Kunstkurzkur in Bad Pyrmont

Am Sonntag den 14.03.2021 haben sich einige Zeichner unserer Gruppe zusammen daran gemacht und im Rahmen eines „Virtual Sketchings“ Bilder aus Bad Pyrmont nachgezeichnet.

Hier findet ihr die Bilder wenn ihr euch auch nochmal versuchen wollt: Link

Hier sind die gesammelten Werke unseres „online Treffens“:

Danke an alle Teilnehmer und vor allem Danke an Sonja für die Bilder!

Virtuelles spielen im Schnee von Lillehammer

Am Sonntag den 21.02.2021 haben sich einige Zeichner unserer Gruppe zusammen daran gemacht und im Rahmen eines „Virtual Sketchings“ Bilder aus Lillehammer in Norwegen nachgezeichnet. Dort fanden die olympischen Winterspiele 1994 statt.

Hier findet ihr die Bilder wenn ihr euch auch nochmal versuchen wollt: Link

Hier sind die gesammelten Werke unseres „online Treffens“:

Danke an alle Teilnehmer und vor allem Danke an Sonja für die Bilder!

PS.: Auf meiner Collage ist ein Bild links unten mit einem Elch (?) Hintern. Sonja und ich haben schon gegrübelt ob an der Bar, welche sich hinter der Wand wohl versteckt der Kopf hängt. Den vermuteten Kopf habe ich bei mir oben bei der Schift integriert. Außerdem fand ich die Idee mit dem Wappen von Lillehammer toll, welches Michaela integriert hat und habe dieses ebenfalls von der Vorlage auf Wikipedia abgemalt.

Virtuelle Englandreise nach Durham

Am Sonntag den 24.01.2021 haben sich einige Zeichner unserer Gruppe zusammen daran gemacht und im Rahmen eines „Virtual Sketchings“ Bilder aus Durham nachgezeichnet.

Im Vorwege war ich total neugierig auf dieses Durham, das im Nordosten von Englang liegt und welches mir erstmal rein garnichts gesagt hat. Nachdem mir Hella die Bilder geschickt hat, habe ich beim vorbereiten des Beitrags recherchiert, wo es denn liegt und was es mit dieser Stadt auf sich hat. Wie die meisten Städte hat sie eine interessante Gründungsgeschichte und scheint mir wirklich einmal das lohnende Ziel einer Reise zu sein.

Kleine Anekdote am Rande: Beim Zeichnen der vielen Backsteinschornsteine auf einem der Bilder, kam ich irgendwie auf das folgende Lied aus dem Film: Mary Poppins – Chim Chim Cher-ee, welches ich dann direkt einmal bei Youtube suchte und mir anhören musste. Ja Schornsteinfeger in englischen Städten müsste man sein … 😀

Hier findet ihr die Vorlagebilder wenn ihr euch auch nochmal versuchen wollt: Link

Hier sind die gesammelten Werke unseres „online Treffens“:

Danke an alle Teilnehmer und vor allem Danke an Hella für die Bilder!

An den steinernen Stufen

Für diesen Dienstagstermin (den 20.10.2020) war ich ausnahmsweise einmal früher vor Ort, da ich selbst ins Rathaus musste, um mir meinen neuen Personalausweis abzuholen, den ich Wochen zuvor beantragt hatte. Also wartete ich im Eingangsbereich darauf, dass meine Nummer angezeigt wird. Einige Zeit später kam dann auch Martin dazu und kurz darauf konnte ich auch schon meinen Ausweis abholen.

Anschließend hatten wir aber noch etwas Zeit und überlegten uns, noch ein oder zwei Etagen höher zu gehen, um zu schauen, was man dort zeichnen könnte. Dabei machten wir auch schon ein paar Fotos, um diese in unsere Whatsapp-Gruppe zu stellen.

Als wir wieder herunter kamen, begegneten wir Julia, die wir fast gar nicht erkannt hatten. Und auf der Treppe saßen auch schon zwei, denen ich zuwinkte.

Fast alle platzierten sich in der unteren Etage, in dem Eingangsbereich, wo ich zuvor schon gesessen hatte.

Nach einem kurzen Plausch suchte auch ich mir einen passenden Platz mit Sicht auf den Brunnen.

