Schöne Ansichten: Rathausplatz und kleiner Kiel

Am Dienstag, den 13.07. trafen wir uns wieder zum Zeichnen. Dieses Mal war das Opernhaus unser Treffpunkt.

Mit Martin war ich dieses Mal schon etwas früher da, aber lange warten mussten wir nicht. Bald gesellten sich Katja, Benita und Jutta zu uns. Nachdem wir uns ein bisschen umgeschaut und den besten Platz (und vor allem einen Schattenplatz) gesucht hatten, fanden wir doch noch unsere Motive. Wie man sieht, hockten wir alle an einer Ecke (im Gegensatz zu den letzten Maltreffen, wo wir uns immer gut verteilt haben).

Ich wollte wieder mit Gouache malen (wer hätte anderes von mir erwartet?). Es ist zur Zeit mein Lieblingsmaterial und es macht mir sehr viel Spaß, damit zu arbeiten! Doch das Rathaus damit zu malen, schien mir etwas zu aufwändig für max. 2 Stunden. Also suchte ich mir ein „einfacheres“ Motiv. Das war dann der Blick über den kleinen Kiel.

Mit dem Bild war ich dann schneller fertig, als ich dachte, und so langsam hatte ich auch keine Lust mehr. Aber ein kleines Bild (die Rathaustumspitze) musste dennoch sein. Hierfür nahm ich dann aber Aquarell, damit ging das einfach schneller (ich hatte ja nur noch etwa 30 Minuten!).

Inzwischen wurden auch die anderen fertig, die auch mehrere Bilder gemalt hatten (außer Martin). Hier seht ihr wieder die Übersicht mit all unseren Bildern, außer Katjas Bild, denn sie war leider schon früher gegangen (deshalb schickte sie uns das Bild später nach).

Bunte Farben im saftigen Grün

Am Sonntag, denn 11.07. waren wir zum Zeichnen wieder im Botanischen Garten. Unsere Gruppe hatte sich dieses Mal dort getroffen, um wieder ein paar Blumen zu malen (und natürlich auch anderes). Schon zu Beginn verteilten wir uns alle recht gut, sodass ich am Ende gar nicht wusste, wer denn alles da war.

Bei dem heißen Wetter suchte ich mir ein schattiges Plätzchen, sodass ich die anderen gar nicht sah. Nur ein paar wenige liefen mir über den Weg. Also konzentrierte ich mich voll und ganz auf die bunten Blüten.

Zuhause hatte ich einige Tage zuvor schon ein paar Blumen gemalt, sodass ich schon etwas in Übung war, Pflanzen zu malen. Daher konnte ich recht zügig die beiden Blüten und ihr Blattwerk zu Papier bringen. Dennoch hatte ich am Ende nur noch etwa 30 Minuten für ein weites Bild. Doch das musste ich erst noch finden.

Nachdem ich also noch ein bisschen auf der Suche war, fand ich bald eine schöne leuchtend gelbe Lilie. Doch ich sah auf die Uhr und wusste, viel Zeit bleibt mir nicht, sie zu malen. Also „huschte“ ich die Blume schnell hin. Zufrieden war ich damit aber nicht und überlegte, ob es eine gute Wahl war, die Blume mit Aquarellfarben zu malen.

Gegen 13 Uhr versammelten wir uns wieder am Haupteingang des botanischen Gartens und legten unsere Bilder zusammen und plauderten noch eine Weile, auch wenn uns die Sonne ziemlich heftig auf der Haut brannte.

Strahlendschöner Anschartag

Hallo liebe Leserinnen und Leser, in diesem Beitrag möchte ich euch über unser Treffen am Sonntag den 04.07.2021 auf dem Anschargelände rund um das Atelierhaus berichten.

Auch wenn an diesem Tag, wie so oft in diesem Jahr, schlechtes Wetter angekündigt wurde, machten sich Melanie und ich an diesem Morgen nach einem Blick aus dem Fenster auf den Weg zu unserem Treffpunkt im Anscharpark. Ohne mich einzucremen traue ich mich in diesem Sommer nicht aus dem Haus und kann mich an solch sonnigen Tagen auch nur im Schatten aufhalten. Schnell stellte sich heraus, dass es wirklich bestes Wetter war, um diesen Malplatz zu genießen.

