Beim Alten Mann aufs Meer schauen

Ich möchte euch noch von unserem Treffen am Dienstag den 25.02.2020 im „Der Alte Mann“ berichten. Dies ist ein kleines Café / Restaurant, welches sich in der alten Fischhalle beim Schifffahrtsmuseum befindet.

An diesem Dienstag hetzte ich bei strömendem Regen von meiner Arbeit durch die halbe Innenstadt zu unserem Treffpunkt. Dort erwartete mich ein warmer, trockener Platz und, so hoffte ich, Kaffee und Kuchen. Von der Brücke zwischen NDR und Museum aus konnte ich schon ein paar Zeichner am Fenster sitzen sehen, allerdings war der Tisch schon voll besetzt und alle waren eifrig am Zeichnen.

Als ich mich umguckte, merkte ich erst, dass die umliegenden Tische auch schon von unserer Gruppe in Beschlag genommen wurden, worauf ich mich direkt zu den Zeichnern setzte. Was mich direkt beim Betreten angelacht hatte, war ein lecker Käsekuchen, wozu natürlich ein Cappucino nicht fehlen durfte. Beides war schnell bestellt und geliefert. 🙂

Mein Motiv war für mich schnell klar. Es musste ein Bild mit Blickrichtung Ostufer und den Kränen der German Naval Yards werden (ehemals HDW). Nun fehlte mir nur noch etwas/jemand für den Vordergrund. Da kam es mir recht gelegen, dass sich jemand von unserer Gruppe erbarmte, um vor mir (Rücken-) Modell zu sitzen. Nachdem ich nur den Hintergrund mit dem Blick aus dem Fenster auf die Kräne coloriert hatte, stellte ich allerdings fest, dass der Vordergrund weiß in weiß gar nicht zur Geltung kam. So entschied ich mich dazu, während es draußen grau in grau war und in Strömen regnete, auch im Vordergrund noch ein paar Farbakzente zu setzen.

Diesmal wurde es nur ein kurzes Zeichnen für mich, denn die Anderen waren alle schon eine halbe Stunde vor mir da und wollten dementsprechend auch schon früher wieder aufbrechen.

Im Anschluss an das Zusammenlegen colorierte ich noch etwas nach. Einzig Julia, welche nach mir zu uns gestoßen war, blieb noch etwas länger, um ihr Bild ebenfalls auszuarbeiten.

Flötenspielerin und Schirme

Am vergangenen Dienstag (den 08.10.2019) trafen wir uns auf dem Holstenplatz am Brunnen.

Ich war an diesem Tag schon früher da, da ich an dem Tag (und den Tag davor) einen Manga Zeichenkurs (für Kinder und Jugendliche) gegeben habe. Somit war ich ohnehin in der Stadt und hatte noch etwas Zeit bis alle Sketcher eintrafen (ca. 2 Stunden). Diese nutzte ich, um einmal (nach meinem Kurs) einen schönen warmen und leckeren Kakao zu trinken und mich anschließend am Germaniahafen zum Zeichnen hinzusetzen.

Doch kaum hatte ich die ersten Linien gezeichnet, zog eine dunkle Wolke auf und ich musste meine Sachen zusammenpacken. Mein Bild wurde dabei leider nass und bekam Flecken. Ein Nachteil wenn man mit Copics arbeitet: Die Linien verschmierten, da die Farbe noch nicht getrocknet war.

Fix ging ich ins Trockene: In den Sophienhof, wo ich den Regenschauer abwartete und dann ganz langsam zum Holstenplatz rüberging. Es war noch vor 4 als ich mir einen Platz am Brunnen suchte und zu Zeichnen begann. So lässt sich eine Wartezeit bekanntlich ja am Besten verkürzen.

Nach und nach trafen weitere Sketcher ein und fast alle zeichneten den Platz am Brunnen, die Statue und Schirme.

Die Bronzeskulptur „Die Flötenspielerin“, laut http://kiel-wiki.de/Datei:Holstenplatz.jpg, wurde übrigens von Karlheinz Goedtke in 1962 geschaffen.

Nach etwa 1 1/2 h legten wir unsere Bilder zusammen, da es doch recht frisch wurde.

Dabei sind wieder schöne Werke entstanden. Seht selbst:

Zeichnen im Schwedenkai Kiel

Hiermit möchte ich euch zu unserem Treffen am Dienstag, den 01.10.2019 in den Schwedenkai Kiel einladen. Wir wollen uns dort ab 16 Uhr am Eingang im Erdgeschoss treffen.

