Herbstliches Molfsee

Für diesen Sonntag hatten wir wieder einmal einen Ganztagstreffen geplant, denn es sollte wieder einmal ins Freilichtmuseum nach Molfsee gehen. Dort fand der Herbstmarkt statt, den wir zum Anlass nahmen, um dort wieder einmal zu Zeichnen und zu malen. Bereits 2019 hatten wir dort während des Herbstmarktes gemalt. Unsere Erlebnisse aus 2019 könnt ihr im Beitrag Massenandrang auf dem Herbstmarkt noch einmal nachlesen.

Martin und ich kamen am Sonntag, den 10.10.2021, mit dem Bus angereist und unterwegs entdeckten wir (im Bus) auch Jutta und ihren Mann. Mit den beiden liefen wir dann zum „Neuen Eingang“ des Freilichtmuseums, das „Jahrhunderthaus“. Doch dort erwartete uns eine Schlange. Monika war etwas früher da und hatte bereits davon via WhatsApp berichtet. So dauerte es einige Zeit, ehe wir auf das Gelände kamen und die, die schon drin waren, hatten sich bereits verteilt.

Gemeinsam mit Martin lief ich dann Richtung Teich, zum Spielplatz und noch ein ganzes Stück weiter. Aber Martin hatte schon sein Motiv gefunden und ich war noch einige Zeit unschlüssig. Ich wollte ja gern einmal die kleine Lokomotive malen, doch alleine wollte ich mich dort nicht hinsetzen. Da gesellte er sich zu mir und wir malten beide den Spielplatz/Rummelplatz.

Bald darauf war es schon 14 Uhr und wir wollten um diese Zeit unsere Bücher zum ersten Mal zusammen legen und die, die bleiben wollten, blieben, die anderen gingen nach Hause, da es wirklich kühl war und somit langes sitzen auch unangenehm wurde. Martin und ich, wir hatten uns heißen Tee/Kaffee mitgenommen und konnten uns so zwischendurch aufwärmen.

Nach dem ersten Zusammenlegen wollten Martin, Julia und ich eine Kleinigkeit essen gehen. So holten wir uns unsere Verpflegung und anschließend gesellte ich mich zu Monika, Sigrid und Julia, die schon einige Zeit vor mir bei den beiden angekommen war.

Die verbliebene Restsonne nutze ich noch, um ein wenig warm zu bleiben, doch der Schatten wurde immer länger und die Sonne sank immer tiefer, sodass ich nicht lange in der Sonne saß. Dennoch malte ich mein Motiv recht sonnig, denn dort schien sie ja noch hin.

Gegen 17 Uhr legten wir ein weiteres Mal zusammen, denn nun war auch der Rest durchgefroren.

Herbst und Weihnachtsimpressionen

Am Sonntag den 06.12.2020 haben sich einige Zeichner unserer Gruppe zusammen daran gemacht und im Rahmen eines „Virtual Sketchings“ Bilder zum Thema Städtische Herbstimpressionen nachgezeichnet.

Hier findet ihr die Bilder wenn ihr euch auch nochmal versuchen wollt: Link

Hier sind die gesammelten Werke unseres „online Treffens“:

Danke an alle Teilnehmer und vor allem Danke an Benita für die Bilder!

Freilichtmuseum Molfsee bequem erleben

Am Sonntag den 08.11.2020 haben sich einige Zeichner unserer Gruppe zusammen daran gemacht und im Rahmen eines „Virtual Sketchings“ Monika’s Bilder aus dem Freilichtmuseum Molfsee nachgezeichnet.

Hier findet ihr die Bilder wenn ihr euch auch nochmal versuchen wollt: Link

Hier sind die gesammelten Werke unseres „online Treffens“:

Danke an alle Teilnehmer und vor allem Danke an Monika für die Bilder!

Habt ihr weitere Bilder von diesem Treffen die ihr zeigen möchtet, dann schickt sie uns über WhatsApp oder per Mail!