Nach einer knappen Stunde wurde es recht leer, sodass wir auch aufbrachen und unsere Sachen packten. Um 18 Uhr ist hier wohl schluss. Für ein Foto hatten wir aber noch etwas Zeit, sodass ihr hier sehen könnt, was wir wieder schönes gezaubert haben, bevor es in die Dunkelheit hinaus ging.

Urlaubsgefühle im „toscanini“

Am Sonntag, den 11.10.2020 machten wir uns auf dem Weg zum Norwegenkai. Doch als wir ankamen, mussten wir feststellen, dass der Terminal geschlossen war. Ein Blick aufs Handy verriet uns, dass die anderen Zeichner das auch schon gesehen hatten und daraufhin zum „toscanini“ um die Ecke gegangen sind.

Martin und ich, wir machten noch ein paar Fotos vor Ort, falls jemand von zuhause aus via Whatsapp mitzeichnen wollte. Anschließend suchten wir das toscanini auf und sahen schon von außen unsere Gruppe, die sich am Fenster platziert hatte.

Drinnen suchten wir uns noch einen freien Platz und begannen daraufhin zu malen.

Als um 13 Uhr einige schon gehen wollten, machten wir noch schnell ein Foto.

Anschließend unterhielten wir uns noch etwas, bis wir allein am Tisch saßen. Martin und ich, wir blieben dieses Mal nämlich etwas länger, da wir später ankamen. Außerdem wollte Martin sein Bild noch unbedingt vor Ort fertig machen. Die Zeit habe ich dann noch für ein kleines zweites Motiv genutzt.

Bauernmarkt und Landmaschinen

Nachdem wir beide, Martin und ich, uns in den letzten 4 Wochen nicht ein einziges Mal blicken lassen haben, waren wir heute endlich wieder dabei, zum „Draußen Zeichnen“ in der Stadt.

St. Nikolaikirche auf dem Alten Markt

Den Treffpunkt „Alter Markt“ hatte ich ganz spontan in unseren Kalender aufgenommen, da wir diesen während unserer Abwesenheit noch nicht erstellt hatten und somit noch gar keinen Plan hatten, wo es hingehen sollte. Doch heute morgen wurde ich dann überrascht:

Wenn ich das richtig gelesen habe, werden heute wohl im Rahmen des Bauernmarktes Landmaschinen auf dem Alten Markt stehen. Ist was für unsere Technik- Freaks. 🚜🙂

Monika

Das passt ja super, dachte ich, denn ich hatte meine Malsachen bereits am Vorabend in meine Tasche gepackt: Gouachefarben und das Cappuchino Book. Ich wollte nämlich mal wieder etwas mit Gouache malen. Und so hatte ich natürlich auch noch ein schönes Motiv, wofür sich die Farben meiner Meinung nach sehr gut eignen!

Mit dem Rad ging es für Martin und mich dann zum Alten Markt, wo wir etwas früher ankamen und schon ein paar Fotos vor Ort machten und in unsere WhatsApp-Gruppe reinstellten. So hatten die Daheimgebliebenen auch etwas davon 🙂

Nach dem ersten Zusammenfinden am Pavillon verteilten wir uns auch schon wieder, um unsere Motive zu finden und zu zeichnen. Nach einem Rundgang über den Alten Markt fand ich auch schon mein Motiv. Ok, zwei hatte ich im Blick. Den Eiswagen und den Traktor. Zum Glück entschied ich mich für den Traktor, sonst hätte ich etwas gegen die Sonne schauen müssen, die sich eine Weile zeigte.

Martins Zeichnung und das „Original“

Zunächst skizzierte ich mein Motiv grob vor und wusste schon während der Skizze, dass ich nur den Traktor einfärben würde. Alles andere soll nur zeigen, wo der steht. Der Traktor selbst sollte aber hervorstechen, also bekam auch nur dieser Farbe. Doch beim Einfärben musste ich aufpassen, dass meine Haare nicht im Farbkasten landeten, da der Wind hier ganz schön um die Ecke blies.

