Beim Alten Mann aufs Meer schauen

Ich möchte euch noch von unserem Treffen am Dienstag den 25.02.2020 im „Der Alte Mann“ berichten. Dies ist ein kleines Café / Restaurant, welches sich in der alten Fischhalle beim Schifffahrtsmuseum befindet.

An diesem Dienstag hetzte ich bei strömendem Regen von meiner Arbeit durch die halbe Innenstadt zu unserem Treffpunkt. Dort erwartete mich ein warmer, trockener Platz und, so hoffte ich, Kaffee und Kuchen. Von der Brücke zwischen NDR und Museum aus konnte ich schon ein paar Zeichner am Fenster sitzen sehen, allerdings war der Tisch schon voll besetzt und alle waren eifrig am Zeichnen.

Als ich mich umguckte, merkte ich erst, dass die umliegenden Tische auch schon von unserer Gruppe in Beschlag genommen wurden, worauf ich mich direkt zu den Zeichnern setzte. Was mich direkt beim Betreten angelacht hatte, war ein lecker Käsekuchen, wozu natürlich ein Cappucino nicht fehlen durfte. Beides war schnell bestellt und geliefert. 🙂

Mein Motiv war für mich schnell klar. Es musste ein Bild mit Blickrichtung Ostufer und den Kränen der German Naval Yards werden (ehemals HDW). Nun fehlte mir nur noch etwas/jemand für den Vordergrund. Da kam es mir recht gelegen, dass sich jemand von unserer Gruppe erbarmte, um vor mir (Rücken-) Modell zu sitzen. Nachdem ich nur den Hintergrund mit dem Blick aus dem Fenster auf die Kräne coloriert hatte, stellte ich allerdings fest, dass der Vordergrund weiß in weiß gar nicht zur Geltung kam. So entschied ich mich dazu, während es draußen grau in grau war und in Strömen regnete, auch im Vordergrund noch ein paar Farbakzente zu setzen.

Diesmal wurde es nur ein kurzes Zeichnen für mich, denn die Anderen waren alle schon eine halbe Stunde vor mir da und wollten dementsprechend auch schon früher wieder aufbrechen.

Im Anschluss an das Zusammenlegen colorierte ich noch etwas nach. Einzig Julia, welche nach mir zu uns gestoßen war, blieb noch etwas länger, um ihr Bild ebenfalls auszuarbeiten.

Zwischen Filmrolle und Bar

Vergangenen Dienstag, den 18.02.2020, trafen wir uns wieder einmal im Studio Kino zum Zeichnen.

Als ich zum Kino abbog, sah ich auch schon Monika und gemeinsam gingen wir in den Café- bzw. Barbereich des Kinos. Dort suchten wir uns einen gemütlichen Platz und packten unsere Zeichensachen aus. Einige Minuten später gesellte sich auch noch Martin zu uns, während wir schon unsere Motive im Blick hatten und zeichneten.

Bei Kaffee und Kakao genossen wir den Blick auf das Treiben unten auf dem Dreiecksplatz und die Gespräche der Leute rings um uns.

Gegen Ende kamen auch weitere Gäste, denn bald begannen die Vorstellungen. Sie füllten die leeren Plätze und brachten mit ihren Gesprächen Schwung in die Bude. Doch wir brachen auf, denn wir hatten unsere Zeichnungen schon fertig.

Kaffeekränzchen im Möbelhaus

Wiedereinmal trafen wir uns im Ikea Restaurant an einem Dienstag (den 04.02.2020 um genau zu sein).

Als wir ankamen, entdeckten wir Julia, die sich an einen Tisch in der Mitte platziert hatte. Wir gesellten uns zu ihr, organisierten Getränke und Kuchen und schwatzten während wir zeichneten und unseren Kuchen sowie Getränke genossen. So verging die Zeit wie im Fluge und wir legten unsere Zeichnungen zusammen für ein Gruppenbild.

Im Anschluss hatten Martin und ich geplant noch auf eine kleine Shoppingtour durchs Ikea zu gehen. Diese zog sich dann so lange hin, dass wir viertel vor Acht freundlich gebeten wurden uns auf den Weg zur Kasse zu machen. Wir haben zwar einiges finden können, was wir gesucht hatten (und sogar auch was wir nicht gesucht sondern einfach gefunden haben), doch leider bei weitem nicht alles.

Jazzige Musik – gesketcht

Heute möchte ich euch, liebe Leserinnen und Leser, darüber berichten wie wir Musik gezeichnet haben. Nun eigentlich die Musiker des Statt-Quartett`s aus dem Statt-Café, welche dort am 03.02.2020, mit dem Gast „Kisha“ aus dem Libanon, aufgetreten sind.

Unserem Sondertreffen an einem Montag Abend ging die Idee von Susanne B. voraus, welche eine langjährige Besucherin dieser Abende ist. Sie regte an, man könnte ja auch einmal versuchen dort bei einem Auftritt des Statt-Quartetts zu zeichnen. Vielen herzlichen Dank noch einmal für diese Idee.

