Blick aus dem Fenster zwischen den Jahren

Am Sonntag den 27.12.2020 haben sich einige Zeichner unserer Gruppe zusammen daran gemacht und im Rahmen eines „Virtual Sketchings“ zuhause ein paar Eindrücke eingefangen. Das Thema war „Blick aus dem Fenster“. Dazu sollte sich jeder einmal an ein Fenster in seiner Wohnung oder seinem Haus setzen und malen was er draußen so sehen kann.

Hier sind die gesammelten Werke unseres „online Treffens“:

Danke an die zahlreichen Teilnehmer zwischen den Jahren. Viel Gesundheit im neuen Jahr und auf das wir uns bald auch wieder unbeschränkt im freien treffe können.

Freilichtmuseum Molfsee bequem erleben

Am Sonntag den 08.11.2020 haben sich einige Zeichner unserer Gruppe zusammen daran gemacht und im Rahmen eines „Virtual Sketchings“ Monika’s Bilder aus dem Freilichtmuseum Molfsee nachgezeichnet.

Hier findet ihr die Bilder wenn ihr euch auch nochmal versuchen wollt: Link

Hier sind die gesammelten Werke unseres „online Treffens“:

Danke an alle Teilnehmer und vor allem Danke an Monika für die Bilder!

Habt ihr weitere Bilder von diesem Treffen die ihr zeigen möchtet, dann schickt sie uns über WhatsApp oder per Mail!

Verträumte Ecken im herbstlichem Garten

Am Sonntag, den 20.09. besuchten einige Zeichner/innen Susanne im Garten.

7 Zeichnerinnen, Sonnenschein und ein leckerer Apfelkuchen….
So hatte ich es mir gewünscht, als ich die Kieler Sketcherinnen in meinen Garten einludt. Der Wettergott war gnädig und die Stimmung wunderbar!
Dass meine alte Gartenbude einmal den ersten Platz der fotogenen Highlights erringen würde, hätte ich mir auch nie erträumen lassen!
Mein Garten zeigte sich im Frühherbst noch einmal von seiner allerbesten Seite und so hatten alle Freude an seiner Vielfalt und den verträumten Ecken…
Eine nette Nachbarin kam noch vorbei und gesellte sich zu uns und dem Apfelkuchen und war begeistert von all den netten Menschen und der herzlichen Atmosphäre!
Das war ich auch und ich bedanke mich hier noch einmal für den schönen Tag mit euch!

Susanne

Vielen Dank an Susanne für die Bilder und den Beitrag sowie allen anderen Zeichnern, die uns ebenfalls zahlreiche Fotografien zugesendet haben. Wir sind überwältigt an den tollen Bildern und Zeichnungen. Es scheint wirklich ein toller Tag gewesen zu sein!

Ihr habt auch Fotos? Dann sendet sie uns doch gerne per Whatsapp oder Email zu.

Diese Bilder sind entstanden:

Lockerungsübungen im Grünen

Hallo liebe Leserinnen und Leser, endlich war es wieder soweit und wir haben uns nach einer 12-wöchigen Pause wieder „in echt“ treffen können. Dazu waren wir am Sonntag den 31.05.2020 im Alten Botanischen Garten.

Es ist doch ganz anders vor Ort mit netten Leuten zu zeichnen und sich (mit nötigem Abstand) zu unterhalten, als nur im Internet nach Fotovorlagen allein vor sich hin zu malen. Auch wenn die, über unsere WhatsApp Gruppe gelaufenen, Virtual-Sketching-Treffen ganz nett waren, so ersetzen sie nicht die Atmosphäre eines echten „open air“ Treffens im Park. Am Schreibtisch kann man sich halt einfach keinen Sonnenbrand holen! 😀

Nach einer kleinen Wanderung durch die Parks von Kiel trafen Melanie und ich noch vor 11 Uhr auf der Wiese am Pavillon des Alten Botanischen Gartens ein. Normalerweise wären wir mit dem Fahrrad angereist, doch Melanie hat sich 2 Tage zuvor einen Platten zugezogen und so mussten wir eben etwas früher aufstehen. Dies hat auch seine guten Seiten, denn so kann man eben mal abseits von Wegen die man normalerweise nimmt interessante Motive in Kiel entdecken. Ich ertappe mich immer öfter, wie ich im Vorbeigehen die Perspektiven von Häusern mit interessanter Architektur in Augenschein nehme und mir diese Plätze zum Zeichnen vormerke.

Eingetroffen also im Alten Botanischen Garten sammelten wir schnell bekannte Gesichter ein und stellten uns im lockeren Kreis, mit nötigem Abstand, zusammen. Dies klappte recht gut, da noch lange nicht alle Zeichner eingetroffen waren. Kurz nach 11 Uhr verteilten wir uns dann in alle vier Winde. Da ich bei den DESIGN TAGEN im vergangenen Herbst die Gebäude auf der Kuppe 2 Tage in Folge schon genug bearbeitet hatte, entschied ich mich diesmal für ein anderes Motiv. Ich stieg den ganzen Hügel wieder herab, um mir eine schöne Perspektive vom Literaturhaus zu suchen, welches unten am Schwanenweg gelegen ist. Es war gar nicht so leicht bei den kleinen Wegen einen Platz zu finden, wo auch andere Besucher noch an einem vorbei gehen konnten. Ich setzte mich kurzerhand auf einen schmalen Grasstreifen ins Gebüsch.