Melanie beim „Farbesetzen“

Leider habe ich es in 1 1/2 Stunden vor Ort zeichnen, nicht ganz geschafft, das Bild zu beenden und so fehlen leider noch ein paar kleine Details, die ich aber zuhause noch draufmalen werde. Wir wurden nämlich zum Bilder zusammenlegen „gerufen“, bzw. abgeholt.

So trafen wir uns erneut am Pavillon und breiteten alle Bilder aus. Seht selbst, was heute wieder zusammengekommen ist:

Anschließend besuchten einige von uns noch Yuriy und Elena im Pavillon, denn die beiden hatten dort auch ihre eigene kleine Ausstellung!

Rauschender Verkehr an der Groschenkirche

Auf den Kirchhöfen ist es ja in der Regel recht ruhig, aber hier vor der Jakobikirche am Knooper Weg rauschte der Autoverkehr doch recht heftig. Doch irgendwann schaltet das Gehör diese Nebengeräusche aus und die Konzentration richtete sich auf die Malerei. Unter den alten Kastanien konnten wir fünf Zeichnerinnen, heute am 29.09.2020, auch ungestört sitzen, allerdings prasselte doch die eine oder andere Kastanie auf die darunter Sitzenden.
Die Jakobikirche wurde 1882 bis 1886 durch Finanzierung aus Spenden errichtet, was ihr im Volksmund den Namen „Groschenkirche“ eintrug. Bei einem Luftangriff wurde sie 1944 zerstört und 1952 bis 1954 vereinfacht wieder aufgebaut. Der ursprüngliche Spitzturm wurde durch einen verglasten Rundturm ersetzt, was ihr den Beinamen „Halleluja-Gasometer“ eintrug.
Insbesondere die schön renovierte Eingangstür der Kirche bot sich als Motiv an, nicht einfach, aber wirklich malenswert. Und wie heißt es so schön: „Einfach kann jede/r.“

Monika

Vielen Dank an Monika für die Bilder und den Beitrag. Ihr habt auch Fotos? Dann sendet sie uns doch gerne per Whatsapp oder Email zu.

Diese Bilder sind entstanden:

Kühles Nass an der Holstenbrücke

Für heute (am 27.09.2020) sollte unser Motiv der kurz nach den Sommerferien eröffnete Holstenfleet an der Holstenbrücke sein. Einige von uns hatten ihn bisher noch gar nicht „in natura“ gesehen und da dort Stufen zum Verweilen einladen, hatte ich auf meinen Malhocker verzichtet. Leider begann es pünktlich zum Treffen um 11 Uhr zu regnen, so dass der Aufenthalt auf den Stufen gar nicht mehr in Frage kam. Trotz der nassen Witterung hatten sich doch neun Zeichnerinnen eingefunden, die dann zunächst einen überdachten trockenen Platz suchten, die meisten vor dem Eingang des TK Maxx. Leider war von dort der Blick auf den Holstenfleet nicht gegeben, sondern eher in Richtung des Berliner Platzes bzw. zur Holstenstraße, aber letzten Endes konnten wir auch dort unsere Motive finden. Für mich war es ohne Hocker ein wenig schwierig, im Stehen zu malen. Als „Staffelei“ diente mir dann mein Fahrradsattel – eine äußerst wackelige Angelegenheit. Auch wenn es im Laufe des Vormittags aufhörte zu regnen, so wurde es doch ziemlich frisch, so dass wir uns schon nach etwa Eineinhalbstunden trennten – trotz der Widrigkeiten mit einer neu gefüllten Seite in unseren Skizzenbüchern.

Monika

Vielen Dank an Monika für den Beitrag und Benita und Sigrid für die Bilder. Ihr habt auch Fotos? Dann sendet sie uns doch gerne per Whatsapp oder Email zu.

