Ganz viel 50er Jahre Motive

Am Sonntag, den 23.10.2022, machten wir uns bei Nebel auf den Weg zum 50er Jahre Museum, denn dort wollten wir dieses Mal zeichnen.

Zunächst versammelten wir uns in der Nähe des Eingangs, bezahlten unseren Eintritt und liefen anschließen die Treppe hinauf, die uns ins Museum führte. Wie viele andere, war auch ich zum ersten Mal hier, sodass ich nicht wusste, was mich dort erwarten würde. So machte ich also ersteinmal einen Rundgang und jede Menge Fotos.

So manch eine/r hatte ihr/sein Motiv schon gefunden und sich platziert, um zu malen. Einige andere suchten aber noch, wie ich, den richtigen Malplatz. Nach einer Weile hatte uch mich dann entschieden, eines der Kleider und später noch einen Teil des Friseursalons zu malen. Ich fand, dass diese beiden Motive inhaltlich am besten auf eine Seite passten. Zum Schluss wählte ich noch ein Fahrrad, welches ich jedoch nicht komplett malte, denn dafür reichte die Zeit dann doch nicht mehr.

Gegen 13 Uhr legten wir unsere Bilder draußen, vor dem Museum auf den Platz aus, um die Bilder zu bewundern. Inzwischen hatte sich auch der Nebel schon etwas verzogen und die Sonne ließ sich noch einmal blicken.

USK Treffen im Cafe Steiskal im Markant Supermarkt Alte Weide

Am heutigem Dienstag 08.11.22 haben wir uns um 16 Uhr mit 6 Sketcherinnen beim Steiskal im Markant Markt `Alte Weide` getroffen. Wir erwischten einen großen Tisch und versorgten uns erst einmal mit Heißgetränken und ein paar Zimtsterne mussten auch noch unbedingt probiert werden.

Alle blieben an dem Tisch sitzen und wir fingen an zu zeichnen, jede mit einem anderen Motiv aus verschiedenen Blickwinkeln.

So entstanden die sketches von dem Lottoladen mit der Post, Ausschnitte des Cafes / Steiskal und der Blick zu den Colakästen des Markantmarktes.

Es war ein schöner Nachmittag mit den verschiedensten Malergebnissen.

Dieser Bericht wurde von Maria geschrieben – vielen Dank dafür.

USK Treffen im Museum Medizin- und Pharmaziehistorische Sammlung

Am heutigem Sonntag 06.11.22 haben wir uns um 12 Uhr mit 6 Sketcher/-innen in der Brunswiker Straße im Gebäude der Medizin- und Pharmaziehistorischen Sammlung der Uni Kiel getroffen.

Zuerst schauten wir uns die Medizinische Ausstellung im 1.OG an und dann sind wir alle im 2. OG bei der Pharmazeutischen Ausstellung gelandet.

Wir haben alle nur das nötigste „Zeichenbesteck“ mitgenommen, weil man Rucksäcke unten in den Schränken lassen muss. Ich finde das reduzierte Zeichnen aber auch mal ganz gut und entschied mich für den Füller, mit dem ich alles gezeichnet habe.

Zuhause hatte ich vorher mit Acrylfarbe Hintergründe angelegt, damit ich im Museum nicht „rumspachteln“ und mit Wasser arbeiten muss.

Nach zwei Stunden trafen wir uns unten in der Garderobe wieder und betrachteten unsere Werke.

Diesen Bericht hat Maria geschrieben. Vielen Dank.

Treffen am Uni-Sportforum

Nach einer Stunde mehr Schlaf wegen der Zeitumstellung fand am  30.10.22 um 11.00 Uhr das Sonntagstreffen der Kieler Sketchergruppe statt. Schon ein Blick hinein in das Sportforum zeigte, dass dort ein Schwimm-Wettkampf stattfand. Man hatte von dort zwar das Geschehen im Blick, aber an der Seite war es recht schattig, so dass die meisten sich doch lieber einen Sonnenplatz in der dahinter liegenden Anlage suchten. Die schöne Laubfärbung der Bäume, der Teich und auch die Architektur rundherum boten interessante Motive. Überhaupt ist es dort recht angenehm zum Sketchen, eine ruhige Atmosphäre.

