Flötenspielerin und Schirme

Am vergangenen Dienstag (den 08.10.2019) trafen wir uns auf dem Holstenplatz am Brunnen.

Ich war an diesem Tag schon früher da, da ich an dem Tag (und den Tag davor) einen Manga Zeichenkurs (für Kinder und Jugendliche) gegeben habe. Somit war ich ohnehin in der Stadt und hatte noch etwas Zeit bis alle Sketcher eintrafen (ca. 2 Stunden). Diese nutzte ich, um einmal (nach meinem Kurs) einen schönen warmen und leckeren Kakao zu trinken und mich anschließend am Germaniahafen zum Zeichnen hinzusetzen.

Doch kaum hatte ich die ersten Linien gezeichnet, zog eine dunkle Wolke auf und ich musste meine Sachen zusammenpacken. Mein Bild wurde dabei leider nass und bekam Flecken. Ein Nachteil wenn man mit Copics arbeitet: Die Linien verschmierten, da die Farbe noch nicht getrocknet war.

Fix ging ich ins Trockene: In den Sophienhof, wo ich den Regenschauer abwartete und dann ganz langsam zum Holstenplatz rüberging. Es war noch vor 4 als ich mir einen Platz am Brunnen suchte und zu Zeichnen begann. So lässt sich eine Wartezeit bekanntlich ja am Besten verkürzen.

Nach und nach trafen weitere Sketcher ein und fast alle zeichneten den Platz am Brunnen, die Statue und Schirme.

Die Bronzeskulptur „Die Flötenspielerin“, laut http://kiel-wiki.de/Datei:Holstenplatz.jpg, wurde übrigens von Karlheinz Goedtke in 1962 geschaffen.

Nach etwa 1 1/2 h legten wir unsere Bilder zusammen, da es doch recht frisch wurde.

Dabei sind wieder schöne Werke entstanden. Seht selbst:

Tapferkeitskrönchen am NOK

Am vergangenen Sonntag den 18.08.2019 waren ein paar Sketcher zum vereinbarten Treffpunkt an die „kleine Kanalperle“ am Nord-Ostsee-Kanal gekommen.

Da es in Strömen regnete, suchten sie sich ein schönes Plätzchen, unter einem Pavillion im Trockenen.

Es regnet, es regnet die Erde wird Nass. Wir sitzen im Trocknen, was kümmert uns das …

Wir haben das Tapferkeitskrönchen verdient. Trotz Regen haben wir zwei Stunden gezeichnet. Und es war wieder schön.

Den Malplatz sollten wir unbedingt nochmal ins Programm nehmen. Vielleicht wenn das Laub bunt ist. Lohnt sich unbedingt.

Kommentare von Monika in WhatsApp

Vielen Dank an Benita, Hella und Monika für die Bilder. Ihr habt auch Fotos? Dann sendet sie uns doch gerne per Whatsapp oder Email zu.

Maritimes Leben in Sand

Anlässlich der Sandskulpturen-Ausstellung waren wir, Sonja, Martin und ich, am vergangenem Samstag in Travemünde zum Zeichnen.

Gemeinsam fuhren wir zur Ausstellung und trafen kurz vor 11 Uhr am nahegelegenen Parkplatz ein. Nur wenige Meter weiter befand sich auch schon der Eingang zur Halle. Dort warteten wir noch bis kurz nach 11 Uhr, da noch andere Zeichner kommen wollten. Als um 11:10 Uhr immer noch keiner kam, liefen wir dann doch zum Eingang und holten schon unsere Eintrittskarten. Wir hofften, wenn noch jemand kommt, dass diese uns dann in der Halle schon finden würden.

Zunächst machten wir einen Rundgang, ehe wir mit Zeichnen anfingen. Wir wollten uns ersteinmal einen Überblick verschaffen, was alles ausgestellt ist und was sich zeichnerisch gut umsetzen ließe. Danach nahmen wir uns alle den „Travemünde“-Schriftzug vor, doch später verteilten wir uns in allen Gängen.

In mein Skizzenbuch musste unbedingt ein „Fluch der Karibik“-Motiv. Anfangs war ich für „Davy Jones“ (den Tentakelmann), doch dann entschied ich mich doch für Käpt´n Jack Sparrow. Während ich diesen zeichnete, kamen einige Besucher an mir vorbei und staunten über die tolle Arbeit der Sandkünstler, wie gut sie doch die beiden getroffen hatten.