Mediterranes Flair bei Regenwetter

Liebe Leserinnen und Leser, in diesem Beitrag möchte ich euch von unserem Treffen am 25.10.2020 berichten. Für den Tag hatten wir geplant uns noch einmal zum „goldenen Herbst“ im Botanischen Garten der CAU Kiel zu treffen.

Leider wurde uns schon auf dem Weg zu unserem Treffpunkt klar, dass es wohl schwer werden würde, bei diesem Wetter im Freien zu zeichnen. Allerdings war unser Treffpunkt wohlweislich so gewählt, dass wir einen trockenen Unterschlupf für das typische Herbstwetter hätten. Blöderweise war das damit verbunden, dass wir mit Mund- und Nasenschutzmaske in die zugangsbeschränkten Schau-Gewächshäuser mussten, wo an diesem Tag eine maximale Anzahl von 30 Personen zugelassen war. Da mir das im Vorwege klar war, kam also bei der Auswahl des Zeichenplatzes eigentlich nur das Mediterran-Haus infrage. Die Gänge in den anderen Gewächshäusern, sind leider zu eng, um unter Coronabedingungen keinem anderen Besucher im Wege zu sein.

So machten wir uns nach dem Sammeln vor dem Eingang auf den Weg zum Mediteran-Haus wo wir auch schnell Plätze fanden um zu zeichnen. Über WhatsApp immer in Kontakt mit vielen anderen Gruppenteilnehmern, bekamen wir mit, dass Einige zunächst draußen warten mussten, um eingelassen zu werden oder sich entschlossen gleich draußen unter den Bäumen zu zeichnen.

Die Zeit verging heute beim Zeichnen wie im Fluge und zwischenzeitig konnten wir an diesem Platz auch das Interesse einer weiteren Zeichnerin für unsere Gruppe gewinnen. In etwa gegen 13 Uhr kamen alle, die sich im Mediteranhaus gesammelt hatten, einmal zusammen, um die ihre Werke zu zeigen und sich darüber, mit gebotenem Abstand, auszutauschen.

Nachgereicht wurden noch Werke jener die früher gingen oder direkt im Regen draußen den Herbst eingefangen hatten. Das Herbstlaub ist zu dieser Zeit auch einfach ein verlockendes Motiv und Monika ist eben nicht aus Zucker. 😉

Nach einer kleinen Tour zurück durch die Gewächshäuser, nutzten Melanie und ich noch die Gelegenheit und machten einen wundervoll herbstlichen Spaziergang durch den Außenbereich des Botanischen Gartens. Schade, dass das Wetter heute so unbeständig gewesen ist. Hier trotzdem noch ein paar Herbstimpressionen davon:

Kühles Nass an der Holstenbrücke

Für heute (am 27.09.2020) sollte unser Motiv der kurz nach den Sommerferien eröffnete Holstenfleet an der Holstenbrücke sein. Einige von uns hatten ihn bisher noch gar nicht „in natura“ gesehen und da dort Stufen zum Verweilen einladen, hatte ich auf meinen Malhocker verzichtet. Leider begann es pünktlich zum Treffen um 11 Uhr zu regnen, so dass der Aufenthalt auf den Stufen gar nicht mehr in Frage kam. Trotz der nassen Witterung hatten sich doch neun Zeichnerinnen eingefunden, die dann zunächst einen überdachten trockenen Platz suchten, die meisten vor dem Eingang des TK Maxx. Leider war von dort der Blick auf den Holstenfleet nicht gegeben, sondern eher in Richtung des Berliner Platzes bzw. zur Holstenstraße, aber letzten Endes konnten wir auch dort unsere Motive finden. Für mich war es ohne Hocker ein wenig schwierig, im Stehen zu malen. Als „Staffelei“ diente mir dann mein Fahrradsattel – eine äußerst wackelige Angelegenheit. Auch wenn es im Laufe des Vormittags aufhörte zu regnen, so wurde es doch ziemlich frisch, so dass wir uns schon nach etwa Eineinhalbstunden trennten – trotz der Widrigkeiten mit einer neu gefüllten Seite in unseren Skizzenbüchern.

