Oomram – Strand und sprechende Steine

Am Sonntag den 17.01.2021 haben sich einige Zeichner unserer Gruppe zusammen daran gemacht und im Rahmen eines „Virtual Sketchings“ Bilder zum Thema Amrum nachgezeichnet.

Hier findet ihr die Bilder wenn ihr euch auch nochmal versuchen wollt: Link

Hier sind die gesammelten Werke unseres „online Treffens“:

Danke an alle Teilnehmer und vor allem Danke an Michaela für die Bilder!

Sketching-Holstein aquarellumschlungen

Am Sonntag den 03.01.2021 haben sich einige Zeichner unserer Gruppe zusammen daran gemacht und im Rahmen eines „Virtual Sketchings“ Bilder zum Thema Schleswig-Holstein meerumschlungen nachgezeichnet.

Hier findet ihr die Bilder wenn ihr euch auch nochmal versuchen wollt: Link

Hier sind die gesammelten Werke unseres „online Treffens“:

Danke an alle Teilnehmer und vor allem Danke an Benita für die Bilder!

Virtual Sketching – Schleswig-Holstein meerumschlungen

Unsere heutigen Bilder am Sonntag den 03.01.2021 für das Virtual Sketching.

Danke an Benita für die Bilder. Wir wünschen euch viel Spaß damit.

Nachdem die Bilder um 11 Uhr für alle hier auf dem Blog online geschaltet wurden , könnt ihr nun mit uns zusammen zeichnen.

Im Anschluss (gegen 13 Uhr etwa) wollen wir alle einmal bei WhatsApp „zeigen“ was wir geschafft haben. Wenn ihr gerne länger daran arbeitet macht das auch nichts. Hauptsache ihr habt Spaß am Zeichnen und Malen.

Wer nicht bei WhatsApp ist, kann uns sein Bild auch gerne Per Mail zukommen lassen und wir veröffentlichen es nachträglich in einem Beitrag.

Herbst und Weihnachtsimpressionen

Am Sonntag den 06.12.2020 haben sich einige Zeichner unserer Gruppe zusammen daran gemacht und im Rahmen eines „Virtual Sketchings“ Bilder zum Thema Städtische Herbstimpressionen nachgezeichnet.

Hier findet ihr die Bilder wenn ihr euch auch nochmal versuchen wollt: Link

Hier sind die gesammelten Werke unseres „online Treffens“:

Danke an alle Teilnehmer und vor allem Danke an Benita für die Bilder!

Virtueller Rundgang über den Großflecken

Am Sonntag den 29.11.2020 haben sich einige Zeichner unserer Gruppe zusammen daran gemacht und im Rahmen eines „Virtual Sketchings“ Bilder vom Großflecken in Neumünster nachgezeichnet.

Hier findet ihr die Bilder wenn ihr euch auch nochmal versuchen wollt: Link

Hier sind die gesammelten Werke unseres „online Treffens“:

Danke an alle Teilnehmer und vor allem Danke an Sonja für die Bilder!

Tiessenkai ohne Wind und Wetter

Am Sonntag den 15.11.2020 haben sich einige Zeichner unserer Gruppe zusammen daran gemacht und im Rahmen eines „Virtual Sketchings“ Benita’s Bilder vom Tiessenkai in Kiel-Holtenau nachgezeichnet.

Hier findet ihr die Bilder wenn ihr euch auch nochmal versuchen wollt: Link

Hier sind die gesammelten Werke unseres „online Treffens“:

Danke an alle Teilnehmer und vor allem Danke an Benita für die Bilder!

Ein Sommertag in Molfsee

Normalerweise haben wir unseren Wochenendtermin am Sonntag. Doch dieses Mal legten wir den Maltag auf Samstag, da für Sonntag schon wieder „schlechteres“ Wetter vorhergesagt wurde.

So trafen wir uns also um 11 Uhr am Fahrradständer neben dem Eingang vom Freilichtmuseum in Molfsee, da fast alle mit dem Rad gekommen sind. Gemeinsam liefen wir dann zum Eingang, holten uns ein Ticket (manche hatten oder nahmen eine Jahreskarte) und wir versammelten uns auf der Wiese am Eingang.

Wir warteten noch etwas auf einige Nachzügler und besprachen den heutigen Ablauf. Da es ein Ganztagsmaltag sein sollte, sollten alle flexibel sein können und so gaben wir keinen Treffpunkt für ein Zusammenlegen vor, sondern jeder könnte gehen, wann er/sie wollte und stellt sein Bild einfach in die WhatsApp Gruppe. Darum gibt es dieses Mal kein Gemeinschaftsbild.

