Nachmittags an der Veloroute 10

Am Dienstag, den 16.08.2022, trafen wir uns mal wieder an der Veloroute. 2 Jahre ist es schon her, als wir das letzte Mal hier gemalt hatten. Dabei schlugen Martin und ich den Treffpunkt wie beim letzten Treffen hier vor. Dieser befindet sich parallel zum Grasweg, nicht weit von der Traum GmbH und dem Loppocafé entfernt. Letzteres wäre auch unser Ausweichort gewesen, wenn es geregnet oder gar gewittert hätte. Aber wir hatten Glück, sodass wir uns an der Fahrradkreuzung wie geplant treffen konnten.

Martin und ich kamen mit dem Rad die Route Richtung Stadt gefahren, als wir Jutta entdeckten. So kamen auch nach und nach die anderen zu uns, wo wir eine Weile plauderten. Nach ein paar Motivvorschlägen, schauten wir uns noch etwas um und platzierten und dann auf der „Fahrradinsel“, denn um uns herum führten noch weitere Wege, sodass wir wie auf einer Insel saßen, um zu malen.

Während Menschen mit ihren Rädern an uns vorbei sausten, malten wir die Wege, umliegende Häuser und die, die schnell waren, sogar noch ein paar Radler in ihr Skizzenbuch.

Mir hatten es heute die Relikte angetan, die noch an den Wegen standen und aus der Zeit stammten, als die Veloroute noch eine Bahnstrecke war. Wie schon vor 2 Jahren, als ich ein paar Schritte weiter saß, hatte ich auch dieses Mal wieder meine Gouachefarben dabei. Auf dem braunen Skizzenbuchpapier kommen meine kleine Bildchen sogar richtig schön zur Geltung, finde ich.

Kaum hatte ich mein 2. Bild fertig, hieß es „Bilder zusammenlegen“.

Bootshafen mit Musik

Am Sonntag, den 14.8.2022 trafen sich ein paar Sketcher/innen am Bootshafen zum Zeichnen.

Vielen Dank an Maria, Linda und Benita für die Bilder. Ihr habt auch Fotos? Dann sendet sie uns doch gerne per Whatsapp oder Email zu und wir fügen diese noch nachträglich in die Beiträge ein.

Diese Bilder sind entstanden:

Kurzes Sketching am Kloster

Am Dienstag den 02.08.2022 waren wir am Kieler Kloster. Das befindet sich mitten in der Stadt, in der Nähe der Dänischen Straße.

Es steht am Ort eines 1242 gegründeten Franziskanerklosters, das in der Reformation unterging. Nach Kriegszerstörungen im Zweiten Weltkrieg wurde es in veränderter Form als Theologisches Studienhaus Kieler Kloster aufgebaut.

wikipedia.de

Wir nutzten die Grünfläche vor dem Kloster, um uns dort zu verteilen und zu malen. Hier gibt es verschiedene M;otive zu entdecken. Nur den passenden Malplatz muss man erstmal finden. Man will ja auch nicht zu nah am Motiv sitzen. Ich saß zuerst auf der kleinen Mauer und später wechselte ich zu einem anderen Platz unter Bäumen. Leider begann es zu nieseln.

So war dieses Mal sehr schnelles Sketching angesagt, denn aus dem Nieseln wurde Regen. Nach etwa einer Stunde mussten wir dann unser Maltreffen abbrechen. Zum Ausbreiten der Bilder suchten wir uns einen trockenen Platz unter einem Vordach.

Sketchen und Schaukeln in der Festung Friedrichsort

Hallo liebe Leserinnen und Leser. Heute ein Rückblick auf unser Treffen am 19.06.2022. An diesem Tag besuchten wir den Kunsthandwerkermarkt in der Festung Friedrichsort.

Melanie und ich waren an diesem Tag noch nicht ganz fit. Ich weil ich kurz zuvor gestürzt war und Melanie weil sie am Vortag den ganzen Tag auf einen Stand bei einer Convention hatte. Wir hatten uns trotz allem vorgenommen unbedingt einmal die Festung Friedrichsort zu sehen. Nur an wenigen Tagen im Jahr ist die Festung Friedrichsort für die Allgemeinheit geöffnet. Sonst ist sie Bewohnern und ein paar Künstlern vorbehalten, welche sich hier eingemietet haben. An diesem Wochenende konnten wir den Handwerkermarkt nutzen, um uns einmal Einblicke, in diesen geschichtsträchtigen Ort, im Kieler Umland, zu verschaffen.