Das Anschargelände ist ein ehemaliges Marinelazarett und um den gleichnahmigen Park stehen auch noch ein paar der Häuser aus dieser Zeit. Ich finde die Architektur dieser Zeit total schön. Zweckmäßig und doch mit vielen tollen Details, welche es manchmal schwer machen, die Gebäude beim Sketchen zu erfassen. Es macht mir aber irrsinnig Spaß, die zu vereinfachen und trotzdem einen Wiedererkennungswert des Gebäudes zu erhalten.

Als wir mit dem Fahrrad eintrafen, hatten sich schon ein paar Zeichner eingefunden und sogar schon ihre Claims abgesteckt. Da ich bei vergangenen Treffen an diesem Ort schon einige der Häuser gezeichnet hatte, musste heute mal etwas anderes her, dass ich noch nicht ins Skizzenbuch gebannt hatte. So zog ich mit Melanie im Schlepptau um das Atelierhaus, bis ich auf der Straßenseite im Schatten einen Platz mit einer interessanten Perspektive auf das noch nicht renovierte Lazarettgebäude fand. Melanie zog es an diesem Tag dann doch zurück zum Kesselhaus wo sie sich einen Platz zum zeichnen suchte.

Die Zeit vergeht beim Zeichnen wie im Flug, auch wenn ich mir diesmal eine so verflixt schwere Perspektive ausgesucht hatte, die mich dazu brachte, die Bleistiftskizze mehrfach zu überarbeiten. Nachdem ich mit der Vorskizze halbwegs zufrieden war, habe ich mit meinen Aquarellfarben etwas coloriert, aber in diesem Fall auch einiges einmal weiß gelassen. Ich habe mir mittlerweile angewöhnt, im Anschluss noch mit meinen Pigmamicron knackig schwarze Linien zur Detailausarbeitung einzufügen. Während der Arbeit kamen immer wieder neugierige Touristen sowie Ortsansässige vorbei, um bei mir und den anderen über die Schulter zu schauen. Außerdem hatte ich nach einiger Zeit Gesellschaft von Jutta, die ein paar Meter entfernt auch dieses Gebäude zeichnete. Renate und der Mann von Jutta schauten zwischendurch auch vorbei. So vegingen unsere 2 Stunden an diesem tollen Malplatz wie im Fluge. Allerdings ärgere ich mich ein wenig, dass mir erst später beim Vergleich auffiel, dass ich die Perspektive des nächsten Gebäudeflügels nicht gut eingefangen habe. So hat mein Bild ein wenig von einer Fischaugenoptik des Gebäudes bekommen.

Martins Bild vor dem Motiv

Nachdem ich also mit meinem Bild mehr oder weniger zufrieden für heute war, ging ich eine Runde um das Atelierhaus herum, um nach meinen Mitzeichnern zu schauen und sie alle zu einem gemeinsamen Zusammenlegen zu rufen. Es war gar nicht so leicht, diesmal alle zu finden, denn wir waren heute richtig viele und wirklich rund um das Atelierhaus verteilt.

Als ich sie alle gefunden hatte, haben wir, wie üblich, unsere Bilder zusammengelegt, um ein Bild gesammelter Werke machen zu können. Danach folgte noch ein kleiner Plausch über unsere Bilder, verwendete Materialien und den Einsatz von ihnen. Es sind wieder viele verschiedene schöne Werke zusammen gekommen und sie können sich alle sehen lassen. Schaut selbst:

Für Melanie und mich war der Tag damit aber nicht zuende. Wir sind danach noch mit dem Fahrrad an den Strand zwischen Falkenstein und Schilksee gefahren, um endlich einmal in diesem Jahr, im Meer baden zu gehen.

Steine, Steine und noch mehr Steine

Am Sonntag, den 27.06.2021, trafen wir uns an der Kapelle auf dem Nordfriedhof. Als wir letztes Jahr hier waren, hatte ich nicht mitgezeichnet, da ich für unsere Gruppe ein Video gemacht habe, welches ihr hier noch einmal anschauen könnt:

Filmreif sketchen auf dem Nordfriedhof

So freute ich mich, dass ich heute hier zeichnen und malen konnte. Genau wie letztes Jahr, hatten wir auch an diesem Tag bestes Wetter, nicht zu warm, aber angenehm. Zumindest bis sich die letzten Wolken verzogen.