Und dann wieder das große Staunen beim Zusammenlegen der Skizzenbücher – unglaublich, was in den knapp zwei Stunden in verschiedenen Techniken Eingang in die Bücher gefunden hat. Es sind dann auch immer wahre Schätze, die wir auf Papier mit nach Hause nehmen.
Hier ein paar Fotos von einem schönen Herbsttag.

Drinnen oder draußen?

Das war am Dienstag, den 25.10.2022 eine schwierige Frage. Zunächst gingen wir in das Restaurant „Jan & Hein & Klaas & Pit“, wie ursprünglich geplant, aber ein großer Teil entschied sich, draußen zu platzieren. Es war ein schöner angenehmer Oktobertag, mit viel Sonne und wenigen Wolken. Die Temperaturen waren noch im zweistelligen Bereich, sodass es sich draußen für etwa 2 Stunden malen aushalten ließ.

Nur drei blieben drinnen, mich eingeschlossen, um das Ambiente des Restaurants zu malen. Doch nach etwa 1 Stunde gesellte ich mich dann doch noch zu den anderen nach draußen und malte die Umgebung. Dabei fielen mir ein paar Möwen auf, die auf den Schirmen landeten oder auf ihnen herum liefen. Dass das in mein Skizzenbuch muss, war doch klar, oder? Wo ich doch Möwen und anderes maritimes so gerne mag.

Noch vor 18 Uhr legten wir unsere Bilder zusammen und staunten über die zahlreichen Motive. Seht selbst:

Goldener Oktober-Sonntag

Am Sonntag, den 16.10.2022, haben wir uns auf der Wiese vor dem Eingang der Forstbaumschule bei strahlendem Sonnenschein getroffen. Dort warteten wir bis kurz nach 11 Uhr, bis alle eingetroffen waren. Die Bäume färbten sich bereits in schönen herbstlichen Farben und ließen ihre Blätter tanzend fallen. Diesen Anblick mussten wir natürlich festhalten. Vielleicht ist es der letzte schöne sonnige und halbwegs warme Tag in diesem Jahr? Kurz bevor wir uns verteilten, zählten wir 15 Sketcher. Das muss an dem Wetter gelegen haben 😉

Wir bekamen sogar Besuch aus Eckernförde (Ingrid) und von der Westküste (Anni)! Schön, dass ihr zwei gekommen seid und mit uns malen wolltet! Bei unserem Treffen in Albersdorf waren die beiden ja auch schon dabei.

Nach unserer Begrüßungsrunde verstreuten wir uns „in alle Winde“ und suchten uns einen Platz mit Aussicht und am Besten in der Sonne, die noch ein bisschen wärmte. Dann arbeiteten wir konzentriert an unseren Motiven, unterhielten uns nebenbei und gaben uns gegenseitig Tips und Ticks.

Gegen 13 Uhr legten wir unsere Skizzenbücher zusammen. Ich hatte es gerade so geschafft, mein Motiv fertigzustellen. Eigentlich wollte ich noch ein weiteres Motiv malen, aber dafür war die Zeit dann doch zu knapp.

Beim Zusammenlegen wurde dieser tolle Herbsttag dann sichtbar: In allen Skizzenbüchern finden sich grün-gelb-orangene Farbtöne wieder. Anschließend plauderten wir noch eine Weile, ehe wir (Martin und ich) nach Hause zurückkehrten. Es war wieder einmal ein wundervoller Tag mit euch! Vielen Dank!

Bauernmarkt in der Kieler Innenstadt

Am 2. Oktober fand in der Kieler Innenstadt wie jedes Jahr im Herbst ein Bauernmarkt statt. Ein guter Anlass für ein Sketchertreffen „mittendrin“. Treffpunkt war der Alte Markt nahe der Nikolaikirche, dort präsentierte die Landjugend landwirtschaftliche Nutzfahrzeuge, ein willkommenes Motiv für alle, die sich gerne mit Maschinen und Technik befassen..