Irgendwann kam ein Kind angerannt und sagte zu seinen Eltern: „Da sitzt jemand im Paddelboot mit ´ner Küchenrolle!“

Mein drittes Motiv sollte ein kleines sein, wir hatten uns nämlich abgesprochen, gegen 14/14:30 Uhr eine kleine Kaffee-Pause einzulegen. Diese brauchten wir aber auch, um mal kurz durchzuschnaufen und neue Energie zu sammeln.

Martin beim Zeichnen während unserer Kaffee-Pause.

Doch Martin war unermüdlich und malte während unserer Pause den Klabautermann.

Mein viertes und letztes Motiv für heute war dann das Korallenriff mit der Muräne.

Während ich hier noch an der Coloration arbeitete kamen Martin und Sonja mit ihren Zeichnungen zu mir, denn sie wollten Feierabend machen.

Anschließend gingen wir über die Travemünder Woche, ehe wir wieder zurück mussten, um vor dem großen Unwetter im Auto sitzen zu können.

Ein Unwetter zieht auf…

Leider hatten wir vergessen vor Ort noch ein Bild mit all unseren Zeichnungen zu machen, daher folgen diese jetzt einzeln in der Galerie. Viel Spaß beim Anschauen!

Maritimes Flair am Tiessenkai

Für heute, den 05.06.2019, hatten wir uns am Tiessenkai verabredet. Martin und ich fuhren mit unseren Fahrrädern zur kleinen Fähre (sogenannter „Holtenauer Schuhkarton“) und schipperten damit nach Holtenau.

Am Obelisk parkten wir die Räder und warteten. Wir waren etwas zu früh dran und hatten noch etwas Zeit bis zum Treffen. Also machten wir eine kleine Runde und liefen schon einmal den Kai entlang bis zum Leuchtturm. Dabei entdeckten wir so viele tolle Motive und wussten sofort, wir würden heute nicht alles dort zeichnen können. Von Schiffen, schicken kleinen Cafés/Häusern bis hin zum Leuchtturm findet man hier vieles.

Als wir zum verabredeten Zeitpunkt wieder am Obelisk waren, trafen nach und nach weitere Zeichner ein. Am Ende waren wir zu fünft. Gemeinsam liefen wir den Kai entlang und überlegten, welches Motiv es wohl werden soll. Da Wolken aufzogen, war es im Schatten doch recht frisch. Wir bevorzugten alle ein sonniges (warmes) Plätzchen. Dennoch entschieden wir (Martin und ich) uns für die Atlantis (das Segelschiff), während die anderen drei sich für das Lotsenschiff hinter dem Leuchtturm entschieden.

Beim Zeichnen wurde es allerdings doch sehr kühl, da es immer wolkiger wurde und auch ein kühler Wind blies. Also beeilte ich mich mit meinem Motiv, während Martin schon seinen Stift weggepackt hatte.

Danach liefen wir zu den anderen zum Lotsenschiff. Na entdeckt ihr sie?

Genau am Baum hinter der kleinen Hütte haben sie sich versteckt und dort merkte man kaum etwas vom Wind und der Blick ist echt toll! Diese Chance nutzte ich, um wenigstens eine (wirklich sehr schnelle!) Skizze zu machen.

Aber so langsam wollten wir dann doch Feierabend machen und legten noch einmal alle Bilder zusammen. Auch wenn nicht jeder mit seiner Zeichnung zu 100 % zufrieden war, freuten wir uns über die tollen Ergebnisse.

Sonntags im Schifffahrtsmuseum

Am Sonntag geht’s noch einmal ins Schifffahrtsmuseum. Wie jeden Sonntag treffen wir uns wieder ab 11 Uhr.

Leider funktioniert der direkte Karten Link auf das Schifffahrtsmuseum aufgrund eines Bugs bei googel maps nicht korrekt. Wir treffen uns dennoch am/im Schifffahrtsmuseum.

Auf den Spuren Kieler Seefahrtsgeschichte

Diesen Sonntag waren wir Entdecker im Schifffahrtsmuseum! Überall gibt es Schiffe, Schiffsutensilien, Matrosenkleidungen und Malereien zu bestaunen. Zurzeit gibt es sogar eine Sonderausstellung zum Matrosenaufstand in Kiel 1918.

So gab es auch für diejenigen, die nicht immer wieder etwas Maritimes zeichnen wollten genügend andere Motive.

