Steife Brise an der Hörn

Hallo liebe Leserinnen und Leser. Ich möchte euch noch von unserem Treffen am Dienstag den 21.07.2020 berichten, als wir an der Kieler Hörn zeichneten.

Bevor ich aber nach meiner Arbeit zur Hörn aufbrach, traute ich mich noch, mit der gegebenen Vorsicht, im Sophienhof einzukaufen. Ich befürchtete dadurch, nicht rechtzeitig einzutreffen, als ich schon vorsichtige Fragen dazu hörte, wer denn kommen wolle. Ich schrieb, dass ich mich wohl verspäten würde. Tatsächlich schaffte ich es gerade noch rechtzeitig vor dem vereinbarten Zeitpunkt dort einzutreffen.

Blick von der Hörn

Kurze Zeit später gesellten sich dann noch Hella und Susanne dazu. Gemeinsam guckten wir uns um, was man denn hier eigentlich zeichnen kann. Zunächst dachte ich an den „Hörn Campus“ selbst. Das große Gebäude, welches direkt zwischen Gablenzbrücke und Hörn steht. Sicherlich ein interessantes Motiv, doch ich hätte gegen die Sonne zeichnen müssen. Außerdem lockte mich doch wieder das Panorama der Hörn. Bloß schade, dass derzeit die Klappbrücke, wegen eines technischen Defekts, außer Betrieb ist.

Erste Skizze von Martin

Zunächst waren Wind und Wolken beim Zeichnen noch ganz angenehm, später wurden sie dann doch etwas störend. Spätestens als eine Windböe mir erst eine Seite meines Sketchbooks umklappe und dann noch mein Wassergefäß, einen zweckentfremdeten, wiederverschließbaren Kaugummitopf aus Plastik, von der Bank wehte. Hella wollte, wie gewohnt, etwas früher aufbrechen, weswegen wir unsere Bilder schon einmal zusammen legten. Susanne und ich blieben danach noch etwas. Wir colorierten unsere angefangenen Bilder zuende, bevor wir auch Feierabend machten.

Kiel – Venedig an der Förde

Hallo liebe Leserinnen und Leser. Diesen Dienstag den 20.08.2019 hatten wir endlich einmal wieder Glück mit dem Wetter. Das lockte überraschend viele Zeichner an den kleinen Kiel, wo wir uns an diesem Tag verabredet hatten.

Ich hatte das Gefühl, ich käme zu spät. Schon um 16:10 Uhr, als ich von der Arbeit, nach etwa 800 m Fahrt unten am Steg ankam, war kaum ein freier Platz zu finden. So machte ich zunächst ein Bild von den fleißigen Zeichnern und suchte mir erst danach selbst einen Platz.

Für die meisten Zeichner war heute ziemlich klar, was das Motiv ist: Der typische Blick über den kleinen Kiel auf die Kieler Oper und den Rathausturm dahinter. So kam es, dass in der Zeit viele verschiedene Herangehensweisen sich einmal mit ein und dem selben Motiv beschäftigten. Das kommt echt selten vor bei uns.

Während wir also in einer sehr großen Gruppe den Steg belagerten, gab es viele Gespräche und einen regen Austausch. Auch das ist selten, da sich normalerweise alle verteilen und sich unterschiedliche Motive suchen.

Unter anderem kam auch das Gespräch darauf, dass das Rathaus von Kiel dem Campanile de San Marco in Venedig nachempfunden wurde. Hier eine kleine Exkursion zur Rathausgeschichte.

Kurz nach 17 Uhr wollten dann die Ersten auch schon aufbrechen und so legten wir die Bilder schoneinmal zusammen. Diese Gelegenheit nutzte ich nochmal, um ein paar Bilder von der Gruppe zu machen.

Ein Großteil der Gruppe blieb noch bis 18 Uhr, um die Zeichnungen weiter auszuarbeiten oder ein weiteres Motiv zu zeichnen. Diese legten wir dann noch ein zweites Mal zusammen, bevor wir uns auf den Heimweg machten.