Diese Bilder sind entstanden:

Musik und Lachen an der Lutherkirche

In wunderbarer abendlicher Herbstatmosphäre fanden sich an der Lutherkirche am Schrevenpark sechs Teilnehmerinnen zum gemeinsamen Zeichnen am 22.09.2020 ein. Der Turm der Lutherkirche dominierte als Motiv, aber vom Vorplatz aus war die Perspektive doch ein wenig schwierig, so dass wir uns einen Platz etwas weiter entfernt suchten. Damit ließ sich der Turm dann ohne Nackenprobleme leichter malen. Aber auch die sechs Buntglasfenster an der Südseite gaben ein interessantes Malmotiv ab.
Obwohl bereits Ende September war es ein wunderbar lauer Abend, so dass die zwei Stunden ohne Frösteln eigentlich viel zu schnell vorübergingen. Zwischendurch durften wir auch noch der „Lachyogagruppe“ lauschen, die sich auf dem Kirchplatz getroffen hatte und ein Gitarrenspieler, der sich ebenfalls in der Nähe niedergelassen hatte, sorgte für musikalische Begleitung. Alles in allem: So einen schönen und windstillen Abend wünschen wir uns öfter, aber wahrscheinlich wird das wohl einer der letzten in diesem Jahr gewesen sein.

Monika

Vielen Dank an Monika für die Bilder und den Beitrag sowie Hella und Yvonne für ihre Bilder. Ihr habt auch Fotos? Dann sendet sie uns doch gerne per Whatsapp oder Email zu.

Diese Bilder sind entstanden:

Verträumte Ecken im herbstlichem Garten

Am Sonntag, den 20.09. besuchten einige Zeichner/innen Susanne im Garten.

7 Zeichnerinnen, Sonnenschein und ein leckerer Apfelkuchen….
So hatte ich es mir gewünscht, als ich die Kieler Sketcherinnen in meinen Garten einludt. Der Wettergott war gnädig und die Stimmung wunderbar!
Dass meine alte Gartenbude einmal den ersten Platz der fotogenen Highlights erringen würde, hätte ich mir auch nie erträumen lassen!
Mein Garten zeigte sich im Frühherbst noch einmal von seiner allerbesten Seite und so hatten alle Freude an seiner Vielfalt und den verträumten Ecken…
Eine nette Nachbarin kam noch vorbei und gesellte sich zu uns und dem Apfelkuchen und war begeistert von all den netten Menschen und der herzlichen Atmosphäre!
Das war ich auch und ich bedanke mich hier noch einmal für den schönen Tag mit euch!

Susanne

Vielen Dank an Susanne für die Bilder und den Beitrag sowie allen anderen Zeichnern, die uns ebenfalls zahlreiche Fotografien zugesendet haben. Wir sind überwältigt an den tollen Bildern und Zeichnungen. Es scheint wirklich ein toller Tag gewesen zu sein!

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Diese Bilder sind entstanden:

Kunst an der Muthesius

Am Dienstag, 15.09.2020, trafen sich fünf Sketcher an der Muthesius Kunsthochschule im Innenhof beim Pavillon.

Heute waren wir nur zu fünft und es fing schnell an zu bröckeln. Bevor alle abhauten, haben wir zu dritt noch schnell (…) unsere halbfertigen Bilder zusammengelegt…

Benita

Vielen Dank an Benita für die Bilder und den Beitrag. Ihr habt auch Fotos? Dann sendet sie uns doch gerne per Whatsapp oder Email zu.

Diese Bilder sind entstanden:

Sonntagszeichnen im Innenhof der Oberfinanzdirektion

Benita hatte diese Idee, ansonsten hätte wohl niemand gewusst, welch ein Juwel der Backsteinbauten sich hier verbirgt. Für die architektonisch-begeisterten Zeichner ein wahrer Leckerbissen, zumal der gesamte Gebäudekomplex sehr gut erhalten ist, was sicherlich erhebliche Kosten verursacht hat. Die Oberfinanzdirektionen sind eine Mittelbehörde der Landesfinanzverwaltungen in Deutschland. Sie steuert und unterstützt Finanzämter und andere Behörden wie beispielsweise Bauämter.
Bei strahlendem Spätsommerwetter trafen sich heute, am 13.09.2020, insgesamt 12 Zeichnerinnen – diesmal waren keine Männer vertreten – und es hat etwas gedauert, bis alle das sie ansprechende, aber auch umsetzbar erscheinende Motiv fanden. Eine Rolle spielte auch der heftige Wind, der sich im Innenhof, wo man eigentlich eine windgeschützte Ecke vermuten sollte, fing und um uns rum wirbelte. Wie die Bilder zeigen, haben sich doch viele an die Architektur gemacht, aber auch die PKW-Ladesäule oder die Fahrräder gaben gute Motive ab. Solch ungewöhnliche Motive bereichern auf jeden Fall unser Gruppenbild. Sonja hatte sich ziemlich zum Schluss noch mit einer schönen Tür beschäftigt, die sie dann später gepostet hat. Die Zeit verging ziemlich schnell und es ist nicht auszuschließen, dass man sich dort noch einmal trifft, um „um die Ecke herum“ noch weitere Motive zu finden.

