Virtualsketching – Erstes Frühlingsgrün in Plön

Am Sonntag den 17.04.2022 haben sich einige Zeichner unserer Gruppe zusammen daran gemacht und im Rahmen eines „Virtual Sketchings“ Bilder zum Thema Plön nachgezeichnet.

Hier findet ihr die Bilder wenn ihr euch auch nochmal versuchen wollt: Virtual Sketching – Frühling am Plöner See

Hier sind die gesammelten Werke unseres „online Treffens“:

Danke an alle Teilnehmer und vor allem Danke an Jutta für die Bilder!

Zwischen Gänsen und Kinderwagen

Liebe Leserinnen und Leser, heute möchte ich euch von unserem Treffen am 28.05.2019 im Schrevenpark berichten. An diesem Dienstag war es nur leicht bewölkt, es wehte eine „steife Briese“, doch solange man in der Sonne oder windgeschützt saß, konnte man es ganz gut genießen.

Ich kam wiedermal direkt von der Arbeit in den Schrevenpark und dabei gerade noch rechtzeitig zum Café Castello, bevor sich alle schon anwesenden Zeichner verteilten, um sich einen Platz zu suchen.

Trotz des Windes entschied ich mich für einen Platz mitten auf der Wiese mit Blick in Richtung Schreventeich, denn dort schien schön die Sonne. Viele der Anderen suchten noch etwas den richtigen Platz, bis sie sich direkt auf zwei Bänken am Teich niederließen.

So zeichneten wir alle, wärend ein unaufhörlicher Strom an Radfahrern, Gassigängern, Müttern und Vätern mit Kinderwägen und Gänsen an uns vorüberzog und lärmte. Die Wiese am Schreventeich ist ganzjährig die reinste Gänsefarm und auch an diesem Tag waren viele Kanada- und Graugänse mit ihrem Nachwuchs unterwegs. Direkt anliegend ist ein Hundefreilauf-Platz und der Park ist generell scheinbar das beliebteste Ausflugsziel für junge Eltern mit ihren Kindern in diesem Stadtteil.

Es bot sich so also eine unendliche Zahl an Motiven. Das Problem ist nur, sie in ihrem schnellen Ziehen einzufangen. Zunächst wollte ich einen Kinderwagen für meinen Vordergrund, doch diese hielten einfach nicht lange genug in meinem Blickfeld. So schlug ich dann zu als eine Ahnungslose Radfahrerin ein paar Sekunden lang die Sonne genoß.

Nachdem ich mein Bild coloriert hatte, gesellte ich mich zu den anderen Zeichnern bei den Bänken am Teich und schaute mir ihre Werke an. Ich kam noch rechtzeitig, um in noch relativ großer Runde die Bilder zusammen legen zu lassen und ein kleines Gruppenfoto zu machen.

Zusammenfassend war es wieder ein schöner Spätnachmittag mit vielen interessanten Eindrücken und Resultaten. Einzig hätte es noch gern etwas windstiller sein dürfen, dies jedoch kann man von Kiel wohl ehr selten erwarten.

Zeichnen im neuen botanischen Garten

Am Sonntag den 19.05.2019 wollen wir uns erneut im neuen botanischen Garten treffen. Diesmal ab 11 Uhr bei dem kleinen Teich am Alpinum. Derzeit sollte gerade der Rhododendron dort in voller Blüte stehen und auch andere Frühlingspflanzen, sowie die Kulisse des Alpinums selbst, könnten ein schönes Motiv bieten.

Qellenangabe für das benutzte Bild von Googel Maps: 2019-05-18: https://www.google.de/maps/place/Botanischer+Garten+der+Universit%C3%A4t+Kiel/@54.347576,10.1145341,17z/data=!3m1!4b1!4m5!3m4!1s0x47b2560a565270c7:0x4c7cdc6e2d32a94!8m2!3d54.347576!4d10.1167228

Eine harte Nuss

„Eine harte Nuss“ Dies war Monikas Kommentar, per Whatsapp, zu dem Treffen am Ravensberger Wasserturm, am Dienstag den 14.05.2019. Auch hier schien wieder ihr Lieblingssatz zu gelten: „Man wächst mit seinen Aufgaben.“

Melanie und ich waren an diesem Tag noch immer verhindert. Jedoch wäre es wohl genau mein Ding gewesen, meinte Monika später zu mir. Sie sendete uns ein paar Bilder von dem Treffen, bei dem sich ein paar mutige Kieler Zeichner am Wasserturm „tapfer geschlagen“ haben.

Danke Monika 🙂

PS: Weiterhin gilt: Sollten Melanie oder ich mal nicht anwesend sein, freuen wir uns sehr über einen Text und ein paar Bilder von euch, um alle an dem Treffen teilhaben lasssen zu können.

