Bunte Stadt am Bodensee

Am Sonntag den 20.03.2022 haben sich einige Zeichner unserer Gruppe zusammen daran gemacht und im Rahmen eines „Virtual Sketchings“ Bilder aus Konstanz nachgezeichnet.

Hier findet ihr die Bilder wenn ihr euch auch nochmal versuchen wollt: Link

Hier sind die gesammelten Werke unseres „online Treffens“:

Danke an alle Teilnehmer und vor allem Danke an Hella für die Fotovorlagen!

Bunt und rumpelig – aber schön!

Am Sonntag den 13.03.2022 haben sich einige Zeichner unserer Gruppe zusammen daran gemacht und im Rahmen eines „Virtual Sketchings“ Bilder aus dem Gewerbegebiet Grasweg nachgezeichnet. Besonders angetan hat es dabei den Meisten Mitzeichnern die TraumGmbH mit ihrem Fabrikflair und der Skulptur auf dem Parkplatz.

Hier findet ihr die Bilder wenn ihr euch auch nochmal versuchen wollt: Link

Hier sind die gesammelten Werke unseres „online Treffens“:

Danke an alle Teilnehmer und vor allem Danke an Monika für die Fotovorlagen!

Waffeln – Möwen – Leuchttürme

Am Sonntag den 20.02.2022 haben sich einige Zeichner unserer Gruppe zusammen daran gemacht und im Rahmen eines „Virtual Sketchings“ Bilder aus Eckernförde nachgezeichnet.

Hier findet ihr die Bilder wenn ihr euch auch nochmal versuchen wollt: Link

Hier sind die gesammelten Werke unseres „online Treffens“:

Danke an alle Teilnehmer und vor allem Danke an Sigrid und Christiane für die Bilder!

Humboldt Schule – Herrausforderung Neugotik

Am Sonntag den 13.02.2022 haben sich einige Zeichner unserer Gruppe zusammen daran gemacht und im Rahmen eines „Virtual Sketchings“ Bilder nach Fotovorladen von der Humboldt Schule Kiel nachgezeichnet.

Hier findet ihr die Bilder wenn ihr euch auch nochmal versuchen wollt: Link

Hier sind die gesammelten Werke unseres „online Treffens“:

Danke an alle Teilnehmer. Die Fotovorlagen habe ich selbst auf dem Heimweg von der Arbeit an einem Nachmittag im Januar gemacht.

Winterliche Harz-Impressionen

Am Sonntag den 30.01.2022 haben sich einige Zeichner unserer Gruppe zusammen daran gemacht und im Rahmen eines „Virtual Sketchings“ virtueller Winterausflug in den Harz Bilder von einer Winterwanderung nachgezeichnet.

Hier findet ihr die Bilder wenn ihr euch auch nochmal versuchen wollt: Link

Hier sind die gesammelten Werke unseres „online Treffens“:

Diese Bilder habe ich selbst, bei einer Winterwanderung, auf dem Brocken, im Harz, um Weihnachten 2017 herum, aufgenommen.

Winterliches Bullabü erzeichnet

Am Sonntag den 23.01.2022 haben sich einige Zeichner unserer Gruppe zusammen daran gemacht und im Rahmen eines „Virtual Sketchings“ Schweden im Winter Bilder von Fotovorlagen eines Urlaubes nachgezeichnet.

Hier findet ihr die Bilder wenn ihr euch auch nochmal versuchen wollt: Link

Hier sind die gesammelten Werke unseres „online Treffens“:

Danke an alle Teilnehmer und vor allem Danke an Nicole Rönnau und ihre Mutter Monika für die Bilder!

Schnee im Schrevenpark

Am Sonntag den 09.01.2022 haben sich einige Zeichner unserer Gruppe zusammen daran gemacht und im Rahmen eines „Virtual Sketchings“ Bilder zum Thema Schrevenpark nachgezeichnet.

Hier findet ihr die Bilder wenn ihr euch auch nochmal versuchen wollt: Virtual Sketching – Verschneiter Schrevenpark

Hier sind die gesammelten Werke unseres „online Treffens“:

Danke an alle Teilnehmer und vor allem Danke an Monika für die Bilder!

Kleine Gruppe – großes Restaurant

Am Sonntag, den 28.11.2021, traf sich eine ganz kleine Gruppe von Zeichnern im neu eröffneten Restaurant Jan&Hein&Klaas&Pit in Kiel an der Holstenbrücke bzw. am Holstenfleet.

