Wohlfühlen trotz schwieriger Architektur

Nachdem die Kieler Gruppe sich vorigen Sonntag auf dem Nordfriedhof getroffen hat, war jetzt der Parkfriedhof Eichhof unser Treffpunkt. Vor ca. einem Jahr haben wir uns schon einmal hier getroffen und uns diese grüne Oase im Stadtgebiet Kronshagen/Kiel nochmal ausgesucht. Mit 39 ja ist der Eichhof lt.Wikipedia der größte Friedhof und zugleich Parkfriedhof Schleswig-Holsteins. Im Jahr 2003 wurde der gesamte Friedhof in das Denkmalbuch des Landes Schleswig-Holstein eingetragen.

Die Sonne schien und so haben sich zehn Zeichner/innen auf den Weg gemacht, Treffpunkt war die Wiese vor der Kapelle. Diese wurde von vielen dann auch als Motiv gewählt, obwohl sie von der Architektur her doch eine ziemliche Herausforderung war. Insbesondere bei den vielen gotischen Rundbogenelementen konnte man sich ziemlich vertun, aber letztlich sollen unsere Skizzen ja nicht in Konkurrenz mit der Kamera stehen und – alte Sketcherweisheit: Das Auge sieht sich alles zurecht. Wie man dem „Gruppenskizzenfoto“ entnehmen kann, haben sich einige auch andere Motive ausgesucht, so zum Beispiel alte Grabsteine, Baumstämme mit interessanten Rinden oder einfach einen Weg mit Sonnenlichteinfall. Die ruhige Atmosphäre auf dem Friedhof, der Sonnenschein und das Vogelgezwitscher trugen zu den Wohlfühlmomenten beim Zeichnen bei.

Monika

Vielen Dank an Monika für die Bilder und den Beitrag. Ihr habt auch Fotos? Dann sendet sie uns doch gerne per Whatsapp oder Email zu.

Urban Sketching auf dem Eichhof

Da weder Melanie noch ich am Sonntag dabei sein konnten, hat uns die liebe Monika ein paar Zeilen und Bilder, zu dem Treffen am Sonntag den 12.05.2019, zu kommen lassen:

Bei strahlendem Sonnenschein haben sich sechs Sketcherinnen am vereinbarten Treffpunkt eingefunden. Noch am Treffpunkt war für alle gleich klar, dass wir die Große Kapelle zeichnen wollen, a b e r : Davor angekommen zeigte sie sich doch mit ihren verschiedenen gotischen Rundbögen und dem Gesamtbauwerk als zeichnerisch ziemlich schwierig umzusetzen, egal ob in Frontalansicht oder in einer Seitenansicht. Trotzdem haben wir uns nicht abschrecken lassen, man wächst ja bekanntlich mit der Aufgabe und wir verteilen uns rund um die Kapelle bzw. rund um die große Rasenfläche davor. Später kam noch Nina dazu und konnte mitzeichnen, da sich der Papa um ihren kleinen Jonathan kümmerte. Ich war so vertieft in meine Arbeit, dass ich gar nicht mitbekam, dass bis auf eine Mitzeichnerin, schon alle aufgebrochen waren. Wir hatten dummerweise zu Beginn keinen Zeitpunkt für ein gemeinsames Abschlussfoto festgelegt. Insofern kann ich hier nur meinen Sketch schicken.

Monika

PS: Solltet ihr auch noch Berichte oder Bilde von euren Werken gemacht haben könnt ihr diese Melanie gerne auch über das Kontaktformular im Blog zukommen lassen.