Monika

Vielen Dank an Monika für den Beitrag und Benita und Sigrid für die Bilder. Ihr habt auch Fotos? Dann sendet sie uns doch gerne per Whatsapp oder Email zu.

Diese Bilder sind entstanden:

Musik und Lachen an der Lutherkirche

In wunderbarer abendlicher Herbstatmosphäre fanden sich an der Lutherkirche am Schrevenpark sechs Teilnehmerinnen zum gemeinsamen Zeichnen am 22.09.2020 ein. Der Turm der Lutherkirche dominierte als Motiv, aber vom Vorplatz aus war die Perspektive doch ein wenig schwierig, so dass wir uns einen Platz etwas weiter entfernt suchten. Damit ließ sich der Turm dann ohne Nackenprobleme leichter malen. Aber auch die sechs Buntglasfenster an der Südseite gaben ein interessantes Malmotiv ab.
Obwohl bereits Ende September war es ein wunderbar lauer Abend, so dass die zwei Stunden ohne Frösteln eigentlich viel zu schnell vorübergingen. Zwischendurch durften wir auch noch der „Lachyogagruppe“ lauschen, die sich auf dem Kirchplatz getroffen hatte und ein Gitarrenspieler, der sich ebenfalls in der Nähe niedergelassen hatte, sorgte für musikalische Begleitung. Alles in allem: So einen schönen und windstillen Abend wünschen wir uns öfter, aber wahrscheinlich wird das wohl einer der letzten in diesem Jahr gewesen sein.

Monika

Vielen Dank an Monika für die Bilder und den Beitrag sowie Hella und Yvonne für ihre Bilder. Ihr habt auch Fotos? Dann sendet sie uns doch gerne per Whatsapp oder Email zu.

Diese Bilder sind entstanden:

Verträumte Ecken im herbstlichem Garten

Am Sonntag, den 20.09. besuchten einige Zeichner/innen Susanne im Garten.

7 Zeichnerinnen, Sonnenschein und ein leckerer Apfelkuchen….
So hatte ich es mir gewünscht, als ich die Kieler Sketcherinnen in meinen Garten einludt. Der Wettergott war gnädig und die Stimmung wunderbar!
Dass meine alte Gartenbude einmal den ersten Platz der fotogenen Highlights erringen würde, hätte ich mir auch nie erträumen lassen!
Mein Garten zeigte sich im Frühherbst noch einmal von seiner allerbesten Seite und so hatten alle Freude an seiner Vielfalt und den verträumten Ecken…
Eine nette Nachbarin kam noch vorbei und gesellte sich zu uns und dem Apfelkuchen und war begeistert von all den netten Menschen und der herzlichen Atmosphäre!
Das war ich auch und ich bedanke mich hier noch einmal für den schönen Tag mit euch!

Susanne

Vielen Dank an Susanne für die Bilder und den Beitrag sowie allen anderen Zeichnern, die uns ebenfalls zahlreiche Fotografien zugesendet haben. Wir sind überwältigt an den tollen Bildern und Zeichnungen. Es scheint wirklich ein toller Tag gewesen zu sein!

Ihr habt auch Fotos? Dann sendet sie uns doch gerne per Whatsapp oder Email zu.

Diese Bilder sind entstanden:

Herbstliche Pflanzenpracht

oder: Wie man den Herbst genießen kann ohne, dass das Wetter mitzeichnet. Wir haben dem herbstlichen Neuen Botanischen Garten Kiel, am Sonntag den 27.10.2019, erneut einen Besucht abgestattet.