Melanie und ich kamen, nachdem wir in der Nähe gegessen hatten, recht pünktlich zu unserem Treffen am Statt-Café an. Alle anderen Anwesenden waren pünktlicher als wir, doch es war noch Platz an dem Tisch, den Susanne schon seit 19 Uhr besetzt hielt.

Direkt zu Beginn kam Susanne dann darauf, dass man nun ja endlich einmal Musik zeichnen könne. Woraufhin ich schelmisch entgegnete: „Du, Musik zeichnen sie schon seit Jahrhunderten. Sie haben es Noten genannt und ganze Stücke damit aufs Papier gebannt.“

Heute allerdings versuchten wir uns weniger an abstrakten Zeichnungen der Töne, sondern vom Einstimmen an, an den Musikern mit ihren Instrumenten sowie der Inneneinrichtung und dem Publikum des Statt-Cafés. Dabei bestellte jeder das ein oder andere Getränk, während immer mehr Publikum eintrudelte. Besonders fasziniert war ich von dem großen Kontrabass, solch einen hatte ich bis dato noch nicht in Aktion gesehn.

Gegen 20 Uhr startete dann das Statt-Quartett richtig. Vorgestellt wurde dabei der Gast des Abends, der blinde Musiker Kisha (wenn ich es richtig verstanden habe) mit seinem arabischen Instrument der Oud. Diesem Vorläufer der europäischen Laute entlockte er typisch arabische Töne, welche die Musik des ganzen Abends interessant gestaltete.

Wärend die Musiker ihr Bestes gaben, waren wir Zeichner vollauf damit beschäftigt, soviel von ihnen einzufangen, wie uns möglich war. Zwischendurch konnte man dann den Fokus mal ganz auf die Musik legen und zusehen und lauschen. Es ist schon etwas ganz spezielles, Livemusik zuzusehen und zu lauschen. Besonders das nicht exakt durchgeplante, sich gegenseitig aufeinander einstellen der verschiedenen Musiker dieses Jazz Quartetts hat mich echt berührt. Es ist weniger ein Nachspielen bekannter Stücke sondern viel mehr auch ein Miteinander verschiedener Instrumente und oft auch adhoc Interpretation gewesen. Neben dem Kontrabass und der Oud war es auch faszinierend, dem Saxophonisten und Blechbläser Jens Torsdorf zuzusehen. Dieser spielte über den gesamten Abend, je nach Stimmung der Lieder, verschiedene Instrumente.

Mich hat der Abend schon sehr inspieriert und ich trauere noch dem Umstand nach, dass ich in meiner Kindheit nicht lernen konnte, ein Instrument zu spielen und nun nicht mehr die Zeit dazu habe. Nunja dafür verstehen wir uns jetzt aufs Zeichnen und Malen.

Nachdem das Statt-Quartett seinen Auftritt beendet hatte, legten auch wir unsere Bilder zusammen. Alle Zeichner sind bis zum Ende geblieben und auch heute konnten sich die Ergebnisse wieder sehen lassen. Inzwischen habe ich das Gefühl, dass es auch bei mir langsam etwas wird, mit dem „Personen wiedererkennbar“ zeichnen.

Die einhellige Meinung der Zeichner an diesem Abend war jedenfalls, dass wir solch ein Treffen bei einem Konzert des Statt-Quartetts gerne wiederholen können. Susanne fragte unlängst bei WhatsApp, wer denn alles am nächsten ersten Montag im Monat wieder Lust hätte, sich zum Zeichnen erneut dort zu treffen.

Ein Haus mit Geschichte

Am Dienstag, den 28.01.2020 trafen wir uns im alten Kieler Rathaus.

Als ich etwas verspätet eintraf, waren fast alle schon am Zeichnen. So setzte ich mich zu ihnen auf die bequemen schwarzen Stühle. Ich wollte den Stuhl etwas verschieben, doch er schien mir zu schwer, also bewegte ich ihn nicht mehr. Als auch Susanne einen Stuhl nehmen wollte, stellten wir fest, dass die Stühle angeschraubt waren. Also zeichnete ich das, was ich direkt vor meiner Nase hatte (die Tür und das Bild in der Steinwand). Susanne lief noch etwas genervt und grummelnd durch die Gegend, bis sie ihr Motiv gefunden hatte. Bald darauf kam auch Martin, begrüßte uns und ging auch schon eine Etage höher.

Das von mir gezeichnete Motiv im Stein findet man in der Wartezone: Es ist ein Sandsteinrelief mit dem Titel „Bürger bauen eine neue Stadt“ von Fritz During und Alwin Blaue, 1957. Auch einige Andere haben sich dieses Relief als Motiv herausgesucht.

Doch ich bin recht unzufrieden mit meinem Bild, sodass ich mich an ein zweites begann: Es sollten die „unverrückbaren Stühle“ werden, die man angeschraubt hatte. Einfach weil ich es lustig fand. Aber auch hier stellte ich fest, dass dies einfach nicht mein Tag zum Zeichnen war oder ich mir die falschen Motive gesucht hatte. Noch grummelnd schaute ich bei den Anderen vorbei, was diese so zeichneten. Erst bei Susanne, dann ging ich eine Etage höher und stattete Martin einen Besuch ab.

