Architektur und Perspektive

Am Dienstag, den 14.09.2021 traf sich unsere Gruppe an der Kreuzung Schauenburger Straße/Adolfstraße. Dort gab es wieder viel Architektur und Perspektive zu Zeichnen.

Unsere Dienstagsnachmittagstreffen sind ja meistens nicht so stark besucht. Zuerst waren wir nur zu zweit.

Die Ecke Schauenburger-Adolfstrasse hat schon so ihren besonderen Reiz, mit dem schönen Eckgebäude und der Fassade der Oberfinanzdirektion gegenüber.

Das Licht war am späten Nachmittag nicht mehr ganz so günstig. Viel Schatten, und es wurde auch schon langsam frisch.

Dann kamen noch zwei Unerschrockene dazu, da waren wir dann zu viert.

Es gelang uns dann doch noch die letzten Sonnenstrahlen einzufangen und die Bilder bekamen einen schönen herbstlichen Anstrich.

Zweimal die Fassade des Finanzamtes, noch teilweise im Sonnenlicht (von Susanne und Jutta), und zweimal das Eckhaus (von Linda und Benita) hauptsächlich im Schatten, mit einigen Lichtspritzern.

Die zeitliche Begrenzung erfolgte nach gut einer Stunde durch kalte Füsse und leichtes Frösteln.

Es wird Herbst. Mal sehen wie lange wir noch am späten Nachmittag draußen zeichnen können.

Auf jeden Fall hat es Spaß gemacht!

Benita

Vielen Dank an Susanne, Benita und Linda für die Bilder und den Beitrag. Ihr habt auch Fotos? Dann sendet sie uns doch gerne per Whatsapp oder Email zu.

Diese Bilder sind entstanden:

Zeichnen zwischen Blumen- und Gartenstraße

So idyllisch sich die Straßenbezeichnungen anhören, so schwierig waren die sich dort bietenden Motive. Zwar war der Blick auf die schönen alten Backsteinhäuser hin zur Legienstraße wunderschön, aber wie es mit Bauwerken so ist: PERSPEKTIVE. Alleine das Wort löst schon bei einigen regelrecht Kammerflimmern aus, aber am 03.08. haben sich mit Melanie, Martin, Benita, Julia, Renate, Hella und Monika B. sieben tapfere Sketcher*innen der Aufgabe gestellt. Das schöne Gebäude Blumenstraße 2-4, im Kieler Sprachgebrauch auch „Die Blume“ genannt, ist eingetragen in die Liste der Kulturdenkmale in Kiel-Damperhof und dient als Kriminalpolizeistelle. Die Namensgebung der Straße erfolgte bereits 1905 in Anlehnung an die schon vorhandene Gartenstraße. Wie schön damals gebaut wurde, entdeckt man oft erst, wenn man sich beim Zeichnen intensiv mit dem Objekt befasst; im Vorbeigehen nimmt man das oft gar nicht wahr.
Es waren wieder zwei schöne gemeinsame Malstunden. Auch wenn während des Zeichnens angesichts der schwierigen Aufgabe viel geseufzt und geschimpft wurde, so waren letztlich doch alle mit ihren Werken zufrieden.

Monika

Vielen Dank an Monika für den Beitrag sowie Martin für die Bilder. Ihr habt auch Fotos? Dann sendet sie uns doch gerne per Whatsapp oder Email zu.

Diese Bilder sind entstanden:

Schubkarrenübung im Lost Place

Am Sonntag den 23.05.2021 haben sich einige Zeichner unserer Gruppe zusammen daran gemacht und im Rahmen eines „Virtual Sketchings“ Bilder aus Barsinghausen nachgezeichnet.

An diesem Tag hat es der Gruppe besonders der Lost Place angetan. Eine Schubkarre in einem renovierungsbedürftigen Raum. Dabei stellten die Teilnehmer fest, dass es garnicht so einfach ist, eine Schubkarre in der richtigen Perspektive zu zeichnen.