Wir fuhren mit dem Rad zur Festung. Die Räder schoben wir dann bis zu einem Durchgang in den Innenhof, wo wir sie unterstellten. Es sah den ganzen Tag recht grau und nach Regen aus, doch wir blieben verschont. Im Innenhof trafen wir auch schon ein paar Sketcher, welche sich auf einer Terrasse im Hof ein paar Schirme haben aufstellen lassen. Dort waren sie vor Sonne und Regen geschützt und saßen nicht im Gedränge. Melanie und ich waren das erste Mal hier und wir schauten uns zunächst noch etwas um. Im Innenhof, versteckt zwischen ein paar Bäumen entdeckten wir eine echte Schiffschaukel, die Melanie promt einmal ausprobieren musste. Im Inneren der Festung waren viele Stände mit Kaffe, Kuchen und natürlich sehr viele von Hand erzeugte Kreationen. Sehr viel getöpfertes, gestricktes und sogar die Küstenbrauerei sind hier untergekommen.

In einem anderen Bereich ist ein kleines Festungsmuseum. Die Festung wurde ursprünglich als „Seefestung Christianspries“ zu einer Zeit erbaut, als dieser Teil Schleswig-Holstein‘s noch zu Dänemark gehörte. Nach dem deutsch-dänischen Krieg verlor sie an Bedeutung und lebte erst im Kaiserreich als „Festung Friedrichsort“ wieder auf. Sie wurde zum Schutz des Nord-Ostsee-Kanals und des wichtigen Marine Hafens von Kiel wieder ausgebaut. Nach dem ersten Weltkrieg wurde sie geschliffen und Teile der Gräben, die diese Seefestung umgaben, zugeschüttet. Gerade dort merkte ich wie schade es doch ist, dass dieser Teil Kieler Geschichte so stiefmütterlich behandelt wird und so wenig Beachtung findet.

Zurück im Innenhof setzten wir uns zu den anderen Zeichnern. Ich hatte mir inzwischen überlegt was ich in welcher Perspektive malen wollte. Der „Aussichtsturm“ über dem Zugang zum Innenhof sollte mein Motiv werden. Da wir recht spät kamen und einige viel früher schon dort gewesen sind, war es heute ein Kommen und Gehen an den Tischen im Innenhof. Wir legten auch heute wieder mehrfach unsere Bilder zusammen. Einige wurden uns auch noch später zugesendet.

Im Anschluss gönnten wir uns dann auch noch Kaffee und Kuchen. Es war sehr lecker! Trotz meines Unfalles und meinen damit verbundenen Problemen hatte ich einen schönen Tag mit allen meinen Mitzeichnern. Danke dafür!

Sonnenschein im Skulpturenpark

Für dieses Treffen sind wir mal wieder etwas aus der Stadt heraus gefahren und haben uns am Sonntag, den 17.07.2022 auf dem Gut Seekamp getroffen, welches Maria und Christiane vorgeschlagen hatten. Das Gut wird von der Hans Kock Stiftung als Veranstaltungs- und Ausstellungsort genutzt und bietet einen frei zugänglichen Skulpturenpark. Dort wollten wir dieses Mal also zeichnen.

Martin und ich kamen mit dem Rad und entdeckten schon bei der Ankunft ein paar Sketcher. . Weitere befanden sich bereits auf dem Gelände, u.a. auch ein paar Neue, die wir ebenfalls begrüßten. Anschließend schauten wir uns nach geeigneten Motiven um. Währenddessen kamen immer noch weitere Sketcher/innen, sodass wir wieder einmal eine große Gruppe waren.

Doch von der großen Gruppe merkte ich erst was, als wir unsere Bilder zusammen legten. Erst da habe ich dann alle gesehen, die noch gekommen sind. Auch ein paar Kinder besuchten uns, als sie entdeckten, dass wir malen 🙂 Natürlich war die Neugier groß, was wir alles in unsere Skizzenbücher verewigt haben.