Noch gemeinsam starteten wir unsere Runde, denn wir wollten alle in den hinteren Bereich des Freilichtmuseums.

Mit Martin setzte ich mich in den Schatten eines Hauses, denn in der Sonne war es einfach viel zu heiß.

Da hat uns Monika wohl, total in der Arbeit vertieft, erwischt.

Ich wollte unbedingt die Mühle malen, Martin hatte wieder ein Panorama-Bild im Visier.

Martin im Schatten beim Zeichnen

Noch während wir zeichneten, kamen ein paar Schafe vorbei, die wir auch direkt ins Bild einbauten. Später besuchte uns Monika, nachdem sie die Nase von den Ziegen voll hatte (Zitat: „Es roch dort etwas streng“), welche sie gezeichnet hat.

Nach unserem 1. Bild ging es dann Richtung Meierei/Maierei, wo wir uns ebenfalls in den Schatten setzten. Da kam auch Benita zu uns. Zu dritt hocken wir unter den Bäumen. Während Benita und Martin sich an der Meierei versuchten, nahm ich lieber die bunte Eingangstür.

Melanies Bild von der Tür eines Bauernhauses.

Dort saßen wir eine Weile, doch wir merkten, dass uns so langsam die Luft ausgeht und wir eine Pause brauchten. Also stellten wir das jeweilige Bild fertig und packten so langsam zusammen.

Martins Bild von der Maierei

Mit Martin lief ich dann gemütlich zum Eingang/Ausgang und gönnten uns auf dem Weg dahin noch ein leckeres EIZ 😍 (ja, die haben das dort wirklich so geschrieben!).

Dann liefen wir den äußeren Weg weiter Richtung Ausgang.

An unseren Rädern angekommen, schienen wir wohl die letzten unserer Gruppe gewesen zu sein (es war zwischen 5, halb 6). Jedenfalls habe ich niemanden mehr gesehen 😜

So fuhren wir dann mit dem Rad nach Hause, wo wir uns ein leckeres Abendessen machten und dann vorm Fernseher einschliefen.

Abschließend möchte ich noch sagen, dass es ein sehr schöner Tag mit euch war, auch wenn wir die meiste Zeit wohl eher einzeln gesessen haben. Die tollen Fotos, die ihr uns geschickt habt, geben aber ein Gefühl von Gemeinschaft, weil die Motive ja in Molfsee stehen und wir wissen, dass ihr da wart. 😁

Hier noch die Bilder, welche an diesem Tag entstanden sind und über die WhatsApp-Gruppe mit uns geteilt wurden:

Lonesome Sketcher

Am Sonntag, den 26.07.2020 war Ulrike Plötz leider die Einzige, welche sich bei Regenwetter (in Kiel) in der Freilichtmuseum nach Molfsee getraut hat.

Der Rest der Gruppe, welche alle mit dem Fahrrad angereist wären, hat sich bei strömendem Regen in der Kieler Kernstadt nicht so recht dazu überwinden können, zum Zeichnen dorthin aufzubrechen. Als Melanie und ich gegen Mittag einmal einen Sonnenstrahl durch die Gardine wahrnahmen, folgte ihm 5 Minuten später eine dunkle Wolke mit heftigem Rumpeln, woraufhin wieder alle Hoffnungen für den Zeichentag aufgaben.

Vielen Dank, liebe Ulrike, dass du trotzdem die Stellung für uns gehalten hast! Deine Bilder sind so klasse geworden, dass wir sie keinem vorenthalten wollen:

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Pfauen vor historischer Kulisse

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Steife Brise an der Hörn

Hallo liebe Leserinnen und Leser. Ich möchte euch noch von unserem Treffen am Dienstag den 21.07.2020 berichten, als wir an der Kieler Hörn zeichneten.

Bevor ich aber nach meiner Arbeit zur Hörn aufbrach, traute ich mich noch, mit der gegebenen Vorsicht, im Sophienhof einzukaufen. Ich befürchtete dadurch, nicht rechtzeitig einzutreffen, als ich schon vorsichtige Fragen dazu hörte, wer denn kommen wolle. Ich schrieb, dass ich mich wohl verspäten würde. Tatsächlich schaffte ich es gerade noch rechtzeitig vor dem vereinbarten Zeitpunkt dort einzutreffen.