In Kiel kennt man das vom Herbst nicht anders. Regen und Sonnenschein wechseln hier an der Küste oft in schnellem Tempo. Auch dieser Sonntag hat dabei keine Ausnahme gemacht und uns mit beidem beglückt. Der beste Ort, um dann zu zeichnen und zu malen ist irgendwo im Warmen, Trockenen und windgeschützt. Für uns Urban Sketcher sollte es dann natürlich auch noch ein schönes Motiv vor Ort sein. Gewünscht wurde erneut ein Besuch im Botanischen Garten und dieser bietet eine Fülle von Motiven in seinen Gewächshäusern, welche alle drei Punkte erfüllen können (Zumindest wenn man nicht gerade während einer künstlichen Beregnung im Tropenhaus zeichnet)

An diesem Sonntag wurde gewählt und Melanie und ich machten einen kleinen Umweg mit dem Rad über unser Wahllokal zum Neuen Botanischen Garten der CAU Kiel. Wir kamen schnell und trocken durch den Morgen und konnten sogar noch einen kleinen Herbstspaziergang durch den herbstlich und teils Halloween-mäßig geschmückten Garten machen. Dabei sammelten wir schon allerlei Mitzeichner ein, die sich ebenfalls eingefunden hatten. Zum Start gegen 11 Uhr waren wir schon eine recht große Gruppe und sogar zwei Neulinge waren dabei.

Ich wollte unbedingt einmal die Gewächshäuser selbst zeichnen, jedoch dabei nicht im Freien bleiben, denn es war heute windig und es wurden vereinzelte Schauer gemeldet. Darum fand ich schnell im Vorraum zu den Gewächshäusern ein schönes Motiv in einer herbstlich geschmückten Bank, welche dort vor dem Fenster zum Innenhof stand. Verspätet trafen noch die ein oder anderen Mitzeichner ein und verteilten sich vor der Tür oder in den Gewächshäusern. Die arme Renate erwischte es dabei dann echt blöd. Sie fand das Motiv (eine Vogelscheuche mit Kürbissen) vor dem Eingang ganz toll. Jedoch setzte, kurz nachdem sie sich zum Zeichnen hingesetzt hatte, ein Regenschauer ein und sie musste schnell flüchten.

Interessant was man so alles mitbekommt, wenn man einfach nur still in solch einem Eingangsbereich sitzt und lauschend vor sich hin zeichnet. Mein Highlight des Tages war dabei eine Dame die mit ihrer „Privat-Ente, Arnold“ Gassi ging und diese im Eingangsbereich abgesetzt hat. Arnold tat dann, was zum erstauenen der anderen Gäste und der kuchenausgebenden Studenten, eine Ente eben manchmal tut. Sie hat sich mit einem kräftigen: „NAK NAK NAK!“ lautstarkt beschwert. Besonders die sich überall einmischenden Omis und die Studentin, welche schauen kam, was da los ist, haben mich sehr erheitert. Später setzte sich noch Melanie zu mir und malte auch einen kleinen Ausschnitt der Kürbis Deko auf der Bank.

Gegen 13 Uhr ging Melanie noch eine kleine Runde um nach den anderen Zeichnern zu schauen und sie langsam für das Zusammenlegen zu uns zu holen. Da es vor der Tür zu windig und im Eingangsbereich zu dunkel war, entschieden wir uns in den Innenhof zu gehen. Derzeit strahlte die Sonne auch schön zwischen den Wolken hindurch. Nur der Wind war auch hier erstaunlich kräftig, was das Fotografieren nicht besonders einfach gemacht hat. Gegen Ende mussten wir sogar dem Bild von Thomas nachjagen. Gut das es an einer Bank hängen blieb, bevor es total vom Winde verweht wurde! Nur Susanne hat es leider verpasst, sie war so sehr ins Zeichnen vertieft, dass sie es trotz Melanie’s Bescheidgeben nicht rechtzeitig zum Zusammenlegen geschafft hat. Dafür hat sie uns das Bild noch bei Whatsapp geteilt.

Im Anschluss blieben noch einige um mit uns zusammen Kaffee zu trinken und Kuchen zu essen. Im Eingangsbereich wird glücklicherweise von Studenten, Vereinsmitgliedern des Freundeskreises Botanischer Garten e.v. oder Angestellten des Botanischen Gartens, Getränke und Kuchen zum kleinen Preis ausgegeben. So saßen wir noch in gemütlicher Runde etwa eine Stunde beisammen und plauschten nett im Trockenen. Sobald wir uns danach auf den Heimweg machten, fing es allerdings an zu Regnen. Tja nicht nur der April macht was er will.