Als wir (Martin und ich) ins Museum kamen, sahen wir auch schon einige Sketcher im größten Raum der Halle.

Monika zeichnete gerade die ersten Striche vom Geschehen in der Halle.

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Nach einer kurzen Begrüßungsrunde suchten auch wir nach einem geeigneten Motiv. Im Kopf hatte ich so vieles, was ich zeichnen wollte, aber als ich dann vor Ort war, wusste ich dann gar nicht mehr so recht, was ich eigentlich zeichnen soll. Also begann ich mit der Halle und setzte mich zwischen die „roten Wände“.

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Dieses Mal wollte ich mit Copic Markern herumexperimentieren. Leider hat das nicht ganz so geklappt, wie gehofft. Lag es vielleicht auch am Papier? Also setzte ich mich ans zweite Motiv (weil ich mit dem ersten unzufrieden war).

Martin wählte ein ähnliches Motiv. Er zeichnete aber aus einer anderen Ecke.

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So kompliziert Schiffe auch sind, so interessant finde ich sie aber auch. Also: zeichnete ich eins. Natürlich nur einen Teil, ein Ganzes wäre viel zu aufwändig gewesen. So blickte ich seitlich in den Schaukasten und zeichnete nur bis zur Kante des Kastens. Anstatt der bunten Farben wurde es schwarz-weiß.

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Dann gesellte ich mich zu den anderen Sketchern und schaute denen über die Schulter und überlegte: Zeichne ich noch ein Motiv? Und was sollte ich zeichnen? Irgendwie wusste ich es nicht. Lag es an den vielen Motiven, dass ich mich nicht so recht entscheiden konnte?

Bald darauf trommelten wir auch den Rest der Gruppe zusammen, wobei einige dabei waren, die ich noch gar nicht gesehen hatte (wo haben die sich denn versteckt?). Wie man daran sieht, hatten sich alle gut im Museum verteilt, obwohl wir so viele waren! Und es waren auch neue Gesichter dabei. Das freut mich sehr, wenn wir auch andere (Hobby-)Zeichner mit unserem Sketching-Fieber infizieren können.

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Zur Bilderbesprechung machten viele Fotos von den Zeichnungen, was ich total witzig fand und festhielt: (Nicht alle sind auf dem Foto, da ein Teil erst etwas später zur Besprechung dazu kam.)

Nachdem die meisten „genug gezeichnet“ hatten und wir uns verabschiedeten, blieben noch einige wenige und zeichnete ihr letztes Motiv zuende oder noch ein neues Motiv, so wie ich zum Beispiel. Ich nahm mir dann nur noch ein kleines Bild vor:

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Monika zeichnete noch etwas an den Kostümen, die ausgestellt waren (und ich eigentlich auch gern gezeichnet hätte, aber noch eins? Das wäre vielleicht dann doch zuviel geworden).

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Martin arbeitete währenddessen noch sein zweites Motiv aus.

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Nachdem ich mich auch von dem Rest verabschiedete (zumindest, die ich noch gesehen habe), ließ ich meine Bilder noch bestempeln und dann gings Richtung Heimat mit einem kleinen Umweg zum Geomar Aquarium, denn da war dann 14:30 Uhr Seehundfütterung und das wollte ich mir nicht entgehen lassen (wenn ich schon mal da bin!). Leider wurde es dabei sehr nass, nicht nur wegen der Seehunde sondern weil es zu regnen begann.

Spontanes Sketchen am Sonntagnachmittag

Für einen Spontan-Sketch traf ich mich am Sonntagnachmittag mit Monika noch einmal an der Hörn. Dieses Mal platzierten wir uns auf die Seite der Schiffsschraube, die ich später auch zeichnete. (Wir hatten super schönes spätsommerliches Wetter und es war mehr als angenehm dort zu sitzen.)

Als ich ankam, war Monika schon fleißig und zeichnete den Eckmannspeicher. Dieser ist aus dem Jahre 1925 und steht heute unter Denkmalschutz.

Ich versuchte mich nochmal an der Brücke. Die hatte ich ja am Dienstag nicht fertig gestellt und wollte sie noch einmal zeichnen.

Noch während ich mit der Brücke beschäftigt war, klappte diese nach oben, um ein Schiff hindurchzulassen. Es war die „Zuversicht“, ein Traditionssegler, die auf unserer Seite der Hörn kurz festmachte.