Als ich kurz nach 11:00 Uhr im Restaurant eintraf, erwartete ich eigentlich, schon einige von der Gruppe vorzufinden. Aber bis fast 12:00 Uhr war ich tatsächlich mit der Bedienung alleine in dem großen und freundlich eingerichteten Restaurant. So schaute ich mich erst einmal in Ruhe um und machte ein paar Fotos, bevor das nachher mit Gästen wohlmöglich schwierig würde. Motive gab es reichlich, sowohl drinnen als auch draußen. Sei es die nette Deko, der Blick in die durch eine Glasscheibe abgetrennte Küche, die vielen außergewöhnlichen Lampen über den Tischen…

Ich entschied mich, die Sitzgruppe gleich am Eingang als Motiv zu wählen. Dazu noch das Logo des Restaurants und meine große Apfelschorle. Dann tauchte glücklicherweise noch Jutta aus unserer Zeichengruppe auf und leistete mir Gesellschaft. Die Bedienung war ganz begeistert von unseren Zeichnungen und schaute immer wieder mal vorbei, um den aktuellen Stand zu begutachten.

Gegen 13:15 Uhr legten wir kurz zusammen, dann machte Jutta sich wieder auf den Heimweg, während ich mir noch etwas zu Essen gönnte. Meine „eine Scheibe geröstetes Krustenbrot mit mariniertem Gemüse, Feta-Käse und Tomaten-Pesto“ war eine echte Überraschung. Das Ganze kam hochkant gestapelt wie ein Burger und war mit einem Spieß zusammengehalten. Und es enthielt nicht nur eine sondern drei Scheiben geröstetes Mehrkornbrot. Damit hatte ich echt gut zu tun. So toll es auch aussah, wirklich „geordnet“ ließ sich das Ganze kaum verspeisen. Aber es war Lecker!

Sonja

Vielen Dank an Sonja für die Bilder und den Beitrag. Ihr habt auch Fotos? Dann sendet sie uns doch gerne per Whatsapp oder Email zu.

Diese Bilder sind vor Ort entstanden:

Köpfe, Köpfe, Köpfe…

Eigentlich sträubte es mich jedes Mal, wenn wir in die Antikensammlung zum Zeichnen gingen. Denn: Menschen malen ist nicht so ganz mein Ding. Bisher war ich der Meinung, dass meine Menschen viel zu verkorkst aussehen, als dass man diese als Menschen erkennen würde. Darum hatte ich dort immer gern die Schalen oder Schüsseln gemalt (und die sind eigentlich auch nicht so einfach). Aber am Ende des Tages wurde selbst ich von meinen Fähigkeiten überrascht.

Wir trafen uns also am Dienstagnachmittag, den 23.11.2021, wie geplant in der Antikensammlung der Kunsthalle. Dort hatten sich einige Sketcher/innen schon ihre Motive gesucht. Wir fanden sie im dunkelsten Raum, in der hintersten Ecke… Hier konnte man sich mit Köpfen malen austoben. Das habe ich dann tatsächlich auch getan. Denn ich habe ganze drei Köpfe gemalt (zwei davon sind leider nicht auf den Fotos zu sehen).

Nachdem ich der Meinung war, ich hätte genügend Köpfe an einem Nachmittag gemalt, suchte ich mir ein anderes Motiv. Wie schon die Male zuvor, habe ich mich wieder an ein Gefäß gesetzt. Das bekam ich dann auch gerade noch so fertig, bevor alle zum Zusammenlegen riefen und wir unsere Bilder im Fojer ausbreiteten.

Spätsommer in Sigrids Garten

Nachdem wir im vergangenen Monat bei Susanne im Garten gemalt haben, hat uns dieses Mal, am Sonntag den 05.09., unsere Mitzeichnerin Sigrid, in ihren Garten, eingeladen.

Als Martin und ich ankamen, wurden wir bereits freudig erwartet und Sigrid zeigte uns ihren Garten. Dabei wies sie auch auf einige Plätze hin, die sie als mögliche Malplätze vorschlug. Hinter dem Haus versteckte sich noch eine überdachte Terrasse, auf der sie Stühle und Tisch platziert hatte, falls es zu kalt oder zu nass werden sollte. Doch wir hatten Glück, denn die Sonne kam so langsam durch die Wolken hindurch. Der Hochnebel löste sich sehr langsam aber sicher auf. Während wir plauderten und uns nebenbei Motive suchten, kamen schon die nächsten in den Garten.