Auch wenn wir nass wurden, war es wieder ein schöner gemeinsamer Tag mit unserer Gruppe im Botanischen Garten.

Flötenspielerin und Schirme

Am vergangenen Dienstag (den 08.10.2019) trafen wir uns auf dem Holstenplatz am Brunnen.

Ich war an diesem Tag schon früher da, da ich an dem Tag (und den Tag davor) einen Manga Zeichenkurs (für Kinder und Jugendliche) gegeben habe. Somit war ich ohnehin in der Stadt und hatte noch etwas Zeit bis alle Sketcher eintrafen (ca. 2 Stunden). Diese nutzte ich, um einmal (nach meinem Kurs) einen schönen warmen und leckeren Kakao zu trinken und mich anschließend am Germaniahafen zum Zeichnen hinzusetzen.

Doch kaum hatte ich die ersten Linien gezeichnet, zog eine dunkle Wolke auf und ich musste meine Sachen zusammenpacken. Mein Bild wurde dabei leider nass und bekam Flecken. Ein Nachteil wenn man mit Copics arbeitet: Die Linien verschmierten, da die Farbe noch nicht getrocknet war.

Fix ging ich ins Trockene: In den Sophienhof, wo ich den Regenschauer abwartete und dann ganz langsam zum Holstenplatz rüberging. Es war noch vor 4 als ich mir einen Platz am Brunnen suchte und zu Zeichnen begann. So lässt sich eine Wartezeit bekanntlich ja am Besten verkürzen.

Nach und nach trafen weitere Sketcher ein und fast alle zeichneten den Platz am Brunnen, die Statue und Schirme.

Die Bronzeskulptur „Die Flötenspielerin“, laut http://kiel-wiki.de/Datei:Holstenplatz.jpg, wurde übrigens von Karlheinz Goedtke in 1962 geschaffen.

Nach etwa 1 1/2 h legten wir unsere Bilder zusammen, da es doch recht frisch wurde.

Dabei sind wieder schöne Werke entstanden. Seht selbst:

Massenandrang auf dem Herbstmarkt

Liebe Leserinnen und Leser, wir waren auf dem Herbstmarkt. Am Sonntag den 06.10.2019 trafen wir uns im Freilichtmuseum Molfsee. Danke für diese schöne Idee liebe Zeichnergruppe.

Melanie und ich reisten schon früh am Morgen an, denn wir wollten uns schonmal etwas umgucken, bevor wir uns offiziell treffen wollten. Wir waren also kurz nach 10 Uhr mit dem Bus nach Molfsee gefahren. Monika hatte uns glücklicherweise darauf aufmerksam gemacht, dass man mit Busfahrkarte zum Herbstmarkt weniger Eintritt zahlen muss. Nur die gute Dame an der Kasse wusste davon nichts. Erst nachdem sie Melanie darauf aufmerksam gemacht hatte, dass dies sogar auf der Internetseite des Freilichtmuseums stand, ließ sie uns dann doch ermäßigt herein.

Wir schauten uns zunächst einmal nur an den Ständen um und machten schon ein paar Fotos. Bei diesem ersten Rundgang kamen wir bis zur Winkelscheune. Zum Glück war so früh morgens noch nicht soviel los. Auf einen konkreten Platz zum Zeichnen konnten wir uns allerdings auch nach dieser ersten Runde noch nicht einigen. Wir sputeten uns dann, um wieder rechtzeitig um 11 Uhr am Eingang zu sein. Dort stießen dann noch 3 weitere Zeichner zu uns.

Mit den Anderen machten wir zunächst auch einen kleinen Rundgang und teilten uns dann auf. Ich hatte in der Historischen Pfannkuchenkutsche, vor einer schönen Fachwerkscheune, nahe des Eingangs, ein tolles Motiv gefunden. Später stießen dann Melanie und Hella wieder zu mir nachdem sie ihre ersten Bilder fertig hatten. Melanie malte dann noch die Windmühle nahe der Bordesholmer Hofanlagen wärend ich mein Bild colorierte.