Während ich in aller Ruhe meine Vorskizze anfertigte, trafen weitere Zeichner ein, welche ich begrüßte und auf eine große Runde durch den Garten schickte. Als ich mit dem Setzen der Linien fertig war, und gerade dabei war, die Beschriftung mithilfe meines Smartphones und einer Schriftzeichentabelle anzulegen, kam Melanie auf ihrem Weg von ihrem ersten Motiv vorbei und machte dabei gleich ein paar Bilder.

Die Zeit verging beim Zeichnen, wie immer, wie im Fluge. Ich schaffte es danach noch mit Müh und Not das Motiv zu colorieren um, dann festzustellen, dass es schon 5 Minuten vor unserem geplanten Abschlusstreffen war. So packte ich schnell meine Sachen zusammen und hetzte die Wege wieder hinauf zur Kuppe, wo sich inzwischen fast alle Zeichner unserer Gruppe am Pavillion versammelt hatten.

Ich war allerdings nicht der letzte. Melanie fehlte noch. Vergeblich versuchte ich sie anzurufen. Sie war wohl so vertieft und wollte so verbissen ihr Motiv fertistellen, dass sie die Zeit glatt vergessen hatte. Einige Minuten später traf dann auch sie ein. Es klappte erstaunlich gut damit, dass jeder Anwesende sein Sketchbook in der Mitte der Gruppe ablegte und sich dann, im gebotenen Abstand, in den Kreis stellte. Wenn man die Gruppe so im nachhinein sieht, könnte man denken wir wären dort gewesen, um Sport zu machen.

Trotz der Einschränkungen, aber auch wegen des gut gewählten Treffpunkte, hat die Gruppe wieder schöne Zeichnungen unterschiedlichster Motive aufs Blatt bannen können. Ich kann nur sagen, dass ich zufrieden bin mit diesem ersten Lockerungstreffen nach der langen Zeit der Abszinenz. Sogar Thomas hat aus dem Krankenbett per WhatsApp teilgenommen und ein Bild nachgesendet. Seht selbst …

Massenandrang auf dem Herbstmarkt

Liebe Leserinnen und Leser, wir waren auf dem Herbstmarkt. Am Sonntag den 06.10.2019 trafen wir uns im Freilichtmuseum Molfsee. Danke für diese schöne Idee liebe Zeichnergruppe.

Melanie und ich reisten schon früh am Morgen an, denn wir wollten uns schonmal etwas umgucken, bevor wir uns offiziell treffen wollten. Wir waren also kurz nach 10 Uhr mit dem Bus nach Molfsee gefahren. Monika hatte uns glücklicherweise darauf aufmerksam gemacht, dass man mit Busfahrkarte zum Herbstmarkt weniger Eintritt zahlen muss. Nur die gute Dame an der Kasse wusste davon nichts. Erst nachdem sie Melanie darauf aufmerksam gemacht hatte, dass dies sogar auf der Internetseite des Freilichtmuseums stand, ließ sie uns dann doch ermäßigt herein.

Wir schauten uns zunächst einmal nur an den Ständen um und machten schon ein paar Fotos. Bei diesem ersten Rundgang kamen wir bis zur Winkelscheune. Zum Glück war so früh morgens noch nicht soviel los. Auf einen konkreten Platz zum Zeichnen konnten wir uns allerdings auch nach dieser ersten Runde noch nicht einigen. Wir sputeten uns dann, um wieder rechtzeitig um 11 Uhr am Eingang zu sein. Dort stießen dann noch 3 weitere Zeichner zu uns.

Mit den Anderen machten wir zunächst auch einen kleinen Rundgang und teilten uns dann auf. Ich hatte in der Historischen Pfannkuchenkutsche, vor einer schönen Fachwerkscheune, nahe des Eingangs, ein tolles Motiv gefunden. Später stießen dann Melanie und Hella wieder zu mir nachdem sie ihre ersten Bilder fertig hatten. Melanie malte dann noch die Windmühle nahe der Bordesholmer Hofanlagen wärend ich mein Bild colorierte.

Wir hatten vereinbart, uns um 14 Uhr einmal bei der Winkelscheune zu treffen und so kämpften wir uns durch die Menschenmassen, welche inzwischen im Museum unterwegs waren, bis dort hin. Danach setzten wir uns zusammen an eine gerade freigewordene Bierzeltgarnitur und besorgten uns etwas zum Mittag.

Gedränge an der Winkelscheune – Bereich Dittmarscher Höfe

Bevor jeder zu seiner nächsten Runde aufbrach machten wir noch Bilder von den Ergebnissen des Vormittags.

Weil es uns in der Sonne an der Bierzeltgarnitur so gut gefiel, blieben Melanie und ich direkt sitzen und zeichneten von dort noch etwas von dem bunten Treiben zwischen den historischen Gebäuden aus den Elbmarschen. Folgende Bilder ist dort noch entstanden.

Als uns dort dann doch langsam kalt wurde, machten wir noch einen kleinen Rundgang entlang der Stände im Gebiet der Gebäude von Dittmarschen und Elbmarschen. Danach verließen wir dann das Museum in Richtung Bus.

Entgegen der Vorhersage hatten wir echt Glück an diesem schönen, herbstlichen Sonntag mit dem Wetter. Es regnete nicht und in der Sonne ließ es sich durchaus eine ganze Weile aushalten. Jedoch merkten wir inzwischen, dass es Herbst wird. Die Finger wurden an diesem Tag teils schon echt sehr kalt nach 1-2 Stunden Zeichnen, und einige von uns sahen ganzschön durchgefroren aus.