Steife Brise an der Hörn

Hallo liebe Leserinnen und Leser. Ich möchte euch noch von unserem Treffen am Dienstag den 21.07.2020 berichten, als wir an der Kieler Hörn zeichneten.

Bevor ich aber nach meiner Arbeit zur Hörn aufbrach, traute ich mich noch, mit der gegebenen Vorsicht, im Sophienhof einzukaufen. Ich befürchtete dadurch, nicht rechtzeitig einzutreffen, als ich schon vorsichtige Fragen dazu hörte, wer denn kommen wolle. Ich schrieb, dass ich mich wohl verspäten würde. Tatsächlich schaffte ich es gerade noch rechtzeitig vor dem vereinbarten Zeitpunkt dort einzutreffen.

Blick von der Hörn

Kurze Zeit später gesellten sich dann noch Hella und Susanne dazu. Gemeinsam guckten wir uns um, was man denn hier eigentlich zeichnen kann. Zunächst dachte ich an den „Hörn Campus“ selbst. Das große Gebäude, welches direkt zwischen Gablenzbrücke und Hörn steht. Sicherlich ein interessantes Motiv, doch ich hätte gegen die Sonne zeichnen müssen. Außerdem lockte mich doch wieder das Panorama der Hörn. Bloß schade, dass derzeit die Klappbrücke, wegen eines technischen Defekts, außer Betrieb ist.

Erste Skizze von Martin

Zunächst waren Wind und Wolken beim Zeichnen noch ganz angenehm, später wurden sie dann doch etwas störend. Spätestens als eine Windböe mir erst eine Seite meines Sketchbooks umklappe und dann noch mein Wassergefäß, einen zweckentfremdeten, wiederverschließbaren Kaugummitopf aus Plastik, von der Bank wehte. Hella wollte, wie gewohnt, etwas früher aufbrechen, weswegen wir unsere Bilder schon einmal zusammen legten. Susanne und ich blieben danach noch etwas. Wir colorierten unsere angefangenen Bilder zuende, bevor wir auch Feierabend machten.

Flötenspielerin und Schirme

Am vergangenen Dienstag (den 08.10.2019) trafen wir uns auf dem Holstenplatz am Brunnen.

Ich war an diesem Tag schon früher da, da ich an dem Tag (und den Tag davor) einen Manga Zeichenkurs (für Kinder und Jugendliche) gegeben habe. Somit war ich ohnehin in der Stadt und hatte noch etwas Zeit bis alle Sketcher eintrafen (ca. 2 Stunden). Diese nutzte ich, um einmal (nach meinem Kurs) einen schönen warmen und leckeren Kakao zu trinken und mich anschließend am Germaniahafen zum Zeichnen hinzusetzen.

Doch kaum hatte ich die ersten Linien gezeichnet, zog eine dunkle Wolke auf und ich musste meine Sachen zusammenpacken. Mein Bild wurde dabei leider nass und bekam Flecken. Ein Nachteil wenn man mit Copics arbeitet: Die Linien verschmierten, da die Farbe noch nicht getrocknet war.

Fix ging ich ins Trockene: In den Sophienhof, wo ich den Regenschauer abwartete und dann ganz langsam zum Holstenplatz rüberging. Es war noch vor 4 als ich mir einen Platz am Brunnen suchte und zu Zeichnen begann. So lässt sich eine Wartezeit bekanntlich ja am Besten verkürzen.

Nach und nach trafen weitere Sketcher ein und fast alle zeichneten den Platz am Brunnen, die Statue und Schirme.

Die Bronzeskulptur „Die Flötenspielerin“, laut http://kiel-wiki.de/Datei:Holstenplatz.jpg, wurde übrigens von Karlheinz Goedtke in 1962 geschaffen.

Nach etwa 1 1/2 h legten wir unsere Bilder zusammen, da es doch recht frisch wurde.

Dabei sind wieder schöne Werke entstanden. Seht selbst:

Die Vermessung der Welt – Zeichnen im „Längengrad“

Moin, heute möchte ich euch von unserem kleinen aber feinen Treffen bei Kaiserwetter im Längengrad, im vierten Stock des Ostseekai’s berichten.

Diesen Dienstag herrschte sehr schönes Wetter, mit blauem Himmel und ohne ein einziges Wölkchen. Jedoch hatte es der beißend kalte Nordwind richtig in sich. Bei einem bloßen Blick aus dem Fenster meiner Arbeitsstelle lockte mich schon die Aussichtsterasse. Auf dem Weg zum Bootshafen jedoch verwarf ich diese Idee ganz schnell wieder und zog mir Mütze und Schal fester an, um dem Wind keine Angriffsfläche zu bieten.

Mit Melanie kam ich gemeinsam etwas später als 16 Uhr zum geplanten Treffepunkt. Als wir durchgefrohren oben ankamen, freute es uns, dort im beheizten und recht leeren „Längengrad“ unterschlupf suchen zu können. Im laufe des Spätnachmittags / Abends waren wir zwischenzeitig vier Zeichner/innen.

Viele lockte die Ansicht der schick eingerichteten Bar mit einem großen Budda – Kopf. Mich lockte mehr die Aussicht aus dem Fenster nach Norden auf das Schiffahrtsmuseum, den Satori & Berger Speicher und die Straße am Wall. Was mich besonders freute, war das schöne blaue Wasser und dass sich einige Schiffe mal kurz in Pose „warfen“, um sich von mir aufs Bild bannen zu lassen.

Plätze waren zu Beginn noch recht viele frei und ich bekam sogar meinen Kaffee direkt bis an das Fenster geliefert, an dem ich mich zum Zeichnen niedergelassen hatte. Später setzte ich mich zu den Anderen an einen Tisch nahe des Ausgangs zur Dachterasse, um mich auch der Bar zu widmen. Gegen 19 Uhr hin schien das Längengrad allerdings recht ausgebucht zu sein und wurde sehr voll, sodass auch wir den Tisch räumen mussten, um den Gästen zum Abendessen Platz zu machen. Nicht ohne zuvor noch unsere Ergebnisse zusammen zu legen.

Alles in Allem ist das Längengrad zur Dienstagszeit ab 16 Uhr ein toller Treffpunkt mit vielfältigen Aussichten, Ansichten und Motiven für vielerlei Geschmäcker. Ich freue mich nun auf den Sommer, um einmal die Aussichtsterasse in Richtung Hörn nutzen zu können.

Hoernblick

Sonnenschein über Kiel

Heute trafen sich 3 Malerinnen im Längengrad in Kiel.  Bei schönstem Sonnenschein saßen wir über den Dächern des Hafens und haben den Ausblick genossen. Sowohl die Stena Line, direkt vor unserer Nase als auch das Interieur haben uns begeistert. Ein paar Skizzen zum Speicher von Satori & Berger und zu einem überlebensgrossen Buddha durften auch nicht fehlen.   Bei einem kleinen Kaffee und sogar Kuchen haben wir den sonnigen Nachmittag sehr genossen.

Danke an Yvonne für den Text und das Bild. 🙂