Bei der Fülle an Motiven fiel es mir gar nicht leicht ein Motiv davon auszuwählen. Nach einer Tasse Tee und einem Bissen von dem Stück Kuchen, den uns Sigrid gebacken hatte, nahm ich dann einfach das, was vor mir lag: Der Blick um die Ecke des Hauses hin zur Terrasse. Martin füllte gleich ganze zwei Seiten seines Skizzenbuches, weil er einfach alles erfassen musste. Überall saßen die Zeichner im Garten verteilt und doch irgendwie zusammen. Wie witzig wäre es gewesen, wenn die Hühner sich noch dazwischen gesetzt hätten, aber die waren leider ganz schüchtern und blieben im Gehege.

Auch an diesem Tag kamen soviele Zeichner zusammen wie im ganzen Sommer noch nicht an einem Tag. Wir waren ca 15 Sketcher! Es gab wieder tolle Gespräche. Ein paar neue Gesichter waren unter uns, die natürlich auch noch einige Fragen zum Material usw. hatten. So verging die Zeit wie im Flug und nach einer Weile legten wir dann unsere Bilder zusammen. Ob wir hier nun 2 Stunden oder mehr am Zeichnen waren, habe ich gar nicht mehr mitbekommen. Denn im Garten, beim Malen mit Freunden, kann man schon mal die Zeit vergessen.

An dieser Stelle möchte ich mich daher im Namen aller noch einmal bei Sigrid und ihrem Mann für die nette Einladung bedanken, für den leckeren Kuchen, Tee und Kaffee und natürlich für eure Fürsorge. Ihr seid so liebe und tolle Gastgeber! Noch einmal herzlichen Dank für diesen tollen Tag bei euch im Garten!

Dem Wetter trotzen an der Düppelwache

Hallo liebe Leserinnen und Leser. Heute schreib ich mal wieder einen Beitrag für Euch. Diesmal über unseren Blitzbesuch, am Sonntag den 29.08.2021, bei dem 1. Polizeirevier von Kiel, auch bekannt als Düppelwache.

An diesem recht grauen Tag zwang ich mich diesmal allein dazu zu unserem Zeichentreffen zu fahren obwohl es am Morgen noch kräftig geregnet hatte. In den vorangegangenen Wochen hatten sich Melanie und ich, wegen des vermeintlich schlechten Wetters, etwas rar gemacht und so hatte ich an diesem Morgen ein schlechtes Gewissen, wieder nicht zu erscheinen. Ich setzte mich nach dem Frühstück auf mein Fahrrad und fuhr los. Die grobe Richtung wusste ich, jedoch war ich lange nicht in Düsternbrook unterwegs und habe unseren Zeichenort erstmal großräumig eingekreist, bis ich endlich dahin fand. Zur Überraschung der schon anwesenden Mitzeichner aus einer seltsamen Richtung.

Die 1. Polizeistation Kiel im Stadtteil Düsternbrook

Jutta hatte es sich schon bequem gemacht, Gundula und Michaela trafen kurz nach ihr ein. Ein Glück gibt es einen großen Fahrradabstellbereich direkt an der Kreuzung vor der Düppelwache, denn jeder traf heute mit dem Rad ein.

Ich suchte mir nach einer kurzen Einführungsrunde dann einen Platz mit interessanter Ansicht des 1. Polizeireviers. Leider direkt unter einem regennassen Baum! Was tut man nicht alles für die perfekte Perspektive. 😉 Jedenfalls tropfte es unaufhörlich, von den vom Wind bewegten Ästen, herunter. Meine Mitzeichner verteilten sich in Rufweite rund um die Kreuzung. Die Meisten von ihnen nicht unter den vielen Bäumen. Ich fand es während dem Zeichnen erstaunlich, was hier an einem Sonntagmittag so los war. Zumal das Wetter nicht dazu einlud, vor die Tür zu gehen. Es war hinter der Regenfront kühl und zugig geworden. Etwa eine halbe Stunde nachdem ich mit meiner Bleistiftskizze begonnen hatte, traf auch noch Benita ein und machte die mutige, vermeintlich wetterfeste Gruppe für diesen Tag komplett.