Nachdem wir unsere Bilder zusammengelegt und besprochen hatten, blieb ein Teil noch etwas und malte weiter. Auch Sonja, die zum eigentlichen Treffzeitpunkt nicht da sein konnte, nutzte den Nachmittag, um alleine noch ein Bild vor Ort zu malen.

Ich war auch noch kurz los zum Zeichnen. Schade, dass ich heute Mittag nicht dabei sein konnte. Aber die Kiddies haben mir Gesellschaft geleistet und ganz begeistert von euch und euren Zeichnungen erzählt.

Sonja

Die Ruine musste ich unbedingt auch noch sketchen

Maria

Summer in the city…

An diesem Dienstag, den 19.07.2022 war es ganz schön heiß. Der ein oder andere sagte schon vorab ab und verweilte lieber am Strand. Dennoch fuhr ich in die Stadt. Ich traf Martin beim Boesner, wo wir noch eine Kleinigkeit besorgten und uns anschließend gemeinsam auf dem Weg zum Treffpunkt am Knooper Weg machten.

An der Ecke Olshausenstraße befindet sich eine Grünfläche, die laut dortiger Beschilderung „Alexandraplatz“ heißt. Dort ließen wir uns im Schatten der Bäume und Häuser nieder und warteten auf weitere Sketcher. Nach kurzer Zeit entdeckten wir dann auch Ati und Moni. Bald darauf traf auch Julia ein. Zu fünft verteilten wir uns so gut es ging im Schatten, mit Blick auf das Motiv, welches wir zeichnen wollten.

Während des Malens bemerkte ich die warme Luft gar nicht mehr, zum einen weil ich so konzentriert war und zum anderen, weil ich mich fast nicht bewegte.

Als wir am Ende zusammenlegten, schien es auch nicht mehr so heiß zu sein, wie zu unserer Ankunft, jedoch war es noch immer warm genug.

Kieler Woche-Treiben an der Kiellinie

An diesem sommerlichen Dienstag, den 21.06.2022, wollten wir uns, anlässlich der Kieler Woche, beim Landtag treffen. Doch bevor ich zu diesem Treffen für, nutzte ich meinen freien Tag, um vorab zum Bülker Leuchtturm zu fahren und von dort das Treiben auf dem Wasser zu beobachten und in meinem Skizzenbuch festzuhalten.

Nachdem ich beide Motive im Buch hatte, kehrte ich in die Stadt zurück und suchte mir etwas zu Essen und zu Trinken an der Kiellinie, denn bis zum Sketchingtreffen war noch etwas Zeit. Ich setzte mich auf die Wiese beim Landtag in den Schatten und begann schonmal ein weiteres Motiv. Bald darauf entdeckte ich ein paar Sketcher/innen an der Treppe und andere kamen an mir vorbei. Sobald ich also mein Motiv im Buch hatte, gesellte ich mich zu den anderen, die mich bis dahin noch gar nicht bemerkt hatten.

Gemeinsam saßen wir dann also auf den Stufen, malten unsere Bilder und lauschten der Musik.

Beim Zusammenlegen wurden uns dann wieder einmal die zahlreichen Motive bewusst, die an der Kiellinie zur Kieler Woche zu entdecken sind.

Die Ruine „Felsenhalle“ gezeichnet.

Am Dienstag, den 05.07.2022 haben sich einige Sketcher an der Felsenhalle getroffen, um sie zu zeichnen. „Sie liegt ein wenig versteckt am Ende einer Lindenallee in der Nähe der Moorteichwiese“, berichtete Monika uns schon im Beitrag Die Felsenhalle im Regen, die einige schon im Mai gesketcht haben. Dieses Mal hatten wir aber Glück mit dem Wetter, sodass zahlreiche Sketcher/innen gekommen sind, um dort zu malen.

Da dieses Gebäude wohl nicht mehr lange an diesem Platz zu finden sein wird, haben wir hier ein paar Bilder von Christiane, die das Gebäude und Gelände fotografisch für uns festgehalten hat. Wer mag, kann gerne auch einmal nach diesen Fotos malen:

Vielen Dank an Christiane und Beate für die Bilder. Ihr habt auch Fotos? Dann sendet sie uns doch gerne per Whatsapp oder Email zu.

