Der Wasserturm im Abendlicht

Am vergangenen Dienstag, den 31.08. haben wir uns am Ravensberger Wasserturm zum Zeichnen getroffen. Während Martin und ich im Schatten auf weitere Zeichner warteten, gesellte sich auch eine Neue zu uns. Wir plauderten und nach einer Weile suchten wir uns den passenden Malplatz.

Während wir schon die ersten Linien zu Papier brachten, kamen noch weitere Sketcher. Sie begrüßten uns, schauten uns dabei über die Schulter und begannen dann auch zu Zeichnen.

Zwischendurch besuchte uns ein junges Mädel, die unbedingt wissen wollte, was wir denn malen.

Nach einer Weile hatten wir alle das Gefühl, einen Sonnenbrand zu bekommen, da es wieder so warm geworden ist. Dennoch versteckten wir uns nicht in den Schatten, sondern nutzten die Sonne für unser abschließendes Zusammenlegen.

Zeichnen auf dem Ravensberg

Hiermit möchte ich euch zu unserem Treffen am Dienstag, den 31.08.2021 an den Wasserturm Ravensberg einladen. Wir wollen uns dort ab 17 Uhr bei dem Spielplatz nördlich des Wasserturmes treffen.

Auch an diesem Ort haben wir schon mehrfach gezeichnet, schaut doch einmal in die Berichte hinein:

Eine harte Nuss

Nordseewind am Ravensberg

Kieler Wetter am Ravensberg

Bei schlechtem Wetter (Sturm, Regen und Hagelschauer) findet das Treffen NICHT statt. Leider können wir derzeit noch nicht so ohne weiteres an allen Orten Unterschlupf suchen oder uns dann „einfach“ stattdessen in ein Café setzen.

Kieler Wetter am Ravensberg

Hallo liebe Leserinnen und Leser, heute möchte ich euch von unserem Treffen am Dienstag den 25.08.2020 auf dem Ravensberg berichten.

Wie üblich machte ich mich nach der Arbeit mit dem Fahrrad auf den Weg zu unserem Treffen. Heute musste ich im Vorfelde noch etwas besorgen. Am Wochenende zuvor rutschten ein paar Kisten von Melanies Schrank (in ihrem Zimmer) und vernichteten unsere alte Zimmerwäschespinne. Daher musste ich mich auf eine Odyssee begeben, um eine neue zu finden. Der große Rossmann, ein Drogeriemarkt an der Ecke Holtenauerstraße/Waitzstraße, war dabei eine Fehlanzeige. Der Haushaltswarenladen am Schauspielhaus hingegen schien vielversprechend. Ich war nur etwas verwundert, als ich dort gebeten wurde, einen MINI Einkaufskorb am Eingang aufzunehmen. Nach kurzem grübeln. wie ich dort eine Wäschespinne hineinbekommen sollte, erschloss sich mir der Grund. Natürlich darf in Coronazeiten nur eine begrenzte Anzahl an Leuten das Geschäft betreten und um nicht ständig zählen zu müssen, wieviele es sind, gibt es nur eine begrenzte Anzahl an Einkaufskörben, welche man dort nehmen kann. Kurz und knapp: Ich wurde dort fündig und konnte mich mit einem süffisanten Grinsen auf eine einhändige Radtour vom Schauspielhaus zum Ravensberger-Wasserturm machen.

Am Spielplatz nördlich des Wasserturmes angekommen, war ich, entgegen meiner Einschätzung, der Erste. Ich schloss mein Fahrrad und die Wäschespinne an und setzte mich mit meinem Zeichenhocker auf die Wiese, um zu warten. Den Blick von hier auf den Wasserturm hatte ich schon gezeichnet, also überlegte ich, was mich heute ansprach. In der Zwischenzeit traf dann auch Melanie dicht gefolgt von Monika und Benita ein. Da es recht bewölkt war und immer mal ein wenig nieselte, war ich an diesem Tage noch nicht so motiviert. Als dann doch der harte Kern da war, überwand ich mich und suchte mir einen mutmaßlich trockenen Platz unter einem Eingangsbereich der RBZ mit Blick auf das Abendgymnasium Ravensberg. Dieses Gebäude ist eine Schule alter Bauart an welche ich tagtäglich auf meinem Weg zur Arbeit vorbei fahre. Sie lockte mich schon länger einmal und bietet aus unterschiedlichsten Perspektiven schöne Motive.