Urban Sketching auf dem Eichhof

Da weder Melanie noch ich am Sonntag dabei sein konnten, hat uns die liebe Monika ein paar Zeilen und Bilder, zu dem Treffen am Sonntag den 12.05.2019, zu kommen lassen:

Bei strahlendem Sonnenschein haben sich sechs Sketcherinnen am vereinbarten Treffpunkt eingefunden. Noch am Treffpunkt war für alle gleich klar, dass wir die Große Kapelle zeichnen wollen, a b e r : Davor angekommen zeigte sie sich doch mit ihren verschiedenen gotischen Rundbögen und dem Gesamtbauwerk als zeichnerisch ziemlich schwierig umzusetzen, egal ob in Frontalansicht oder in einer Seitenansicht. Trotzdem haben wir uns nicht abschrecken lassen, man wächst ja bekanntlich mit der Aufgabe und wir verteilen uns rund um die Kapelle bzw. rund um die große Rasenfläche davor. Später kam noch Nina dazu und konnte mitzeichnen, da sich der Papa um ihren kleinen Jonathan kümmerte. Ich war so vertieft in meine Arbeit, dass ich gar nicht mitbekam, dass bis auf eine Mitzeichnerin, schon alle aufgebrochen waren. Wir hatten dummerweise zu Beginn keinen Zeitpunkt für ein gemeinsames Abschlussfoto festgelegt. Insofern kann ich hier nur meinen Sketch schicken.

Monika

PS: Solltet ihr auch noch Berichte oder Bilde von euren Werken gemacht haben könnt ihr diese Melanie gerne auch über das Kontaktformular im Blog zukommen lassen.

Eichhof – Ein Parkfriedhof im Frühling

Heute möchte ich euch zu unserem nächstem Treffen am Sonntag den 12.05.2019 auf dem Eichhof Friedhof einladen. Wir treffen uns gegen 11 Uhr am Eingang des Friedhofes von der Eichhofstraße her. Danach schauen wir mal was sich auf dem Friedhof an tollen Motiven finden lässt.

PS: Für solch schöne Kirschblütenansichten ist es inzwischen wohl leider zu spät, nichtsdestotrotz wird es sicher ein paar schöne Ecken dort zum zeichnen geben.

Qellenangabe für das benutzte Bild von Googel: 2019-05-10: https://www.google.de/maps/place/Parkfriedhof+Eichhof/@54.3338486,10.1016928,389m/data=!3m1!1e3!4m13!1m7!3m6!1s0x47b2560d8fee97ad:0x4248963c6580320!2sKiel!3b1!8m2!3d54.3232927!4d10.1227651!3m4!1s0x41620461b5962b69:0x1dccd8d638196fca!8m2!3d54.3346637!4d10.1030901

Schneller Sketch im Hiroshimapark

Liebe Leserinnen und Leser, etwas verspätet möchte ich euch heute von unserem Treffen im Hiroshimapark auf dem Steg im kleinen Kiel berichten. Es war diesen Dienstag, wie auch am vergangenen Sonntag, noch sehr durchwachsenes und kühles Wetter. Über den Tag verteilt regnete es immer wieder und ich rechnete im Voraus schon fast damit, dass wir uns statt des Parks doch noch ein Café in der Nähe suchen müssten.

Blick über den kleinen Kiel zur Oper und dem Rathaus – Zeichner auf dem Steg

Da ich jetzt immer bis 16 Uhr arbeite, kam ich dann etwas später auch am kleinen Kiel an. Aus der Ferne sah ich schon einige Zeichner auf dem Steg sitzen. Zum Glück war die Sonne herausgekommen und solange man sich warm angezogen hatte und vom Schatten fern hielt, war es trotz den vergleichsweise kalten Temperaturen, auszuhalten. Also setze ich mich dazu und zeichnete schnell drauflos.

Wir waren zwischenzeitig 5 Mutige, die sich bei diesem Wetter ins Freie gewagt hatten. Während dem Zeichnen stellten wir fest, dass es ein Gutes hat, bei ungemütlichen Temperaturen draußen zu zeichnen: Man sieht zu, dass man schnell fertig wird! Wegen eben dieser Temperaturen wurde aus diesem Dienstag Nachmittag also nur ein kurzes Treffen. Die Ergebnisse jedoch haben darunter nicht gelitten.

PS: Auf den Bildern sieht das Wetter viel besser aus als es sich anfühlte. Ich war bloß froh, dass es nicht angefangen hat zu regnen!