Diese Bilder sind vor Ort entstanden:

Ganz schön windig im Germaniahafen

Am Dienstag, den 26.07.2022 haben wir uns am Germaniahafen zum Zeichnen getroffen. Als ich ankam, warteten schon drei Sketcher/innen auf mich im Sonnenschein. Dort war es nämlich nicht so windig und es ließ sich gut aushalten. Wir warteten noch etwas und nachdem unser neuer Mitzeichner, Stefan, kam und wir ihm den Ablauf erklärten, verteilten wir uns rund um das Hafenbecken und begannen zu Malen.

Ich suchte mir einen Platz weiter oben, damit ich das Becken ins Bild einbauen kann, doch dort war es so windig, dass ich nach etwas mehr als eine Stunde zu frieren begann. Ohnehin musste ich aufpassen, dass mir meine Malsachen nicht davon flogen. Meinen Wasserbecher, den ich am Boden stehen hatte, wurde nämlich schon umgeweht und damit mal wieder das Wasser ausgekippt. Zum Glück habe ich immer noch einen zweiten Becher mit Wasser dabei. Aber ich hätte auch das Beckenwasser zum Malen nehmen können 🙂

Wir legten dieses Mal etwas früher unsere Bilder zusammen, als gerade mal wieder die Sonne zum Vorschein kam.

Sommer an der Förde

Hallo liebe Leserinnen und Leser, in folgendem Beitrag möchte ich nachträglich über unser Sommertreffen am Sonntag den 24.07.2022 bei dem Seebad Düsternbrook berichten.

An diesem schönen Sommertag hatten es Melanie und ich nicht weit. Das Seebad liegt gerade mal 1 km Luftlinie von unserer Wohnung entfernt an der Kiellinie. Für uns heißt das wir müssen uns mit den Fahrrädern bloß den Hügel hinab rollen lassen. Dem entsprechend waren wir recht zeitig vor Ort. Wir trafen uns auf der dem Seebad gegenüberliegenden Straßenseite. Dort sahen wir auch schon die ersten Mitzeichner unserer Gruppe beim anschließen ihrer Fahrräder.

Für mich stand schon seit Jahren fest was ich hier zeichnen wollte. Das Seebad mit Seebrücke aus einer leicht seitlichen Perspektive. Bisher sind die Treffen in der Vergangenheit allerdings immer auf einen Urlaub oder andere wichtige Termine gefallen. Daher war dies nun das erste mal, dass ich hier zeichnen konnte.

Zu gegebener Zeit verteilten wir uns nun, je nach Motivwahl, auf der Wiese und an der Straße. Ich suchte mir einen Schattenplatz, denn die Sonne brannte, wie so oft in diesem Sommer, gnadenlos auf der Haut. Selbst ein ordentliches Eincremen mit Hautschutzfaktor 50+, reichte zu einigen Zeichnertreffen nicht aus, um mich vor dem Verbraten zu schützen.

Meine Vorzeichnung wurde recht kompliziert. Da fast alles an der Seebrücke weiß ist, entschied ich mich, direkt nach einer Bleistiftvorzeichnung, mit meinen Finelinern, zu linieren. Das alles nahm soviel Zeit in Anspruch, dass mir gerade einmal weniger als eine halbe Stunde für die Coloration blieben. Diese machte ich dann kurzerhand in aller Schnelle mit meinen wasservermalbaren Aquarellmarkern. Das ist die schnellste Form der Coloration, welche ich bisher ausprobiert habe.

Trotz einer sehr ähnlichen Perspektive, zeigte sich beim Zusammenlegen, dass doch sehr unterschiedliche Bilder entstehen können. Einige Mitzeichnerinnen wie unsere liebe Monika, sind eben auf ihrem „Menschen-Trip“. Von diesen bewegten sich auch sehr viele in dieser Zeit die Kiellinie auf und ab. Es ist schon irgendwie die Kieler Flaniermeile und das, obwohl ein Teil schon seit Jahren für Reparaturarbeiten gesperrt ist. Ich versuche oft ein ganzes Panorama aufs Blatt zu bannen. Andere Zeichnerinnen fokussieren sich auf Detailausschnitte von Gebäuden und Menschen.

Im folgenden könnt ihr sehen was die Gruppe heute zustande gebracht hat:

Es war ein toller Sommertag, wie man ihn besser nicht hätte fürs Zeichnen bestellen können.

Sketchertreffen in Sigrids Garten

Am Sonntag, den 03.07.2022 haben sich einige Sketcherinnen in Sigrids Garten getroffen. Monika berichtet.

Schon das letzte Treffen in Sigrids Garten fand bei Sonnenschein statt und auch diesmal ließ sie sich nicht lumpen und schien in die Skizzenbücher vieler fleißiger Sketcherinnen. Das Treffen war fest in weiblicher Hand, unsere wenigen männlichen Sketcher waren alle verhindert. Ihnen ist viel entgangen, denn Sigrids Garten hat so viele verwunschene Ecken, es blüht dort in allen Farben unserer Farbkästen und –stiften und dazwischen befinden sich auch noch liebevoll arrangierte Steinfiguren. Zudem haben wir auch noch mit der bienenfreundlichen Felsenfetthenne unser botanisches Wissen erweitern können. Dazu sind wir so liebevoll von Sigrid mit süßen und herzhaften Leckereien und Kaffee umsorgt worden – das alles trug dazu bei, dass wir einiges länger als die üblichen zwei Stunden blieben. Aber Sigrid hatte auch schon bei der Begrüßung angekündigt, dass wir gerne länger bleiben dürfen.

Wir hatten uns zudem verabredet, eine Art „Materialflohmarkt“ zu veranstalten. Jeder, der nicht benutztes Material zu Hause hatte, legte seine Schätze auf einen großen Tisch und von Farben über Stifte, Bücher und auch Passepartouts fand vieles neue Liebhaber. Diese großartige Idee stammte von Linda.

Das Wetter, die gute Stimmung und das ganze Drumherum trug dazu bei, dass viele nicht nur eine, sondern mehrere Seiten im Skizzenbuch füllten.

Es war ein wirklich schöner Sonntag und hier noch einmal ein ganz herzliches Dankeschön an Sigrid und ihren Mann Jürgen für ihre Gastfreundschaft.

Monika

Vielen Dank an alle für die Bilder und Monika den Beitrag. Ihr habt auch Fotos? Dann sendet sie uns doch gerne per Whatsapp oder Email zu.

Diese Bilder sind entstanden:

Zwischen „Kieler Venedig“ und Zirkuszelt

Hallo liebe Leserinnen und Leser, in folgendem Beitrag will ich euch noch von unserem Dienstagstreffen am 14.06.2022 beim Lorenzendamm berichten. An diesem herrlichen Nachmittag wollten wir uns eigentlich auf der Wiese dort treffen. Allerdings war die Wiese besetzt. In blau. Die Aufbauarbeiten für die Kieler Woche waren auch hier schon in vollem Gange. Hier wurde gerade an der Bühne und den umliegenden Zelten des Muddi Markt gearbeitet. Melanie und ich waren auch heute wieder etwas früh dran, da wir uns direkt nach der Arbeit auf den Weg hierher gemacht hatten. Es dauerte aber nicht lange und die ersten Mitzeichner trudelten auch ein. Zu dem Zeitpunkt hatten wir unsere Stühle schon ausgepackt und uns erstmal nahe der Bushaltestelle auf ein kleines Stück freie Wiese gesetzt. Diese war allerdings alles andere als wirklich „frei“. Sie wurde schon lange und ausgiebig, von den hier weidenden Kanadagänsen, als Klo benutzt.

Als dann gegen 17 Uhr viele unserer Mitzeichner langsam kribbeln in den Fingern bekamen, suchten wir uns alle ein Plätzchen und eine Perspektive die uns gefiel. Da ich hier schon einmal die Aussicht auf die Kieler Oper und den Rathausplatz gemalte hatte, entschied ich mich an diesem Tag das große Blau Zelt und das Gewusel darum herum zu malen. Denn dies ist schließlich die vergänglichste Ansicht an diesem Platz. Die meisten Gebäude hier laufen einem eben nicht schnell weg oder stehen nur für eine Woche. Als ich allerdings die Ansicht mit dem Bleistift angelegt hatte, war mein Blatt gerade einmal zur hälfte belegt. Was mach ich nur mit dem Himmel? Ich entschied mich, statt Wolken, hier noch einmal das Zelt, nur mit mehr Details, einzufügen.