Die Perspektiven und die verspielten Elemente an dem Gebäude der Düppelwache sowie die davor stehenden obligatorischen Polizeiautos machten die Vorskizze für mich schon so komplex, dass ich danach gerade noch so zum ersten Farbauftrag mit meinen Aquarellfarben gekommen bin. Der Baum malte in derzeit mit, indem er immer mal wieder ein paar Tropfen auf mein Skizzenbuch fallen ließ. Ich konnte es jedoch so begrenzen, dass zu erkennen war, was es werden sollte. Die sketchigen Linien mit meinen Finelinern von Pigmamicron fehlten zu diesem Zeitpunkt noch. Meinen Mitzeichnerinnen jedoch wurde es nach etwas über einer Stunde zu ungemütlich. Recht hatten sie! Es war nass, kalt und zugig. Ich hatte das zwar eine Weile verdrängt, merkte es jedoch auch in den Gliedern, nachdem ich mich aus meinem „Flow“, von meinem Stuhl, gelöst hatte. Ich ging zu ihnen, um unsere Bilder zusammen zu legen, bevor sich alle in die Wärme und Trockenheit unserer Wohnungen zurückzogen. Kurz zuvor kamen noch Bekannte von Michaela zufällig vorbei, welche uns beim Zeichnen über die Schulter geschaut hatten. So kamen wir noch zu einem der wenigen kompletten Gruppenfotos der letzten Zeit und ich hab nebenbei noch einen interessanten Fakt über die Kreuzung aufgeschnappt, die von den Ansässigen als „Murmelbahn“ bezeichnet wird. Hier laufen Sternförmig alle Abwasserkanäle der umliegenden Straßen zusammen. Es gibt hier viele Kanaldeckel und man kann ein leises „murmeln“ vom Wasser hören.

Danke an alle mutigen Mitzeichner, die sich zumindest für eine Weile dem Ekelwetter an diesem Tag gestellt haben. Norddeutsche Sketcher sind halt doch härter. Zumindest für eine Stunde. :-p

Der Wasserturm im Abendlicht

Am vergangenen Dienstag, den 31.08. haben wir uns am Ravensberger Wasserturm zum Zeichnen getroffen. Während Martin und ich im Schatten auf weitere Zeichner warteten, gesellte sich auch eine Neue zu uns. Wir plauderten und nach einer Weile suchten wir uns den passenden Malplatz.

Während wir schon die ersten Linien zu Papier brachten, kamen noch weitere Sketcher. Sie begrüßten uns, schauten uns dabei über die Schulter und begannen dann auch zu Zeichnen.

Zwischendurch besuchte uns ein junges Mädel, die unbedingt wissen wollte, was wir denn malen.

Nach einer Weile hatten wir alle das Gefühl, einen Sonnenbrand zu bekommen, da es wieder so warm geworden ist. Dennoch versteckten wir uns nicht in den Schatten, sondern nutzten die Sonne für unser abschließendes Zusammenlegen.

Steine, Steine und noch mehr Steine

Am Sonntag, den 27.06.2021, trafen wir uns an der Kapelle auf dem Nordfriedhof. Als wir letztes Jahr hier waren, hatte ich nicht mitgezeichnet, da ich für unsere Gruppe ein Video gemacht habe, welches ihr hier noch einmal anschauen könnt:

Filmreif sketchen auf dem Nordfriedhof

So freute ich mich, dass ich heute hier zeichnen und malen konnte. Genau wie letztes Jahr, hatten wir auch an diesem Tag bestes Wetter, nicht zu warm, aber angenehm. Zumindest bis sich die letzten Wolken verzogen.

Zunächst sammelten wir uns an der Kapelle und warteten, bis auch der/die Letzte eingetroffen war. Danach verteilten wir uns, wobei einige von uns direkt vorn am Eingang blieben. Zusammen mit Martin ging ich zur Kiel War Cemetery. Dort sahen die Gräber durch die vielen Rosen so wunderschön und gepflegt aus. Einen Moment lang überlegte ich, ob ich zuerst das Kreuz oder die Ehrenhalle malen sollte.

Die Ehrenhalle: In ihr wird ein Kriegstagebuch und das Totenregister aufbewahrt.

