die schon das ganze Treffen über fleißig Menschen zeichnete, probierte ich mich nun auch einmal daran. Gleich als erstes verewigte ich also die liebe Hexe, welche mich doch glatt einmal vor ein paar Monaten als Rasputin aufs Blatt gebannt hat. 😉

Zwischenzeitig legten wir schon einmal die Werke zusammen, da Yvonne leider schon aufbrechen wollte.

Danach saßen wir noch etwa eine weitere Stunde beieinander. Der frei gewordene Platz wurde direkt noch von Lisa besetzt, welche etwas später kam. In dieser Zeit colorierten, schwatzten und blödelten wir noch etwas herum. Gegen Ende sahen unsere Bilder dann folgendermaßen aus:

Zwischen Kriegerdenkmal und Ostseekreuzfahrern

Moin liebe Leserinnen und Leser. Heute berichte ich euch von unserem Zeichnertreffen am Sonntag den 02.06.2019 im Schlosspark. Melanie und ich radelten an diesem Tag zu unserem Treffpunkt.

Als wir eintrafen hatte sich schon eine größere Gruppe an Zeichnern eingefunden und war teils schon ins Skizzieren vertieft. Ich brauchte allerdings erst einen Moment mich zu orientieren und überlegte zusammen mit Melanie, was wir denn hier eigentlich gerne zeichnen wollen. Für mich war es das Kreuzfahrtschiff AIDAbella. Wenn man schon mal hier zeichnet und Eines da ist, dann muss man es auch gleich mal mitnehmen, so dachte ich. Also gingen wir vom Kriegerdenkmal, bei dem wir uns trafen, in Richtung Kunstgalerie. Dort ließen wir uns nach etwas Auskundschaften der Blickachsen im Schatten nieder.

Nun verteilten sich viele Zeichner quer im Park. Allerdings brannte die Sonne so heiß vom Himmel, zu dieser Mittagsstunde, dass es nur im Schatten wirklich lange genug auszuhalten war.

Melanie zeichnete wie die Weltmeisterin auf kleinem Format, ich vertiefte mich in meinen Blick über die Fußgängerbrücke in Richtung Cruise Terminal Ostseekai. Leider kam die Sonne langsam herum, so das ich zwischenzeitig dem Schatten nach eilen musste, um nicht gebraten zu werden. Beim Sketchen hole ich mir in letzter Zeit oft einen Sonnenbrand weg.

Wenn ich mich in eine Zeichnung vertiefe vergeht die Zeit wie im Fluge. Also war es „mir nichts dir nichts“ kurz vor 13 Uhr und wir machten uns auf den Weg zurück zu unserem Treffpunkt am Kriegerdenkmal. Dort sahen wir erst wieviele Zeichner sich noch eingefunden hatten. Insgesamt waren wir wohl so an die 12 Stück, zu diesem ersten „richtigen“ Sommer-Treffen (mit passendem Wetter).

Zeichner am Kriegerdenkmal

Dementsprechend war auch eine beachtliche, bunte Vielfalt an Werken zustande gekommen. Wir legten sie alle auf dem Kriegerdenkmal zusammen und tauschten uns noch viel über die Zeichnungen aus. Soweit ich es heraushören konnte, waren wieder alle sehr zufrieden mit ihren Werken. Ich freue mich nun auf viele folgende Treffen, bei so schönem Wetter, an einem schattigen Plätzchen 😉

Zwischen Gänsen und Kinderwagen

Liebe Leserinnen und Leser, heute möchte ich euch von unserem Treffen am 28.05.2019 im Schrevenpark berichten. An diesem Dienstag war es nur leicht bewölkt, es wehte eine „steife Briese“, doch solange man in der Sonne oder windgeschützt saß, konnte man es ganz gut genießen.

Ich kam wiedermal direkt von der Arbeit in den Schrevenpark und dabei gerade noch rechtzeitig zum Café Castello, bevor sich alle schon anwesenden Zeichner verteilten, um sich einen Platz zu suchen.

Trotz des Windes entschied ich mich für einen Platz mitten auf der Wiese mit Blick in Richtung Schreventeich, denn dort schien schön die Sonne. Viele der Anderen suchten noch etwas den richtigen Platz, bis sie sich direkt auf zwei Bänken am Teich niederließen.

So zeichneten wir alle, wärend ein unaufhörlicher Strom an Radfahrern, Gassigängern, Müttern und Vätern mit Kinderwägen und Gänsen an uns vorüberzog und lärmte. Die Wiese am Schreventeich ist ganzjährig die reinste Gänsefarm und auch an diesem Tag waren viele Kanada- und Graugänse mit ihrem Nachwuchs unterwegs. Direkt anliegend ist ein Hundefreilauf-Platz und der Park ist generell scheinbar das beliebteste Ausflugsziel für junge Eltern mit ihren Kindern in diesem Stadtteil.

Es bot sich so also eine unendliche Zahl an Motiven. Das Problem ist nur, sie in ihrem schnellen Ziehen einzufangen. Zunächst wollte ich einen Kinderwagen für meinen Vordergrund, doch diese hielten einfach nicht lange genug in meinem Blickfeld. So schlug ich dann zu als eine Ahnungslose Radfahrerin ein paar Sekunden lang die Sonne genoß.

Nachdem ich mein Bild coloriert hatte, gesellte ich mich zu den anderen Zeichnern bei den Bänken am Teich und schaute mir ihre Werke an. Ich kam noch rechtzeitig, um in noch relativ großer Runde die Bilder zusammen legen zu lassen und ein kleines Gruppenfoto zu machen.

Zusammenfassend war es wieder ein schöner Spätnachmittag mit vielen interessanten Eindrücken und Resultaten. Einzig hätte es noch gern etwas windstiller sein dürfen, dies jedoch kann man von Kiel wohl ehr selten erwarten.

Kaffee, erstes Grün und zu wenig Menschen – Zeichnen im Statt-Café Kiel

Yvonne schrieb uns einen kleinen Text zu dem Treffen im Stattcafé am Dienstag den 23.04.2019, an dem Melanie und ich leider nicht teilnehmen konnten:

Kaffee, erstes Grün und zu wenig Menschen 

So lässt sich unser heutiges Treffen im Stattcafe zusammenfassen.  Am Fenster des Cafes genossen wir den Blick auf die sonnige Straße. Gerne hätten wir noch mehr Menschen gemalt, aber wir sind ja schnell.  Ein schöner Nachmittag,  der Lust auf mehr macht.

Liebe Grüße Yvonne

PS: Sind Melanie, Britta oder Martin mal nicht dabei, so macht doch bitte Bilder und schickt sie, gerne mit einem kleinen Text versehen, an Melanie oder stellt sie in Whatsapp oder die Facebook Gruppe damit wir allen zeigen können, was ihr schönes gemacht habt. 😉

Bilder vom Norwegenkai

Am Sonntag waren wir am Fähranleger der Color Line. Im Terminal war es schön warm und wir hatten zahlreiche Motive, sodass wir den kommenden Sonntag wieder dort zeichnen werden.

Die Bilder von gestern gibt es aber hier schon einmal:

Auch nächsten Sonntag treffen wir uns wieder hier, ebenfalls um 11 Uhr.

Süßes im Schokodeern

… genossen wir am vergangenen Dienstag. Denn dieses Mal trafen wir uns in dem Café an der Kreuzung Waitz- bzw. Holtenauer Straße.

Bereits von draußen suchten wir uns einen geeigneten Platz, da sich gegenüber die Ansgarkirche befindet und diese mit ihren Verzierungen und Details am Turm und am Portal zum Zeichnen einlädt.

Dieses Mal waren wir ein paar Minuten zu früh dran, nutzten aber die Chance aber, um einen guten Fensterplatz zu ergattern und die restliche Tages-Helligkeit zum Zeichnen der Kirche auszukosten. Aber bei all den Details wurde es dann doch zu schnell dunkel.

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Mittlerweile hatten sich noch mehr Sketcher eingefunden und wir nutzten den großen Tisch in der Mitte sowie zwei kleinere. Dieses Mal waren wir nämlich zu 11t! Da reichte ein Tisch einfach nicht mehr aus.

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Die Motive waren mal wieder breit gefächert. Jeder fand etwas anderes zum Zeichnen.

img_3420-1.jpgMan hätte denken können, dass wir gar nicht alle in dem Café gezeichnet haben. Und doch war es so. So sieht man mal wieder wieviel verschiedene Sichtweisen und Blickwinkel es allein in einem großen Raum geben kann.