Zunächst sammelten wir uns an der Kapelle und warteten, bis auch der/die Letzte eingetroffen war. Danach verteilten wir uns, wobei einige von uns direkt vorn am Eingang blieben. Zusammen mit Martin ging ich zur Kiel War Cemetery. Dort sahen die Gräber durch die vielen Rosen so wunderschön und gepflegt aus. Einen Moment lang überlegte ich, ob ich zuerst das Kreuz oder die Ehrenhalle malen sollte.

Die Ehrenhalle: In ihr wird ein Kriegstagebuch und das Totenregister aufbewahrt.

Wikipedia Link: https://de.wikipedia.org/wiki/Kiel_War_Cemetery

Nachdem ich mehrmals hin und her gelaufen bin, entschied ich mich dann doch „erstmal“ für ein einzelnes Grab. Ich dachte, ich mache einen schnellen Sketch davon und anschließend könnte ich ja noch ein zweites Motiv malen. Vielleicht wäre ich ja auch motiviert genug, noch eine Stunde länger zu bleiben.

Doch zuerst wollte ich das Grab, welches ich so schön fand, weil es halb in der Sonne stand und von einer Rose „eingerahmt“ wurde, malen. Außerdem warf der nahestende Baum einen interessanten Schatten auf das Grab. Genau das wollte ich eigentlich einfangen. Leider hat es nicht geklappt, denn ich brauchte doch länger als erwartet und die Sonne war inzischen weitergezogen. So lag der Baumschatten nun schon auf dem Grab daneben und ich entschied mich dann, das „Licht“ einfach wegzulassen. Jetzt denke ich allerdings, dass ich doch ein bisschen Licht „drauffallen“ lassen hätte sollen, dann würde der Grabstein ein bisschen mehr leuchten und man würde sehen, dass es ein sonniger Tag war (Erkenntnis ist da, beim nächsten Mal versuche ich es einmal umzusetzen).

Nachdem ich mein Bild nach etwa 1 Stunde vollendet hatte, bzw. die Skizze für mich fertig war, machte ich mich auf dem Weg zu meinem zweiten Motiv. Nur leider war es dann schon so spät, dass ich in 30 Minuten ein Bild hätte malen müssen und das motivierte mich nicht so recht. Denn das Bild, egal ob es das Kreuz oder die Halle war, schien mir zu detailreich, dass ich hier jeweils auch mind. 1 Stunde (pro Motiv) dran sitzen würde. Also entschied ich mich dagegen und machte lieber noch ein paar Fotos.

Kurze Zeit später war Martin mit seinem ersten Motiv auch fertig. Auch er wollte noch ein zweites Bild malen. Doch auch ihm fehlte die Zeit und so beschlossen wir gemeinsam zur Gruppe zurück zu laufen und zu schauen, was und wo die anderen malten. Dabei begegneten wir zwei Eichhörnchen, die hier wohl zuhause sind.

Die meisten unserer Gruppe hatten sich um den Brunnen versammelt (warum nur? 😀 ) und gemalt. Als wir uns dazu gesellten, schienen die anderen auch schon mit ihren Bildern fertig zu sein und so versammelten wir uns anschließend wieder bei der Kapelle, um dort unser Foto mit all unseren Werken zu machen und noch eine Menge zu schnacken.

PS. Den Titel wählte ich, weil ich mich beim Schreiben dieses Beitrags an einen Satz von Monika aus unserem Video erinnerte und sie heute am Brunnen sitzen sah:

… weil da auch viele alte Steine sind, die mag ich ganz gerne. Alte Brunnen, alte Steine…

Zitat von Monika aus unserem Video

Buntes Chaos an der Förde

Hallo liebe Leserinnen und Leser. Heute schreib ich ein wenig über unser Treffen am 20.06.2021 auf dem ehemaligen MFG5 Gelände bei Holtenau, dem Stadteil von Kiel, welcher direkt nördlich des Nord-Ostsee-Kanals liegt.