In der Rotunde im 2. OG findet man „Die Schwerttänzerin“, eine Bronzeplastik von Adolf Brütt, 1896. Diese hatte Sonja gezeichnet. Und ich war ganz überrascht sie hier zu sehen, da ich sie bei meiner Ankunft gar nicht getroffen hatte. Wahrscheinlich ist sie hier schon die ganze Zeit gewesen. An einer anderen Ecke saß Martin. Er zeichnete die Rotunde inklusive der Schwerttänzerin.

Als ich wieder herunter kam, waren einige am Aufbrechen, sodass wir nur noch mit den letzten ein gemeinsames Foto von den Zeichnungen machen konnten.

Ist Pinselschwingen auch Wassersport?

Hallo liebe Leserinnen und Leser. Am Sonntag den 26.01. trafen wir uns im Sportforum der CAU Kiel, wovon ich hier berichten will.

An diesem Morgen bot Susanne uns per WhatsApp an, Melanie und mich mit dem Auto mit zu nehmen. Da es die letzten Tage schlechtes Wetter war und wir ansonsten mit dem Fahrrad angereist wären, ließen wir uns da nicht zweimal fragen. Gesagt getan, kamen wir zeitgleich mit ihr, an unsere Bushaltestelle an, wo sie uns auflesen wollte. Während der Fahrt merkten wir schon, dass es heute wohl doch ein sonniger Tag werden würde.

Am Sportforum angekommen, machten wir uns direkt auf den Weg in die Halle. Schon bei den Fahrradständern liefen wir den ersten Mitzeichnern über den Weg. Die Sonne war zwar schön, der Wind jedoch hätte einem jegliches Zeichnen hier draußen nach nur kurzer Zeit vermiest. So gingen wir also nach drinnen, wo wir im Aufenthaltsbereich zwischen den Hallen auf weitere Nachzügler warteten. Unsere Gruppe verunsichterte die Kassiererin der dortigen Schwimmhalle wohl so sehr, dass sie nach einer Weile leicht genervt fragte: „Wollen sie langsam mal rein? Ich müsst sonst einmal wohin!“

So suchten wir uns dann beim Schlendern entlang der Ränge, mit einem Blick in die Hallen, einen Platz zum Zeichnen. In den meisten Sporthallen war heute kurz nach 11 Uhr noch nicht soviel los. In der Volleyballhalle war allerdings für meinen Geschmack zuviel los. Dann entdeckte ich die Tischtennisspieler in der Nähe der Kletterwand. Diese hatte ich in vorangegangenen Treffen noch nicht gezeichnet und so ließ ich mich dort nieder.

Nachdem ich diese Ecke eingefangen hatte, drehte ich mich zur Kletterwand um und zeichnete dort noch einen anderen Ausschnitt. Die Kletterwand macht mir besonders viel Freude mit den relativ langsamen, jedoch immer wieder interessanten Posen der Sportler, welche man beim Aufstieg beobachten kann. Zwischenzeitig bekam ich netterweise noch einen Kaffee ausgegeben. Vielen Dank dafür 😉

In der angrenzenden Halle hatten unterdessen die Röhnradfahrer angefangen sich aufzuwärmen und führten im Laufe der Zeit immer mehr interessante Kunststücke allein oder zu zweit mit ihren Sportgeräten auf. Ich staune immer wieder, was man für waghalsige und intressante Stunts man mit diesem mir recht unbekannten Sportgerät anfangen kann und wie sie es schaffen, sich dabei nicht ernsthaft zu verletzen. Unsere Neuste im Bunde (Pia), hat sich dabei direkt an ein paar Bewegungsskizzen versucht. Gar nicht so einfach, aber die Ergebnisse konnten sich sehen lassen.

Als ich meine beiden Zeichnungen beendet hatte, war kaum Zeit für etwas anderes. So ging ich eine Runde und versammelte die verbliebenen Sketcher, welche sich auf den Rängen der verschiedenen Hallen verteilt hatten, für unser abschließendes Zusammenlegen. Wie nicht anders zu erwarten, sind dabei wieder wundervoll verschiedene Blickwinkel und Techniken zusammengekommen. Viele bunte Kletterwände aber auch sehr bewegte Volleyballbilder und sogar etwas Sportgerät von den Turnern. Das Sportforum ist immer wieder ein toller Treffpunkt für die kalten und windigen Tage.

Zeichnen im Dunkeln

An diesem Dienstag, den 21.01.2020, waren wir in der Pumpe. Dieses Mal war es ein recht spätes Sketching-Treffen, da die Kneipe in der Pumpe erst um 18 Uhr öffnete.

Als Martin und ich etwas nach 18 Uhr ankamen, sahen wir auch schon Thomas und Julia. Sie warteten im Eingangsbereich. Gemeinsam suchten wir uns schon einmal einen Platz. Allerdings war es hier recht dunkel, sodass man einen „gut beleuchteten“ Platz suchen musste. Dennoch setzten wir uns hinter die Pumpe Nr. 2 im Zentrum und begannen zu Zeichnen.