Rund um den Alten Markt befinden sich noch die sogen. persianischen Häuser, die ebenfalls ein interessantes Motiv darstellten, ebenso der Geistkämpfer von Ernst Barlach direkt neben der Kirche oder der Brunnen mit seinem roten Rohr als Hingucker auf dem Marktplatz. Außerdem gab es in der gesamten Fußgängerzone diverse Stände mit bäuerlichen Erzeugnissen. Motive gab es somit genug. Als unsere „Mahlzeit“ sich dem Ende zuneigte, ging noch ein kurzer Regenschauer nieder., der zum schnellen Zusammenpacken der Malsachen zwang. Aber für das abschließende Gruppenbild unserer Werke war es dann wieder trocken. Wie immer – das gemeinsame Malen war wieder schön.

Ein Sonnenplatz vor dem Pop-up-Pavillon
Der Brunnen ist ein wahrer Eyecatcher
Die Gesamtübersicht
Regen kann wahre Sketcher nicht schrecken

Herrlicher Sketch-Tag in Albersdorf

Was war das doch für ein toller Tag in Albersdorf, an der Westküste von Schleswig-Holstein! Das Wetter spielte mit, alle waren gut drauf und hoch motiviert!

Doch fangen wir von vorn an: Norbert vermittelte uns freundlicherweise den Kontakt zum Kulturverein Albersdorf, die die Idee hatten, eine Veranstaltung zum Thema Urban Sketching zu organisieren. Die ersten Infos, die ich dazu erhielt, hörten sich interessant an und so schaute ich mir den Ort online einmal an. Bereits beim Blick auf ein paar Fotos bei bekannter Suchmaschine, wusste ich: da will ich hin! Nach einem Gespräch mit Martin, sagten wir dem Kulturverein zu, ohne zu wissen, wer denn sonst noch kommen würde.

Bahnhofshotel mit Museum drinnen (von Melanie)

Nach weiteren Telefonaten mit dem Kulturverein und der Einigung auf einen genauen Termin, ging es an die Planung und wir weihten immer mehr weitere Sketcher ein. Schließlich wollten wir sie animieren, den Ausflug mit uns gemeinsam zu machen. Während der Kulturverein sich um den Ausstellungsort und die Verpflegung vor Ort kümmerte, konnte ich ein paar Sponsoren für unser Event gewinnen. So kamen dann tolle Goodiebags (Beutel mit allerlei Künstlermaterial) zusammen, die an die Teilnehmer des Sketching-Tages verteilt werden sollten.

möglicher Inhalt des Goodiebags (Farben können variieren – nicht alle Taschen sind gleich!)

Der Termin näherte sich und wir (Martin und ich) hielten erneut Rücksprache mit dem Kulturverein, bzw. mit Dieter Höfer, der uns sozusagen „interviewte“, um daraus einen tollen Bericht über das geplante Treffen für die lokale Presse zu schreiben. Den Bericht könnt ihr hier noch einmal lesen:

https://www.boyens-medien.de/artikel/lokales/zeichnerische-entdeckungsreise-457228.html

Dann war es endlich soweit: Der Tag war gekommen und viele hatten sich über unser Formular angemeldet, sogar noch in letzter Minute. Inzwischen hatten wir schon in unserer Gruppe geklärt, wer mit dem Auto fahren würde und wer wen mitnimmt. Bei uns war es Sigrid (und ihr Mann), die uns zuhause einsammelten. Noch dazu kam dann Linda.

Unsere Fahrt ging südlich des Kanals, sodass wir gut durchkamen. Doch bei der Ausfahrt nach Albersdorf mussten wir dann leider um eine Sperrung herumfahren, was uns etwas Zeit kostete und wir dann etwas zu spät am geplanten Treffpunkt (Bahnhof) ankamen. Zum Glück wartete Herr Höfer auf uns. Nach einem kurzen Gespräch, fuhren wir ihm zum Grundstück eines Vereinsmitgliedes hinterher. Denn bei ihm wollten wir uns alle sammeln und begrüßen.

