Flora und Fauna im Neuen botanischen Garten

Der Tag begann mit blauem Himmel und Sonnenschein – vielleicht war das der Grund, dass sich zwölf Teilnehmer der Kieler Sketchergruppe am Treffpunkt im Neuen botanischen Garten am 15.05.2022 einfanden. Wir haben zwar schon öfter hier gezeichnet, aber das Gelände ist so groß und vielfältig angelegt, dass sich immer wieder neue Motive finden lassen.
Trotz recht vieler Besucher fanden alle von uns ein ruhiges Plätzchen, um ungestört malen zu können. Die meisten entschieden sich für Motive rund um den Bereich des Alpinums. Hier lockten das Alpinum selbst, der Teich oder auch der Rhododendron in diversen Farben, im Skizzenbuch festgehalten zu werden. Aber auch das etwas weiter entfernte Gewächshaus oder einzelne Blüten und Blumen wurden gemalt. Die volle Rhododendronblüte war zwar fast vorbei, aber man konnte doch immer noch die Schönheit dieser dort riesigen Büsche erahnen. Aber offenbar ist der botanische Garten nicht nur artenreich, was die Flora anbetrifft, denn es schlängelte sich auch eine Schlange über den Weg. Ungewöhnlich in der Umgebung und für einige von uns äußerst erschreckend.

Nach dem Zusammenlegen und Begutachten unserer Bilder und der „Foto-Session“, dankenswerterweise wieder von Martin übernommen, sind viele von uns noch eine längere Zeit geblieben, um sich über Materialien, Ausstellungen oder Künstler, die ihre Werke im Internet präsentieren, auszutauschen. Dass niemand von uns schnell nach Hause strebte ist doch ein Zeichen eines guten Miteinanders in der Gruppe.

Es waren wieder schöne Stunden und es bleibt zu hoffen, dass das Wetter auch an den kommenden „Maltagen“ dieses Sommers auf unserer Seite ist.

Monika

Vielen Dank an Monika und Martin für die Bilder und den Beitrag. Ihr habt auch Fotos? Dann sendet sie uns doch gerne per Whatsapp oder Email zu.

Diese Bilder sind entstanden:

Gestörte Idylle an der Uni

Am Sonntag, den 13.06.2021 waren wir auf dem Gelände der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel zum Zeichnen und Sketchen. Wir trafen uns bei der Mensa II und warteten bis etwa 11:15 Uhr, ob vielleicht noch der ein oder andere verspätet eintrudelt. Danach liefen wir alle zu den Teichen. Fast alle machten es sich in der Nähe der Teiche gemütlich, während wir, Martin und ich, noch ein paar Fotos für die daheimgebliebenen und natürlich auch für den Blog machten.

Nachdem auch wir dann unseren jeweiligen Malplatz gefunden hatten, widmeten wir uns voll und ganz dem Motiv. Ich hatte einen besonderen Bildausschnitt gesucht (und gefunden), aber dazu musste ich auf der halben Höhe eines Hügels sitzen. Da konnte ich natürlich nicht meinen Hocker verwenden und benutze daher mein Sitzkissen. Doch mit diesem rutschte ich bald den Hügel hinunter. Also musste ich ein Stück tiefer sitzen, als geplant.

Als ich in den letzten Zügen meines Bildes war, gab es ein paar Störenfriede: Denn ein paar Leute fuhren mit ihren (ich schätze) Motorrädern auf dem Gelände ein paar Runden. Gesehen habe ich sie nicht, aber reichlich oft gehört. Leise sind die Dinger ja nicht. Da dies eine lange Zeit hinter mir stattfand, wollte ich auch schon bald den Standort wechseln. So packte ich meine Sachen und verließ meinen (1.) Malplatz.

Noch einmal umschauend überlegte ich, welches Motiv in etwa 1 Stunde gemalt sein könnte und suchte mir einen neuen und vielleicht ruhigeren Platz. Noch während ich den 1. Platz verließ, schallte von irgendwoher Musik. Jemand übte Saxophon.

Nach einem kurzen Schulterblick über die ersten Skizzen der anderen, lief ich weiter in Richtung des Biologiezentrum’s. Als ich zwei kleine Möwenküken am Teich entdeckte, ließ ich mich hier nieder. Doch die Möweneltern beschwerten sich lautstark. Von Ruhe war hier nichts zu hören. Dennoch blieb ich sitzen und hoffte, die würden sich nach einer Weile beruhigen und so malte ich den Teich von der anderen Seite. Doch mit dem Bild war ich überhaupt nicht zufrieden, sodass ich mich bald einem 3. Bild widmete. Nun malte ich die kleinen Möwen, die sich im Gras versteckten und ein Elternteil von ihnen. Die andere Möwe flog lieber herum und machte kräftig Krach. Nur wenn mal niemand hier vorbei lief, war es einen Moment lang still.

Als dann Monika und Martin zu mir kamen, vergaß ich ein Foto meines Bildes mitsamt der Möwen zu machen. Aber die waren dann ja ohnehin weg, weil einfach zuviel los war.

So langsam versammelten wir uns, um unsere Bilder zusammen zu legen. Nachdem wir (Martin und ich) und ein paar andere bereits weg waren, malte Monika noch fleißig weiter.