Belohnt werden wir dort hoffentlich mit einer schönen Aussicht auf das Treiben im Kieler Hafen oder auf die vielen Touristen im Gebäude selbst.

Quellenhinweis zum Beitragsbild: Von User:Matthias Süßen – Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=58133273

Motivschwemme am Germaniahafen

Hallo liebe Leserinnen und Leser. Am Sonntag den 25.08.2019 trafen wir uns bei der Hörn am Germaniahafen.

Es herrschte wunderbares Sommerwetter und Melanie und ich reisten mit dem Fahrrad an. Dort angekommen konnten wir direkt eine neue Zeichnerin in unserer Runde begrüßen. Nachdem wir noch eine Weile auf weitere Nachzügler gewartet hatten, suchten wir uns ein Plätzchen im Schatten der Kaimauer.

Dort zeichneten einige in Richtung der Hochhäuser am Germaniahafen, andere wiederum die Traditionssegler, die Hörnbrücke oder in Richtung des Bahnhofes. Motive gab es hier viele.

Ich hatte mir vorgenommen die Hörnbrücke zu zeichnen und just in dem Moment in dem ich beginnen wollte, wollte auch ein Schiff den Innenhafen verlassen und die Brücke wurde hoch geklappt. Diesen Moment fing ich in Windeseile mit dem Bleistift ein, leider nicht ohne das mir einige perspektivische Fehler passierten. Ärgerlich! Jedoch mit etwas Farbe in der Zeichnung kommt es kaum zur Geltung. Bei diesem Treffen habe ich mich viel unterhalten und so kam es, dass die Brücke nur einen Schuss Rot bekam, bevor wir uns dann auch schon zum Zusammenlegen trafen. Rückblickend habe ich es so endlich einmal geschafft nur 10% Farbe ins Bild zu bringen. Sonst bin ich eher Komplettist.

Beim Zeichnen und Unterhalten verging die Zeit wie im Fluge und so war es schnell 13 Uhr. Die Sonne kam um die Ecke und es herrschte Aufbruchstimmung. Wir schafften es noch vor der Bilderbuchkulisse unsere Werke zusammen zu legen. Seht was an diesem Sonntag Mittag so entstanden ist:

PS: Bitte entschuldigt, dass die Beiträge so spät erst erschienen. Melanie und ich sind gerade im Urlaub und in der Woche davor hatten wir noch viel um die Ohren.

Maritimes Leben in Sand

Anlässlich der Sandskulpturen-Ausstellung waren wir, Sonja, Martin und ich, am vergangenem Samstag in Travemünde zum Zeichnen.

Gemeinsam fuhren wir zur Ausstellung und trafen kurz vor 11 Uhr am nahegelegenen Parkplatz ein. Nur wenige Meter weiter befand sich auch schon der Eingang zur Halle. Dort warteten wir noch bis kurz nach 11 Uhr, da noch andere Zeichner kommen wollten. Als um 11:10 Uhr immer noch keiner kam, liefen wir dann doch zum Eingang und holten schon unsere Eintrittskarten. Wir hofften, wenn noch jemand kommt, dass diese uns dann in der Halle schon finden würden.

Zunächst machten wir einen Rundgang, ehe wir mit Zeichnen anfingen. Wir wollten uns ersteinmal einen Überblick verschaffen, was alles ausgestellt ist und was sich zeichnerisch gut umsetzen ließe. Danach nahmen wir uns alle den „Travemünde“-Schriftzug vor, doch später verteilten wir uns in allen Gängen.

In mein Skizzenbuch musste unbedingt ein „Fluch der Karibik“-Motiv. Anfangs war ich für „Davy Jones“ (den Tentakelmann), doch dann entschied ich mich doch für Käpt´n Jack Sparrow. Während ich diesen zeichnete, kamen einige Besucher an mir vorbei und staunten über die tolle Arbeit der Sandkünstler, wie gut sie doch die beiden getroffen hatten.

Irgendwann kam ein Kind angerannt und sagte zu seinen Eltern: „Da sitzt jemand im Paddelboot mit ´ner Küchenrolle!“

Mein drittes Motiv sollte ein kleines sein, wir hatten uns nämlich abgesprochen, gegen 14/14:30 Uhr eine kleine Kaffee-Pause einzulegen. Diese brauchten wir aber auch, um mal kurz durchzuschnaufen und neue Energie zu sammeln.

Martin beim Zeichnen während unserer Kaffee-Pause.