Nach der Begrüßung, einem Kaffee und Brötchen ging es auch schon los: Zunächst verteilte ich die Goodiebags. Anschließend liefen wir (ohne Zeichen- und Malmaterial) durch den Ort und machten den Sketchwalk. Dabei zeigte uns Herr Höfer ein paar schöne Motive und berichtete das ein oder andere dazu. So konnten wir den Ort kennenlernen, denn die wenigsten kannten ihn oder kamen von hier. Dabei guckten wir uns auch schon ein paar Motive aus, die wir anschließend zeichnen könnten.

Nach dem Sketchwalk kamen wir zum Grundstück des Vereinsmitgliedes zurück, holten unsere Malsachen und verteilten uns im Ort. Einige platzierten sich am Bürgerhaus (wo auch ich mich hinsetzte), andere wiederum am Bahnhof oder beim Großsteingrab zwischen Schule und Bahnhof.

Während des Malens vergaß ich alles um mich herum, da ich mich ausschließlich auf das Motiv konzentrierte. Auch die Sketcherinnen in meiner Nähe studierten ihr Motiv aufmerksam und zeichneten.

Nachdem ich mein erstes Motiv vollendet hatte, schaute ich bei dem einen oder anderen vorbei, bevor ich mich auf die „Suche“ nach meinem zweiten Motiv machte. Noch schwankte ich zwischen dem Museum für Archäologie, welches sich direkt am Bahnhof befindet, und der Apotheke. Ich spazierte noch einmal zu beiden Motiven, in der Hoffnung, dann würde mir die Entscheidung leichter fallen. Auf dem Weg dorthin lief ich die Bahnhofsstraße entlang und entdeckte noch ein paar Motive, die mir vorher nicht aufgefallen sind. Ich machte davon jedoch zunächst nur Fotos, denn ich wollte ja noch bis zum Bahnhof. Dort entdeckte ich dann noch ein paar Sketcher.

Auch am Bahnhof wurde gesketcht (von Martin)

Dort angekommen, schaute ich nach einem passenden Blickwinkel auf das Museumsgebäude (das früher mal ein Bahnhofshotel war!), doch nichts stellte mich zufrieden. Schließlich wollte ich nur noch ein „einfaches“ Motiv, damit ich bis zur Ausstellung rechtzeitig fertig werden würde. Doch bei diesem wusste ich, dass ich daran zu lange sitzen würde. Also entschied ich mich dann doch für die Apotheke. Martin wollte sie auch malen und so gingen wir gemeinsam dorthin.

Gegenüber der Apotheke, im Schatten, fand ich meinen Platz recht schnell und als ich zu Zeichnen begann, merkte ich, dass dieses Motiv doch nicht ganz so einfach gewesen ist. Inzwischen besuchten  uns auch einige Bürger, die interessiert über die Schulter schauten. Auch Fotos wurden gemacht, während wir zeichneten.

Kurz vor 16 Uhr sahen wir, wie einige zum geplanten Ausstellungsort liefen und so malte ich nicht mehr alle Details der Apotheke. Anschließend packte ich meine Sachen und wir (Martin und ich) ließen uns abholen, damit wir noch rechtzeitig zur Ausstellung kommen. Dort wurde für die zahlreichen Skizzenbücher schon fleißig aufgebaut. Auch Kaffee und Kuchen standen bereit.

Während wir nun genüsslich den Kuchen vernaschten und Kaffee und Tee tranken, kamen interessierte Bürgerinnen und Bürger, um sich unsere Werke anzusehen. Außerdem konnten sie in den Skizzenbüchern blättern und unterhielten sich mit den Künstlerinnen und Künstlern. Nach den tollen Gesprächen wurden uns sogar noch zwei verschiedene Suppen angeboten. Bald darauf mussten die meisten jedoch wieder aufbrechen, da wir ja noch ein Stück Autofahrt vor uns hatten. Wohlbehalten in Kiel angekommen, fiel ich erschöpft auf die Couch. Aber nach so einem tollen Tag darf das dann auch schon mal sein.

