An der Hörnbrücke zur Kieler Woche

Als wir die Terminplanung machten, hatten wir völlig vergessen, dass in diesem Jahr die Kieler Woche wieder im September stattfindet. Ich selbst bin zwar sehr an die Kieler Woche interessiert und hatte auch ein Kinderbuch darüber geschrieben (ANNA), aber da die KiWo bisher immer im Juni stattfand (außer letztes Jahr), hatte ich das einfach nicht mehr im Blick. So wählten wir eher zufällig den Platz an der Hörnbrücke für den Dienstag, den 07.09. zum Zeichnen.

Wie immer zur Kieler Woche, war ziemlich viel los. Dieses Mal natürlich mehr auf dem Wasser, denn die ganzen Stände, die sonst hier zwischen der Hörn und dem Germaniahafen standen, gab es zu dieser Kieler Woche nicht. Umso mehr hatte man den Blick auf die Schiffe, die hier ein- und ausliefen. So sah man auch die Freya, die von einer Tour zurückkam, um an ihren Liegeplatz an der Hörn anzulegen.

Nach etwa einer Stunde stand die Sonne so tief, dass ich Schwierigkeiten hatte, mein Motiv im Gegenlicht zu erkennen. Warum musste ich heute aber auch unbedingt mit Gouache malen? So wurde mein Bild nicht fertig und das demotivierte mich etwas. Erst als ich das Bild von weiter weg betrachtete, beim Zusammenlegen, fand ich es doch gar nicht so schlecht. Hier bestätigt sich wieder die Aussage „Man sollte Abstand zur Zeichnung haben und nicht die ganze Zeit am Papier kleben“.

Hier seht ihr also unsere diesjährigen „Kieler Woche – Impressionen“ an der Hörnbrücke:

Bootsfragmente

Bis zu unserem Treffen am Dienstag, den 20.07. hatte ich mein Rad nicht reparieren können, daher kam ich dieses Mal mit dem Bus in die Stadt zum Germaniahafen. Da ich etwas früh dran war, machte ich noch eine Runde um die Hörn (anstatt über die Klappbrücke zu laufen).

Trotz des schlechten Wetters (grau und nicht so warm), war hier reger Betrieb. Martin schlich sich „von hinten“ heran, denn er hatte mich gesehen, als er von der Arbeit kam und fuhr mit dem Rad hinterher. Gemeinsam nahmen wir auf einer Bank am Germaniahafen Platz und warteten sehnsüchtig auf die anderen. Bald kam auch schon Christof und Monika entdeckte ich auch. Doch sie sah uns nicht. Nach einiger Zeit fand sie uns aber und gesellte sich zu uns.

Anschließend suchten wir uns einen schönen Malplatz und verteilten uns in Bootsnähe. Denn, wenn man am Germaniahafen zeichnet, gehört ein Boot/Schiff einfach immer ins Bild, oder?

Am Anfang total unentschlossen (und laut denkend „Was male ich bloß?“), nahm ich Monikas Idee: Male doch ein Detail. Das habe ich dann gemacht. Bei dieser „Detailarbeit“ nutzte ich wieder Aquarellfarben. Irgendwie dachte ich, das sei schicker. Für die weißen Stellen („Highlights“) nutzte ich Gouache, da ich deckend auf die Aquarellfarben malen wollte.

Nach etwa 1 1/2 Stunden wurde uns frisch und so legten wir unsere Bücher zusammen.

Zeichnen am Germaniahafen

Hiermit möchte ich euch zu unserem Treffen am Dienstag, den 20.07.2021 am Germaniahafen einladen. Wir wollen uns dort ab 17 Uhr am Aussichtspunkt am Südlichen Teil richtung Hörn hin treffen (dort wo die Zuversicht ihren Liegeplatz hat).

Bei schlechtem Wetter (Sturm, Regen und Hagelschauer) findet das Treffen NICHT statt. Leider können wir derzeit noch nicht so ohne weiteres an allen Orten Unterschlupf suchen oder uns dann „einfach“ stattdessen in ein Café setzen.

Steife Brise an der Hörn

Hallo liebe Leserinnen und Leser. Ich möchte euch noch von unserem Treffen am Dienstag den 21.07.2020 berichten, als wir an der Kieler Hörn zeichneten.

Bevor ich aber nach meiner Arbeit zur Hörn aufbrach, traute ich mich noch, mit der gegebenen Vorsicht, im Sophienhof einzukaufen. Ich befürchtete dadurch, nicht rechtzeitig einzutreffen, als ich schon vorsichtige Fragen dazu hörte, wer denn kommen wolle. Ich schrieb, dass ich mich wohl verspäten würde. Tatsächlich schaffte ich es gerade noch rechtzeitig vor dem vereinbarten Zeitpunkt dort einzutreffen.

