Sketchen und Schaukeln in der Festung Friedrichsort

Hallo liebe Leserinnen und Leser. Heute ein Rückblick auf unser Treffen am 19.06.2022. An diesem Tag besuchten wir den Kunsthandwerkermarkt in der Festung Friedrichsort.

Melanie und ich waren an diesem Tag noch nicht ganz fit. Ich weil ich kurz zuvor gestürzt war und Melanie weil sie am Vortag den ganzen Tag auf einen Stand bei einer Convention hatte. Wir hatten uns trotz allem vorgenommen unbedingt einmal die Festung Friedrichsort zu sehen. Nur an wenigen Tagen im Jahr ist die Festung Friedrichsort für die Allgemeinheit geöffnet. Sonst ist sie Bewohnern und ein paar Künstlern vorbehalten, welche sich hier eingemietet haben. An diesem Wochenende konnten wir den Handwerkermarkt nutzen, um uns einmal Einblicke, in diesen geschichtsträchtigen Ort, im Kieler Umland, zu verschaffen.

Wir fuhren mit dem Rad zur Festung. Die Räder schoben wir dann bis zu einem Durchgang in den Innenhof, wo wir sie unterstellten. Es sah den ganzen Tag recht grau und nach Regen aus, doch wir blieben verschont. Im Innenhof trafen wir auch schon ein paar Sketcher, welche sich auf einer Terrasse im Hof ein paar Schirme haben aufstellen lassen. Dort waren sie vor Sonne und Regen geschützt und saßen nicht im Gedränge. Melanie und ich waren das erste Mal hier und wir schauten uns zunächst noch etwas um. Im Innenhof, versteckt zwischen ein paar Bäumen entdeckten wir eine echte Schiffschaukel, die Melanie promt einmal ausprobieren musste. Im Inneren der Festung waren viele Stände mit Kaffe, Kuchen und natürlich sehr viele von Hand erzeugte Kreationen. Sehr viel getöpfertes, gestricktes und sogar die Küstenbrauerei sind hier untergekommen.

In einem anderen Bereich ist ein kleines Festungsmuseum. Die Festung wurde ursprünglich als „Seefestung Christianspries“ zu einer Zeit erbaut, als dieser Teil Schleswig-Holstein‘s noch zu Dänemark gehörte. Nach dem deutsch-dänischen Krieg verlor sie an Bedeutung und lebte erst im Kaiserreich als „Festung Friedrichsort“ wieder auf. Sie wurde zum Schutz des Nord-Ostsee-Kanals und des wichtigen Marine Hafens von Kiel wieder ausgebaut. Nach dem ersten Weltkrieg wurde sie geschliffen und Teile der Gräben, die diese Seefestung umgaben, zugeschüttet. Gerade dort merkte ich wie schade es doch ist, dass dieser Teil Kieler Geschichte so stiefmütterlich behandelt wird und so wenig Beachtung findet.

Zurück im Innenhof setzten wir uns zu den anderen Zeichnern. Ich hatte mir inzwischen überlegt was ich in welcher Perspektive malen wollte. Der „Aussichtsturm“ über dem Zugang zum Innenhof sollte mein Motiv werden. Da wir recht spät kamen und einige viel früher schon dort gewesen sind, war es heute ein Kommen und Gehen an den Tischen im Innenhof. Wir legten auch heute wieder mehrfach unsere Bilder zusammen. Einige wurden uns auch noch später zugesendet.

Im Anschluss gönnten wir uns dann auch noch Kaffee und Kuchen. Es war sehr lecker! Trotz meines Unfalles und meinen damit verbundenen Problemen hatte ich einen schönen Tag mit allen meinen Mitzeichnern. Danke dafür!

Zeichnen in der Festung Friedrichsort

Hiermit möchte ich euch zu unserem Treffen am Sonntag, den 19.06.2022 in der Festung Friedrichsort einladen. Wir wollen uns dort ab 11 Uhr am Eingang treffen.