DANKSAGUNG

Ich möchte mich bei allen bedanken, die an diesem Treffen teilgenommen haben und so zahlreich erschienen sind. Ohne Euch hätten wir nie so viele tolle Bilder von Albersdorf zusammenbekommen!

Besonderer Dank gilt aber auch an den Kulturverein, der uns dazu eingeladen hat, in Albersdorf zu sketchen. Der Verein, der das so toll organisiert und uns gut mit Verpflegung versorgt hat! Vielen Dank auch für den informativen Sketchwalk!

Außerdem bedanken wir uns bei unseren Sponsoren, die uns mit Künstlermaterial versorgt haben: Schmincke, Hahnemühle, Roman Szmal und bnartist.

POSTKARTEN-AKTION

Für die Postkarten-Aktion habe ich von einigen die Skizzenbücher bekommen, um die Bilder zu scannen. Von denen, die ihr Skizzenbuch behalten haben und das Bild nicht scannen können: Bitte sprecht mich an! Nur dann können alle Bilder an der Postkarten-Aktion teilnehmen. Die mir vorliegenden Bilder werde ich direkt an den Kulturverein schicken. Bei den anderen bitte ich, dies selbst zu tun (oder mich zu informieren, falls das nicht möglich ist).

Über das Erscheinen der Portkarten halte ich euch auf den Laufenden.

Letzte Infos zum Treffen in Albersdorf

Liebe Zeichnerinnen und Zeichner!

Bisher haben sich 15 Sketcher/innen bei diesem Treffen angemeldet. Das freut uns sehr!

Noch einmal zur Erinnerung: Wir treffen uns am Sonntag um 10:30 Uhr am Bahnhof in Albersdorf!

Inzwischen ist nun auch schon ein Artikel über das Treffen in der örtlichen Zeitung erschienen, den wir euch nicht vorenthalten möchten: https://www.boyens-medien.de/artikel/lokales/zeichnerische-entdeckungsreise-457228.html

Zirkusluft schnuppern – mitten in der Stadt

Nein, die Kieler Sketcher waren am 06.09.2022 nicht im Zirkuszelt, sondern wir haben uns davor auf dem Wilhelmplatz getroffen, auf dem der Zirkus Probst einige Tage seine Zelte aufgeschlagen hat. Da in diesem Zirkus weder Löwen, Tiger oder Elefanten „auftreten“, haben wir auch keine entsprechenden Geräusche gehört, lediglich der Lärm des Autoverkehrs hat uns während des Malens begleitet. Aber es ist ja so, dass man beim intensiven Malen alle störenden Geräusche meistens ausschalten kann.

An diesem Dienstag war Ruhetag im Zirkus, so dass wir ungestört rundherum malen konnten. Das rot-gelb-gestreifte Dach des großen Zirkuszeltes und mehrere kleine Zelte rundherum boten ein wunderbares Motiv. So schöne Farben sind ja immer ein sogen. Eyecatcher, es wirkte einfach alles irgendwie fröhlich. Aber auch der Blick auf die – heute geschlossene – Kasse und den Eingang sowie die abgestellten Zirkuswagen waren „Motiv-verdächtig“, die Entscheidung fiel schwer. Für diejenigen, die sich lieber mir Architektur befassen wollten, bot das städtische Gebäude, in dem früher das Arbeitsamt und heute das Amt für soziale Dienste untergebracht sind und das unter Denkmalschutz steht, genau das Richtige.
Es war zwar ziemlich frisch, aber auch das klammern Sketcher ja bekanntlich aus und die Ergebnisse können sich alle sehen lassen.

Spätsommer am Kanalfeuer

Am Sonntag, den 04.09.2022, bot sich uns ein wunderschöner Anblick am Kanal, wo wir dieses Mal Zeichnen wollten. Dazu hatten wir uns Plätze am Kanalfeuer ausgesucht, da man von hier einen guten Blick in alle Richtungen des Kanals hat. Dabei hatten wir so schönes Wetter, dass sich manche sogar in den Schatten verkrochen.