An diesem Sonntag war das Wetter durchwachsen und bewölkt aber geregnet hat es zum Glück nicht. Melanie und ich fuhren mit dem Fahrrad zunächst zum Fähranleger, um mit der kostenlos benutzbaren Fähre, dem Holtenauer Schuhkarton, direkt von der Wik nach Holtenau überzusetzen. Für mich war das die erste Fährfahrt seit Corona. Denn bisher haben wir vermieden, so gut wir es konnten, öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen. Mit Maske und Abstand klappte es allerdings an diesem Morgen recht gut.

Blick über den Zaun vom Tonnenhof

Auf der anderen Seite angekommen, fuhren wir direkt die Kanalstraße und dann die Strandstraße entlang bis zum Tonnenhof. Dort war von der Straßenseite her noch keiner zu sehen und so machte ich ein paar erste Bilder über den Zaun. Ich war etwas besorgt, ich hätte die Ortsangabe nicht präzise genug formuliert. Doch noch während ich Fotos machte, rief mir Melanie schon zu, sie hätte die Anderen gefunden. Als ich dazu stieß, fand ich alle an der Kaikante nördlich des Tonnenhofs, in Gespräche vertieft. Kurze Zeit später suchten wir uns dann fast alle einen Platz direkt am Zaun des Tonnenhofes der WSA Kiel.

Ich versuchte etwas von dem ganzen bunten Chaos einzufangen, welches man auf der anderen Seite des Zaunes sehen kann, indem ich mich mit meinem Stuhl auf einem Kieshaufen platzierte. So hatte ich eine etwas bessere Übersicht, wenn auch mein Stuhl während des Zeichnens leicht versackt ist. Im Laufe der Zeit schien ein paar mal die Sonne zwischen den Wolken heraus und brannte unbarmherzig auf der Haut. Fast keiner von uns hat an diesem Platz wirklich Schutz vor ihr finden können. Abgesehen davon war es schön ruhig und ungestört an dieser abgeschiedenen Ecke.

Nachdem die Zeit wie im Fluge vergangen war, hatte ich mein Bild vollendet und schaute neugierig auch bei den Anderen vorbei. Die Meisten haben sich an diesem Tag an den Tonnen versucht, einige, wie ich, am ganzen Panorama. Ein paar wenige haben einen Blick aufs Wasser und die weitere Gegend gewagt. Hier könnt ihr nun sehen was dabei herausgekommen ist:

Endlich wieder draußen zusammen malen!

Sonntag, der 06.06.2021 war ein besonderer Sonntag, denn endlich konnten wir uns wieder draußen zum Zeichnen und Malen treffen! Nachdem wir Monate nur über Whatsapp/Email/Blog etc. Kontakt hatten, sahen wir uns endlich mal wieder in der Realität. Endlich gibt es wieder echte Motive vor die Nase. Nach Fotos zu malen ist doch etwas anderes, als direkt vor dem Motiv zu sitzen, Gerüche und Geräusche wahrzunehmen und sich natürlich auch während des Malens unterhalten zu können.

Damit uns auch alle finden, trafen wir uns zunächst am Haupteingang des Friedhofes vor der Kapelle. Als ich mit Martin ankam, warteten bereits die ersten und bald kamen auch weitere dazu. Nach einer kurzen Besprechung, suchte sich jeder sein Motiv.

Ich habe mich für eines der verzierten Grabsteine direkt bei den Mausoleen entschieden. Da ich mein Cappuchinobook mithatte, war schnell klar, dass ich auch wieder mit Gouache malen würde. Dabei verlor ich mich ganz in den Details.

Nach 2 Stunden Malen legten wir unsere Bilder wieder zusammen. Leider gingen ein paar schon etwas früher, sodass sie uns ihre Bilder per Whatsapp geschickt haben. Alle anderen Skizzen, Zeichnungen und Malereien findet ihr auf dem „Gesammelte Werke“-Bild.

Kunstkurzkur in Bad Pyrmont

Am Sonntag den 14.03.2021 haben sich einige Zeichner unserer Gruppe zusammen daran gemacht und im Rahmen eines „Virtual Sketchings“ Bilder aus Bad Pyrmont nachgezeichnet.