Monika

Vielen Dank an Monika für die Bilder und den Beitrag sowie Sonja und Benita für ihre Bilder. Ihr habt auch Fotos? Dann sendet sie uns doch gerne per Whatsapp oder Email zu.

Diese Bilder sind entstanden:

Architektur am Lessingplatz

Am Dienstag, den 01.09.2020, trafen wir uns auf dem Lessingplatz beim Café Freistil. Hier auf der Wiese hatten wir ausreichend Platz und konnten uns gut verteilen.

Viele bekannte Gesichter waren wieder dabei, aber es gab auch ein paar neue Interessierte, die zunächst ersteinmal zuschauten.

In der Sonne war es noch schön angenehm warm, doch als der Schatten der Häuser auf die Wiese wanderte, wurde es auch hier so langsam frisch und es fühlte sich schon etwas herbstlich an. Der Sommer ist wohl nun vorbei…

Hier seht ihr wieder ein paar Bilder von unserem Treffen sowie all unsere Zeichnungen auf einem Blick. Viel Spaß beim Anschauen!

Sommer, Sonne, Universitätsbibliothek

Hallo liebe Leserinnen und Leser im Folgenden will ich euch von unserem Sonnenscheintreffen an einem wunderschönen Sonnentag, den 30.08.2020 berichten. Entgegen aller Befürchtungen hat sich der Sommer an diesem Tag doch noch einmal richtig blicken lassen. Als Treffpunkt für unser heutiges Zeichnen hatten wir uns eine Rasenfläche vor der Zentralbibliothek der CAU Kiel ausgesucht.

Da Melanie an diesem Tag unpässlich war, machte ich mich an diesem wunderschönen Sonntagmorgen bei strahlend blauem Himmel, etwas verspätet – jedoch gut eingecremt mit Sonnenschutzfaktor 50, auf den Weg zur Zentralbibliothek. Gut, dass es bis dahin nicht so weit ist. Einfach ein Stück die Veloroute 10 herunter und dann bei den Sportstätten über die B76 Brücke und schon war ich da. Zuerst etwas allein und mich fragend, ob wohl noch jemand auftauchen würde, aber nach kurzer Zeit entdeckte ich auch schon die ersten Mitzeichner und sie mich. Kurze Zeit später verteilten wir uns auf dem weitläufigen Gelände zwischen Botanischem Garten, Mensa II und der Unibib.

Die Zentrale Universitätsbibliothek der CAU Kiel

Zunächst hatte ich mir vorgenommen, die mit großen Glasfensterwänden besetzten Gebäudeflügel in Richtung der Olshausenstraße zu zeichnen. Ich habe mich dann allerdings doch für die Seite am Eingang entschieden. Dies ist schließlich das bekannteste Eck von diesem Gebäude mit strahlender Aussage von Elisabeth Arlt„Manche leuchten, wenn man sie liest.“ Nachdem ich mich dort auf den Bänken bei der Treppe zur Unibib niedergelassen hatte, trafen noch weitere Mitzeichner ein, die sich für einen Plausch einfanden. Unter anderem Julia, die sich ebenfalls diese Ecke zum Zeichnen aussuchte. So hatte ich dann auch recht schnell ein Motiv für den Vordergrund der ansonsten recht leer gewirkt hätte. ;-D

Malend und schwatzend vergeht die Zeit wie im Fluge. Auch an diesem Tag bei dem die Sonne nach einer gewissen Zeit gnadenlos vom Himmel brannte. So half mir mein Schattenplatz auch nur bedingt. Jedenfalls kamen wir gegen 13 Uhr alle einmal zusammen, um unsere Bilder auszulegen. Zu dem Zeitpunkt war ich noch nicht ganz fertig, würde es aber später vollenden.