Zwischen den Bäumen konnte man zwar ungestört Malen, aber hier musste man sich etwas drüber ziehen, den hier zog der Wind durch. Mit meiner Weste war das aber gut auszuhalten.

Zunächst widmete ich mich einem „stillstehendem“ Motiv: der alten Levensauer Hochbrücke, die ja bald ersetzt werden soll. Anschließend wagte ich, eines der vorbeifahrenden Schiffe zu malen. Der Trick: Erst grob skizziert, als eines vorbeifuhr, dann weiter ausgearbeitet, als ein weiteres ähnliches vorbeifuhr und anschließend Farbe gesetzt, während ein drittes Schiff vorbeifuhr. So ist dieses Schiff also eine Mischung aus drei Schiffen, aber nieman weiß es. Okay, ihr wisst es jetzt 😛

Nachdem ich meine Skizzenbuchseite noch mit kleinen Elementen und Texten gefüllt hatte, schaute ich bei den anderen vorbei und bald darauf legten wir auch schon unsere Skizzenbücher zusammen.

Alles zum Sondertreffen in Albersdorf

Alle Infos zum Sondertreffen in Albersdorf findet ihr jetzt hier:

Jede/r ist herzlichst eingeladen, an unserem Maltreffen in Alberdorf teilzunehmen. Auch Mitzeichnen ist erlaubt, ja sogar erwünscht! Wir freuen uns auf euch! Bald gehts los!

Hier folgen nun noch die aktualisierten Informationen.

Tagesablauf am Sonntag, den 11.09.2022

Achtung! Wir starten erst um 10:30 Uhr am Bahnhof, damit alle, die mit dem Zug anreisen, den Anfang nicht verpassen 😉

UhrzeitWas wird gemachtTreffpunkt
10:30 Uhr ZusammenkommenBahnhof Albersdorf
10:30-11:00 Uhr Sketchwalk durch Albersdorf
(man wird uns ein paar Motive
der Stadt zeigen und ein
wenig darüber
erzählen)
Albersdorf, Start-Adresse folgt
durch den Kulturverein Albersdorf
11:00-15:30 Uhr Mal-ZeitAlbersdorf, je nach Motiv
16:00-18:00 UhrAusstellung der Bilder,
die vor Ort entstanden
sind
Albersdorf, Kastanienweg 2a (Jens Tödter)

Unsere Sponsoren

Wir danken an dieser Stelle noch einmal unseren Sponsoren, die für uns mit tollen Goodies unterstützen!

-> Goodietüten nur so lange Vorrat reicht!

Das Unigelände im Abendlicht

Am Dienstag, den 30.08.2022, haben wir uns auf dem Unigelände bei der Mensa II zum Zeichnen und Malen getroffen. Wie immer warteten wir, bis weitere Zeichner eintrafen und verteilten uns anschließend. Gemeinsam mit Martin machte ich dabei einen kleinen Rundgang über das Gelände.

Nachdem unser Motiv jedoch nicht so ansprechend war, wie wir hofften, suchten wir weiter und kehrten letztendlich zu den anderen Sketchern und Sketcherinnen zurück, wo wir uns dann auch platzierten und malten.

Beim Zusammenlegen stand die Sonne schon sehr tief, sodass mich Marias Bild magisch anzog. Sie hatte nämlich einen Glitzer-/Metalliceffekt auf ihrem Bild und das schimmerte so schön im Abendlicht, genauso wie das Original.

Maritimes Möltenort

Am Sonntag, den 28.08.2022, lag unser Treffpunkt mal auf der Ostseite von Kiel, nämlich am Hafen von Möltenort. Hier wollten wir noch einmal das Maritime einfangen.

Wir trafen uns zunächst beim blauen Gebäude mit dem Schriftzug „Hafenmeister“. Von hier aus verteilten wir uns am Hafen, auf Stegen, am Sandstrand. Ich machte jedoch mit Martin noch einen Rundgang (und ein paar Fotos), bevor wir uns für einen Malplatz entschieden.