Hier findet ihr die Bilder wenn ihr euch auch nochmal versuchen wollt: Link

Hier sind die gesammelten Werke unseres „online Treffens“:

Danke an alle Teilnehmer und vor allem Danke an Nina für die Bilder!

Kieler Architektur und Perspektiven

Am Sonntag den 13.12.2020 haben sich einige Zeichner unserer Gruppe zusammen daran gemacht und im Rahmen eines „Virtual Sketchings“ Bilder von Gebäuden aus Kiel zwischen Belvedere und Schrevenpark nachgezeichnet.

Hier findet ihr die Bilder wenn ihr euch auch nochmal versuchen wollt: Link

Hier sind die gesammelten Werke unseres „online Treffens“:

Danke an alle Teilnehmer. Ich finde es sind trotz herrausfordernder Motive, viele schöne Bilder zustand gekommen.

Anscharpark – Kiels schön(st)e Seite

Hallo liebe Leserinnen und Leser. Frisch aus dem Urlaub zurück, waren Melanie und ich gleich wieder in Kiel unterwegs. Am Sonntag, den 22.09.2019, ging es diesmal für ein Treffen in den Anscharpark. Wir trafen uns dort bei schönstem Sonnenschein vor dem Atelierhaus, welches ich auch sogleich zu zeichnen Begann.

Der Anscharpark war Teil eines Marinelazarettes aus der Kaiserzeit. Einige der alten Gebäude werden jetzt als Wohnhäuser genutzt. Das Atelierhaus selbst war einst die Großküche.

An diesem Tag kam eine recht große Gruppe an Zeichnern zusammen. Sogar Neuzugänge konnten wir verzeichnen. Viele von uns verteilten sich im Park vor dem Atelierhaus, je nach Belieben in der Sonne oder im Schatten. Ich versteckte mich zunächst vor der Sonne, welche mich dann doch irgendwann einholte.

Auch wenn das Treffen eigentlich ganztägig geplant war, mussten uns einige schon etwas früher verlassen. So legten wir dann gegen 13 Uhr die Bilder einmal zusammen.

Eine Handvoll von Zeichnern blieb standhaft und verteilte sich, nach diesem Zusammenlegen, über das ganze Gelände. Ich wollte unbedingt einmal die Petruskirche zu Papier bringen und auch Melanie gesellte sich später zu mir. Nachträglich sind noch folgende Bilder zusammengekommen:

Ich kann nur jedem Zeichner empfehlen sich wirklich einmal einen ganzen Tag Zeit zu nehmen, denn hier lässt sich eine Fülle von schönen Gebäuden aufs Papier bannen. Hier hat man, meiner Meinung nach, auf relativ kleinem Raum, mehr schöne Motive als in der sogenannten „Altstadt“.

Monopoly am Schreventeich

Moin liebe Leserinnen und Leser. Am Dienstag den 24.09.2019 trafen wir uns an der Kreuzung Goethestraße, Ecke Sternstraße. Diesen Zeichenplatz hab ich mir beim Fahrradfahren in den letzten Monaten ausgeguckt, denn mein Weg zur Arbeit führ hier am Schrevenpark entlang. Was mich hierher lockte, waren die schönen Gebäude an der Goethestraße.

Ich kam direkt mit dem Fahrrad von der Arbeit und begegnete, noch keuchend von der schnellen Fahrt, den schon versammelten Zeichnerinnen am besagtem Treffpunkt. Auf den Wegen direkt am Park war es ihnen allerdings zu unruhig. Hier fließt schließlich ein Hauptradweg der Innenstadt entlang. Ich wartete noch etwas auf Melanie, bevor ich mir selbst meinen Platz suchte.