Die Festung Friedrichsort ist nur an wenigen Tagen im Jahr frei zugänglich. An diesem Tag findet dort von 11 bis 17 Uhr der Kunsthandwerkermarkt statt. Für das leibliche Wohl sorgt u. a. Czernys Küstenbrauerei. Der Eintritt ist frei! Falls es regnen sollte, findet der Markt in der Festung statt

ACHTUNG! An diesem Wochenende startet die Kieler Woche! Zur Kieler Woche kann es in Kiel sehr voll werden! Bei alle Terminen die in dieser Woche stattfinden ist zu bedenken, dass die öffentlichen Verkehrsmittel und Straßen sowie Parkplätze überlastet sein können!

Wenn ihr hier nicht die Karte sehen könnt, öffnet doch bitte den Beitrag auf unserem Blog bei WordPress.

Sommer am Skagerrakufer

Unser zweites (in diesem Jahr) „Sonntags-Sketching-Treffen vor Ort“ am 08.05.2022 führte uns dieses Mal an das Skagerrakufer, bei dem sogar die Fördefähre hält. Das Skagerrakufer liegt im Stadtteil Friedrichsort gut versteckt. Doch hier bieten sich so viele Motive. Daran dachten wir auch bei der Planung und so wollten wir an diesen Ort zum ersten Mal malen.

Der Tag begann schon recht sommerlich mit ganz viel Sonne und Wärme. Doch auf dem Rad ließ es sich gut aushalten. Noch war es nicht zu warm. Als Martin und ich den Platz erreichten, warteten schon ein paar Zeichner und nach einem kurzen Plausch suchte sich jeder einen Platz zum Zeichnen und Malen. Währenddessen trudelten noch ein paar weitere Zeichner ein, die sich dann ebenfalls am Ufer verteilten.

Ich wählte einen Platz am Anleger der Fähre, mit dem Blick aufs Ufer. Dort blieb ich dann auch die ganze Zeit und malte vor mich hin. Wenn man so lange konzentriert arbeitet, leise ist und gut aufpasst, dann kann man auch schon mal das ein oder andere Tier entdecken. Ich beobachtete daher einen Austernfischer, wie er sich etwas aus dem Wasser angelte. Das musste ich natürlich auch in meinem Skizzenbuch verewigen. Bloß gut, dass ich das „Hauptmotiv“ etwas kleiner gemalt hatte und somit der Austernfischer noch Platz auf der Seite hatte.

Nach knapp 2 Stunden hatte ich meine Skizzenbuchseite fertig und gesellte mich zu den anderen. Wir trafen uns auf der Wiese, wo wir dann auch ein Gruppenfoto machten. Dazu nutzte Martin sein Fahrrad. Er spannte sein Smartphone so auf den Gepäckträger, sodass es wie auf einem Stativ stand und er ein Bild per Selbstauslöser machen konnte. Leider vergaß er aber die Einstellung im Telefon zurückzustellen und bemerkte seinen Fehler erst, als er unsere Zeichnungen, auf dem Boden verteilt, fotografieren wollte.

Nach dem Zusammenlegen und einem kurzen Plausch, gingen alle wieder ihrer Wege und genossen den herrlichen Sommertag an der Kieler Förde.

Der Religionsschuppen in Friedrichsort

Unsere Zeichengruppe traf sich am Sonntag, den 12.09.2021 in Friedrichsort an der Bethlehemkirche.

Das Motiv war ein Vorschlag von mir, nachdem ich gesehen hatte, dass dort immer mal wieder Veranstaltungen stattfinden. Zu einer dieser wollte ich einmal hin, aber leider klappte es nicht. Als ich dann Anfang des Jahres die Motive für mein Kinderbuch (Anna) aufsuchte, um eigene Fotos von vor Ort zu machen, die ich für meine Illustrationen dafür brauche, kam ich auf die Idee: Hier könnten wir doch eigentlich auch einmal zeichnen.

Nun war es soweit und erst jetzt merkte ich, wie kompliziert die Holzkirche ist, die damals wegen ihrer Bauweise als „Religionsschuppen“ bezeichnet wurde. Für das schwierige Motiv hatte ich es dann wohl bei einigen Sketchern „verscherzt“, denn sie war wirklich schwer zu zeichnen und die Perspektive war nicht optimal, da man viel zu dicht an der Kirche saß. Dennoch schien es für alle ein interessantes Motiv zu sein, die meisten kannten die Kirche noch nicht einmal.