Auch nach dem Zusammenlegen hatten wir noch ein paar schöne Gespräche und ließen uns auch im Anschluss noch einmal für einen Plausch nieder. Es sind trotz des etwas anderen Architekturstiles als in der Innenstadt, auch an diesem Tag wieder recht schöne Zeichnungen und Bilder entstanden und alle Anwesenden hatten wieder viel Spaß an diesem Mittag.

Kieler Wetter am Ravensberg

Hallo liebe Leserinnen und Leser, heute möchte ich euch von unserem Treffen am Dienstag den 25.08.2020 auf dem Ravensberg berichten.

Wie üblich machte ich mich nach der Arbeit mit dem Fahrrad auf den Weg zu unserem Treffen. Heute musste ich im Vorfelde noch etwas besorgen. Am Wochenende zuvor rutschten ein paar Kisten von Melanies Schrank (in ihrem Zimmer) und vernichteten unsere alte Zimmerwäschespinne. Daher musste ich mich auf eine Odyssee begeben, um eine neue zu finden. Der große Rossmann, ein Drogeriemarkt an der Ecke Holtenauerstraße/Waitzstraße, war dabei eine Fehlanzeige. Der Haushaltswarenladen am Schauspielhaus hingegen schien vielversprechend. Ich war nur etwas verwundert, als ich dort gebeten wurde, einen MINI Einkaufskorb am Eingang aufzunehmen. Nach kurzem grübeln. wie ich dort eine Wäschespinne hineinbekommen sollte, erschloss sich mir der Grund. Natürlich darf in Coronazeiten nur eine begrenzte Anzahl an Leuten das Geschäft betreten und um nicht ständig zählen zu müssen, wieviele es sind, gibt es nur eine begrenzte Anzahl an Einkaufskörben, welche man dort nehmen kann. Kurz und knapp: Ich wurde dort fündig und konnte mich mit einem süffisanten Grinsen auf eine einhändige Radtour vom Schauspielhaus zum Ravensberger-Wasserturm machen.

Am Spielplatz nördlich des Wasserturmes angekommen, war ich, entgegen meiner Einschätzung, der Erste. Ich schloss mein Fahrrad und die Wäschespinne an und setzte mich mit meinem Zeichenhocker auf die Wiese, um zu warten. Den Blick von hier auf den Wasserturm hatte ich schon gezeichnet, also überlegte ich, was mich heute ansprach. In der Zwischenzeit traf dann auch Melanie dicht gefolgt von Monika und Benita ein. Da es recht bewölkt war und immer mal ein wenig nieselte, war ich an diesem Tage noch nicht so motiviert. Als dann doch der harte Kern da war, überwand ich mich und suchte mir einen mutmaßlich trockenen Platz unter einem Eingangsbereich der RBZ mit Blick auf das Abendgymnasium Ravensberg. Dieses Gebäude ist eine Schule alter Bauart an welche ich tagtäglich auf meinem Weg zur Arbeit vorbei fahre. Sie lockte mich schon länger einmal und bietet aus unterschiedlichsten Perspektiven schöne Motive.

Der Eingangsbereich an dem ich saß, schützte nicht so gut vor Wind und Regen, wie ich zunächst angenommen hatte. Zum Glück wurde es nicht mehr als ein wenig Gefiesel und etwas rauerer Wind. Damit kann ich inzwischen umgehen. Solang die Seiten des Sketchbooks mit Klammern gut gesichert sind, passiert auch fast nichts außer, dass der Regen manchmal mit malt. So vertieft, wie ich während des Zeichnens und Colorierens war, bekam ich kaum mit, dass sich die Anderen recht früh versammelten und zum Zusammenlegen und auf einen Aufbruch drängten. Ich schwang, nach einer WhatsApp Erinnerung von Melanie, nur noch ein paar wenige male den Pinsel und spurtete zurück zu unserem Treffpunkt am Spielplatz, wo Monika und Melanie gezeichnet hatten. Trotz dem dieses Jahr garnicht so üblichem Schietwedda und meiner anfänglichen Demotivation haben wir alle ganz ansehnliche Bilder an diesem Tag zustande gebracht.