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Auf ins Schokodeern!

Am Dienstag treffen wir uns im Schokodeern ab 16 Uhr.

Vom Schokodeern hat man eine gute Sicht auf die Ansgarkirche gegenüber. Man kann aber auch die im Café sitzenden Menschen gut zeichnen.

Wir freuen uns auf euer kommen!

PS. Morgen sind wir in der Nikolaikirche ab 11 Uhr!

Auf den Spuren Kieler Seefahrtsgeschichte

Diesen Sonntag waren wir Entdecker im Schifffahrtsmuseum! Überall gibt es Schiffe, Schiffsutensilien, Matrosenkleidungen und Malereien zu bestaunen. Zurzeit gibt es sogar eine Sonderausstellung zum Matrosenaufstand in Kiel 1918.

So gab es auch für diejenigen, die nicht immer wieder etwas Maritimes zeichnen wollten genügend andere Motive.

Als wir (Martin und ich) ins Museum kamen, sahen wir auch schon einige Sketcher im größten Raum der Halle.

Monika zeichnete gerade die ersten Striche vom Geschehen in der Halle.

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Nach einer kurzen Begrüßungsrunde suchten auch wir nach einem geeigneten Motiv. Im Kopf hatte ich so vieles, was ich zeichnen wollte, aber als ich dann vor Ort war, wusste ich dann gar nicht mehr so recht, was ich eigentlich zeichnen soll. Also begann ich mit der Halle und setzte mich zwischen die „roten Wände“.

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Dieses Mal wollte ich mit Copic Markern herumexperimentieren. Leider hat das nicht ganz so geklappt, wie gehofft. Lag es vielleicht auch am Papier? Also setzte ich mich ans zweite Motiv (weil ich mit dem ersten unzufrieden war).

Martin wählte ein ähnliches Motiv. Er zeichnete aber aus einer anderen Ecke.

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So kompliziert Schiffe auch sind, so interessant finde ich sie aber auch. Also: zeichnete ich eins. Natürlich nur einen Teil, ein Ganzes wäre viel zu aufwändig gewesen. So blickte ich seitlich in den Schaukasten und zeichnete nur bis zur Kante des Kastens. Anstatt der bunten Farben wurde es schwarz-weiß.

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Dann gesellte ich mich zu den anderen Sketchern und schaute denen über die Schulter und überlegte: Zeichne ich noch ein Motiv? Und was sollte ich zeichnen? Irgendwie wusste ich es nicht. Lag es an den vielen Motiven, dass ich mich nicht so recht entscheiden konnte?

Bald darauf trommelten wir auch den Rest der Gruppe zusammen, wobei einige dabei waren, die ich noch gar nicht gesehen hatte (wo haben die sich denn versteckt?). Wie man daran sieht, hatten sich alle gut im Museum verteilt, obwohl wir so viele waren! Und es waren auch neue Gesichter dabei. Das freut mich sehr, wenn wir auch andere (Hobby-)Zeichner mit unserem Sketching-Fieber infizieren können.

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Zur Bilderbesprechung machten viele Fotos von den Zeichnungen, was ich total witzig fand und festhielt: (Nicht alle sind auf dem Foto, da ein Teil erst etwas später zur Besprechung dazu kam.)

Nachdem die meisten „genug gezeichnet“ hatten und wir uns verabschiedeten, blieben noch einige wenige und zeichnete ihr letztes Motiv zuende oder noch ein neues Motiv, so wie ich zum Beispiel. Ich nahm mir dann nur noch ein kleines Bild vor:

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Monika zeichnete noch etwas an den Kostümen, die ausgestellt waren (und ich eigentlich auch gern gezeichnet hätte, aber noch eins? Das wäre vielleicht dann doch zuviel geworden).

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Martin arbeitete währenddessen noch sein zweites Motiv aus.

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Nachdem ich mich auch von dem Rest verabschiedete (zumindest, die ich noch gesehen habe), ließ ich meine Bilder noch bestempeln und dann gings Richtung Heimat mit einem kleinen Umweg zum Geomar Aquarium, denn da war dann 14:30 Uhr Seehundfütterung und das wollte ich mir nicht entgehen lassen (wenn ich schon mal da bin!). Leider wurde es dabei sehr nass, nicht nur wegen der Seehunde sondern weil es zu regnen begann.