Einblicke in den Düvelsbeker Weg

Am Dienstag, den 10.08. haben wir, Benita, Jutta, Julia, Martin und ich, uns auf der Grünfläche vor dem Juwelier am Belvedere getroffen. Zum Mittag befürchteten wir schon, es würde ins Wasser fallen, da es so heftig schüttete. Aber zum Glück verzog sich die Regenwolke und wir hatten einen schönen sonnigen Nachmittag/Abend.

Wie bei jedem Treffen, warteten wir auch dieses Mal noch einen Moment, ehe wir uns verteilten. Martin blieb jedoch an unserem Treffpunkt, um mögliche verspätete Zeichner „abzufangen“. Jutta und Benita nahmen sich den nahegelegenen Spielplatz vor, ich hingegen setzte mich auf den Grünstreifen in der Mitte der Straße (Düvelsbeker Weg) und Julia saß ebenfalls in der Straße, jedoch ein Stück weiter unten.

Tief versunken in meine Arbeit verging die Zeit wie im Fluge. Das einzige, was mich auf dieser „Insel“ störte, war der Lärm der Autos auf der gepflasterten Straße. Ich dachte, hier wäre weniger los. Das traf wohl aber nicht für diese Uhrzeit zu.

Doch auf einer „Insel“ zu sitzen, fällt auch auf. So wurde ich von einem netten Mann angesprochen, der mich dort sitzen sah. Als er dann sah, dass ich zeichne, wunderte er sich und fragte mich, warum ich ausgerechnet dieses Haus wählte, es zu zeichnen. Mir gefällt das Haus, vor allem der turmartige Teil. Der Mann erzählte, dass er dort wohne und war begeistert von meinem Bild. Er erzählte mir auch, dass man die bunten Verzierungen unter den Fenstern erst viel später anbrachte, als es renoviert wurde. Nur, was es genau darstellen sollte, das konnten wir nur vermuten. Vielleicht Radieschen?

Nach etwa 1 1/2 Stunden fand ich, dass mein Bild fertig war und suchte ich die anderen auf. So legten wir dann gegen 19 Uhr unsere Bücher zusammen und freuten uns über die Ergebnisse. Selbst der nette Herr schaute sich die tollen und verschiedenen Ergebnisse an. Aber von meinem Bild war er so begeistert, dass ich es für ihn noch einmal hielt, damit er ein Foto machen konnte.

Nachdem wir uns von allen verabschiedet hatten, liefen wir zur Forstbaumschule. Dort hatten wir einen Tisch reserviert, denn wir hatten etwas besonderes zu feiern: Unseren Hochzeitstag. Denn vor genau 1 Jahr haben wir geheiratet. Dabei haben wir festgestellt, dass wir letztes Jahr viel besseres (und wärmeres) Wetter hatten.