Ich wählte einen Blick zum Eingang und sah daher auch, als Monika reinkam. Doch Thomas war schneller und rief schon nach ihr. Schnell fand sie uns dann in „der hintersten Ecke“ sitzen und gesellte sich zu uns.

Zu viert malten wir das mächtige Pumprad, jeder auf seine Weise. Martin war dieses Mal recht früh fertig, sodass er noch ein paar Fotos von uns machte. Bald darauf legten wir aber auch schon unsere Bilder zusammen, um ein Foto davon zu machen.

Am Ende saßen wir noch etwas zusammen und unterhielten uns, bis Martin seine Sachen einpackte und alle damit in Aufbruchstimmung brachte *lach*. Es war wieder sehr schön mit euch und hat mir viel Spaß gemacht! Gerne auch wieder zu solch später Stunde.

Das Geheimnis des Wandschrankes

Etwas verspätet gibt es einen neuen Beitrag von mir. Denn wir waren bereits am 14.01.2020 im Café Resonanz. Nur begann das neue Jahr für mich genauso stressig, wie es aufgehört hat, sodass es einfach nicht früher ging, darüber zu berichten.

Am besagten Dienstag wartete ich vor dem Resonanz auf unsere Sketcher und bemerkte nicht, dass schon einige bereits drinnen saßen. So stand ich dann mit Thomas eine Weile draußen, ehe sich noch zwei weitere Sketcher zu uns gesellten. Danach gingen wir dann endlich hinein.

Am Resonanz bin ich schon oft vorbei gelaufen, aber noch nie drinnen gewesen. Es war also eine Premiere für mich. Ich wollte dort schon immer einmal hin, aber bisher hatte sich keine Möglichkeit ergeben. Doch heute war es endlich einmal soweit!

Hier probierte ich eine heiße Schokolade (Zartbitter) und staunte über das Design des Cafés. Es erinnerte mich etwas ans Fresco. Denn auch hier hatte man alte Türen und Schränke verwendet.

Die Toilette, so mussten wir später feststellen, war sogar in einem Schrank versteckt. Das Widerum erinnerte mich an „Narnia„. In der Geschichte/im Film gibt es ebenfalls einen Wandschrank, doch dieser führte in eine magische Welt. (Falls jemand die Geschichte nicht kennt.)

Leider war es zu dieser Zeit (zwischen 16 und 18 Uhr) sehr voll, sodass es auch entsprechend laut war. Doch war es sehr nett und wir hatten viel Spaß beim Zeichnen.

Zwischendurch gesellte sich auch eine neue Sketcherin mit ihrem Hund zu uns. Noch einmal ein herzliches Willkommen von uns allen. Wir freuen uns, wenn du bald wieder dabei sein kannst.

Gegen 18 Uhr waren nicht mehr ganz so viele Gäste da, sodass wir am Tisch neben an unsere Zeichnungen ausbreiten und zeigen konnten. Hier seht ihr das Ergebnis unseres heutigen Treffens:

In Kiel braucht man Gummistiefel

Dank Sonja konnten wir uns am 12.01.2020 im „the niu Welly“ treffen. Sie war so lieb und hat, nachdem sie den Vorschlag für das Treffen dort gemacht hat, alles dafür geregelt. An dieser Stelle noch einmal vielen lieben Dank für deine Mühe und Organisation!

So kamen wir also an diesem verregneten Sonntag im Barbereich des Hotels zusammen und warteten bis alle angekommen waren. Danach erhielten wir drei Zimmerschlüssel und durften uns im 4. Stock die Zimmer ansehen.

Der erste Hingucker in der Etage war schon der Teppich im Flur. Dort sah man „Schattenmenschen mit Regenschirmen“. Und das Licht war so positioniert, dass man seinen eigenen Schatten über die Schattenfigur drüberlegte. So wirkte es wie der eigene Schatten. Passend dazu Regentropfen, oh Verzeihung, ich meine natürlich die Ringe von ihnen. So hatte man das Gefühl, man würde durch eine Pfütze laufen. Gummistiefelabdrücke gab es natürlich auch noch dazu. Allein der Teppich spiegelt das Motto dieses Hotels wieder. Und draußen regnete es wirklich. Wie passend!

Wir begaben uns in eines der Zimmer und entdeckten noch mehr Maritimes. Eine Tapete mit Fischen, frei nach der Bauernweise: „Wenn der Fisch im Wasser empor springt gibt es Regenwetter.“ Alles war in einem schönen maritimen Blau gehalten. Auch im Bad gibt es jede Menge zu sehen, unter anderem Kieler Sehenswürdigkeiten und sogar eine Erklärung, was „Welly“ bedeutet! (Klickt aufs Foto mit dem Gummistiefel)

Für mich war schnell klar, ein Zimmer möchte ich Zeichnen! Und so setzte ich mich mit Martin in eines der kleinen Zimmer und wir zeichneten das Bett, die Lampen, die Tapete.

