Schöne Ansichten: Rathausplatz und kleiner Kiel

Am Dienstag, den 13.07. trafen wir uns wieder zum Zeichnen. Dieses Mal war das Opernhaus unser Treffpunkt.

Mit Martin war ich dieses Mal schon etwas früher da, aber lange warten mussten wir nicht. Bald gesellten sich Katja, Benita und Jutta zu uns. Nachdem wir uns ein bisschen umgeschaut und den besten Platz (und vor allem einen Schattenplatz) gesucht hatten, fanden wir doch noch unsere Motive. Wie man sieht, hockten wir alle an einer Ecke (im Gegensatz zu den letzten Maltreffen, wo wir uns immer gut verteilt haben).

Ich wollte wieder mit Gouache malen (wer hätte anderes von mir erwartet?). Es ist zur Zeit mein Lieblingsmaterial und es macht mir sehr viel Spaß, damit zu arbeiten! Doch das Rathaus damit zu malen, schien mir etwas zu aufwändig für max. 2 Stunden. Also suchte ich mir ein „einfacheres“ Motiv. Das war dann der Blick über den kleinen Kiel.

Mit dem Bild war ich dann schneller fertig, als ich dachte, und so langsam hatte ich auch keine Lust mehr. Aber ein kleines Bild (die Rathaustumspitze) musste dennoch sein. Hierfür nahm ich dann aber Aquarell, damit ging das einfach schneller (ich hatte ja nur noch etwa 30 Minuten!).

Inzwischen wurden auch die anderen fertig, die auch mehrere Bilder gemalt hatten (außer Martin). Hier seht ihr wieder die Übersicht mit all unseren Bildern, außer Katjas Bild, denn sie war leider schon früher gegangen (deshalb schickte sie uns das Bild später nach).

An den steinernen Stufen

Für diesen Dienstagstermin (den 20.10.2020) war ich ausnahmsweise einmal früher vor Ort, da ich selbst ins Rathaus musste, um mir meinen neuen Personalausweis abzuholen, den ich Wochen zuvor beantragt hatte. Also wartete ich im Eingangsbereich darauf, dass meine Nummer angezeigt wird. Einige Zeit später kam dann auch Martin dazu und kurz darauf konnte ich auch schon meinen Ausweis abholen.

Anschließend hatten wir aber noch etwas Zeit und überlegten uns, noch ein oder zwei Etagen höher zu gehen, um zu schauen, was man dort zeichnen könnte. Dabei machten wir auch schon ein paar Fotos, um diese in unsere Whatsapp-Gruppe zu stellen.

Als wir wieder herunter kamen, begegneten wir Julia, die wir fast gar nicht erkannt hatten. Und auf der Treppe saßen auch schon zwei, denen ich zuwinkte.

Fast alle platzierten sich in der unteren Etage, in dem Eingangsbereich, wo ich zuvor schon gesessen hatte.

Nach einem kurzen Plausch suchte auch ich mir einen passenden Platz mit Sicht auf den Brunnen.

Nach einer knappen Stunde wurde es recht leer, sodass wir auch aufbrachen und unsere Sachen packten. Um 18 Uhr ist hier wohl schluss. Für ein Foto hatten wir aber noch etwas Zeit, sodass ihr hier sehen könnt, was wir wieder schönes gezaubert haben, bevor es in die Dunkelheit hinaus ging.

Ein idyllisches Plätzchen in der Stadt

Am Dienstag, den 4. August trafen wir uns im Ratsdienergarten. Auch an diesem Tag reisten so ziemlich alle mit dem Rad an.

In der Nähe des Denkmals Klaus Groth (ein bedeutsamer niederdeutscher Lyriker und Schriftsteller) verteilten wir uns, allerdings nicht zu weit auseinander, da recht viele die Sonne nutzen wollten. Im Schatten war es recht kühl und zudem wehte der Wind…

Ich saß am Ufer des kleinen Kiels und bemerkte vom Wind nicht viel. Darum war es für mich dort auch angenehm zu sitzen (viele beklagten, es sei zu kalt… ich schätze mal, dass diejenigen einfach an einem ungünstigen Ort saßen).

Auch heute packte ich wieder meine Gouachefarben aus und machte mich zunächst an ein kleines Motiv, da ich mich nicht so recht entscheiden konnte, was ich denn eigentlich malen soll. So verlockend es auch war, die anderen Zeichner am Ufer des kleinen Kiels zu zeichnen, oder die Blässhühner, so entschied ich mich doch dagegen. Allein die Blässhühner waen viel zu agil, als dass man sie zeichnen könnte (wobei es einige unter uns gibt, die das können! Hut ab!).

Mein erstes Motiv war also die Blume direkt am Ufer (kennt jemand den Namen des Gewächses?) und die umher schwirrende Hummel, die allerdings auch viel zu schnell unterwegs war, um sie wirklich zeichnen zu können.

Danach wagte ich mich noch an ein „größeres“ Motiv, da ich noch bis zum Zusammenlegen mehr als 1 Stunde Zeit hatte. So ist es dann doch noch der Kleine Kiel und der Blick aufs andere Ufer geworden. Und ja, ich habe gegen die Sonne gemalt, aber ganz viele Sonnen habe ich dennoch nicht gesehen (ich hab schließlich nicht direkt in die Sonne geschaut!).

Nachdem ich für das 2. Motiv auch nur recht wenig Zeit brauchte, wollte ich dann aber kein neues (3.) mehr anfangen. Das war auch gut so, denn nachdem ich noch eine Runde bei den anderen schauen war, legten wir auch schon zusammen.

Auch heute sind wieder viele tolle Zeichnungen entstanden, seht selbst:

PS. Interessanterweise hat aber keiner das Denkmal gemalt… (woran das wohl gelegen haben mag?)

Mal Sonne, mal Wolken

Da hat sich wohl das Wetter im Monat geirrt? Denn so wechselhaft, wie es eigentlich im April sein sollte, war es am vergangenem Dienstag (28.07.2020). Doch als ich mit dem Rad unseren Treffpunkt, den Hiroshimapark, erreichte, schien glücklicherweise mal die Sonne.

Da hier in Kiel so vieles mit dem Rad besser und schneller zu erreichen ist, kamen auch die anderen mit dem Rad.

In der Nähe des Springbrunnens hatten wir einen tollen Blick auf den Rathausturm, weshalb wir direkt an dieser Stelle blieben und uns einen Platz auf der Wiese zwischen den Gänsen suchten.

So saßen wir alle in einer „Ecke“, zwar gut verteilt, aber doch zusammen, und zeichneten, jeder auf seiner Weise, den Rathausturm. Manche wagten sich sogar noch an ein zweites Motiv.

Susanne wollte eigentlich nur vorbei schauen, ob wir auch fleißig wären, doch sie setzte sich zu uns, um ebenfalls zu zeichnen. Schön, dass wir dich dazu noch motivieren konnten!

Martin mit seltsam gehaltenem Sketchbook

Trotz dunkler Wolken blieb es trocken, sodass wir bis zum Schluss zeichnen konnten und dann wieder unsere Bilder zusammenlegten. Vielen Dank für diesen tollen Zeichen-Nachmittag!