Irgendwie holten wir dennoch das Beste heraus. Schaut selbst:

Wind und Wasser an der Stickenhörn

Am Sonntag, den 22.08. sind Martin und ich mit dem Rad zum Fähranleger der Holtenauer Fähre gefahren. Auf der Wiker Seite warteten wir auf eben diese und stiegen ein, nachdem sie angelegt hatte. Wir hatten gerade unsere Räder auf der Fähre geparkt, als Christof uns begrüßte, den wir wegen der Maske fast nicht erkannten.

Auf der anderen Seite angekommen fuhren wir gemeinsam mit ihm zum Treffpunkt. Er wusste zwar, wo dieser ist, aber da wir schon einmal dort waren, konnten wir ihm den Weg dorthin zeigen und so konnte er auch die Einfahrt zur Stickenhörn nicht verfehlen.

Trotz dunkler Wolken im Süden trauten wir uns dort nach einem Malplatz zu suchen. Doch der Wind war recht unangenehm und kühl, sodass dies die Platzauswahl einschränkte.

Dennoch fanden wir einen. Dabei stellte sich heraus, dass das kleine Fischerboot zum Liebling einiger Zeichner wurde. Auch ich wählte dieses Boot. Schon bei unserem ersten Besuch hier, war mir klar, dass ich eines der Boote malen würde. Und das Fischerboot rief regelrecht nach mir: „Male mich“. Maritime Motive sind ja ohnehin voll mein Ding. Auch wenn ich mich mit solchen Booten eigentlich eher schwer tue.

Ich hatte gerade die Linien meines Bootes vollendet und machte eine kleine Runde, um bei den anderen vorbeizuschauen (und Fotos für den Blog zu machen), da machten sich die ersten schon auf den Heimweg. Nach einer Stunde war es denen leider zu windig und dadurch zu kalt.

Am Ende waren wir nur noch zu fünft: Martin, Christof, Beate, Sonja und ich. Wir haben bis kurz vor 13 Uhr gezeichnet, um unser Werk zu vollenden (oder so gut wie) und legten anschließend zusammen.

Wir hatten gerade die Fotos gemacht und wollten unsere Bücher einpacken, als es zu regenen begann. Pünktlich zum Feierabend! So hieß es, schnell einpacken und Regenschutz suchen.

Mit Martin fuhr ich dann zurück zur Fähre, während Christof schon vorgefahren war und Sonja und Beate gemeinsam Richtung Bushaltestelle liefen. Beim Anleger der Fähre holten wir Christof ein und die Fähre setzte gerade auf unserer Seite über, sodass wir direkt einsteigen und über den Kanal fahren konnten. Nur noch den Hügel rauf und bald waren auch wir zuhause und weil es zwischenzeitlich mit dem Regen wieder aufgehört hatte, kamen wir sogar recht trocken an.

Auch bei Regen im schönen Garten zeichnen

Am Sonntag, dem 01.08. wollten wir bei Susanne im Garten zeichnen. Schon vorab sprach ich mich mit Julia ab, dass sie uns (Martin und mich) mit dem Auto mitnimmt. Das war auch gut so, denn während wir gemeinsam nach Friedrichsort fuhren, begann es zu regnen. Bei dem Wetter wären wir beide nicht zum Treffen gefahren (wir wären mit dem Rad gekommen).

Als wir drei ankamen, hatten wir leider nicht gleich einen Parkplatz gefunden, also parkten wir etwas weiter weg. Ein bisschen laufen schadet ja nicht! Wir entdeckten das weiße Tor, das einladend offen stand, und liefen in den bunten blühenden Garten. Der Rest unserer Zeichnergruppe hatte es sich bereits unter der Veranda gemütlich gemacht (denn es regnete ja immer noch – zwar nicht viel, aber zum Zeichnen trotzdem zuviel). Wie gesellten uns dazu, bekamen Stühle, Kaffee und Kuchen angeboten.