Wir hatten vereinbart, uns um 14 Uhr einmal bei der Winkelscheune zu treffen und so kämpften wir uns durch die Menschenmassen, welche inzwischen im Museum unterwegs waren, bis dort hin. Danach setzten wir uns zusammen an eine gerade freigewordene Bierzeltgarnitur und besorgten uns etwas zum Mittag.

Gedränge an der Winkelscheune – Bereich Dittmarscher Höfe

Bevor jeder zu seiner nächsten Runde aufbrach machten wir noch Bilder von den Ergebnissen des Vormittags.

Weil es uns in der Sonne an der Bierzeltgarnitur so gut gefiel, blieben Melanie und ich direkt sitzen und zeichneten von dort noch etwas von dem bunten Treiben zwischen den historischen Gebäuden aus den Elbmarschen. Folgende Bilder ist dort noch entstanden.

Als uns dort dann doch langsam kalt wurde, machten wir noch einen kleinen Rundgang entlang der Stände im Gebiet der Gebäude von Dittmarschen und Elbmarschen. Danach verließen wir dann das Museum in Richtung Bus.

Entgegen der Vorhersage hatten wir echt Glück an diesem schönen, herbstlichen Sonntag mit dem Wetter. Es regnete nicht und in der Sonne ließ es sich durchaus eine ganze Weile aushalten. Jedoch merkten wir inzwischen, dass es Herbst wird. Die Finger wurden an diesem Tag teils schon echt sehr kalt nach 1-2 Stunden Zeichnen, und einige von uns sahen ganzschön durchgefroren aus.

Herbstliche DESIGNTAGE Kiel

Hallo liebe Leserinnen und Leser, in diesem Beitrag soll es um unser Treffen zu den DESIGNTAGEN Kiel 2019 am Samstag den 28.09.2019 , im Alten Botanischen Garten, gehen.

Ich reiste früh an diesem Tag an, denn wir wollten uns um 11 Uhr vor dem Eingang zum Topfhaus treffen. Dort angekommen, blieb mir sogar noch etwas Zeit einen kleinen Spaziergang um das frisch renovierte Topfhaus zu machen. Als ich wieder am Eingang ankam, entdeckte ich Sonja, die auch direkt nach mir eingetroffen war. Kurz darauf wurden wir von Herr Bohnsack (aka Farbgourmet), unserem Gastgeber von Hugo Hamann, begrüßt und uns wurde ein Fähnchen (welches uns als Urban Sketcher ausweisen sollte) und ein Geschenkbeutel mit Zeichenblock und Stiften überreicht.

Nach einem kurzen Plausch suchten wir uns dann ein Motiv. Eigentlich hatte ich überlegt, dass ich von dort oben doch gut die HDW Kräne und die Förde zeichnen könnte. Die gut wachsende Vegetation machte dem allerdings einen Strich durch die Rechnung. Es wurde schnell klar, dass es an diesem schönen Tag der Pavillon, welcher an der höchsten Stelle des Alten Botanischen Gartens steht, sein würde.

Sketchen im Alten Botanischen Garten am Pavillon

Aus unserer Gruppe von anfänglich 3 Sketchern wurden gegen Mittag sogar bis zu 12 als eine Gruppe aus Eckernförde für eine schnelle Runde Sketchen dazu stieß. Über den ganzen Tag kam es zu vielen netten Unterhaltungen, Fragerunden und interessierten Anfragen. Gegen 14 Uhr legten wir verbliebenen Zeichner einmal die Bücher zusammen.