Hier findet ihr die Bilder wenn ihr euch auch nochmal versuchen wollt: Link

Hier sind die gesammelten Werke unseres „online Treffens“:

Danke an alle Teilnehmer und vor allem Danke an Sonja für die Bilder!

Kieler Baustellen erzeichnet

Am Sonntag den 10.01.2021 haben sich einige Zeichner unserer Gruppe zusammen daran gemacht und im Rahmen eines „Virtual Sketchings“ Bilder zum Thema Baustellen in Kiel nachgezeichnet.

Hier findet ihr die Bilder wenn ihr euch auch nochmal versuchen wollt: Link

Hier sind die gesammelten Werke unseres „online Treffens“:

Danke an alle Teilnehmer und vor allem Danke an Monika für die Bilder!

Bauernmarkt und Landmaschinen

Nachdem wir beide, Martin und ich, uns in den letzten 4 Wochen nicht ein einziges Mal blicken lassen haben, waren wir heute endlich wieder dabei, zum „Draußen Zeichnen“ in der Stadt.

St. Nikolaikirche auf dem Alten Markt

Den Treffpunkt „Alter Markt“ hatte ich ganz spontan in unseren Kalender aufgenommen, da wir diesen während unserer Abwesenheit noch nicht erstellt hatten und somit noch gar keinen Plan hatten, wo es hingehen sollte. Doch heute morgen wurde ich dann überrascht:

Wenn ich das richtig gelesen habe, werden heute wohl im Rahmen des Bauernmarktes Landmaschinen auf dem Alten Markt stehen. Ist was für unsere Technik- Freaks. 🚜🙂

Monika

Das passt ja super, dachte ich, denn ich hatte meine Malsachen bereits am Vorabend in meine Tasche gepackt: Gouachefarben und das Cappuchino Book. Ich wollte nämlich mal wieder etwas mit Gouache malen. Und so hatte ich natürlich auch noch ein schönes Motiv, wofür sich die Farben meiner Meinung nach sehr gut eignen!

Mit dem Rad ging es für Martin und mich dann zum Alten Markt, wo wir etwas früher ankamen und schon ein paar Fotos vor Ort machten und in unsere WhatsApp-Gruppe reinstellten. So hatten die Daheimgebliebenen auch etwas davon 🙂

Nach dem ersten Zusammenfinden am Pavillon verteilten wir uns auch schon wieder, um unsere Motive zu finden und zu zeichnen. Nach einem Rundgang über den Alten Markt fand ich auch schon mein Motiv. Ok, zwei hatte ich im Blick. Den Eiswagen und den Traktor. Zum Glück entschied ich mich für den Traktor, sonst hätte ich etwas gegen die Sonne schauen müssen, die sich eine Weile zeigte.

Martins Zeichnung und das „Original“

Zunächst skizzierte ich mein Motiv grob vor und wusste schon während der Skizze, dass ich nur den Traktor einfärben würde. Alles andere soll nur zeigen, wo der steht. Der Traktor selbst sollte aber hervorstechen, also bekam auch nur dieser Farbe. Doch beim Einfärben musste ich aufpassen, dass meine Haare nicht im Farbkasten landeten, da der Wind hier ganz schön um die Ecke blies.

Melanie beim „Farbesetzen“

Leider habe ich es in 1 1/2 Stunden vor Ort zeichnen, nicht ganz geschafft, das Bild zu beenden und so fehlen leider noch ein paar kleine Details, die ich aber zuhause noch draufmalen werde. Wir wurden nämlich zum Bilder zusammenlegen „gerufen“, bzw. abgeholt.

So trafen wir uns erneut am Pavillon und breiteten alle Bilder aus. Seht selbst, was heute wieder zusammengekommen ist:

Anschließend besuchten einige von uns noch Yuriy und Elena im Pavillon, denn die beiden hatten dort auch ihre eigene kleine Ausstellung!

Kieler Wetter am Ravensberg

Hallo liebe Leserinnen und Leser, heute möchte ich euch von unserem Treffen am Dienstag den 25.08.2020 auf dem Ravensberg berichten.