Altes Stadtbad „Lessinghalle“ im Frühjahr

Moin liebe Leserinnen und Leser. Heute berichte ich euch von unserem Zeichnertreffen am 30.04.2019 auf dem Lessingplatz vor dem ehemaligen Stadtbad „Lessinghalle“ in dem inzwischen das Café „Freistil“ eingerichtet wurde.

Das ehem. Stadtbad „Lessinghalle“ mit dem Café „Freistil“.

An diesem warmen Frühlingstag ging ich diesmal alleine ohne Melanie zu dem Treffen. Ich war zwischenzeitig erkrankt und hatte dabei leider Melanie angesteckt, die sich noch nicht wieder fit fühlte. Ich war etwas zu früh dran und sondierte ersteinmal die Lage, bevor ich dann ein paar bekannte Gesichter entdeckte. Martina war auch schon etwas früher dran und suchte schon verzweifelt nach anderen Zeichnern. Wir setzten uns zunächst auf eine öffentliche Bank an der Seite des Cafés Freistil. Das Wetter erschien zu diesem Zeitpunkt eher bewölkt und wechselhaft und ich befürchtete, dass es anfangen könnte, zu regnen. Als dann schließlich immer mehr Zeichner/innen eintrudelten, bemerkten wir, dass das Personal des Freistil die Sitzgelegenheiten zusammenräumte. Später bekamen wir dann auch heraus, dass es heute, wegen eines Caterings, um 16 Uhr schließen würde. Ein Glück blieb das Wetter gut genug, um auch draußen auf der Wiese zu zeichnen, denn der „Plan B“ (Schietwedda) wäre damit weggefallen.

Viele Zeichnerinnen schlossen sich mir dann an und suchten sich auf den Holzbänken in der Mitte des Lessingplatzes eine sonnige Sitzgelegenheit, um die ehemalige Lessinghalle selbst zu zeichnen. Monika und Günther blieben auf der Bank auf der linken Seite des „Freistil“ sitzen, um das Café aus einer anderen Perspektive zu zeichnen. Kurz darauf kam Nina samt Nachwuchs im Kinderwagen zum Zeichnen vorbei, musste diesen aber leider mit der ein oder anderen Runde um den Platz ersteinmal beruhigen. Verspätet erschienen dann noch Elisa, welche neu zu uns gestoßen ist und Benita, die uns um 16 Uhr wohl verpasst hatte.

Gegen 18 Uhr wurde es dann im Schatten etwas ungemütlich, denn es kam Wind auf und wurde kühl. Mir regneten von den nahen Bäumen Blütenstände in mein Zeichenbuch. Andere fanden es herrlich und hätten diese am liebsten direkt mit zur Zeichnung geklebt, doch es mangelte an Klebeband. Außerdem bekamen wir noch Besuch von einer Mutter mit ihren beiden Kindern. Der Sohn fand es besonders interessant uns beim Zeichnen zuzuschauen, die Zeichnungen zu kommentieren und uns mit Fragen zu löchern. Er erinnerte mich stark an mich selbst in diesem Alter. 🙂

Schließlich kam dann Aufbruchstimmung auf. Nina und Günther waren vorher schon gegangen und bevor alle anderen gehen wollten, wollte ich noch die Ergebnisse des Tages einmal zusammenlegen lassen. Meiner Meinung nach sind es wieder schöne, unterschiedliche Interpretationen, diesmal eines überwiegend gleichen Motives, geworden. Martina und Monika haben mal wieder richtig gute Farbakzente in ihren Bildern untergebracht. Ich selbst habe mich endlich mal überwunden und die Autos mitgezeichnet, welche ich sonst oft als „störend“ weggelassen habe. Monikas Ansicht nach sind sie mir recht gut gelungen. Danke dafür 😉

Ich denke jeder hatte auch dieses Mal wieder viel Freude und konnte noch das ein oder andere lernen. Für mich trifft das jedenfalls zu.

PS: An diesem Dienstag hatte ich auch einmal die Liste aller auf meinen Aufruf nach Beteiligung eingegangenen Wünsche und Anregungen für die Termine im Mai mit. Sie wurden alle für gut befunden, auch wenn es etwas mehr waren als wir Termine im Mai haben werden. Für Sonntag den 05.05. wurde beschlossen, sich am Tiessenkai in Holtenau zu treffen. Genauere Infos und weitere Termine folgen im Terminplan und in gesonderten Blogbeitrag in Kürze. 😉

Frühlingserwachen im Hinterhofgarten – Zeichnen im Fresco

Hallo liebe Leser und Leserinnen, ich möchte euch diesmal von unserem Treffen am Dienstag den 16.04.2019 im Garten des Fresco’s berichten.