Ein anderer Teil unserer Gruppe nahm das größere Zimmer und ein Teil malte im Barbereich. Hier könnt ihr einen kleinen Einblick in die Zimmer bekommen:

Nachdem wir unser erstes Bild fertig hatten, gingen wir in den Barbereich zu den anderen. Auch dort wurde noch fleißig gezeichnet, denn dort gibt es viele schöne Motive zu entdecken. Von den Gummistiefeln mit Pflanzen drin, über die Lampen bis zum Spiderschwein über dem Tresen. Auch wir begannen je ein weiteres Bild zu zeichnen. Kurze Zeit später wollten jedoch die ersten aufbrechen und wir legten alle Bilder einmal zusammen. Auch dieses Mal sind wieder so viele schöne und verschiedene Motive entstanden.

Danach machten sich die meisten auf den Heimweg. Doch Sonja, Martin und ich blieben noch etwas, um unsere begonnenen Bilder fertig zu stellen. Die Ergebnisse seht ihr hier:

Ihr wollt auch mal ins niu Welly? Dann schaut hier vorbei oder seht es euch vor Ort an.

Link zum Hotel: the niu Welly und zur Facebook-Seite.

Auf den Spuren der Holstenbrücke

Frohes Neues noch liebe Leserinnen und Leser. Die ersten Wochen dieses Jahres begannen sehr stressig für Melanie und mich, wodurch wir nun erst dazu kommen, die Beiträge über die Treffen zu Beginn dieses Jahres zu schreiben. Ich hoffe, ihr verzeiht uns das.

Das erste Dienstagstreffen fand am 07.01.2020 im Warleberger Hof statt. Dort wird noch bis zum 13.09.2020 die Ausstellung „Die Kieler Holstenbrücke“ gezeigt. Dieses Treffen kam auf Anregung von Sonja zustande, die von der Ausstellung in den Kieler Nachrichten gelesen hatte.

So traf sich unsere Gruppe im Eingangsbreich des Stadtmuseums. Zunächst machten wir einen kleinen Rundgang durch die Räumlichkeiten des Museums, um uns einen geeigneten Platz zum Zeichnen zu suchen. Die Ausstellung zeigt allerdings überwiegend alte Fotos und Bilder von Kiel, rund um die Holstenbrücke. Wenn man jetzt also nicht direkt ein Bild abzeichnen möchte, war also die Frage für uns Urban Sketcher: „Was zeichnen wir denn jetzt hier eigentlich?“

Ich entschied mich dafür, die Atmosphäre der Ausstellungsräume mit einer Vitrine und dem ein oder anderen Zeichner darin einzufangen. Andere Zeichner versuchten sich an Bildern und Details der Raumdekoration, wie dem Stuck. Ein paar von unserer Gruppe konnten sich mit dem heutigen Treffpunkt leider gar nicht anfreunden und gingen nach einer Besichtigung der Ausstellung heim.

Rückblickend war es ein ruhiges Treffen. Wir waren beim Zusammenlegen nur noch 4 Zeichner die tapfer durchgehalten hatten.

Im Anschluss ging ich selbst noch etwas in der Ausstellung stöbern, wobei ich interessanterweise zwei Bilder fand, welche vor 60 bzw. 90 Jahren in Kiel entstanden und mich stark an das erinnerten, was wir heute selbst als „urban sketching“ betreiben.

Oase der Ruhe in der Vorweihnachtszeit

Hallo liebe Leserinnen und Leser. Ich hoffe ihr konntet die Weihnachtstage auch gut verbringen und startet frisch und voller Elan in das nächste Jahr. Ich will euch noch von unserem Treffen am Sonntag vor Weihnachten, dem 22.12.2019 berichten. An diesem 4ten Advents-Sonntag haben wir uns eine Pause zum verschnaufen im neuen Loppokaffee im Jungfernstieg 22 gegönnt.

Da es sich dorthin per Bus Sonntags ganz besonders schlecht anreisen lässt, wählte ich mein Fahrrad, um pünktlich zu unserem Treffen zu kommen. Mit Handschuhen, Schal und Mütze eingemurmelt ließ es sich auch ganz gut aushalten. Der Winter hat uns ja in Sachen Schnee und Glätte bisher in Kiel verschont. Ich kam etwas früher an als gedacht, denn das Café öffnete tatsächlich sehr pünktlich um 11 Uhr. Bis dahin konnte ich noch eine Runde um den Block drehen und die sonntägliche Stille Kiels genießen.

Nach meiner Runde um den Block sah ich auch schon die ersten Zeichner warten und aus allen Richtungen zum Café strömen. Gemeinsam wurde es schon irgendwie ein Flashmob im Eingangsbereich des Cafés. Augenscheinlich waren die Barista etwas überrascht über den frühen Ansturm. Glücklicherweise verfügt das Café nicht nur über die Plätze, welche man von der Straße aus sieht, sondern auch über einen weiteren Raum in Richtung Hinterhof. So besetzten wir, nicht ohne uns vorher brav am Tresen ein Heißgetränk zu bestellen, auf einen Schlag das halbe Café.