Wie üblich machte ich mich nach der Arbeit mit dem Fahrrad auf den Weg zu unserem Treffen. Heute musste ich im Vorfelde noch etwas besorgen. Am Wochenende zuvor rutschten ein paar Kisten von Melanies Schrank (in ihrem Zimmer) und vernichteten unsere alte Zimmerwäschespinne. Daher musste ich mich auf eine Odyssee begeben, um eine neue zu finden. Der große Rossmann, ein Drogeriemarkt an der Ecke Holtenauerstraße/Waitzstraße, war dabei eine Fehlanzeige. Der Haushaltswarenladen am Schauspielhaus hingegen schien vielversprechend. Ich war nur etwas verwundert, als ich dort gebeten wurde, einen MINI Einkaufskorb am Eingang aufzunehmen. Nach kurzem grübeln. wie ich dort eine Wäschespinne hineinbekommen sollte, erschloss sich mir der Grund. Natürlich darf in Coronazeiten nur eine begrenzte Anzahl an Leuten das Geschäft betreten und um nicht ständig zählen zu müssen, wieviele es sind, gibt es nur eine begrenzte Anzahl an Einkaufskörben, welche man dort nehmen kann. Kurz und knapp: Ich wurde dort fündig und konnte mich mit einem süffisanten Grinsen auf eine einhändige Radtour vom Schauspielhaus zum Ravensberger-Wasserturm machen.

Am Spielplatz nördlich des Wasserturmes angekommen, war ich, entgegen meiner Einschätzung, der Erste. Ich schloss mein Fahrrad und die Wäschespinne an und setzte mich mit meinem Zeichenhocker auf die Wiese, um zu warten. Den Blick von hier auf den Wasserturm hatte ich schon gezeichnet, also überlegte ich, was mich heute ansprach. In der Zwischenzeit traf dann auch Melanie dicht gefolgt von Monika und Benita ein. Da es recht bewölkt war und immer mal ein wenig nieselte, war ich an diesem Tage noch nicht so motiviert. Als dann doch der harte Kern da war, überwand ich mich und suchte mir einen mutmaßlich trockenen Platz unter einem Eingangsbereich der RBZ mit Blick auf das Abendgymnasium Ravensberg. Dieses Gebäude ist eine Schule alter Bauart an welche ich tagtäglich auf meinem Weg zur Arbeit vorbei fahre. Sie lockte mich schon länger einmal und bietet aus unterschiedlichsten Perspektiven schöne Motive.

Der Eingangsbereich an dem ich saß, schützte nicht so gut vor Wind und Regen, wie ich zunächst angenommen hatte. Zum Glück wurde es nicht mehr als ein wenig Gefiesel und etwas rauerer Wind. Damit kann ich inzwischen umgehen. Solang die Seiten des Sketchbooks mit Klammern gut gesichert sind, passiert auch fast nichts außer, dass der Regen manchmal mit malt. So vertieft, wie ich während des Zeichnens und Colorierens war, bekam ich kaum mit, dass sich die Anderen recht früh versammelten und zum Zusammenlegen und auf einen Aufbruch drängten. Ich schwang, nach einer WhatsApp Erinnerung von Melanie, nur noch ein paar wenige male den Pinsel und spurtete zurück zu unserem Treffpunkt am Spielplatz, wo Monika und Melanie gezeichnet hatten. Trotz dem dieses Jahr garnicht so üblichem Schietwedda und meiner anfänglichen Demotivation haben wir alle ganz ansehnliche Bilder an diesem Tag zustande gebracht.

Weihnachtliches über den Dächern Kiels

Liebe Leserinnen und Leser, heute will ich euch von unserem Treffen am Dienstag, den 10.12.2019 im GALERIA Karstadt berichten.

An diesem Tag holte mich Melanie von der Arbeit ab und gemeinsam gingen wir hinunter zum Ziegelteich. Vom dortigen Eingang betraten wir das Karstadt und fuhren mit dem Aufzug in den 5ten Stock. Dort oben im Restaurant Le Buffet von Karstadt schauten wir uns kurz um. Am Fenster entdeckten wir recht schnell Yvonne, die auch schon mit uns über Whatsapp geschrieben hatte. Was wir zu dem Zeitpunkt noch nicht wussten: Es waren noch weitere Zeichner dort im weitläuftigen Restaurant verteilt.