Bei strahlendem Sonnenschein suchten Wir uns ein Plätzchen in der Gartenlandschaft im Hinterhof eines fünfstöckigen Hauses. Die besten Plätze an der Sonne waren leider schon belegt, was ich keinem verdenken kann. Wir entschieden uns also für einen zentral gelegenen Tisch. Von diesem aus konnte man in alle Richtungen zeichnen. Noch hatten wir Sonne und es war auch warm. Bald schon gesellten sich weitere Zeichner zu uns an den Tisch, bis dieser gut gefüllt war und wir uns Stühle von den angrenzenden Tischen mopsen mussten um alle unterzubekommen. Es wurde für einen Dienstag diesmal eine recht beachtliche Runde. Dies lag vermutlich an der zentralen Lage in der Nachbarschaft einiger Zeichner.

Bei Kaffee, Schokolade, Cappucino und verschiedenen Torten konnten wir in der Sonne entspannt zeichnen. Viele versuchten sich an einer kleinen Modell-Windmühle auf dem Dach eines seitlichen Unterstandes. Andere zeichneten die Frühlingsblumen die allerorts im Garten in Töpfen erblühten. Auch saßen wir uns alle gegenseitig als bewegungsarme Modelle gegenüber. Die anderen Gäste sind dann doch meist zu zappelig und unstet. 😀

Je weiter die Sonne unterging, desto kälter wurde es leider auch an unserem Platz im Garten. Zum Abschluss machten wir noch händereibend ein paar Bilder von den vielfältigen gesammelten Werken, bevor wir zahlten und unserer Wege gingen. Ich bin gespannt auf weitere Besuche und neue Entdeckungen in diesem liebevoll dekorierten Garten und Café.


Zwischen Hirsch und Schwein

Heute waren wir im Tiergehege Tannenberg. Zum Glück spielte das Wetter gut mit, die Sonne strahlte und wir konnten endlich einmal draußen zeichnen!

Zunächst trafen wir uns an der Bushaltestelle und warteten schon recht früh auf alle Zeichner und Zeichnerinnen. Alle paar Minuten traf jemand ein. Viele kamen mit dem Rad, auch wir (Martin und ich). Schnell erkannten wir, dass es auch dieses Mal wieder eine große Runde werden würde, was uns wirklich sehr freute!

Als 10 nach 11 fast alle eingetrudelt waren, liefen wir zum Eingang des Tiergeheges, schlossen unsere Räder an und vereinbarten den Treffpunkt, an welchem wir unsere Bilder zum Schluss ausbreiten wollten. Denn dort stehen Bänke und Tische. Perfekt also für unsere abschließende Besprechung!

Gemütlich liefen wir weiter ins Gehege hinein, zu den Wildschweinen. Dort verteilten wir uns und jeder suchte sich ein für sich passendes Motiv.

Bei den Wildschweinen musste man schnell sein, da diese nach kurzer Zeit das Weite suchten und leider nicht mehr zurück kamen. Allerdings trabte kurz darauf hinter mir die Mufflonherde vorbei, sodass ich mir diese als nächstes Motiv wünschte. Also folgten Martin und ich der Herde.

Hier hielt ich viel die Posen der Tiere fest, da diese sich wirklich schnell bewegten. Danach setzten sich alle hin und ich konnte leider nur noch sitzende Tiere zeichnen. Bei dieser Zeichnung wollte ich von vornherein sehr skizzenhaft zeichnen und habe daher auch nur eine gemischte Farbe (Lichter Ocker und ganz wenig Umbra gebrannt) verwendet.

Martin zeichnete nur die sitzenden Mufflons. Aber auch diese finde ich sehr gelungen!

Eifrig wird gezeichnet, bevor die Finger erfrieren.

Beim nächsten Motiv (Damwild) saßen wir etwas im Schatten und ein kühles Lüftchen wehte (kaum merklich). So mussten wir recht schnell zeichnen, da es schnell kalt an den Fingern wurde.

Wer genau hinsieht, entdeckt wahrscheinlich sogar noch ein paar Mitzeichner zwischen den Bäumen.

Auch hier wollte ich nur eine Farbe verwenden und verschiedene Posen zeichnen, was mir allerdings nicht so gut gelang, da alle saßen und eines ständig den Kopf bewegte. Außerdem legte ich hier die Farbfläche nicht so locker an, wie beim vorherigen Bild. Das muss ich wohl noch etwas üben.

Zum Schluss trafen wir uns wieder am Eingang bei den Fahrrädern und bestaunten die tollen Bilder, die wieder einmal entstanden sind!

Wir machten sogar mal wieder ein Gruppenbild. Vielen Dank dafür.