Wikipedia Link: https://de.wikipedia.org/wiki/Kiel_War_Cemetery

Nachdem ich mehrmals hin und her gelaufen bin, entschied ich mich dann doch „erstmal“ für ein einzelnes Grab. Ich dachte, ich mache einen schnellen Sketch davon und anschließend könnte ich ja noch ein zweites Motiv malen. Vielleicht wäre ich ja auch motiviert genug, noch eine Stunde länger zu bleiben.

Doch zuerst wollte ich das Grab, welches ich so schön fand, weil es halb in der Sonne stand und von einer Rose „eingerahmt“ wurde, malen. Außerdem warf der nahestende Baum einen interessanten Schatten auf das Grab. Genau das wollte ich eigentlich einfangen. Leider hat es nicht geklappt, denn ich brauchte doch länger als erwartet und die Sonne war inzischen weitergezogen. So lag der Baumschatten nun schon auf dem Grab daneben und ich entschied mich dann, das „Licht“ einfach wegzulassen. Jetzt denke ich allerdings, dass ich doch ein bisschen Licht „drauffallen“ lassen hätte sollen, dann würde der Grabstein ein bisschen mehr leuchten und man würde sehen, dass es ein sonniger Tag war (Erkenntnis ist da, beim nächsten Mal versuche ich es einmal umzusetzen).

Nachdem ich mein Bild nach etwa 1 Stunde vollendet hatte, bzw. die Skizze für mich fertig war, machte ich mich auf dem Weg zu meinem zweiten Motiv. Nur leider war es dann schon so spät, dass ich in 30 Minuten ein Bild hätte malen müssen und das motivierte mich nicht so recht. Denn das Bild, egal ob es das Kreuz oder die Halle war, schien mir zu detailreich, dass ich hier jeweils auch mind. 1 Stunde (pro Motiv) dran sitzen würde. Also entschied ich mich dagegen und machte lieber noch ein paar Fotos.

Kurze Zeit später war Martin mit seinem ersten Motiv auch fertig. Auch er wollte noch ein zweites Bild malen. Doch auch ihm fehlte die Zeit und so beschlossen wir gemeinsam zur Gruppe zurück zu laufen und zu schauen, was und wo die anderen malten. Dabei begegneten wir zwei Eichhörnchen, die hier wohl zuhause sind.

Die meisten unserer Gruppe hatten sich um den Brunnen versammelt (warum nur? 😀 ) und gemalt. Als wir uns dazu gesellten, schienen die anderen auch schon mit ihren Bildern fertig zu sein und so versammelten wir uns anschließend wieder bei der Kapelle, um dort unser Foto mit all unseren Werken zu machen und noch eine Menge zu schnacken.

PS. Den Titel wählte ich, weil ich mich beim Schreiben dieses Beitrags an einen Satz von Monika aus unserem Video erinnerte und sie heute am Brunnen sitzen sah:

… weil da auch viele alte Steine sind, die mag ich ganz gerne. Alte Brunnen, alte Steine…

Zitat von Monika aus unserem Video

Buntes Chaos an der Förde

Hallo liebe Leserinnen und Leser. Heute schreib ich ein wenig über unser Treffen am 20.06.2021 auf dem ehemaligen MFG5 Gelände bei Holtenau, dem Stadteil von Kiel, welcher direkt nördlich des Nord-Ostsee-Kanals liegt.

An diesem Sonntag war das Wetter durchwachsen und bewölkt aber geregnet hat es zum Glück nicht. Melanie und ich fuhren mit dem Fahrrad zunächst zum Fähranleger, um mit der kostenlos benutzbaren Fähre, dem Holtenauer Schuhkarton, direkt von der Wik nach Holtenau überzusetzen. Für mich war das die erste Fährfahrt seit Corona. Denn bisher haben wir vermieden, so gut wir es konnten, öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen. Mit Maske und Abstand klappte es allerdings an diesem Morgen recht gut.

Blick über den Zaun vom Tonnenhof

Auf der anderen Seite angekommen, fuhren wir direkt die Kanalstraße und dann die Strandstraße entlang bis zum Tonnenhof. Dort war von der Straßenseite her noch keiner zu sehen und so machte ich ein paar erste Bilder über den Zaun. Ich war etwas besorgt, ich hätte die Ortsangabe nicht präzise genug formuliert. Doch noch während ich Fotos machte, rief mir Melanie schon zu, sie hätte die Anderen gefunden. Als ich dazu stieß, fand ich alle an der Kaikante nördlich des Tonnenhofs, in Gespräche vertieft. Kurze Zeit später suchten wir uns dann fast alle einen Platz direkt am Zaun des Tonnenhofes der WSA Kiel.