Blick von der Hörn

Kurze Zeit später gesellten sich dann noch Hella und Susanne dazu. Gemeinsam guckten wir uns um, was man denn hier eigentlich zeichnen kann. Zunächst dachte ich an den „Hörn Campus“ selbst. Das große Gebäude, welches direkt zwischen Gablenzbrücke und Hörn steht. Sicherlich ein interessantes Motiv, doch ich hätte gegen die Sonne zeichnen müssen. Außerdem lockte mich doch wieder das Panorama der Hörn. Bloß schade, dass derzeit die Klappbrücke, wegen eines technischen Defekts, außer Betrieb ist.

Erste Skizze von Martin

Zunächst waren Wind und Wolken beim Zeichnen noch ganz angenehm, später wurden sie dann doch etwas störend. Spätestens als eine Windböe mir erst eine Seite meines Sketchbooks umklappe und dann noch mein Wassergefäß, einen zweckentfremdeten, wiederverschließbaren Kaugummitopf aus Plastik, von der Bank wehte. Hella wollte, wie gewohnt, etwas früher aufbrechen, weswegen wir unsere Bilder schon einmal zusammen legten. Susanne und ich blieben danach noch etwas. Wir colorierten unsere angefangenen Bilder zuende, bevor wir auch Feierabend machten.

Malerischer Ausblick

Wieder an einem Sonntag, nämlich den 19.07.2020, trafen wir uns zum Zeichnen. Dieses Mal ging es an die Förde, zum Schleswig-Holsteinischen Landtag. Auf der Wiese haben wir es uns an diesem warmen, aber grauen Tag gut verteilt gemütlich gemacht.

Ich versuchte mich an dem Blick über der Förde zu den Kränen (HDW, bzw. German Naval Yards) und wollte dabei etwas Aquarelliges und ohne Finelinerlinien machen. Leider gelang es mir nicht so wie gewünscht und so gab ich auf.

Ich genoss an diesem Tag lieber das Liegen auf der Wiese und beobachtete die Möwen, bis wir unsere Bilder zusammenlegten.

Feuerfrei mit Aquarellstift und Dampfpfiff

Hallo liebe Leserinnen und Leser. Heute möchte ich euch von unserem erneuten Besuch im Kieler Maschinen Museum am 19.01.2020 berichten. An diesem Tag fanden dort Vorführungen und Vorträge mit dem Thema „Feuer, Wasser, Dampf – Zur Geschichte der Dampfmaschine, 1. Teil“ statt.

Melanie und ich reisten an diesem kühlen Morgen mit dem Fahrrad an und trafen schon an der Straße beim Anschließen der Fahrräder auf weitere Zeichner. Dabei eine frisch nach Kiel gezogene und interessierte Zeichnerin, welche durch Mundpropaganda zu uns gefunden hat. Wir mussten dann nur etwas Rätseln welche von unseren vielen Susanne’s es denn gewesen ist, die sie zu uns gebracht hat. Gemeinsam gingen wir zum Eingang, wo wir auf weitere Zeichner warteten, die Stück für Stück und überwiegend mit dem Rad, eintrudelten.

Etwas später merkten wir dann, dass sich einige unserer Gruppe schon drinnen ein warmes Plätzchen gesichert hatten. Es war auch heute wegen den Vorführungen wieder sehr voll. Ich flüchtete darum aus der hinteren in die vordere Halle mit der großen Kesselpumpe. Diese hat mich das letzte Mal schon sehr gereizt sie zu zeichnen, doch mir erschienen die Gänge etwas eng. So setzte ich mich diesmal in eine Nische an der Seite mit einem guten Blick auf die Pumpe. Im Laufe der Zeit kamen viele Familien mit ihren Kindern vorbei, welche überwiegend voll des Lobes die Zeichnung bewunderten. Oft kommt dann allerdings gerne auch die Frage, warum ich denn hier male. Im Hinterkopf muss ich dabei immer an den Kommentar eines Vaters denken, der seinem Spross einmal darauf antwortete, dass wir zu arm für einen Fotoapparat wären. Persönlich antworte ich dann immer, dass es mir viel Spaß macht an unterschiedlichen Orten komplizierte Dinge zu zeichnen.