Melanie und ich waren im Sommer schon einmal hier vorbei gegangen und sie hat dieses Café ursprünglich entdeckt. Damals war es noch ein anderer Betreiber mit anderen Öffnungzeiten. So spielte es uns in die Hände, dass nun eine neue Filiale vom Loppokaffee hier aufgemacht hatte. Gegenüber des Cafés ist die architektonisch intressante Kapelle der Katholisch-Apostolischen Gemeinde. Leider ist die Kapelle selbst anscheinend nicht offen und auch über die Gemeinde an sich lässt sich wenig in Erfahrung bringen. Als Motiv zum Zeichnen macht sie sich durch das Fenster vom Loppokaffee allerdings ganz gut.

Die Zeit verging mit gutem, frischem Kaffee aus Nicaragua und Kenia wie im Fluge. Bis zum Zusammenlegen schaffte ich es nicht ganz mein Bild so auszuarbeiten, wie ich mir das vorgestellt hatte. Nunja ich war nicht der einzige, der nach dem Aufbruch eines Teils der Gruppe, noch etwas sitzen blieb und in Ruhe zuende zeichnete.

Weihnachtliches Lichtermeer im Sophienhof

Hallo liebe Leserinnen und Leser, heute berichte ich von unserem Treffen am 26.11.2019 im Sophienhof. Zu dieser Jahreszeit ist die Einkaufspassage in der nähe des Kieler Hauptbahnhofes weihnachtlich glitzernd und funkelnd geschmückt.

Auch heute beeilte ich mich nach der Arbeit um schnell zu unserem Treffpunkt zu kommen. Auserkoren war das Café Fiedler mit einer Sitzecke in der Mitte vom Sophienhof. Auf dem Weg fragte ich schon einmal, wer denn schon alles da ist und wieviele. Melanie antwortete promt, dass schon 4 Leute dort sind … zumindest verstand ich es so. Als ich eintraf wunderte ich mich allerdings nur 3 Zeichner in ihre Arbeit vertieft zu finden. Schnell wurde ich aufgeklärt, dass ich die Nummer 4 sei. Nun schnell einen Platz gesucht. Nur was zeichnet man inmitten des vorweihnachtlichen Trubels? Zuerst hatte ich ja bloß gedacht, mich dort zu treffen und sich dann im ganzen Sophienhof verteilen. So hektisch wie es derzeit allerdings dort zugeht, entschied ich mich dann doch in dieser „Ruhe-Insel“ zu bleiben und etwas von der schönen Weihnachtsdeko sowie den Verkaufstresen an zu gehen. Natürlich nicht ohne mir dazu noch einen Cappuccino bringen zu lassen. Es kam zu einigen netten Gesprächen mit und über anwesende Kaffeegäste, die teils unbewusst Modell saßen. Darauf angesprochen waren allerdings alle nett und voll Lob.

Während wir so zeichneten stand dann noch ein fliegender Wechsel an. Heute musste Sonja früher los, jedoch kam kurze Zeit später Lisa noch zum Zeichnen dazu, wodurch wir vier blieben. Die Zeit vergeht, in die Arbeit vertieft, wie im Fluge. Mir nichts dir nichts war es bald 18 Uhr und Thomas wollte langsam aufbrechen. Mein Bild hätte noch etwas Farbe vertragen können. Naja es war wieder ein schönes Treffen mit netten Unterhaltungen, besonders gegen Ende. Je öfter ich so im Trubel zeichne desto besser ruhe ich in meiner Arbeit und kann alles um mich herum ausblenden. Sonja hat ihr Bild später auch noch nachgereicht.

Im Anschluss gingen Melanie und ich noch über die Weihnachtsmärkte Kiels mit einem kleinen Abstecher zum Pop Up Pavillion, wo wir am Sonntag zeichnen wollten. Der Bericht hierzu folgt in Kürze. Hier noch ein paar Impressionen von den Weihnachtsmärkten:

Quellennachweis für die Bilder 1 und 2: Google Maps 2019-12-06: https://www.google.com/maps/place/Sophienhof+Kiel/@54.316237,10.130909,3a,75y,90t/data=!3m8!1e2!3m6!1sAF1QipOsLERgVtYEjBnpI7vjIVtzRZ2cIFDdZbdYB1kC!2e10!3e12!6shttps:%2F%2Flh5.googleusercontent.com%2Fp%2FAF1QipOsLERgVtYEjBnpI7vjIVtzRZ2cIFDdZbdYB1kC%3Dw203-h270-k-no!7i3024!8i4032!4m5!3m4!1s0x47b2566024744bd7:0xe7a41d5609201e6!8m2!3d54.3165654!4d10.1305198

Kiel im Dämmerlicht

Hallo liebe Leserinnen und Leser. Heute möchte ich euch über unser Zeichnertreffen am Dienstag, den 19.11.2019 im Längengrad berichten.