Ich versuchte etwas von dem ganzen bunten Chaos einzufangen, welches man auf der anderen Seite des Zaunes sehen kann, indem ich mich mit meinem Stuhl auf einem Kieshaufen platzierte. So hatte ich eine etwas bessere Übersicht, wenn auch mein Stuhl während des Zeichnens leicht versackt ist. Im Laufe der Zeit schien ein paar mal die Sonne zwischen den Wolken heraus und brannte unbarmherzig auf der Haut. Fast keiner von uns hat an diesem Platz wirklich Schutz vor ihr finden können. Abgesehen davon war es schön ruhig und ungestört an dieser abgeschiedenen Ecke.

Nachdem die Zeit wie im Fluge vergangen war, hatte ich mein Bild vollendet und schaute neugierig auch bei den Anderen vorbei. Die Meisten haben sich an diesem Tag an den Tonnen versucht, einige, wie ich, am ganzen Panorama. Ein paar wenige haben einen Blick aufs Wasser und die weitere Gegend gewagt. Hier könnt ihr nun sehen was dabei herausgekommen ist:

Gestörte Idylle an der Uni

Am Sonntag, den 13.06.2021 waren wir auf dem Gelände der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel zum Zeichnen und Sketchen. Wir trafen uns bei der Mensa II und warteten bis etwa 11:15 Uhr, ob vielleicht noch der ein oder andere verspätet eintrudelt. Danach liefen wir alle zu den Teichen. Fast alle machten es sich in der Nähe der Teiche gemütlich, während wir, Martin und ich, noch ein paar Fotos für die daheimgebliebenen und natürlich auch für den Blog machten.

Nachdem auch wir dann unseren jeweiligen Malplatz gefunden hatten, widmeten wir uns voll und ganz dem Motiv. Ich hatte einen besonderen Bildausschnitt gesucht (und gefunden), aber dazu musste ich auf der halben Höhe eines Hügels sitzen. Da konnte ich natürlich nicht meinen Hocker verwenden und benutze daher mein Sitzkissen. Doch mit diesem rutschte ich bald den Hügel hinunter. Also musste ich ein Stück tiefer sitzen, als geplant.

Als ich in den letzten Zügen meines Bildes war, gab es ein paar Störenfriede: Denn ein paar Leute fuhren mit ihren (ich schätze) Motorrädern auf dem Gelände ein paar Runden. Gesehen habe ich sie nicht, aber reichlich oft gehört. Leise sind die Dinger ja nicht. Da dies eine lange Zeit hinter mir stattfand, wollte ich auch schon bald den Standort wechseln. So packte ich meine Sachen und verließ meinen (1.) Malplatz.

Noch einmal umschauend überlegte ich, welches Motiv in etwa 1 Stunde gemalt sein könnte und suchte mir einen neuen und vielleicht ruhigeren Platz. Noch während ich den 1. Platz verließ, schallte von irgendwoher Musik. Jemand übte Saxophon.

Nach einem kurzen Schulterblick über die ersten Skizzen der anderen, lief ich weiter in Richtung des Biologiezentrum’s. Als ich zwei kleine Möwenküken am Teich entdeckte, ließ ich mich hier nieder. Doch die Möweneltern beschwerten sich lautstark. Von Ruhe war hier nichts zu hören. Dennoch blieb ich sitzen und hoffte, die würden sich nach einer Weile beruhigen und so malte ich den Teich von der anderen Seite. Doch mit dem Bild war ich überhaupt nicht zufrieden, sodass ich mich bald einem 3. Bild widmete. Nun malte ich die kleinen Möwen, die sich im Gras versteckten und ein Elternteil von ihnen. Die andere Möwe flog lieber herum und machte kräftig Krach. Nur wenn mal niemand hier vorbei lief, war es einen Moment lang still.

Als dann Monika und Martin zu mir kamen, vergaß ich ein Foto meines Bildes mitsamt der Möwen zu machen. Aber die waren dann ja ohnehin weg, weil einfach zuviel los war.

So langsam versammelten wir uns, um unsere Bilder zusammen zu legen. Nachdem wir (Martin und ich) und ein paar andere bereits weg waren, malte Monika noch fleißig weiter.