Durch die Fülle an Motive war ich zunächst etwas überfordert: „Was soll ich nur zeichnen?“, fragte ich mich. Als ich mich mit Martin beim Fischbrötchen-Schiff platzierte, blickte ich Richtung Förde hinaus. Hier konnte ich sogar noch das andere Ufer, nämlich unsere Seite von Kiel, sehen. So nahm ich dies als Ausgangspunkt meines Bildes. Einen Augenblick lang spielte ich mit dem Gedanken, das Bild auf zwei Seiten zu malen. Martin setzte diesen Gedanken, den ich laut äußerte, direkt um. Ich entschied mich beim Skizzieren dann doch nur für eine Seite. Die vielen Boote und Schiffe im Vordergrund machten mich einfach fertig. 😀 In meinem genauen Malstil ist ein solches Gewusel einfach unmöglich (in kurzer Zeit) zu malen.

Eine zweite Seite schaffte ich trotzdem, allerdings erst nachdem wir unsere Bücher einmal zusammen gelegt hatten und ein paar wenige noch vor Ort etwas malten. Dazu gehörte auch Martin, der seine Doppelseite vor Ort fertigstellte. Danach ließen wir es uns im Galeriecafé Roehrskroog gut gehen und gönnten uns noch Kaffee und Kuchen, ehe wir anschließend mit der Fähre zurück nach Kiel schipperten.

Alle meine Entchen…

Am Sonntag, dem 21.08.2022 waren wir um 13.30 Uhr am Bootshafen zum Sketchen verabredet.

Diesmal etwas später als sonst üblich, da wir das 16. Kieler Entenrennen zumindest aus einiger Entfernung miterleben wollten.

Mit einer weiteren Sketcherin war ich schon etwas früher vor Ort eingetroffen. So konnten wir uns schon einmal abseits vom Besucherandrang umschauen und ein passendes Motiv aussuchen.Ein für das gewählte Motiv passendes schattiges, einigermaßen ruhiges Plätzchen, wo ich mich mit meinem Malhocker niederlassen konnte, musste natürlich auch gefunden werden.

Ich entschied mich, mein Kreativ-Lager etwas abseits vom Trubel, an einer Häuserecke aufzuschla-gen, und begann mit Glasfeder und Tinte das leuchtend orange Feuerwehrfahrzeug zu sketchen, das es mir angetan hatte und das später die 9300 Enten zu Wasser lassen würde.

Eine Mitsketcherin entschied sich für das gleiche Motiv allerdings aus einer anderen Perspektive und ließ sich im gegenüberliegendem Restaurant nieder.

Immer wieder kamen interessierte Leute auf mich zu, um mir über die Schulter zu schauen.

Zeitweise entwickelten sich daraus ganz unterhaltsame, angenehme Gespräche wie so oft, wenn wir in der Öffentlichkeit zeichnen.

Und in ein solch angeregtes Gespräch vertieft bemerkte ich nicht, wie sich am Sack mit den Enten der Schnellverschluß löste und die 9300 gelben Entchen statt im Wasser auf dem Asphalt landeten.

Oh je…. Doch dank des fleißigen Einsatzes von Feuerwehr und THW hatten die Entchen schnell wieder zurück in den Sack gefunden und das Entenrennen konnte mit fünfminütiger Verspätung gestartet werden.

Zu diesem Zeitpunkt hatten ich und eine Mitsketcherin das erste Motiv fertig gezeichnet.

Die Suche nach anderen Sketchern gestaltete sich schwierig, da einfach zu viele Menschen unterwegs waren. Später stellten wir fest, dass wohl noch drei weitere Sketcher vor Ort waren.

Beate

Vielen Dank an Beate, Maria und Stefan für die Bilder und Beate den Beitrag. Ihr habt auch Fotos? Dann sendet sie uns doch gerne per Whatsapp oder Email zu.

Diese Bilder sind entstanden: