Neue Kieler Mitte erzeichnet

Hallo liebe Leserinnen und Leser, in diesem Beitrag möchte ich euch von unserem Treffen am Holsten-Fleet am 31.05.2022 berichten. Das Holsten-Fleet ist die neue stadtplanerische Aufwertung der alten grauen Straßenschlucht „Holstenbrücke“ mit einigen Wasserbecken, gesäumt von Bäumen und Bänken.

Mein Fahrtweg von der Arbeit war denkbar einfach. Ich musste mit dem Rad den Hügel vom Exerzierplatz hinab rollen und war auch schon so gut wie da. Dementsprechend war ich auch endlich einmal pünktlich zu einem Nachmittagstreffen. Der Erste war ich aber nicht. Ein paar Zeichner der Gruppe waren schon viel früher dort und einige warteten schon auf den Beginn. Sie standen und saßen bereits an einem Tisch vom Jan & Hein & Klaas & Pitt. Nachdem ich mein Fahrrad abgestellt hatte, gesellte ich mich zu ihnen. Von meinem Sitzplatz aus konnte ich gut den Holsten-Fleet mit seinen Brücken und die neuen Gebäude am Berliner Platz einsehen. Kurze Zeit später gesellte sich auch Melanie dazu. Ich bestellte mir einen leckeren Kaffee und Melanie ihre obligatorische Trinkschokolade.

Dadurch, dass die Holstenbrücke für die Durchfahrt des normalen Verkehrs seit dem Umbau gesperrt ist, ist es inzwischen schön ruhig und lässt sich gut aushalten. Ab und an fährt ein Bus im Schrittempo durch den Bereich der Fußgängerzone, der kaum stört. Es gibt hier genug sonnige Sitzgelegenheiten und wenn einen Möwengeschrei nicht stört, lässt es sich hier gut ein paar Stunden verweilen. Die Bedienung war auch echt nett und immer zudiensten.

Ich zeichnete heute alles dieser „neuen Kieler Mitte“ auf meiner Seite im Skizzenbuch. Ich wollte eben besonders den gracht-artigen Holsten-Fleet zeichnen. Da dieser allein mit seinem algengrünen Wasser allerdings etwas trostlos wirken würde, brachte ich noch meine Mitzeichner Linda und Tanja in den Vordergrund. Im Mittelgrund erstreckt sich der Holsten-Fleet mit einer Brücke, ein roter Bus und die Bäume die hier frisch aufgestellt wurden. In den Hintergrund setzte ich die Gebäude welche sich die Holstenstraße herunter erstrecken bis zur Kaistraße, wo ich noch den Schwedenkai hinzu nahm.

Gegen 18 Uhr legten wir heute alle unsere Bilder auf der Holzbank am Holsten-Fleet zusammen. Erneut war diesmal eine größere Vielfalt an Motiven zustande gekommen. Nachträglich wurden noch einige Bilder von anderen Mitzeichnern bei WhatsApp und Instagram geteilt. Schaut auch gerne dort einmal was unter dem „Hashtag’s“ #urbansketcherskiel und #uskkiel so alles geteilt wird. 😉

Menschen, Waffeln, Kuchen und Kaffee

Auf dieses Dienstagtreffen am 02.11.2021 habe ich mich schon Tage zuvor gefreut. Endlich mal wieder im Cup&Cino, wo es so schön gemütlich ist und es leckere Waffeln gibt.

Als ich für mein Rad einen passenden Parkplatz suchte, entdeckte ich Monika (und in der Nähe auch ein paar freie Fahrradständer), sodass ich auf mich aufmerksam machte und sie begrüßte. Auch sie schloss gerade ihr Rad ab und so gingen wir anschließend gemeinsam zu Michaela und Jutta, die sich draußen vor dem Café einen Platz ausgesucht hatten, um das letzte Tageslicht noch für die ein oder andere Skizze zu nutzen.

Nach einem kurzen Plausch, gingen wir (Monika und ich) aber ins Café rein, da wir fürchteten, dass es für 2 Stunden zu kalt wäre, draußen zu sitzen. So suchten wir uns einen Platz, wo auch die anderen Platz finden würden, die da noch kommen wollten. Doch als sich später noch Martin dazugesellte, mussten wir zu einem größeren Tisch umziehen. Auch Jutta kam später noch dazu, sodass wir am Ende doch noch genügend Platz für alle hatten. Die leckere Waffel, auf die ich mich schon den ganzen Tag freute, gab es natürlich auch. Damit die aber nicht kalt wird, habe ich zunächst ein Stück davon gegessen, bevor ich sie gemalt habe. Dieses Mal hatte ich nur Buntstifte (und einen Fineliner) dabei, sodass ich meine Waffel und das Glas nur mit Buntstiften malen konnte.

Nach etwa 2 Stunden legten wir unsere Bilder zusammen und sind über die Fülle an Motiven überrascht:

Zeichnen im Nordlicht

Hiermit möchte ich euch zu unserem Treffen am Dienstag, den 02.11.2021 in das Nordlicht einladen. Wir wollen uns dort ab 16 Uhr im Cup & Cino treffen. Der Eingang zum Cup & Cino ist in Blickrichtung Bootshafen.

Bitte denkt daran, dass in Innenräumen die 3G Regel gilt. Zudem wird auch noch immer zum Tragen von Mund und Nasenschutz geraten. Alles zu den derzeit geltenden Erlassen und Verordnungen in SH findet ihr hier.

KFZ – Kaffee & Fahrräder & Zeichner

Hallo liebe Leserinnen und Leser, heute möchte ich euch einmal sehr verspätet über das Treffen der Urbansketcher Kiel im Loppokaffee am 26.10.2021 berichten.

Der Oktober zählt in Kiel schon zu einer Jahreszeit, wo es draußen früh dunkel und langsam immer ungemütlicher wird. Das war der Grund, warum wir gegen Ende Oktober, so einige Termine im Inneren geplant hatten. Um noch etwas Tageslicht nutzen zu können, starteten diese Termine nun auch schon um 16 Uhr. Im Sommer fingen wir ja normalerweise erst gegen 17 Uhr an.

An diesem Nachmittag musste ich mich allerdings sputen. Ich bin erst nach 16 Uhr an der Arbeit herausgekommen und hab mich standesgemäß auf mein neues Rad geschwungen und mich auf den Weg zu unserem heutigen Treffpunkt dem Loppokaffee am Grasweg gemacht. Dieses ist über die Veloroute schon recht gut zu erreichen und hat einen ausreichend großen Fahrradständer vor der Tür. Kein Wunder, denn direkt an das Loppokaffee grenzt eine Fahrradwerkstatt an. Was genau woraus entstanden ist, hat sich mir bisher nicht erschlossen. Es passt hier aber wunderbar zusammen.

Kaffee mit Liebe

Am Loppokaffee angekommen, sah ich schon, dass sich hier ein paar Dinge seit unserem letzten Treffen geändert hatten. Außerdem verstand ich nun auch warum, vorher eingetroffene Zeichner mir über WhatsApp geschrieben hatten, dass es kaum noch freie Plätze gäbe. Im Erdgeschoss vor dem Thresen waren vormals auch Tische und Stühle gewesen, wo man sich für einen Kaffee hinsetzen konnte. Diese Sitzgelegenheiten waren in den letzten Monaten wohl wegen Corona entfernt und durch Ladenregale und Paletten mit Kaffee ersetzt worden. Außerdem gab es eine längere Menschenschlange die hier für Kaffee anstand. Nur echt – mit den Abstandsaufklebern auf dem Fußboden! Erleichtert war ich bloß durch den Umstand, dass kurz vor mir noch weitere Zeichner anstanden, um einen Kaffee zu bekommen.

Nachdem ich mich dann auch endlich mit einem Cappucino versorgt und den Ladenbetreibern versichert hatte, dass ich zu der Zeichnergruppe gehöre die sich im ersten Stock breit gemacht hat, durfte ich, nicht ohne meine Impfzertifikate vorzulegen, auch endlich die kleine Wendeltreppe nach oben gehen. Dort setzte ich mich an einen großen Holztisch zu drei anderen Zeichnern und begann gleich zu überlegen, was ich denn heut hier eigentlich zeichnen wollte. Da man hier oben leider keinen Blick auf die urige Rösterei und den Thresen im Erdgeschoss hatte, entschied ich mich, meinen Kaffee und den Blick aus dem Fenster zu zeichnen.

Meine Mitzeichner zeichneten etwas von der Inneneinrichtung, andere Gäste und Mitzeichner. Die Zeit verging vertieft in mein Sketchbook wie im Fluge und eben so schnell war der Cappucino auch leer. Bevor wir herausgefegt werden konnten, legten wir kurz vor 18 Uhr alle noch unsere Bücher zusammen, um einander zu zeigen was wir geschaffen hatten. Wie immer ist eine interessante bunte Mischung zustande gekommen und der ein oder andere konnte sich noch einen Rat oder Materialtipps abholen.

Mein Bild habe ich nach diesem vorzeitigen Zusammenlegen noch etwas zuende ausgearbeitet.

Martins Sketch aus dem Loppokaffee

Zeichnen im Loppokaffee an der Veloroute

Hiermit möchte ich euch zu unserem Treffen am Dienstag, den 26.10.2021 im Loppokaffee am Grasweg einladen. Wir wollen uns dort ab 16 Uhr treffen.

Wir waren vor der Pandemie schon zwei mal in diesem Café. Ihr könnt in folgenden Beiträgen einmal erlesen was wir damals dort erlebt haben:

Kaffee-Rösterei an der Veloroute

Sonntags im Loppokaffee

Bitte denkt daran, dass in Innenräumen die 3G Regel gilt. Zudem wird auch noch immer zum Tragen von Mund und Nasenschutz geraten.

Alles zu den derzeit geltenden Erlassen und Verordnungen in SH findet ihr hier.

Quelle des Beitragsbildes: 2021-10-23 Google Maps: https://www.google.com/maps/place/Loppokaffee+Caf%C3%A9+%2B+R%C3%B6sterei+Grasweg/@54.333746,10.1162573,22a,54.2y/data=!3m8!1e2!3m6!1sAF1QipNbcxv9xQCLGpSsCRiFYku1UI71ntUnwAs5y3Ho!2e10!3e12!6shttps:%2F%2Flh5.googleusercontent.com%2Fp%2FAF1QipNbcxv9xQCLGpSsCRiFYku1UI71ntUnwAs5y3Ho%3Dw122-h86-k-no!7i2048!8i1434!4m5!3m4!1s0x0:0x252aff2f75439a84!8m2!3d54.3337113!4d10.1169892?hl=de

Zeichnen im STATT-CAFÉ

Hiermit möchte ich euch zu unserem Treffen am Dienstag, den 19.10.2021 im STATT-CAFÉ einladen. Wir wollen uns dort ab 16 Uhr im Café treffen.

Wir waren hier schon das ein oder andere Mal. Schaut doch einmal in die Berichte von den vergangenen Treffen rein:

Impressionen aus dem Statt-Café

Kaffee, erstes Grün und zu wenig Menschen

Jazzige Musik – gesketcht

Bitte denkt daran, dass in Innenräumen die 3G Regel gilt. Zudem wird auch noch immer zum Tragen von Mund und Nasenschutz geraten.

Alles zu den derzeit geltenden Erlassen und Verordnungen in SH findet ihr hier.

Quelle des Beitragsbildes: 2021-10-14 Google Maps: https://www.google.com/maps/place/STATT-CAF%C3%89+Kiel/@54.3193409,10.1344102,3a,75y,90t/data=!3m8!1e2!3m6!1sAF1QipPemglZakjnwIoAhJmJ9fKkjqaNw15VLZb-X0P4!2e10!3e12!6shttps:%2F%2Flh5.googleusercontent.com%2Fp%2FAF1QipPemglZakjnwIoAhJmJ9fKkjqaNw15VLZb-X0P4%3Dw114-h86-k-no!7i4032!8i3024!4m5!3m4!1s0x47b2565e25dce677:0xbf22df01db9e90bb!8m2!3d54.3189544!4d10.1342162

Sommerlicher Blücherplatz

Am Dienstag, den 27.07. war Malen auf dem Blücherplatz angesagt. Leider war Martin und mir das Wetter etwas zu unbeständig, sodass wir entschieden, nicht zum Malen zu fahren. Scheinbar haben das viele gedacht, denn Jutta konnte niemanden von unserer Gruppe entdecken. Dennoch hat sie dort gemalt und uns diese Bilder mitgebracht.

Vielen Dank, liebe Jutta für deine Bilder. Schön, dass du dich auch allein getraut hast, dort zu malen!

Diese Bilder sind dort entstanden:

Abends am Schifffahrtsmuseum

Am Dienstag, den 27.10.2020 trafen wir uns vor dem Schifffahrtsmuseum. Ich war etwas früher da als geplant und wartete so an der großen Treppe vorm Museum. So war ich vor Regen geschützt, denn es begann etwas zu tröpfeln als ich mein Fahrrad anschloss.

Nach einigen Minuten kamen zwei Mädels auf mich zu und fragten, ob ich zur Urban Sketching Gruppe gehörte und so berichtete ich zunächst erst einmal, wie es bei uns so abläuft. Es stellte sich heraus, dass die beiden von „kulturgrenzenlos“ sind und eine von den beiden wollte gerne in Gaarden eine Art „Sketchwalk“ machen. Geplant war das Ganze für den 07.11.2020. (Leider kam es dazu aber nicht, durch die neuen Corona-Regeln.) Julia erhoffte sich Hilfe durch unsere Gruppe, sodass einer oder mehrere von uns zu dem Treffen kämen und ein paar Tipps während des Sketchwalks geben würden. Ich hatte mich dazu schon bereit erklärt (wir hatten bereits per Email vorher Kontakt).

Doch für heute überlegten wir zunächst, ob wir drinnen oder draußen malen sollten. Es war noch hell und draußen vor dem Museum gibt es ja auch jede Menge tolle Motive. Als wir zu viert waren, verteilten wir uns draußen und später kam auch „unsere“ Julia dazu.

Nachdem ich mein Motiv gefunden hatte, merkte ich schon, dass ich nicht lange draußen malen könnte. Sobald die Sonne weg ist, wird es immer frischer. Also packte ich gar nicht erst meine Gouache-Malsachen aus, sondern arbeitete heute einmal nur mit Buntstiften.

Bald wurde es aber dunkel und meine Finger kalt. Also packte ich meine Sachen zusammen und schaute bei jedem einmal vorbei.

Da machte mich die Begleiterin von Julia (ich habe leider deinen Namen vergessen!) auf den Mond aufmerksam, der gerade am östlichen Himmel zwischen den HDW-Kränen emporstieg.

Nach etwa einer Stunde draußen-malen beschlossen wir uns ins Warme zu begeben. Im „Alten Mann“ wärmten wir uns auf und tranken einen Kakao, Cappuchino oder Chai. Dabei erklärte uns Julia was „Kulturgrenzenlos“ ist (siehe Link) und berichtete auch den anderen von ihrer Idee mit dem Sketchwalk in Gaarden.

Dann machten wir noch ein Foto von unseren Bildern und zeigten uns noch andere Bilder aus unseren Skizzenbüchern, damit die beiden „Neuen“ einen Einblick in unsere „Werke“ und Skizzen erhalten konnten. Nach etwa einer weiteren Stunde brachen wir auf. Draußen war es dunkel und scheinbar hatte es noch einmal ordentlich gegossen. Dennoch bin ich trocken zuhause angekommen.

Architektur am Lessingplatz

Am Dienstag, den 01.09.2020, trafen wir uns auf dem Lessingplatz beim Café Freistil. Hier auf der Wiese hatten wir ausreichend Platz und konnten uns gut verteilen.

Viele bekannte Gesichter waren wieder dabei, aber es gab auch ein paar neue Interessierte, die zunächst ersteinmal zuschauten.

In der Sonne war es noch schön angenehm warm, doch als der Schatten der Häuser auf die Wiese wanderte, wurde es auch hier so langsam frisch und es fühlte sich schon etwas herbstlich an. Der Sommer ist wohl nun vorbei…

Hier seht ihr wieder ein paar Bilder von unserem Treffen sowie all unsere Zeichnungen auf einem Blick. Viel Spaß beim Anschauen!

Zeichnen wie in der Schule

Am Dienstag, den 03.03.2020 trafen wir uns im mmhio, um dort zu zeichnen. Bisher hatte ich das Lokal nur von außen gesehen, wenn ich mal bei Boesner einkaufen war. Aber dieses Mal wollten wir dort drinnen zeichnen. Da ich etwas später kam, traf ich Martin am Eingang und gemeinsam gingen wir hinein. Er entdeckte schon recht früh unsere Gruppe und lief auf sie zu, während ich mich noch umschaute und bemerkte, wie groß das hier eigentlich ist. Mir kam es von außen viel kleiner vor.

So suchten wir uns einen Platz. Auch wenn noch viele frei waren, mussten wir schauen, wo wir uns hinsetzten, um ein schönes Motiv vor Augen zu haben. Danach holten wir uns eine Kleinigkeit zu essen und zu trinken und begannen in unser Skizzenbuch zu zeichnen.

Beim weiteren Umschauen fiel mir dann auf, dass einige wie in der Schule an ihren Tischen saßen und so aussahen, als würden sie an eine Tafel nach „vorn“ schauen. Auch Thomas hatte einen besonderen Platz: Eine alte Schulwerkbank.

Auch wenn einige in dieselbe Richtung schauten, so hatte am Ende jeder doch ein anderes Bild gezeichnet, wie man auf den folgenden Bildern sehen kann.

Auf einen Schwank in die Forstbaumschule

Hallo liebe Leserinnen und Leser. Mit etwas Verspätung berichte ich euch noch gerne von unserem mittäglichen Treffen am 23.02.2020 in der Forstbaumschule.

Nachdem wir im Vorwege noch etwas Überzeugungsarbeit geleistet hatten, wurden wir 7 Zeichner, die sich bei bestem Kieler Schietwedda, diesmal gegen 13:15 Uhr, in der Forstbaumschule trafen. Melanie hatte dort einen Monat im Voraus einen Tisch gebucht, den wir auch fast komplett gefüllt bekamen. Selbst Sonja, die im Vorwege noch schwankte, was für einige Lacher in der WhatsApp Gruppe sorgte, fand sich ein. Sie schwankte natürlich nicht, wie ich in Emojis „😆🥂🥴“ andeutete, weil sie zuviel getrunken hatte, sondern rang um die Entscheidung ob sie zum Zeichnen kommen wolle.

Melanie und ich waren überpünktlich dort und drehten, trotz Regenwetter noch eine klitzekleine Runde durch den Park, bevor wir hinein gingen und auf die ersten Zeichner warteten. Als diese wenige Momente später eintrafen, ließen wir uns zu unserem Tisch führen, der erst noch geräumt werden musste.

Was sich oft schwierig gestaltet, ist die Motivwahl in dieser rustikalen Gastronomie. Es gibt zwar viele schicke Ecken, aber diese sind nicht unbedingt alle von dem Tisch, wo wir diesmal und auch im letzten Jahr gesessen hatten, einsehbar. Auch diesmal versuchte ich wieder die heimelige Stimmung einzufangen. Ich probiere derzeit immer noch etwas Passendes für den „Vordergrund“ zu finden, welcher ja bekanntlich „das Bild gesund macht“ (Ein Spruch den Ulrike Plötz einmal in einem Kurs brachte, welcher mir gut haften geblieben ist). In dem Fall war es eine von den Bedienungen, welche mir passenderweise im richtigen Moment durchs Bild gelaufen ist. Der richtige Moment ist dann, wenn ich die grobe Skizze des Raumes fertig habe und die Zeichnung noch nicht komplett mit Fineliner ausgearbeitet ist. Dazu muss ich sagen, dass ich in solch einem Augenblick natürlich nicht alles einfangen kann. Was gut geht sind Körperhaltung und mit Glück die Mimik. Dinge wie Farbe der Kleidung und weitere Details ergänze ich gerne im Nachhinein, wenn die Bedienung das vierte oder fünfte Mal an mir vorbei läuft.

So zeichnete jeder, was ihm gerade in dem gut gefüllten Gastraum gefiel. Manche zeichneten die schon frühlingshafte Tischdeko, andere die Details des Raumes oder weitere Gäste an den umliegenden Tischen.

Gegen 15 Uhr legten wir die Bilder wie gewohnt zusammen. Seht selbst, was entstanden ist:

Nach dem Zusammenlegen blieben Melanie, Julia und ich noch zum Kaffee und gönnten uns dazu einen Hefekloß bzw. Waffeln mit Vanilleeis und Roter Grütze. Lecker! So ließen wir den Zeichentag entspannt plaudernd ausklingen, bevor wir uns wieder durch den Regen auf den Heimweg machen mussten.

Kaffeekränzchen im Möbelhaus

Wiedereinmal trafen wir uns im Ikea Restaurant an einem Dienstag (den 04.02.2020 um genau zu sein).

Als wir ankamen, entdeckten wir Julia, die sich an einen Tisch in der Mitte platziert hatte. Wir gesellten uns zu ihr, organisierten Getränke und Kuchen und schwatzten während wir zeichneten und unseren Kuchen sowie Getränke genossen. So verging die Zeit wie im Fluge und wir legten unsere Zeichnungen zusammen für ein Gruppenbild.

Im Anschluss hatten Martin und ich geplant noch auf eine kleine Shoppingtour durchs Ikea zu gehen. Diese zog sich dann so lange hin, dass wir viertel vor Acht freundlich gebeten wurden uns auf den Weg zur Kasse zu machen. Wir haben zwar einiges finden können, was wir gesucht hatten (und sogar auch was wir nicht gesucht sondern einfach gefunden haben), doch leider bei weitem nicht alles.

Jazzige Musik – gesketcht

Heute möchte ich euch, liebe Leserinnen und Leser, darüber berichten wie wir Musik gezeichnet haben. Nun eigentlich die Musiker des Statt-Quartett`s aus dem Statt-Café, welche dort am 03.02.2020, mit dem Gast „Kisha“ aus dem Libanon, aufgetreten sind.

Unserem Sondertreffen an einem Montag Abend ging die Idee von Susanne B. voraus, welche eine langjährige Besucherin dieser Abende ist. Sie regte an, man könnte ja auch einmal versuchen dort bei einem Auftritt des Statt-Quartetts zu zeichnen. Vielen herzlichen Dank noch einmal für diese Idee.

Melanie und ich kamen, nachdem wir in der Nähe gegessen hatten, recht pünktlich zu unserem Treffen am Statt-Café an. Alle anderen Anwesenden waren pünktlicher als wir, doch es war noch Platz an dem Tisch, den Susanne schon seit 19 Uhr besetzt hielt.