Der Eingangsbereich an dem ich saß, schützte nicht so gut vor Wind und Regen, wie ich zunächst angenommen hatte. Zum Glück wurde es nicht mehr als ein wenig Gefiesel und etwas rauerer Wind. Damit kann ich inzwischen umgehen. Solang die Seiten des Sketchbooks mit Klammern gut gesichert sind, passiert auch fast nichts außer, dass der Regen manchmal mit malt. So vertieft, wie ich während des Zeichnens und Colorierens war, bekam ich kaum mit, dass sich die Anderen recht früh versammelten und zum Zusammenlegen und auf einen Aufbruch drängten. Ich schwang, nach einer WhatsApp Erinnerung von Melanie, nur noch ein paar wenige male den Pinsel und spurtete zurück zu unserem Treffpunkt am Spielplatz, wo Monika und Melanie gezeichnet hatten. Trotz dem dieses Jahr garnicht so üblichem Schietwedda und meiner anfänglichen Demotivation haben wir alle ganz ansehnliche Bilder an diesem Tag zustande gebracht.

Nordseewind am Ravensberger

Sonntag den 21.07.2019 trafen wir uns erneut auf dem Spielplatz beim Ravensberger Wasserturm.

Als ich mit Martin eintraf, kamen die anderen drei Zeichnerinnen ebenfalls an, und zwar aus allen Richtungen. Nach einem kurzen Plausch suchten wir einen guten Platz zum Zeichnen, denn wir wollten direkt anfangen, bevor uns die dunklen Wolken und der starke Wind, Regen bringen würden.

Doch glücklicherweise blieb es die ganze Zeit trocken. Nach 1 Stunde machten wir eine kurze Pause, da uns eine Zeichnerin (Elisabeth) leider etwas früher verlassen musste. Dies nahmen wir zum Anlass gleich ein Foto von allen Zeichnungen zu machen, auch wenn diese noch nicht alle fertig waren.

Anschließend setzte ich mich zu den anderen (ich saß vorher etwas abseits) und gab meinem kleinen querformatigen Motiv Farbe, während die anderen die letzten Striche und Farbklekse setzten.

Martin hat mich mal wieder beim Zeichnen fotografiert.

Doch mein Blatt war noch nicht genug gefüllt. Ich hatte zu Beginn mein Blatt geplant und vorskizziert (was man auch auf dem Foto oben sehen kann) und wollte daher noch unbedingt das Fenster malen, bevor alle fertig sind. So ist es am Ende nun noch die schwarze Linie geworden. Vielleicht mache ich später noch etwas Farbe drauf.

Eine harte Nuss

„Eine harte Nuss“ Dies war Monikas Kommentar, per Whatsapp, zu dem Treffen am Ravensberger Wasserturm, am Dienstag den 14.05.2019. Auch hier schien wieder ihr Lieblingssatz zu gelten: „Man wächst mit seinen Aufgaben.“

Melanie und ich waren an diesem Tag noch immer verhindert. Jedoch wäre es wohl genau mein Ding gewesen, meinte Monika später zu mir. Sie sendete uns ein paar Bilder von dem Treffen, bei dem sich ein paar mutige Kieler Zeichner am Wasserturm „tapfer geschlagen“ haben.

Danke Monika 🙂

PS: Weiterhin gilt: Sollten Melanie oder ich mal nicht anwesend sein, freuen wir uns sehr über einen Text und ein paar Bilder von euch, um alle an dem Treffen teilhaben lasssen zu können.