Wie üblich kam ich nach der Arbeit etwas verspätet an unserem Treffpunkt an. Auf dem Weg fragte ich, per Whatsapp, schon einmal bange in die Runde, ob denn schon jemand da wäre. Ich hatte schonmal erlebt, dass ich alleine zu einem Treffen im Schwedenkai kam. Vor dem Schwedenkai konnte ich noch den farbenfrohen Sonnenuntergang über Kiel genießen, der in Rot- und Rosatönen die Wolken färbte.

Als ich dann mit dem Fahrstuhl oben im Längengrad ankam, entdeckte ich aber zum Glück 4 Zeichner in der hinterletzten Ecke versteckt. Mir fiel ein Stein vom Herzen. Diese waren einfach zu sehr ins Zeichnen vertieft, um mir auf Whatsapp zu antworten.

Nachdem ich mich zu ihnen gesetzt hatte, schaute ich mich erst einmal um. Den Blick aus dem Fenster auf die Wallstraße hatte ich zuletzt schon eingefangen. Außerdem wurde es draußen gerade langsam so richtig dunkel und es war absehbar, dass dort bald nichts mehr zu erkennen wäre. So entschied ich mich dafür die Bar von dieser Position aus zu Zeichnen.

Bald schon mussten jene, welche den Blick aus dem Fenster auf Kiel geworfen hatten, die Stifte und Pinsel weglegen. Es wurde zu duster. Generell herrschte im Längengrad ein ziemliches Dämmerlicht, was das Zeichnen der Bar und der Personen nicht einfacher machte. Besonders schwer finde ich es die Farben richtig einzuschätzen und nicht zu bunt zu werden, wenn ich in einem schlecht beleuchteten Raum sitze.

Die gesammelten Werke mussten heute einmal mit Blitz abgelichtet werden. Danach unterhielt ich mich noch eine ganze Weile, bevor ich mich auf den Heimweg machte.

Mit Volldampf voraus

Hallo liebe Leserinnen und Leser, ich möchte euch noch über unser Treffen am Sonntag den 17.11.2019 im Maschinenmuseum Kiel berichten.

Wir trafen uns an diesem grauen Novembermorgen vor dem Maschinenmuseum, in dem ich bis dato nicht gewesen bin. Es liegt fast direkt am Nord-Ostsee-Kanal und damit von mir daheim aus bloß den Hügel hinunter. So ließ ich mich mühelos mit dem Fahrrad dahin rollen und war auch promt der Erste vor Ort. Naja zumindest bis noch jemand aus seinem Auto stieg nachdem sie mich entdeckt hatte. 😀

Wir warteten noch etwas bis kurz nach 11 Uhr etwa 9 Zeichner eingetrudelt waren und begannen dann mit der Erkundung des Museums. In diesen Hallen werden große und kleine Maschinen mühsam von freiwilligen Helfern eines Vereines gepflegt und Instand gehalten. An diesem Tag sollte die Sonderausstellung mit Vorträgen „Verbrennungsmotoren im Modell“ stattfinden. Hinter der großen, sehr eng zugestellten Maschinenhalle, gibt es noch die neuere kleinere Halle in der auch allerhand Modelle heute ausgestellt waren. In dieser Halle an den Bierzeltgarnituren ließ ich mich nieder und danach auch ein Großteil der Gruppe. Viele hatten gefallen an der Straßenlokomotive gefunden.

Während wir so zeichneten, fanden in einem Raum, im Oberen Stock, hinter uns, mit Blick in die Halle, die Vorträge statt. Danach folgte eine Führung zu den Modellen mit einer Vorführung der selbigen. Mit den Augen auf dem Papier hatte ich immer ein Ohr bei den Erzählungen des Vortragenden, welcher seine kleinen Wunderwerke zum Leben erweckte, einer großen Schar interessierter Technikfreunde präsentierte und das mit Anekdoten und Fakten würzte.

Nachdem ich meine erste Skizze zu meiner Zufriedenheit fertig gestellt hatte, blieb noch etwas Zeit und ich entschied mich zu einer Schnellskizze eines kleineren Modells einer Dampfmaschine in der Ecke des Raumes.

Viel zu schnell war es auch schon 13 Uhr und ich begann nach meiner zweiten Zeichnung alle zum Zusammenlegen zu holen. Zwei hatten es sich in der Nachbarhalle, in der Nähe der Heizung, bei einer manuellen Bohrmaschine bequem gemacht.

Auch diesmal ist in kurzer Zeit wieder eine große Vielfalt an Blickwinkeln und Zeichenstilen zusammengekommen. Das Museum bietet jedoch noch soviel mehr zu Sehen und zu Zeichnen. Ich kann nur jedem Technikinteressierten einmal empfehlen, es sich anzusehen (oder auch einmal dort zu Zeichnen). Mir hat es definitiv gefallen, zumal ich schon etwas vernarrt in Maschinen und auch das Genre des Steampunk bin. All diese Details von Dampfmaschinen mit ihren Rohren, Kolben, Zahnrädern und Ventilen finde ich total toll!