Nach einem schönen Motiv musste man hier gar nicht lange suchen, denn ich hatte schnell eines finden können. Ohne ewig zu überlegen, setzte ich mich und begann mein Motiv zu skizzieren.

In einer recht großen Gruppe saßen wir unter dem Dach, plauderten und malten. Zwischendurch bekamen wir nicht nur Besuch von der Nachbarin sondern auch eine Libelle hatte sich hierher verirrt. Mit einem selbstgebauten Köcher holte Susanne das aufgeregte Tier unter dem Dach (oberhalb der Sonnensegel) heraus und entließ es seiner Freiheit.

Außerdem berichtete Susanne von ihrer Arbeit, die ich total spannend finde! So standen einige um Susanne herum, um sich ihre Arbeiten/Zeichnungen anzusehen und mehr darüber zu erfahren. Es war schon fast wie bei einem Zeichenkurs.

Nach einiger Zeit (ich hatte die Uhr schon lange nicht mehr im Blick) wollten einige aufbrechen und so machten wir noch ein paar Fotos von unseren Zeichnungen sowie unserer Gruppe. Leider ist nur Martin nicht auf dem Bild, denn er hat ja die Fotos gemacht.

Als die Hälfte gegangen war, malten Julia, Martin und ich noch unsere Bilder fertig. Anschließend machten wir davon noch ein Foto, ehe auch wir aufbrachen. Gerne hätte ich noch ein weiteres Bild gemalt, so schön ist es hier. Bestimmt kommen wir noch einmal wieder, vielen Dank für deine Einladung! Ich bedanke mich im Namen aller, dass wir bei dir zeichnen dürfen, Susanne!

Ich möchte mich noch einmal herzlich bei euch für das schöne Zeichentreffen bei mir im Garten bedanken!
So zahlreich seid ihr gekommen und es hat trotz Regen soviel Spaß gemacht.
Der Kuchen war fast alle als auch die letzten einige Stunden später aufbrachen.
Wir können es gerne jederzeit wiederholen.
Toll, dass wir uns nun schon so lange kennen und zusammen zeichnen! Macht Spaß mit euch😌
Vielen Dank auch noch an Ute, die mir einige Tage später noch dieses schöne Utensil vorbeibrachte…..

Viele Grüße von Susanne

Susanne

Zeichnen in Susanne’s sommerlichem Garten

Hiermit möchte ich euch, im Namen von Susanne B., zu unserem Treffen am Sonntag, den 01.08.2021 in ihren Garten in Friedrichsort einladen. Wir wollen uns ab 11 Uhr im Beethovenweg 71, 24159 Kiel treffen.

Einige Zeichner unserer Gruppe haben sich im letzten Jahr schon einmal dort getroffen. Hier könnt ihr einmal nachlesen was sie dort zeichnen und erleben konnten:

Verträumte Ecken im herbstlichem Garten

Zeichnen bei der Windjammerparade

Hiermit möchte ich euch zu unserem Treffen am Samstag, den 29.06.2019 am Leuchtturm Friedrichsort einladen. Wir wollen uns dort gegen 11 Uhr an der Plattform unterhalb des Leuchtturmes auf der Halbinsel treffen. Es ist einer der wenigen Punkte wo wir der Windjammerparade am nächsten kommen können. Die Windjammerparade soll um 11 Uhr beginnen, es wird allerdings noch etwas dauern bis die ersten Schiffe auf unserer Höhe sind.

Da dies ein sehr begehrter Ort ist, ist es ratsam für einen guten Platz möglichs früh und am Besten mit dem Fahrrad anzureisen. Aus Erfahrung weiß ich, dass dort kaum Parkplätze frei sein werden und die Öffentlichen Verkehrsmittel oft kurz zuvor überfüllt sind. Bitte bedenkt, dass es bei schlechtem Wetter dort keine Unterstellmöglichkeit gibt. Bei sengender Sonne gibt es auch so gut wie keinen Platz im Schatten.

Quellenangabe für das benutzte Bild vom 2019-06-27: https://nordbrief-kiel.de/wp-content/uploads/2019/04/Windjammerparade-mit-Leuchtturm-RVP-24.jpg