Doch Martin war unermüdlich und malte während unserer Pause den Klabautermann.

Mein viertes und letztes Motiv für heute war dann das Korallenriff mit der Muräne.

Während ich hier noch an der Coloration arbeitete kamen Martin und Sonja mit ihren Zeichnungen zu mir, denn sie wollten Feierabend machen.

Anschließend gingen wir über die Travemünder Woche, ehe wir wieder zurück mussten, um vor dem großen Unwetter im Auto sitzen zu können.

Ein Unwetter zieht auf…

Leider hatten wir vergessen vor Ort noch ein Bild mit all unseren Zeichnungen zu machen, daher folgen diese jetzt einzeln in der Galerie. Viel Spaß beim Anschauen!

Schwentineblick bei strahlendem Sonnenschein

Heute waren wir am Fähranleger der Schwentinefähre in Dietrichsdorf. Im Gegensatz zu gestern schien heut die Sonne wieder und brachte auch viel Wärme mit.

Martin und ich, wir fuhren mit dem Rad zum anderen Ufer und waren unerwartet früh vor Ort, sodass wir die Zeit nutzten, um uns etwas umzusehen.

Anschließend warteten wir am Anleger auf die anderen Zeichner, die alle nach und nach eintrudelten.

Als alle eingetroffen waren, machten wir uns auf die Suche nach einem passendem Platz zum Zeichnen. Aber das war gar nicht so einfach: In der Sonne war es zu heiß, im Schatten windig und auf dem Steg entweder zu eng oder nicht öffentlich zugänglich.

Letztendlich setzte ich mich dann auf einen Stein, direkt ans Wasser, während die anderen schon ihre Skizze begonnen hatten.

Das gute Wetter lockte auch viele Wassersportler an, sodass wir Paddler, Segelboote und sogar die „Kieler Sprotte“ (Schiff) gesehen haben.

Nach einiger Zeit zog es jedoch etwas zu, dennoch blieb es bis zum Schluss trocken, sodass wir unsere Bilder ausbreiten und bestaunen konnten.

PS: Ein Delfin war nicht in Sicht. 😉

Zwischen Kriegerdenkmal und Ostseekreuzfahrern

Moin liebe Leserinnen und Leser. Heute berichte ich euch von unserem Zeichnertreffen am Sonntag den 02.06.2019 im Schlosspark. Melanie und ich radelten an diesem Tag zu unserem Treffpunkt.

Als wir eintrafen hatte sich schon eine größere Gruppe an Zeichnern eingefunden und war teils schon ins Skizzieren vertieft. Ich brauchte allerdings erst einen Moment mich zu orientieren und überlegte zusammen mit Melanie, was wir denn hier eigentlich gerne zeichnen wollen. Für mich war es das Kreuzfahrtschiff AIDAbella. Wenn man schon mal hier zeichnet und Eines da ist, dann muss man es auch gleich mal mitnehmen, so dachte ich. Also gingen wir vom Kriegerdenkmal, bei dem wir uns trafen, in Richtung Kunstgalerie. Dort ließen wir uns nach etwas Auskundschaften der Blickachsen im Schatten nieder.

Nun verteilten sich viele Zeichner quer im Park. Allerdings brannte die Sonne so heiß vom Himmel, zu dieser Mittagsstunde, dass es nur im Schatten wirklich lange genug auszuhalten war.

Melanie zeichnete wie die Weltmeisterin auf kleinem Format, ich vertiefte mich in meinen Blick über die Fußgängerbrücke in Richtung Cruise Terminal Ostseekai. Leider kam die Sonne langsam herum, so das ich zwischenzeitig dem Schatten nach eilen musste, um nicht gebraten zu werden. Beim Sketchen hole ich mir in letzter Zeit oft einen Sonnenbrand weg.

Wenn ich mich in eine Zeichnung vertiefe vergeht die Zeit wie im Fluge. Also war es „mir nichts dir nichts“ kurz vor 13 Uhr und wir machten uns auf den Weg zurück zu unserem Treffpunkt am Kriegerdenkmal. Dort sahen wir erst wieviele Zeichner sich noch eingefunden hatten. Insgesamt waren wir wohl so an die 12 Stück, zu diesem ersten „richtigen“ Sommer-Treffen (mit passendem Wetter).