Während wir noch fleißig weiterzeichneten, hörten wir Musik vom Schiff, denn dort wurde live gespielt. Gemütliche Geigenklänge waren zu hören und wenn man die Augen schließen würde, könnte man sich gut vor stellen, direkt auf dem Schiff zu sein und bei der Musik übers Meer zu schippern… (würde ich sehr gern mal machen) Für mich Klang die Musik nach Hafen und Meer. 😉

Leider legte die Zuversicht viel zu schnell wieder ab, sodass Monika nur den Klüverbaum zeichnen konnte.

Ich war da bereits mit der Schiffsschraube beschäftigt. Mit der ich allerdings nicht so recht zufrieden bin. Die Coloration mit den Schatten hat nicht ganz so geklappt wie ich wollte. Aber die angedeuteten Bäume im Hintergrund finde ich ganz gut gelungen.

Nach ungefähr 2 Stunden machten wir uns dann aber wieder auf den Weg, bei mir gab es zu Hause lecker Schoki-Cappuccino und kleine Süßigkeiten (Kekse mit Schokoladenüberzug).

Morgen gehts dann wieder zum Zeichnen, diesmal zum Blücherplatz.

Sketchen an der Hörn

Am Dienstag war ich wieder mit der Kieler Urban Sketching Gruppe unterwegs und dieses Mal trafen wir uns auf der Ostseite der Hörn in der Nähe vom Germaniahafen. Von hier hatten wir eine gute Sicht auf die Hörnbrücke und einige Schiffe, die wir auch gezeichnet haben.

Ich selbst versuchte mich an einem Panorama, wobei ich mit der Skizze allein mehr als 1 Stunde beschäftigt war. Letzten Endes scheiterte meine Zeichnung am Hintergrund der Hörnbrücke: Eine störende Baustelle (ein geplantes Parkhaus) und weitere sich ähnelnde Gebäude, bei denen ich nicht mehr unterscheiden konnte, wo welche Linie hingehört. Da wir uns immer 17 Uhr treffen und die Sonne nun immer früher untergeht, lag soviel Schatten auf den Häusern hinter der Hörnbrücke, dass ich die Details nicht mehr klar sehen konnte (zumal die Sonne auch in der Nähe untergeht und der Kontrast zu hell und dunkel für mich zu stark war). Aber vielleicht lag das auch daran, dass die Sonne mir direkt ins Gesicht schien?!

Ich begann übrigens auf der linken Seite des Bildes. Es schien mir einfacher, da dort klare Linien zu erkennen waren und es meiner Meinung nach nicht ganz so viele Details waren. Oder ich hab einfach Zuviel weggelassen/ausgeblendet?!

Eigentlich wollte ich mehrere Motive zeichnen: Die Brücke, die Fähre, ein paar Schiffe. Hätte ich nur diese Motive gezeichnet und sonst auf den kompletten Hintergrund verzichtet, hätte ich es möglicherweise auch in den 1 1/2-2 Stunden geschafft. Aber dann hätte ich natürlich auch keine Details zeichnen können und hätte mein Bild anders aufgebaut (leider kam mir die Idee erst im Nachhinein…)

Mein Bild ist somit diesmal leider gar nicht fertig geworden, wie man es auch auf den Bildern sieht. Was aber nichts macht, da ich überlege das ganze doch nochmal neu und auch aus einer anderen Perspektive zu zeichnen. Ich hatte dennoch viel Spaß und zum Schluss werteten wir unsere Ergebnisse aus. Es sind wieder tolle Bilder, unterschiedliche Sichtweisen und auch verschiedene Motive entstanden. Außerdem habe ich nun auch meinen ersten Stempeleintrag!

Jetzt aber freue ich mich schon auf nächste Woche, denn dann werden wir auf dem Blücherplatz sein (sofern das Wetter mitspielt) und einige Fassaden zeichnen.

An der Kunsthalle, die 2.

Heute waren wir noch einmal an der Kunsthalle. Trotz des heißen Wetters sind so viele gekommen! 🙂

Es wurde fleißig gezeichnet und gemalt und natürlich auch diskutiert. Wieder einmal sind so tolle Bilder entstanden! Ich bin immer wieder fasziniert von diesen unterschiedlichen Zeichenstilen! 🙂

Auf den Bildern sind die Zeichnungen und natürlich unsere Gruppe zu sehen.

Viel Spaß beim Anschauen!

Nächster Termin:

24.07.2018 – Alter Botanischer Garten, am Pavillon.

Ab 17 Uhr.

Bis nächste Woche!