Zwischen Alten Botanischen Garten und Kunsthalle

Zum Zeichnen trafen wir uns an diesem Dienstag, den 24.08., im Park nördlich der Kunsthalle. Dieser Park ist so unscheinbar, das so mancher gar nicht wusste, dass es dort einen gibt. Nachdem dann aber alle zu uns gefunden hatten, suchten wir uns wie immer ein Motiv. Doch das war irgendwie gar nicht so einfach.

Ich überlegte schon seitdem ich angekommen war, was ich malen sollte (und ich war mehr als überpünktlich am Treffpunkt), aber so recht sprach mich kein Motiv an. Außerdem stellte ich mir die Frage: Aquarell oder Gouache? Da ich beides sehr liebe, fiel mir auch diese Entscheidung nicht leicht. Um dann überhaupt anzufangen, nahm ich mir den Weg durch den Park vor und malte dann mit Aquarell. Nach etwa einer Stunde empfand ich mein Bild für fertig und widmete mich einem weiterem Motiv. Hier nahm ich dann die Aussicht aufs Wasser und den Kran. Auf Architektur hatte ich heute irgendwie keine Lust. Aber das war auch gut so, denn so haben wir beim Zusammenlegen wieder unterschiedliche Motive von einem Platz entdeckt.

Herbst und Weihnachtsimpressionen

Am Sonntag den 06.12.2020 haben sich einige Zeichner unserer Gruppe zusammen daran gemacht und im Rahmen eines „Virtual Sketchings“ Bilder zum Thema Städtische Herbstimpressionen nachgezeichnet.

Hier findet ihr die Bilder wenn ihr euch auch nochmal versuchen wollt: Link

Hier sind die gesammelten Werke unseres „online Treffens“:

Danke an alle Teilnehmer und vor allem Danke an Benita für die Bilder!

Abends am Schifffahrtsmuseum

Am Dienstag, den 27.10.2020 trafen wir uns vor dem Schifffahrtsmuseum. Ich war etwas früher da als geplant und wartete so an der großen Treppe vorm Museum. So war ich vor Regen geschützt, denn es begann etwas zu tröpfeln als ich mein Fahrrad anschloss.

Nach einigen Minuten kamen zwei Mädels auf mich zu und fragten, ob ich zur Urban Sketching Gruppe gehörte und so berichtete ich zunächst erst einmal, wie es bei uns so abläuft. Es stellte sich heraus, dass die beiden von „kulturgrenzenlos“ sind und eine von den beiden wollte gerne in Gaarden eine Art „Sketchwalk“ machen. Geplant war das Ganze für den 07.11.2020. (Leider kam es dazu aber nicht, durch die neuen Corona-Regeln.) Julia erhoffte sich Hilfe durch unsere Gruppe, sodass einer oder mehrere von uns zu dem Treffen kämen und ein paar Tipps während des Sketchwalks geben würden. Ich hatte mich dazu schon bereit erklärt (wir hatten bereits per Email vorher Kontakt).

Doch für heute überlegten wir zunächst, ob wir drinnen oder draußen malen sollten. Es war noch hell und draußen vor dem Museum gibt es ja auch jede Menge tolle Motive. Als wir zu viert waren, verteilten wir uns draußen und später kam auch „unsere“ Julia dazu.

Nachdem ich mein Motiv gefunden hatte, merkte ich schon, dass ich nicht lange draußen malen könnte. Sobald die Sonne weg ist, wird es immer frischer. Also packte ich gar nicht erst meine Gouache-Malsachen aus, sondern arbeitete heute einmal nur mit Buntstiften.

Bald wurde es aber dunkel und meine Finger kalt. Also packte ich meine Sachen zusammen und schaute bei jedem einmal vorbei.

Da machte mich die Begleiterin von Julia (ich habe leider deinen Namen vergessen!) auf den Mond aufmerksam, der gerade am östlichen Himmel zwischen den HDW-Kränen emporstieg.

Nach etwa einer Stunde draußen-malen beschlossen wir uns ins Warme zu begeben. Im „Alten Mann“ wärmten wir uns auf und tranken einen Kakao, Cappuchino oder Chai. Dabei erklärte uns Julia was „Kulturgrenzenlos“ ist (siehe Link) und berichtete auch den anderen von ihrer Idee mit dem Sketchwalk in Gaarden.

Dann machten wir noch ein Foto von unseren Bildern und zeigten uns noch andere Bilder aus unseren Skizzenbüchern, damit die beiden „Neuen“ einen Einblick in unsere „Werke“ und Skizzen erhalten konnten. Nach etwa einer weiteren Stunde brachen wir auf. Draußen war es dunkel und scheinbar hatte es noch einmal ordentlich gegossen. Dennoch bin ich trocken zuhause angekommen.