Herbstliche Pflanzenpracht

oder: Wie man den Herbst genießen kann ohne, dass das Wetter mitzeichnet. Wir haben dem herbstlichen Neuen Botanischen Garten Kiel, am Sonntag den 27.10.2019, erneut einen Besucht abgestattet.

In Kiel kennt man das vom Herbst nicht anders. Regen und Sonnenschein wechseln hier an der Küste oft in schnellem Tempo. Auch dieser Sonntag hat dabei keine Ausnahme gemacht und uns mit beidem beglückt. Der beste Ort, um dann zu zeichnen und zu malen ist irgendwo im Warmen, Trockenen und windgeschützt. Für uns Urban Sketcher sollte es dann natürlich auch noch ein schönes Motiv vor Ort sein. Gewünscht wurde erneut ein Besuch im Botanischen Garten und dieser bietet eine Fülle von Motiven in seinen Gewächshäusern, welche alle drei Punkte erfüllen können (Zumindest wenn man nicht gerade während einer künstlichen Beregnung im Tropenhaus zeichnet)

An diesem Sonntag wurde gewählt und Melanie und ich machten einen kleinen Umweg mit dem Rad über unser Wahllokal zum Neuen Botanischen Garten der CAU Kiel. Wir kamen schnell und trocken durch den Morgen und konnten sogar noch einen kleinen Herbstspaziergang durch den herbstlich und teils Halloween-mäßig geschmückten Garten machen. Dabei sammelten wir schon allerlei Mitzeichner ein, die sich ebenfalls eingefunden hatten. Zum Start gegen 11 Uhr waren wir schon eine recht große Gruppe und sogar zwei Neulinge waren dabei.

Ich wollte unbedingt einmal die Gewächshäuser selbst zeichnen, jedoch dabei nicht im Freien bleiben, denn es war heute windig und es wurden vereinzelte Schauer gemeldet. Darum fand ich schnell im Vorraum zu den Gewächshäusern ein schönes Motiv in einer herbstlich geschmückten Bank, welche dort vor dem Fenster zum Innenhof stand. Verspätet trafen noch die ein oder anderen Mitzeichner ein und verteilten sich vor der Tür oder in den Gewächshäusern. Die arme Renate erwischte es dabei dann echt blöd. Sie fand das Motiv (eine Vogelscheuche mit Kürbissen) vor dem Eingang ganz toll. Jedoch setzte, kurz nachdem sie sich zum Zeichnen hingesetzt hatte, ein Regenschauer ein und sie musste schnell flüchten.

Interessant was man so alles mitbekommt, wenn man einfach nur still in solch einem Eingangsbereich sitzt und lauschend vor sich hin zeichnet. Mein Highlight des Tages war dabei eine Dame die mit ihrer „Privat-Ente, Arnold“ Gassi ging und diese im Eingangsbereich abgesetzt hat. Arnold tat dann, was zum erstauenen der anderen Gäste und der kuchenausgebenden Studenten, eine Ente eben manchmal tut. Sie hat sich mit einem kräftigen: „NAK NAK NAK!“ lautstarkt beschwert. Besonders die sich überall einmischenden Omis und die Studentin, welche schauen kam, was da los ist, haben mich sehr erheitert. Später setzte sich noch Melanie zu mir und malte auch einen kleinen Ausschnitt der Kürbis Deko auf der Bank.

Gegen 13 Uhr ging Melanie noch eine kleine Runde um nach den anderen Zeichnern zu schauen und sie langsam für das Zusammenlegen zu uns zu holen. Da es vor der Tür zu windig und im Eingangsbereich zu dunkel war, entschieden wir uns in den Innenhof zu gehen. Derzeit strahlte die Sonne auch schön zwischen den Wolken hindurch. Nur der Wind war auch hier erstaunlich kräftig, was das Fotografieren nicht besonders einfach gemacht hat. Gegen Ende mussten wir sogar dem Bild von Thomas nachjagen. Gut das es an einer Bank hängen blieb, bevor es total vom Winde verweht wurde! Nur Susanne hat es leider verpasst, sie war so sehr ins Zeichnen vertieft, dass sie es trotz Melanie’s Bescheidgeben nicht rechtzeitig zum Zusammenlegen geschafft hat. Dafür hat sie uns das Bild noch bei Whatsapp geteilt.

Im Anschluss blieben noch einige um mit uns zusammen Kaffee zu trinken und Kuchen zu essen. Im Eingangsbereich wird glücklicherweise von Studenten, Vereinsmitgliedern des Freundeskreises Botanischer Garten e.v. oder Angestellten des Botanischen Gartens, Getränke und Kuchen zum kleinen Preis ausgegeben. So saßen wir noch in gemütlicher Runde etwa eine Stunde beisammen und plauschten nett im Trockenen. Sobald wir uns danach auf den Heimweg machten, fing es allerdings an zu Regnen. Tja nicht nur der April macht was er will.

Auch wenn wir nass wurden, war es wieder ein schöner gemeinsamer Tag mit unserer Gruppe im Botanischen Garten.