Blick von der Hörn

Kurze Zeit später gesellten sich dann noch Hella und Susanne dazu. Gemeinsam guckten wir uns um, was man denn hier eigentlich zeichnen kann. Zunächst dachte ich an den „Hörn Campus“ selbst. Das große Gebäude, welches direkt zwischen Gablenzbrücke und Hörn steht. Sicherlich ein interessantes Motiv, doch ich hätte gegen die Sonne zeichnen müssen. Außerdem lockte mich doch wieder das Panorama der Hörn. Bloß schade, dass derzeit die Klappbrücke, wegen eines technischen Defekts, außer Betrieb ist.

Erste Skizze von Martin

Zunächst waren Wind und Wolken beim Zeichnen noch ganz angenehm, später wurden sie dann doch etwas störend. Spätestens als eine Windböe mir erst eine Seite meines Sketchbooks umklappe und dann noch mein Wassergefäß, einen zweckentfremdeten, wiederverschließbaren Kaugummitopf aus Plastik, von der Bank wehte. Hella wollte, wie gewohnt, etwas früher aufbrechen, weswegen wir unsere Bilder schon einmal zusammen legten. Susanne und ich blieben danach noch etwas. Wir colorierten unsere angefangenen Bilder zuende, bevor wir auch Feierabend machten.

Motivschwemme am Germaniahafen

Hallo liebe Leserinnen und Leser. Am Sonntag den 25.08.2019 trafen wir uns bei der Hörn am Germaniahafen.

Es herrschte wunderbares Sommerwetter und Melanie und ich reisten mit dem Fahrrad an. Dort angekommen konnten wir direkt eine neue Zeichnerin in unserer Runde begrüßen. Nachdem wir noch eine Weile auf weitere Nachzügler gewartet hatten, suchten wir uns ein Plätzchen im Schatten der Kaimauer.

Dort zeichneten einige in Richtung der Hochhäuser am Germaniahafen, andere wiederum die Traditionssegler, die Hörnbrücke oder in Richtung des Bahnhofes. Motive gab es hier viele.

Ich hatte mir vorgenommen die Hörnbrücke zu zeichnen und just in dem Moment in dem ich beginnen wollte, wollte auch ein Schiff den Innenhafen verlassen und die Brücke wurde hoch geklappt. Diesen Moment fing ich in Windeseile mit dem Bleistift ein, leider nicht ohne das mir einige perspektivische Fehler passierten. Ärgerlich! Jedoch mit etwas Farbe in der Zeichnung kommt es kaum zur Geltung. Bei diesem Treffen habe ich mich viel unterhalten und so kam es, dass die Brücke nur einen Schuss Rot bekam, bevor wir uns dann auch schon zum Zusammenlegen trafen. Rückblickend habe ich es so endlich einmal geschafft nur 10% Farbe ins Bild zu bringen. Sonst bin ich eher Komplettist.

Beim Zeichnen und Unterhalten verging die Zeit wie im Fluge und so war es schnell 13 Uhr. Die Sonne kam um die Ecke und es herrschte Aufbruchstimmung. Wir schafften es noch vor der Bilderbuchkulisse unsere Werke zusammen zu legen. Seht was an diesem Sonntag Mittag so entstanden ist:

PS: Bitte entschuldigt, dass die Beiträge so spät erst erschienen. Melanie und ich sind gerade im Urlaub und in der Woche davor hatten wir noch viel um die Ohren.

Nachtrag Norwegenkai

Hallo liebe Leser. Ich heiße Martin und möchte euch noch einmal über einen schönen Sonntag den 10.02.2019 am Norwegenkai berichten.

Da meine Verlobte Melanie (merquana) nicht anwesend war, hat sie mir gerade gezeigt, wie auch ich mich hier als Autor betätigen kann. Ich möchte Euch zeigen, was wir schönes an diesem wetterlich nicht ganz so schönen Tag geschafft haben.

Es war eine ganze Reihe von Alteingesessenen, aber auch lange nicht gesehenen oder noch nicht dabeigewesenen gekommen, um an einem Tag mit typischem Kieler „Schietweda“, an diesem schönen, warmen und trockenen Ort zu zeichnen. Durch die großen Panoramafenster hat man einen tollen Blick auf den Hafen und die Hörnbrücke. Wer lieber Leute zeichnet, kam hier ebenfalls zu seinen Motiven und konnte jede Menge Norweger oder deutsche Touristen verewigen, oder kennenlernen.

Am Ende konnten wir in großer Runde von 9 Sketchern unsere Werke gemeinsam bewundern und besprechen und ich hatte das Gefühl, dass jenes Treffen allen Spaß gebracht hat.

Ich hoffe Viele bei Gelegenheit einmal wieder treffen zu können. Besonders jetzt wo es unverhofft so früh warm wird, ohne gefühlt richtig Winter geworden zu sein, können wir sicher bald auch wieder draußen Zeichnen ohne das uns die Finger abfrieren.