Wir gingen also ans Fenster Richtung Holstenplatz, wo man gerade im letzten Sonnenlicht über die Stadt sehen konnte. Unten breitete sich der Weihnachtsmarkt aus und wurde im Dunkeln immer funkelnder und strahlender. Ich entschied mich hier ein bisschen von unserem Tisch mit obligatorischem Weihnachtsstern für den Vordergrund zu nutzen. Den Hintergrund bildete der dunkle Weihnachtsmarkt.

Begleitet von Unterhaltungen verging die Zeit wie im Fluge und so wollte Yvonne auch bald aufbrechen. Wir machten schon einmal ein paar Fotos wobei ich feststellte, dass Sigrid bei Whatsapp (vor einer Stunde) gefragt hatte, wo wir denn stecken würden. Nanu! Hatten wir sie übersehen? Gerade in dem Moment, als ich mich umguckte, erblickte ich Lisa, Sigrid und Thomas in der Nähe der Aufzüge. Sie kamen alle noch auf einen Plausch zu uns. Wir machten dabei dann noch ein weiteres Bild unter gesammelte Werke mit ihren Bildern. So hatten wir heute in zwei Kleingrüppchen gezeichnet, aber uns am Ende doch noch gefunden.

Auch nachdem Sigrid und Thomas aufgebrochen waren, saßen wir noch etwas weiter am Tisch, arbeiteten unsere Bilder weiter aus und leisteten Lisa, die ja gerade erst angekommen war, Gesellschaft, bis sie mit ihrer Zeichnung zufrieden war.

Sketchen mit Pizza und Kaminfeuer

Am 24.11. waren wir wieder eine recht große Gruppe und hatten uns gegen 13 Uhr in der TraumGmbH eingefunden. Heute hat sich Susanne bereit erklärt etwas zu unserem Treffen zu schreiben:

Die Traumfabrik bot uns zahlreichen Sketchern wieder viele spannende Motive und außerdem ein gemütliches Zusammensitzen mit Kerzenschein, Pizza und heissen Getränken.

Draussen war es so kalt und grau, dass es auch niemand besonders eilig hatte, aufzubrechen.

Besonders die zufälligen interessanten Gespräche mit MitzeichnerInnen aber auch mit Neugierigen, die uns heute immer wieder über die Schulter schauten, waren eine große Bereicherung. Sogar ein 9 jähriger Junge fragte, ob er bei uns mitmachen kann. Nur zu, wir freuen uns immer über neue Gäste!

Susanne

Im Folgenden möchten wir euch noch ein paar Fotos zeigen, welche bei diesem Treffen und dem Essen danach entstanden sind:

Massenandrang auf dem Herbstmarkt

Liebe Leserinnen und Leser, wir waren auf dem Herbstmarkt. Am Sonntag den 06.10.2019 trafen wir uns im Freilichtmuseum Molfsee. Danke für diese schöne Idee liebe Zeichnergruppe.

Melanie und ich reisten schon früh am Morgen an, denn wir wollten uns schonmal etwas umgucken, bevor wir uns offiziell treffen wollten. Wir waren also kurz nach 10 Uhr mit dem Bus nach Molfsee gefahren. Monika hatte uns glücklicherweise darauf aufmerksam gemacht, dass man mit Busfahrkarte zum Herbstmarkt weniger Eintritt zahlen muss. Nur die gute Dame an der Kasse wusste davon nichts. Erst nachdem sie Melanie darauf aufmerksam gemacht hatte, dass dies sogar auf der Internetseite des Freilichtmuseums stand, ließ sie uns dann doch ermäßigt herein.

Wir schauten uns zunächst einmal nur an den Ständen um und machten schon ein paar Fotos. Bei diesem ersten Rundgang kamen wir bis zur Winkelscheune. Zum Glück war so früh morgens noch nicht soviel los. Auf einen konkreten Platz zum Zeichnen konnten wir uns allerdings auch nach dieser ersten Runde noch nicht einigen. Wir sputeten uns dann, um wieder rechtzeitig um 11 Uhr am Eingang zu sein. Dort stießen dann noch 3 weitere Zeichner zu uns.