Zeichner am Kriegerdenkmal

Dementsprechend war auch eine beachtliche, bunte Vielfalt an Werken zustande gekommen. Wir legten sie alle auf dem Kriegerdenkmal zusammen und tauschten uns noch viel über die Zeichnungen aus. Soweit ich es heraushören konnte, waren wieder alle sehr zufrieden mit ihren Werken. Ich freue mich nun auf viele folgende Treffen, bei so schönem Wetter, an einem schattigen Plätzchen 😉

Sonnenschein über Kiel

Heute trafen sich 3 Malerinnen im Längengrad in Kiel.  Bei schönstem Sonnenschein saßen wir über den Dächern des Hafens und haben den Ausblick genossen. Sowohl die Stena Line, direkt vor unserer Nase als auch das Interieur haben uns begeistert. Ein paar Skizzen zum Speicher von Satori & Berger und zu einem überlebensgrossen Buddha durften auch nicht fehlen.   Bei einem kleinen Kaffee und sogar Kuchen haben wir den sonnigen Nachmittag sehr genossen.

Danke an Yvonne für den Text und das Bild. 🙂

Zeichner im Glaskasten – Sonntags im Schifffahrtsmuseum

Hallo, heute berichte ich euch von unserem Treffen am Sonntag den 10.03.2019 im Schifffahrtsmuseum. Da Melanie und Ich an diesem Tag vor unserem Treffen zum Brunch am Bootshafen verabredet waren, stießen wir etwas verspätet zur sonntäglichen Zeichenrunde.

Schon von weitem konnten wir die bekannten Gesichter im „Glaskasten“ erkennen. Das Schiffahrsmuseum hat an den Ecken große Panoramafenster, von denen aus man einen super Blick auf die Museeumsbrücke und die gegenüberliegende Werft hat. Hinter diesen saß schon ein Großteil unserer Gruppe, um das zu diesem Zeitpunkt relativ gute Wetter zu nutzen und etwas vom Hafen einzufangen. Spitzbübisch schlichen wir uns nun garnicht so leise an um entgegen aller guter Sitten einmal am Fenster zu klopfen und in die überraschten Gesichter zu gucken. 😉

Blick von der Museumsbrücke auf das Kieler Schifffahrtsmuseum.

Endlich drinnen angekommen gesellten wir uns zu den anderen Zeichnern, in einen gut gefüllten Raum. Einige hatten sich ihre Motive nicht nur im Hafen sondern auch in den Vitrinen des Museums gesucht. Ganz anders die liebe Monika, die heute nun endlich einmal die Chance bekam zu tuen was sie schon immer tuen wollte: Einen Bagger zeichnen! Dieser wurde gut sichtbar zur Sanierung der Kaimauer in idealer Zeichendistanz eingesetzt.

Später beim Zusammenlegen der Zeichnungen wurde wieder deutlich, dass das Schifffahrtsmuseum immer wieder für jeden Geschmack viele tolle Motive bieten kann. Seien es alte nautische Geräte, Uniformen, Schiffsmodelle, Architektur oder eben die Sicht aus dem Fenster auf den Hafen.

Nachtrag Norwegenkai

Hallo liebe Leser. Ich heiße Martin und möchte euch noch einmal über einen schönen Sonntag den 10.02.2019 am Norwegenkai berichten.

Da meine Verlobte Melanie (merquana) nicht anwesend war, hat sie mir gerade gezeigt, wie auch ich mich hier als Autor betätigen kann. Ich möchte Euch zeigen, was wir schönes an diesem wetterlich nicht ganz so schönen Tag geschafft haben.

Es war eine ganze Reihe von Alteingesessenen, aber auch lange nicht gesehenen oder noch nicht dabeigewesenen gekommen, um an einem Tag mit typischem Kieler „Schietweda“, an diesem schönen, warmen und trockenen Ort zu zeichnen. Durch die großen Panoramafenster hat man einen tollen Blick auf den Hafen und die Hörnbrücke. Wer lieber Leute zeichnet, kam hier ebenfalls zu seinen Motiven und konnte jede Menge Norweger oder deutsche Touristen verewigen, oder kennenlernen.

Am Ende konnten wir in großer Runde von 9 Sketchern unsere Werke gemeinsam bewundern und besprechen und ich hatte das Gefühl, dass jenes Treffen allen Spaß gebracht hat.

Ich hoffe Viele bei Gelegenheit einmal wieder treffen zu können. Besonders jetzt wo es unverhofft so früh warm wird, ohne gefühlt richtig Winter geworden zu sein, können wir sicher bald auch wieder draußen Zeichnen ohne das uns die Finger abfrieren.