Kiel – Venedig an der Förde

Hallo liebe Leserinnen und Leser. Diesen Dienstag den 20.08.2019 hatten wir endlich einmal wieder Glück mit dem Wetter. Das lockte überraschend viele Zeichner an den kleinen Kiel, wo wir uns an diesem Tag verabredet hatten.

Ich hatte das Gefühl, ich käme zu spät. Schon um 16:10 Uhr, als ich von der Arbeit, nach etwa 800 m Fahrt unten am Steg ankam, war kaum ein freier Platz zu finden. So machte ich zunächst ein Bild von den fleißigen Zeichnern und suchte mir erst danach selbst einen Platz.

Für die meisten Zeichner war heute ziemlich klar, was das Motiv ist: Der typische Blick über den kleinen Kiel auf die Kieler Oper und den Rathausturm dahinter. So kam es, dass in der Zeit viele verschiedene Herangehensweisen sich einmal mit ein und dem selben Motiv beschäftigten. Das kommt echt selten vor bei uns.

Während wir also in einer sehr großen Gruppe den Steg belagerten, gab es viele Gespräche und einen regen Austausch. Auch das ist selten, da sich normalerweise alle verteilen und sich unterschiedliche Motive suchen.

Unter anderem kam auch das Gespräch darauf, dass das Rathaus von Kiel dem Campanile de San Marco in Venedig nachempfunden wurde. Hier eine kleine Exkursion zur Rathausgeschichte.

Kurz nach 17 Uhr wollten dann die Ersten auch schon aufbrechen und so legten wir die Bilder schoneinmal zusammen. Diese Gelegenheit nutzte ich nochmal, um ein paar Bilder von der Gruppe zu machen.

Ein Großteil der Gruppe blieb noch bis 18 Uhr, um die Zeichnungen weiter auszuarbeiten oder ein weiteres Motiv zu zeichnen. Diese legten wir dann noch ein zweites Mal zusammen, bevor wir uns auf den Heimweg machten.

Idyllisch, krumm und schön

Letzten Sonntag (11.08.2019) trafen wir uns einmal in Schönkirchen. Treffpunkt war der Teich in der Dorfmitte.

Martin und ich, wir reisten mit den Fahrrädern an, wie so viele auch. Wir hatten auch echt Glück mit dem Wetter, auch wenn’s etwas windig war.

Am Teich angekommen trafen wir auf die ersten Sketcher, die schon fleißig zeichneten. Kurz darauf kamen weitere und wir verteilten uns anschließend.

Martin und mich zog es zunächst an die schöne Kirche (von Schönkichen), Hella folgte uns nach einiger Zeit.

Als es schon fast 13 Uhr war, hatten wir die Kirche gerade so auf Papier gebannt. Dann mussten wir wieder zurück zum Treffpunkt. Gemeinsam schauten wir unsere tollen Werke am Hörn-Huus an und machten Fotos. Anschließend beschlossen wir, eine Runde Kaffee trinken zu gehen und danach noch weiter zu zeichnen.

Also gingen wir zum Dorfteich-Café und bestellten Kaffee, Cappuccino, Heiße Schokolade und Kuchen Es gab sogar Kuchen. Auf Monikas Bemerkung hin entschieden sich Martin und ich für „Mohni“ den Mohnkuchen des Hauses. Hmmm, der war lecker! Allerdings mussten uns ein paar schon verlassen, sodass wir nur noch eine kleinere Runde waren.

Nach der gemütlichen Kaffeepause machen wir uns zu fünft zum Gildehaus. Dort zeichneten wir das krumm und schiefe reetbedeckte Haus. Hier war es so still, man hörte weder Autos auf der nahegelegenen Straße fahren noch Menschen miteinander plaudern. Maximal ein paar Vögel zwitscherten.

Auch wir Zeichner waren so auf unsere Bilder konzentriert, dass wir erst beim Zusammenlegen schwatzten. Dann war der tolle Tag fast schon wieder vorbei und wir machten uns alle auf den Rückweg, wir mussten ja noch ca. 45 Minuten mit dem Rad zurück.

Botanik rund um den Teich

Heute, am Sonntag den 19.05.2019, waren wir wieder einmal im Botanischen Garten und versammelten uns zunächst am Teich bei dem Alpinum. Von dort aus suchte sich jeder ein Plätzchen, wobei ein großer Teil am Teich blieb. Von dort aus hat man einfach eine gute Sicht auf alles ringsherum.

Ich wollte unbedingt die Rhododendron-Blüten zeichnen und machte mich daher zum Rhododendronhang und lief eine Runde herum, ehe ich mich wirklich so recht entschieden hatte, was ich zeichnen sollte (Blüte oder doch lieber komplette Hangansicht?).

Nachdem ich meine Blüte gezeichnet hatte, kehrte ich zum Teich zurück und schaute den anderen über die Schulter. Vielleicht sollte ich auch noch ein kleines Motiv anfangen? Zeit hatte ich ja noch genügend…

Nachdem ich die tollen Zeichnungen der anderen sah, setzte ich mich noch einmal hin und versuchte einen Baum und einige Büsche, die nicht weit von uns weg waren, zu zeichnen.

Am Ende legten wir wieder all unsere Zeichnungen zusammen. Ein abschließendes Gruppenfoto musste natürlich auch noch sein.