Auch diesmal hatten sich alle Sketcher, die zu meiner Freunde in großer Zahl erschienen waren, in alle Ecken und Winkel des Museums verteilt. Als ich mit meinem Motiv fertig war, ging ich eine Runde, um alle Zeichner an das gemeinsame Treffen zum Zusammenlegen zu erinnern. Monika hatte mich die gesamte Zeit wohl gehört, nur nicht gesehen, denn sie zeichnete auf der anderen Seite der „Kesselhalle“. Susanne B., die an einem Stehtisch im Kaffee- und Kucheneck stand, brauchte neue Visitenkarten. Sonja hatte sich geschickt hinter einem Vorführtisch verbarrikadiert und Melanie, welche das Modell der Straßenlokomotive zeichnete, in einer Ecke direkt daneben. Wir sind ja alle brav, ruhig und pflegeleicht, wenn wir in unserem Eck ungestört herumsitzen wollen, um zu zeichnen. Das Pfeifen, Zischen und die Menschenmassen waren heute eine kleine Herausforderung für alle Zeichner. Diese allerdings muss man an solchen Tagen bei solchen Vorträgen und Veranstaltungen wohl auch erwarten.

Beim Zusammenlegen bot sich dann erneut eine breite Palette an Motiven und Zeichenstielen. Im Gegensatz zum letzten Treffen im Maschinenmuseum hatte sich die Gruppe viel mehr verteilt und dadurch auch ganz verschiedene Motive gewählt.

Im Anschluss noch einzelne nachgereichte und zuende gemalte Bilder:

Mir hat dieses Treffen wieder viel Spaß gemacht und allen Kommentaren nach, die ich an diesem Tag hörte, wird auch dies wohl nicht unser letztes Treffen im Maschinenmuseum gewesen sein. Es gibt da noch soooooo viel zu zeichnen. Vielleicht ja auch einmal im Außenbereich bei dem Dampfsägewerk oder in dem kleinen Haus mit dem Uboot-Dieselmotor.

PS: Was ist ein Dampfpfiff einer Dampfpfeife? Die Antwort gibt es hier: klick mich

In Kiel braucht man Gummistiefel

Dank Sonja konnten wir uns am 12.01.2020 im „the niu Welly“ treffen. Sie war so lieb und hat, nachdem sie den Vorschlag für das Treffen dort gemacht hat, alles dafür geregelt. An dieser Stelle noch einmal vielen lieben Dank für deine Mühe und Organisation!

So kamen wir also an diesem verregneten Sonntag im Barbereich des Hotels zusammen und warteten bis alle angekommen waren. Danach erhielten wir drei Zimmerschlüssel und durften uns im 4. Stock die Zimmer ansehen.

Der erste Hingucker in der Etage war schon der Teppich im Flur. Dort sah man „Schattenmenschen mit Regenschirmen“. Und das Licht war so positioniert, dass man seinen eigenen Schatten über die Schattenfigur drüberlegte. So wirkte es wie der eigene Schatten. Passend dazu Regentropfen, oh Verzeihung, ich meine natürlich die Ringe von ihnen. So hatte man das Gefühl, man würde durch eine Pfütze laufen. Gummistiefelabdrücke gab es natürlich auch noch dazu. Allein der Teppich spiegelt das Motto dieses Hotels wieder. Und draußen regnete es wirklich. Wie passend!

Wir begaben uns in eines der Zimmer und entdeckten noch mehr Maritimes. Eine Tapete mit Fischen, frei nach der Bauernweise: „Wenn der Fisch im Wasser empor springt gibt es Regenwetter.“ Alles war in einem schönen maritimen Blau gehalten. Auch im Bad gibt es jede Menge zu sehen, unter anderem Kieler Sehenswürdigkeiten und sogar eine Erklärung, was „Welly“ bedeutet! (Klickt aufs Foto mit dem Gummistiefel)

Für mich war schnell klar, ein Zimmer möchte ich Zeichnen! Und so setzte ich mich mit Martin in eines der kleinen Zimmer und wir zeichneten das Bett, die Lampen, die Tapete.

Ein anderer Teil unserer Gruppe nahm das größere Zimmer und ein Teil malte im Barbereich. Hier könnt ihr einen kleinen Einblick in die Zimmer bekommen:

Nachdem wir unser erstes Bild fertig hatten, gingen wir in den Barbereich zu den anderen. Auch dort wurde noch fleißig gezeichnet, denn dort gibt es viele schöne Motive zu entdecken. Von den Gummistiefeln mit Pflanzen drin, über die Lampen bis zum Spiderschwein über dem Tresen. Auch wir begannen je ein weiteres Bild zu zeichnen. Kurze Zeit später wollten jedoch die ersten aufbrechen und wir legten alle Bilder einmal zusammen. Auch dieses Mal sind wieder so viele schöne und verschiedene Motive entstanden.