Spontanes Sketchen am Sonntagnachmittag

Für einen Spontan-Sketch traf ich mich am Sonntagnachmittag mit Monika noch einmal an der Hörn. Dieses Mal platzierten wir uns auf die Seite der Schiffsschraube, die ich später auch zeichnete. (Wir hatten super schönes spätsommerliches Wetter und es war mehr als angenehm dort zu sitzen.)

Als ich ankam, war Monika schon fleißig und zeichnete den Eckmannspeicher. Dieser ist aus dem Jahre 1925 und steht heute unter Denkmalschutz.

Ich versuchte mich nochmal an der Brücke. Die hatte ich ja am Dienstag nicht fertig gestellt und wollte sie noch einmal zeichnen.

Noch während ich mit der Brücke beschäftigt war, klappte diese nach oben, um ein Schiff hindurchzulassen. Es war die „Zuversicht“, ein Traditionssegler, die auf unserer Seite der Hörn kurz festmachte.

Während wir noch fleißig weiterzeichneten, hörten wir Musik vom Schiff, denn dort wurde live gespielt. Gemütliche Geigenklänge waren zu hören und wenn man die Augen schließen würde, könnte man sich gut vor stellen, direkt auf dem Schiff zu sein und bei der Musik übers Meer zu schippern… (würde ich sehr gern mal machen) Für mich Klang die Musik nach Hafen und Meer. 😉

Leider legte die Zuversicht viel zu schnell wieder ab, sodass Monika nur den Klüverbaum zeichnen konnte.

Ich war da bereits mit der Schiffsschraube beschäftigt. Mit der ich allerdings nicht so recht zufrieden bin. Die Coloration mit den Schatten hat nicht ganz so geklappt wie ich wollte. Aber die angedeuteten Bäume im Hintergrund finde ich ganz gut gelungen.

Nach ungefähr 2 Stunden machten wir uns dann aber wieder auf den Weg, bei mir gab es zu Hause lecker Schoki-Cappuccino und kleine Süßigkeiten (Kekse mit Schokoladenüberzug).

Morgen gehts dann wieder zum Zeichnen, diesmal zum Blücherplatz.

Sketchen an der Hörn

Am Dienstag war ich wieder mit der Kieler Urban Sketching Gruppe unterwegs und dieses Mal trafen wir uns auf der Ostseite der Hörn in der Nähe vom Germaniahafen. Von hier hatten wir eine gute Sicht auf die Hörnbrücke und einige Schiffe, die wir auch gezeichnet haben.

Ich selbst versuchte mich an einem Panorama, wobei ich mit der Skizze allein mehr als 1 Stunde beschäftigt war. Letzten Endes scheiterte meine Zeichnung am Hintergrund der Hörnbrücke: Eine störende Baustelle (ein geplantes Parkhaus) und weitere sich ähnelnde Gebäude, bei denen ich nicht mehr unterscheiden konnte, wo welche Linie hingehört. Da wir uns immer 17 Uhr treffen und die Sonne nun immer früher untergeht, lag soviel Schatten auf den Häusern hinter der Hörnbrücke, dass ich die Details nicht mehr klar sehen konnte (zumal die Sonne auch in der Nähe untergeht und der Kontrast zu hell und dunkel für mich zu stark war). Aber vielleicht lag das auch daran, dass die Sonne mir direkt ins Gesicht schien?!

Ich begann übrigens auf der linken Seite des Bildes. Es schien mir einfacher, da dort klare Linien zu erkennen waren und es meiner Meinung nach nicht ganz so viele Details waren. Oder ich hab einfach Zuviel weggelassen/ausgeblendet?!

Eigentlich wollte ich mehrere Motive zeichnen: Die Brücke, die Fähre, ein paar Schiffe. Hätte ich nur diese Motive gezeichnet und sonst auf den kompletten Hintergrund verzichtet, hätte ich es möglicherweise auch in den 1 1/2-2 Stunden geschafft. Aber dann hätte ich natürlich auch keine Details zeichnen können und hätte mein Bild anders aufgebaut (leider kam mir die Idee erst im Nachhinein…)

Mein Bild ist somit diesmal leider gar nicht fertig geworden, wie man es auch auf den Bildern sieht. Was aber nichts macht, da ich überlege das ganze doch nochmal neu und auch aus einer anderen Perspektive zu zeichnen. Ich hatte dennoch viel Spaß und zum Schluss werteten wir unsere Ergebnisse aus. Es sind wieder tolle Bilder, unterschiedliche Sichtweisen und auch verschiedene Motive entstanden. Außerdem habe ich nun auch meinen ersten Stempeleintrag!

Jetzt aber freue ich mich schon auf nächste Woche, denn dann werden wir auf dem Blücherplatz sein (sofern das Wetter mitspielt) und einige Fassaden zeichnen.