Ich brauchte dann erstmal eine Pause und guckte mich im Topfhaus in den Räumen der Firmen um, welche zu den DESIGNTAGEN ihre Werke präsentierten. Darunter waren viele Möbel, Schmuck und Inneneinrichtungsgegenstände. Auch Hugo Hamann hatte einen kleinen Raum für die Vorführung der Ölmalerei von Mario Götting reserviert. Im Anschluss an meinen Rundgang brauchte ich erstmal einen heißen Kaffee und ein Stückchen Pizza zum Aufwärmen. Während ich so auf die Pizza wartete, fand ich eine tolle Perspektive um das Topfhaus zu zeichnen. So setzte ich mich zwischen den Getränkewagen und den Pizzabus und zeichnete von dort das Treiben vor dem Eingang des Topfhauses. Inzwischen war auch endlich Melanie eingetroffen, welche bei Monika einen Kurs belegt hatte, der bis in den Nachmittag ging. Ute hat sie von dort dankenswerterweise mit dem Auto mitgebracht und so schlossen sich beide auch noch für einen kurzen Sketch der Gruppe an.

Nachmittags sind so noch diese Werke entstanden.

Gegen 17 Uhr machte ich noch mit Melanie zusammen einen kleinen Rundgang und wir tranken noch etwas, bevor wir uns dann gegen 18 Uhr auf den Heimweg machten. Ich fand es einen gelungenen Tag. Es war allerdings auch sehr anstrengend, so lange zu zeichnen. Als wir daheim ankamen, war ich fix und fertig. Damit war das Wochenende bei den DESIGNTAGEN aber noch nicht beendet, am nächsten Tag sollte es noch weiter gehen.

Davon mehr in Melanies Beitrag zum Sonntag den 29.09.2019.

Manche Brücken haben Tücken

Dieses Mal haben wir uns auf geschichtsträchtigem Boden bewegt. Das Gelände am Nordufer der Schwentinemündung kann auf mehrere hundert Jahre Mühlengeschichte zurückblicken. Hier stand einst die größte Kornmühle Deutschlands. Davon übrig geblieben sind lediglich die Brückenmauerreste und ein gelbes Gebäude, das heute ein gemütliches Restaurant beherbergt.

Mühle

Der Herbst macht sich nun doch mit seinen stetig sinkenden Tagestemperaturen unangenehm bemerkbar, aber wir trotzten ihm mit warmen Mützen, bunten Schals und sogar ein kleines transportables Schaffell, das als Sitzkissen für einen Hocker diente, kam zum Vorschein. Der Rucksack eines Urban Sketchers birgt eben viele Geheimnisse…

cof

Ganz so einsam, wie es auf dem Foto aussieht war es an dieser Stelle nicht. Wir bekamen viel Besuch von interessierten Spaziergängerinnen und Spaziergängern mit und ohne neugierigen Haustieren, konnten nette Gespräche führen und von unserer Begeisterung für das „Zeichnen vor Ort“ schwärmen.

Abgelenkt wurden wir dadurch überhaupt nicht. Jeder von uns hat sich bei der Darstellung der Brückenbögen intensiv darum bemüht, dass die Brücke nicht zur Lücke wird, sondern man die Bögen so darstellt, dass der Betrachter auch erkennen kann, wie das Wasser dort nach hinten in die Tiefe fließt. Dabei mussten wir uns gemeinsam doch eingestehen, dass so manche Brücke in einer Zeichnung ihre Tücke hat. Trotzdem haben alle bis zum Schluss durchgehalten und es sind ausnahmslos Zeichnungen entstanden, die an Tiefe nichts vermissen lassen. Von einer Teilnehmerin lernten wir dabei dann gleich, dass das nichts mehr mit schnöder Perspektive zu tun hat, nein, das ist schon voll 3D.

Und hier seht ihr unsere tolle 3D-Ausstellung, bei der jedes Teil ein Unikat ist und nichts aus dem Drucker kommt.

cof

Nach zwei Stunden im Freien kroch dann aber doch die Kälte in unsere Jacken und die, die nicht gleich den Heimweg antraten, verbrachten noch eine schöne Zeit im behaglichen Restaurant „Alte Mühle“ und wärmten sich bei einer leckeren Kürbissuppe auf.