Danach machten sich die meisten auf den Heimweg. Doch Sonja, Martin und ich blieben noch etwas, um unsere begonnenen Bilder fertig zu stellen. Die Ergebnisse seht ihr hier:

Ihr wollt auch mal ins niu Welly? Dann schaut hier vorbei oder seht es euch vor Ort an.

Link zum Hotel: the niu Welly und zur Facebook-Seite.

Auf den Spuren der Holstenbrücke

Frohes Neues noch liebe Leserinnen und Leser. Die ersten Wochen dieses Jahres begannen sehr stressig für Melanie und mich, wodurch wir nun erst dazu kommen, die Beiträge über die Treffen zu Beginn dieses Jahres zu schreiben. Ich hoffe, ihr verzeiht uns das.

Das erste Dienstagstreffen fand am 07.01.2020 im Warleberger Hof statt. Dort wird noch bis zum 13.09.2020 die Ausstellung „Die Kieler Holstenbrücke“ gezeigt. Dieses Treffen kam auf Anregung von Sonja zustande, die von der Ausstellung in den Kieler Nachrichten gelesen hatte.

So traf sich unsere Gruppe im Eingangsbreich des Stadtmuseums. Zunächst machten wir einen kleinen Rundgang durch die Räumlichkeiten des Museums, um uns einen geeigneten Platz zum Zeichnen zu suchen. Die Ausstellung zeigt allerdings überwiegend alte Fotos und Bilder von Kiel, rund um die Holstenbrücke. Wenn man jetzt also nicht direkt ein Bild abzeichnen möchte, war also die Frage für uns Urban Sketcher: „Was zeichnen wir denn jetzt hier eigentlich?“

Ich entschied mich dafür, die Atmosphäre der Ausstellungsräume mit einer Vitrine und dem ein oder anderen Zeichner darin einzufangen. Andere Zeichner versuchten sich an Bildern und Details der Raumdekoration, wie dem Stuck. Ein paar von unserer Gruppe konnten sich mit dem heutigen Treffpunkt leider gar nicht anfreunden und gingen nach einer Besichtigung der Ausstellung heim.

Rückblickend war es ein ruhiges Treffen. Wir waren beim Zusammenlegen nur noch 4 Zeichner die tapfer durchgehalten hatten.

Im Anschluss ging ich selbst noch etwas in der Ausstellung stöbern, wobei ich interessanterweise zwei Bilder fand, welche vor 60 bzw. 90 Jahren in Kiel entstanden und mich stark an das erinnerten, was wir heute selbst als „urban sketching“ betreiben.

Sketchen mit Pizza und Kaminfeuer

Am 24.11. waren wir wieder eine recht große Gruppe und hatten uns gegen 13 Uhr in der TraumGmbH eingefunden. Heute hat sich Susanne bereit erklärt etwas zu unserem Treffen zu schreiben:

Die Traumfabrik bot uns zahlreichen Sketchern wieder viele spannende Motive und außerdem ein gemütliches Zusammensitzen mit Kerzenschein, Pizza und heissen Getränken.

Draussen war es so kalt und grau, dass es auch niemand besonders eilig hatte, aufzubrechen.

Besonders die zufälligen interessanten Gespräche mit MitzeichnerInnen aber auch mit Neugierigen, die uns heute immer wieder über die Schulter schauten, waren eine große Bereicherung. Sogar ein 9 jähriger Junge fragte, ob er bei uns mitmachen kann. Nur zu, wir freuen uns immer über neue Gäste!

Susanne

Im Folgenden möchten wir euch noch ein paar Fotos zeigen, welche bei diesem Treffen und dem Essen danach entstanden sind:

Herbstliche Pflanzenpracht

oder: Wie man den Herbst genießen kann ohne, dass das Wetter mitzeichnet. Wir haben dem herbstlichen Neuen Botanischen Garten Kiel, am Sonntag den 27.10.2019, erneut einen Besucht abgestattet.