Mit den Anderen machten wir zunächst auch einen kleinen Rundgang und teilten uns dann auf. Ich hatte in der Historischen Pfannkuchenkutsche, vor einer schönen Fachwerkscheune, nahe des Eingangs, ein tolles Motiv gefunden. Später stießen dann Melanie und Hella wieder zu mir nachdem sie ihre ersten Bilder fertig hatten. Melanie malte dann noch die Windmühle nahe der Bordesholmer Hofanlagen wärend ich mein Bild colorierte.

Wir hatten vereinbart, uns um 14 Uhr einmal bei der Winkelscheune zu treffen und so kämpften wir uns durch die Menschenmassen, welche inzwischen im Museum unterwegs waren, bis dort hin. Danach setzten wir uns zusammen an eine gerade freigewordene Bierzeltgarnitur und besorgten uns etwas zum Mittag.

Gedränge an der Winkelscheune – Bereich Dittmarscher Höfe

Bevor jeder zu seiner nächsten Runde aufbrach machten wir noch Bilder von den Ergebnissen des Vormittags.

Weil es uns in der Sonne an der Bierzeltgarnitur so gut gefiel, blieben Melanie und ich direkt sitzen und zeichneten von dort noch etwas von dem bunten Treiben zwischen den historischen Gebäuden aus den Elbmarschen. Folgende Bilder ist dort noch entstanden.

Als uns dort dann doch langsam kalt wurde, machten wir noch einen kleinen Rundgang entlang der Stände im Gebiet der Gebäude von Dittmarschen und Elbmarschen. Danach verließen wir dann das Museum in Richtung Bus.

Entgegen der Vorhersage hatten wir echt Glück an diesem schönen, herbstlichen Sonntag mit dem Wetter. Es regnete nicht und in der Sonne ließ es sich durchaus eine ganze Weile aushalten. Jedoch merkten wir inzwischen, dass es Herbst wird. Die Finger wurden an diesem Tag teils schon echt sehr kalt nach 1-2 Stunden Zeichnen, und einige von uns sahen ganzschön durchgefroren aus.

Dänische Straße – „in Farbe und Buuuunt“

Liebe Leserinnen und Leser, heute möchte ich euch von unserem Vorabend in der Dänischen Straße am 30.07.2019 berichten. Der Vormittag war sehr regnerisch, so dass ich zweifelte, draußen zeichnen zu können.

Das erste, was ich wahrnahm, als ich an unserem Treffpunkt mit dem Fahrrad ankam, war der Baulärm. Direkt neben dem Warleberger Hof wird derzeit an der Straße gewerkelt. Es gesellten sich schnell noch mehr Sketcher zu mir und zum Glück waren die Bauarbeiter schon am Zusammenpacken und Feierabend machen. Wir verteilten uns alle im und um den Warleberger Hof. Ich hatte mir schon vorgenommen unseren heutigen Treffpunkt einmal zu nutzen und die Kilia zu malen. Gesagt getan. Etwa 20 Minuten später gesellte sich dann auch Melanie zu uns. Auch sie wollte einmal die Kilia verewigen, nur tat sie es direkt in ihrem „Capuccino Book“ mit Gouache. Ich hatte mir heute die Seite einmal in drei Fenster aufgeteilt, die ich füllen wollte und suchte mir bald am Warleberger Hof selbst das zweite Motiv. Für ein paar Minuten malte sogar der Nieselregen mit.

Kurz darauf wollten die ersten Aufbrechen und so legten wir um etwa 17:40 Uhr die Bücher einmal für einen Zwischenstand zusammen und hielten einen kleinen Plausch.

Ein paar von uns zeichneten danach noch weiter, unter anderem Melanie und ich. Als drittes Bild nahm ich mir die Blumenkübel, Laternen und Begrenzungspfeiler vor. Kurz nach 18 Uhr legten wir dann unsere Bücher erneut zusammen und machten uns kurz darauf auf den Heimweg.