Direkt zu Beginn kam Susanne dann darauf, dass man nun ja endlich einmal Musik zeichnen könne. Woraufhin ich schelmisch entgegnete: „Du, Musik zeichnen sie schon seit Jahrhunderten. Sie haben es Noten genannt und ganze Stücke damit aufs Papier gebannt.“

Heute allerdings versuchten wir uns weniger an abstrakten Zeichnungen der Töne, sondern vom Einstimmen an, an den Musikern mit ihren Instrumenten sowie der Inneneinrichtung und dem Publikum des Statt-Cafés. Dabei bestellte jeder das ein oder andere Getränk, während immer mehr Publikum eintrudelte. Besonders fasziniert war ich von dem großen Kontrabass, solch einen hatte ich bis dato noch nicht in Aktion gesehn.

Gegen 20 Uhr startete dann das Statt-Quartett richtig. Vorgestellt wurde dabei der Gast des Abends, der blinde Musiker Kisha (wenn ich es richtig verstanden habe) mit seinem arabischen Instrument der Oud. Diesem Vorläufer der europäischen Laute entlockte er typisch arabische Töne, welche die Musik des ganzen Abends interessant gestaltete.

Wärend die Musiker ihr Bestes gaben, waren wir Zeichner vollauf damit beschäftigt, soviel von ihnen einzufangen, wie uns möglich war. Zwischendurch konnte man dann den Fokus mal ganz auf die Musik legen und zusehen und lauschen. Es ist schon etwas ganz spezielles, Livemusik zuzusehen und zu lauschen. Besonders das nicht exakt durchgeplante, sich gegenseitig aufeinander einstellen der verschiedenen Musiker dieses Jazz Quartetts hat mich echt berührt. Es ist weniger ein Nachspielen bekannter Stücke sondern viel mehr auch ein Miteinander verschiedener Instrumente und oft auch adhoc Interpretation gewesen. Neben dem Kontrabass und der Oud war es auch faszinierend, dem Saxophonisten und Blechbläser Jens Torsdorf zuzusehen. Dieser spielte über den gesamten Abend, je nach Stimmung der Lieder, verschiedene Instrumente.

Mich hat der Abend schon sehr inspieriert und ich trauere noch dem Umstand nach, dass ich in meiner Kindheit nicht lernen konnte, ein Instrument zu spielen und nun nicht mehr die Zeit dazu habe. Nunja dafür verstehen wir uns jetzt aufs Zeichnen und Malen.

Nachdem das Statt-Quartett seinen Auftritt beendet hatte, legten auch wir unsere Bilder zusammen. Alle Zeichner sind bis zum Ende geblieben und auch heute konnten sich die Ergebnisse wieder sehen lassen. Inzwischen habe ich das Gefühl, dass es auch bei mir langsam etwas wird, mit dem „Personen wiedererkennbar“ zeichnen.

Die einhellige Meinung der Zeichner an diesem Abend war jedenfalls, dass wir solch ein Treffen bei einem Konzert des Statt-Quartetts gerne wiederholen können. Susanne fragte unlängst bei WhatsApp, wer denn alles am nächsten ersten Montag im Monat wieder Lust hätte, sich zum Zeichnen erneut dort zu treffen.

Zeichnen im IKEA – Café

Hiermit möchte ich euch zu unserem Treffen am Dienstag, den 04.02.2020 ins IKEA einladen. Wir wollen uns dort ab 16 Uhr im Café treffen.

Auch hier waren wir schon öfter und es bietet immer malwieder schöne Motive zum Zeichnen. Seien es die Lampen, die Waffeln oder einfach andere Gäste. Außerdem gibt es die einzigartige Möglichkeit das Schöne mit dem Nützlichen zu verbinden und im Anschluss direkt eine Runde shoppen zu gehen 😉

Hier könnt ihr über unsere vorherigen Besuche lesen:

Im Möbelhaus gibt’s nicht nur Möbel sondern IKEA hat auch Waffeln 😀