In Kiel kennt man das vom Herbst nicht anders. Regen und Sonnenschein wechseln hier an der Küste oft in schnellem Tempo. Auch dieser Sonntag hat dabei keine Ausnahme gemacht und uns mit beidem beglückt. Der beste Ort, um dann zu zeichnen und zu malen ist irgendwo im Warmen, Trockenen und windgeschützt. Für uns Urban Sketcher sollte es dann natürlich auch noch ein schönes Motiv vor Ort sein. Gewünscht wurde erneut ein Besuch im Botanischen Garten und dieser bietet eine Fülle von Motiven in seinen Gewächshäusern, welche alle drei Punkte erfüllen können (Zumindest wenn man nicht gerade während einer künstlichen Beregnung im Tropenhaus zeichnet)

An diesem Sonntag wurde gewählt und Melanie und ich machten einen kleinen Umweg mit dem Rad über unser Wahllokal zum Neuen Botanischen Garten der CAU Kiel. Wir kamen schnell und trocken durch den Morgen und konnten sogar noch einen kleinen Herbstspaziergang durch den herbstlich und teils Halloween-mäßig geschmückten Garten machen. Dabei sammelten wir schon allerlei Mitzeichner ein, die sich ebenfalls eingefunden hatten. Zum Start gegen 11 Uhr waren wir schon eine recht große Gruppe und sogar zwei Neulinge waren dabei.

Ich wollte unbedingt einmal die Gewächshäuser selbst zeichnen, jedoch dabei nicht im Freien bleiben, denn es war heute windig und es wurden vereinzelte Schauer gemeldet. Darum fand ich schnell im Vorraum zu den Gewächshäusern ein schönes Motiv in einer herbstlich geschmückten Bank, welche dort vor dem Fenster zum Innenhof stand. Verspätet trafen noch die ein oder anderen Mitzeichner ein und verteilten sich vor der Tür oder in den Gewächshäusern. Die arme Renate erwischte es dabei dann echt blöd. Sie fand das Motiv (eine Vogelscheuche mit Kürbissen) vor dem Eingang ganz toll. Jedoch setzte, kurz nachdem sie sich zum Zeichnen hingesetzt hatte, ein Regenschauer ein und sie musste schnell flüchten.

Interessant was man so alles mitbekommt, wenn man einfach nur still in solch einem Eingangsbereich sitzt und lauschend vor sich hin zeichnet. Mein Highlight des Tages war dabei eine Dame die mit ihrer „Privat-Ente, Arnold“ Gassi ging und diese im Eingangsbereich abgesetzt hat. Arnold tat dann, was zum erstauenen der anderen Gäste und der kuchenausgebenden Studenten, eine Ente eben manchmal tut. Sie hat sich mit einem kräftigen: „NAK NAK NAK!“ lautstarkt beschwert. Besonders die sich überall einmischenden Omis und die Studentin, welche schauen kam, was da los ist, haben mich sehr erheitert. Später setzte sich noch Melanie zu mir und malte auch einen kleinen Ausschnitt der Kürbis Deko auf der Bank.

Gegen 13 Uhr ging Melanie noch eine kleine Runde um nach den anderen Zeichnern zu schauen und sie langsam für das Zusammenlegen zu uns zu holen. Da es vor der Tür zu windig und im Eingangsbereich zu dunkel war, entschieden wir uns in den Innenhof zu gehen. Derzeit strahlte die Sonne auch schön zwischen den Wolken hindurch. Nur der Wind war auch hier erstaunlich kräftig, was das Fotografieren nicht besonders einfach gemacht hat. Gegen Ende mussten wir sogar dem Bild von Thomas nachjagen. Gut das es an einer Bank hängen blieb, bevor es total vom Winde verweht wurde! Nur Susanne hat es leider verpasst, sie war so sehr ins Zeichnen vertieft, dass sie es trotz Melanie’s Bescheidgeben nicht rechtzeitig zum Zusammenlegen geschafft hat. Dafür hat sie uns das Bild noch bei Whatsapp geteilt.

Im Anschluss blieben noch einige um mit uns zusammen Kaffee zu trinken und Kuchen zu essen. Im Eingangsbereich wird glücklicherweise von Studenten, Vereinsmitgliedern des Freundeskreises Botanischer Garten e.v. oder Angestellten des Botanischen Gartens, Getränke und Kuchen zum kleinen Preis ausgegeben. So saßen wir noch in gemütlicher Runde etwa eine Stunde beisammen und plauschten nett im Trockenen. Sobald wir uns danach auf den Heimweg machten, fing es allerdings an zu Regnen. Tja nicht nur der April macht was er will.

Auch wenn wir nass wurden, war es wieder ein schöner gemeinsamer Tag mit unserer Gruppe im Botanischen Garten.