Ich entschied mich schließlich, es einfach einmal auszuprobieren, ob ich an der Seite des Radweges trotz des Verkehrs zeichnen könnte. Ja, es hat geklappt! Trotz der exponierten Lage hab ich es geschafft, das von mir lange auserkorene Rohwer Haus (Goethestraße 8), zu zeichnen. Nicht ohne, dass ich natürlich von einigen Anwohnern angesprochen wurde, welche mir alle viel Spaß und Erfolg wünschten. Ein Bewohner besagten Motives hat mir dann später sogar von seinem Balkon gewunken. Wenn man genau hinschaut, kann man erkennen, dass ich ihn dabei direkt zu Papier gebracht hab. Leider kam ich über die ersten Spritzer Farbe nicht hinaus, bevor ich von Melanie zum Zusammenlegen der Bilder in den Park gerufen wurde.

Goethestraße 8

So packte ich also meine Sachen und hatte schon so eine Ahnung, wo sich die ruhe-liebenden Zeichner versteckt hatten. Sie waren zu der „Schlummernden“ hinter die Rosenhecke geflüchtet. Dort legten wir die Bilder zusammen und hielten noch ein Schwätzchen, bevor jeder wieder seiner Wege ging.

Was hat das jetzt alles mit Monopoly zutun? Nun jedesmal wenn ich an den Straßen rund um den Schreventeich langfahre, muss ich wegen ihrer Namen (Goethestraße, Lessingplatz, Schillerstraße) ständig an dieses Spiel denken. Bei den schicken Gebäuden kommen mir statt Gothestraße jedoch eher Schloßallee oder Parkstraße in den Sinn.

Manche Brücken haben Tücken

Dieses Mal haben wir uns auf geschichtsträchtigem Boden bewegt. Das Gelände am Nordufer der Schwentinemündung kann auf mehrere hundert Jahre Mühlengeschichte zurückblicken. Hier stand einst die größte Kornmühle Deutschlands. Davon übrig geblieben sind lediglich die Brückenmauerreste und ein gelbes Gebäude, das heute ein gemütliches Restaurant beherbergt.

Mühle

Der Herbst macht sich nun doch mit seinen stetig sinkenden Tagestemperaturen unangenehm bemerkbar, aber wir trotzten ihm mit warmen Mützen, bunten Schals und sogar ein kleines transportables Schaffell, das als Sitzkissen für einen Hocker diente, kam zum Vorschein. Der Rucksack eines Urban Sketchers birgt eben viele Geheimnisse…

cof

Ganz so einsam, wie es auf dem Foto aussieht war es an dieser Stelle nicht. Wir bekamen viel Besuch von interessierten Spaziergängerinnen und Spaziergängern mit und ohne neugierigen Haustieren, konnten nette Gespräche führen und von unserer Begeisterung für das „Zeichnen vor Ort“ schwärmen.

Abgelenkt wurden wir dadurch überhaupt nicht. Jeder von uns hat sich bei der Darstellung der Brückenbögen intensiv darum bemüht, dass die Brücke nicht zur Lücke wird, sondern man die Bögen so darstellt, dass der Betrachter auch erkennen kann, wie das Wasser dort nach hinten in die Tiefe fließt. Dabei mussten wir uns gemeinsam doch eingestehen, dass so manche Brücke in einer Zeichnung ihre Tücke hat. Trotzdem haben alle bis zum Schluss durchgehalten und es sind ausnahmslos Zeichnungen entstanden, die an Tiefe nichts vermissen lassen. Von einer Teilnehmerin lernten wir dabei dann gleich, dass das nichts mehr mit schnöder Perspektive zu tun hat, nein, das ist schon voll 3D.

Und hier seht ihr unsere tolle 3D-Ausstellung, bei der jedes Teil ein Unikat ist und nichts aus dem Drucker kommt.

cof

Nach zwei Stunden im Freien kroch dann aber doch die Kälte in unsere Jacken und die, die nicht gleich den Heimweg antraten, verbrachten noch eine schöne Zeit im behaglichen Restaurant „Alte Mühle“ und wärmten sich bei einer leckeren Kürbissuppe auf.