Malerischer Ausblick

Wieder an einem Sonntag, nämlich den 19.07.2020, trafen wir uns zum Zeichnen. Dieses Mal ging es an die Förde, zum Schleswig-Holsteinischen Landtag. Auf der Wiese haben wir es uns an diesem warmen, aber grauen Tag gut verteilt gemütlich gemacht.

Ich versuchte mich an dem Blick über der Förde zu den Kränen (HDW, bzw. German Naval Yards) und wollte dabei etwas Aquarelliges und ohne Finelinerlinien machen. Leider gelang es mir nicht so wie gewünscht und so gab ich auf.

Ich genoss an diesem Tag lieber das Liegen auf der Wiese und beobachtete die Möwen, bis wir unsere Bilder zusammenlegten.

Beim Alten Mann aufs Meer schauen

Ich möchte euch noch von unserem Treffen am Dienstag den 25.02.2020 im „Der Alte Mann“ berichten. Dies ist ein kleines Café / Restaurant, welches sich in der alten Fischhalle beim Schifffahrtsmuseum befindet.

An diesem Dienstag hetzte ich bei strömendem Regen von meiner Arbeit durch die halbe Innenstadt zu unserem Treffpunkt. Dort erwartete mich ein warmer, trockener Platz und, so hoffte ich, Kaffee und Kuchen. Von der Brücke zwischen NDR und Museum aus konnte ich schon ein paar Zeichner am Fenster sitzen sehen, allerdings war der Tisch schon voll besetzt und alle waren eifrig am Zeichnen.

Als ich mich umguckte, merkte ich erst, dass die umliegenden Tische auch schon von unserer Gruppe in Beschlag genommen wurden, worauf ich mich direkt zu den Zeichnern setzte. Was mich direkt beim Betreten angelacht hatte, war ein lecker Käsekuchen, wozu natürlich ein Cappucino nicht fehlen durfte. Beides war schnell bestellt und geliefert. 🙂

Mein Motiv war für mich schnell klar. Es musste ein Bild mit Blickrichtung Ostufer und den Kränen der German Naval Yards werden (ehemals HDW). Nun fehlte mir nur noch etwas/jemand für den Vordergrund. Da kam es mir recht gelegen, dass sich jemand von unserer Gruppe erbarmte, um vor mir (Rücken-) Modell zu sitzen. Nachdem ich nur den Hintergrund mit dem Blick aus dem Fenster auf die Kräne coloriert hatte, stellte ich allerdings fest, dass der Vordergrund weiß in weiß gar nicht zur Geltung kam. So entschied ich mich dazu, während es draußen grau in grau war und in Strömen regnete, auch im Vordergrund noch ein paar Farbakzente zu setzen.

Diesmal wurde es nur ein kurzes Zeichnen für mich, denn die Anderen waren alle schon eine halbe Stunde vor mir da und wollten dementsprechend auch schon früher wieder aufbrechen.

Im Anschluss an das Zusammenlegen colorierte ich noch etwas nach. Einzig Julia, welche nach mir zu uns gestoßen war, blieb noch etwas länger, um ihr Bild ebenfalls auszuarbeiten.

Zeichner im Glaskasten – Sonntags im Schifffahrtsmuseum

Hallo, heute berichte ich euch von unserem Treffen am Sonntag den 10.03.2019 im Schifffahrtsmuseum. Da Melanie und Ich an diesem Tag vor unserem Treffen zum Brunch am Bootshafen verabredet waren, stießen wir etwas verspätet zur sonntäglichen Zeichenrunde.

Schon von weitem konnten wir die bekannten Gesichter im „Glaskasten“ erkennen. Das Schiffahrsmuseum hat an den Ecken große Panoramafenster, von denen aus man einen super Blick auf die Museeumsbrücke und die gegenüberliegende Werft hat. Hinter diesen saß schon ein Großteil unserer Gruppe, um das zu diesem Zeitpunkt relativ gute Wetter zu nutzen und etwas vom Hafen einzufangen. Spitzbübisch schlichen wir uns nun garnicht so leise an um entgegen aller guter Sitten einmal am Fenster zu klopfen und in die überraschten Gesichter zu gucken. 😉

Blick von der Museumsbrücke auf das Kieler Schifffahrtsmuseum.

Endlich drinnen angekommen gesellten wir uns zu den anderen Zeichnern, in einen gut gefüllten Raum. Einige hatten sich ihre Motive nicht nur im Hafen sondern auch in den Vitrinen des Museums gesucht. Ganz anders die liebe Monika, die heute nun endlich einmal die Chance bekam zu tuen was sie schon immer tuen wollte: Einen Bagger zeichnen! Dieser wurde gut sichtbar zur Sanierung der Kaimauer in idealer Zeichendistanz eingesetzt.

Später beim Zusammenlegen der Zeichnungen wurde wieder deutlich, dass das Schifffahrtsmuseum immer wieder für jeden Geschmack viele tolle Motive bieten kann. Seien es alte nautische Geräte, Uniformen, Schiffsmodelle, Architektur oder eben die Sicht aus dem Fenster auf den Hafen.