Heute gab es einen Aufbruch in zwei Phasen. Den ersten Mitzeichnerinnen war die kühle Briese an diesem Abend nach einer Stunde schon zu frisch und so machte ich ein erstes Bild schon gegen 18 Uhr. Ein zweites entstand dann gegen 19 Uhr als wir dann mit den verbliebenen Zeichnern zum Schluss noch einmal die Bilder zusammen legten.

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Wegelagerer bei der Alten Räucherei

Hallo liebe Leserinnen und Leser, heute möchte ich euch über unser Sonntagstreffen am 12.06.2022 berichten. An diesem schönen und warmen Tag trafen wir uns an der Alten Räucherei Ellerbek. Dieses interessante Backsteingebäude aus der Zeit der industriellen Revolution, welches als Fischräucherei gebaut wurde, beherbergt heute ein Restaurant. Es ist uns auf dem Weg mit dem Fahrrad nach Dietrichsdorf und Schwerntinental schon mehrfach ins Auge gestochen. Als der Vorschlag kam dort einmal zu zeichnen, habe ich es gern ins Programm aufgenommen.

Da Melanie und ich die Anfahrt mit dem Fahrrad gemacht haben, waren wir etwas früh gestartet und damit auch viel zu früh vor Ort. Es gab aber jemanden, die schon auf uns wartete. Wir trafen uns auf der gegenüberliegenden Straßenseite, denn das Restaurant hatte noch geschlossen. Außerdem ließ sich die Fassade von der anderen Straßenseite auch besser einfangen. Wir hatten heute einmal genug Zeit für die Begehung vor Ort. So nutzen wir diese Zeit um ausgiebig die Perspektiktiven und Standortgegebenheiten auszuloten. Schließlich entschloss ich mich mich, mich schräg gegenüber in die Büsche zu hocken, wo ich quer über die Hecke einen guten Blick auf das Gebäude hatte.

Nach und nach trudelten immer weitere Mitzeichner ein. Die Meisten von ihnen auf der falschen Straßenseite. Ich musste mehrfach auf uns aufmerksam machen, weil wir gut, vor Blicken geschützt, im Gebüsch saßen. Oft reichte ein rufen und Winken. Die Reaktion von vielen, welche nicht sahen woher ihr Name gerufen wurde, waren göttlich. Sie mussten sich dann nurnoch einen Weg über die vierspurige Straße suchen.Wir hatten es jedenfalls später geschafft, fast alle verirrten Schäfchen einzufangen und zeichneten gemeinsam im Schatten der Büsche.

Nach zwei Stunden schattenzeichnen an diesem lauschigen Plätzchen sind folgende Werke herausgekommen. War wieder ein toller Tag mit schönen Gesprächen und Eindrücken. Vielen Dank allein Teilnehmern vor Ort und auch nachträglich. 😉

Folgende Bilder wurden noch nachgearbeitet und uns später übersandt:

Schirme am Bootshafen

Am Dienstag, den 07.06.2022 trafen sich drei Sketcherinnen am Bootshafen zum gemeinsamen Malen.

Es war gut zu wissen, dass wir uns erst um 17 Uhr treffen. So setzte ich mich eine halbe Stunde vorher schon mal an die Haltestelle, weil mir die grünen Schirme gegenüber so gut gefielen. Einen davon – mit dunklem Casino im Hintergrund – malte ich, allerdings immer wieder gestört/unterbrochen durch die zahlreichen roten Busse vor meiner Nase…:)

Tanja und Linda platzierten sich um 17 Uhr gleich gegenüber mit Blick auf Häuserpanorama am Bootshafen. Als es anfing zu regnen, ergatterten wir einen beschirmten Tisch im Cup & Cino mit guter Ablage für Aquarellkästen und Stifte.

Jutta

Vielen Dank an Jutta und Linda für die Bilder und den Beitrag. Ihr habt auch Fotos? Dann sendet sie uns doch gerne per Whatsapp oder Email zu.

Diese Bilder sind entstanden:

Neue Kieler Mitte erzeichnet

Hallo liebe Leserinnen und Leser, in diesem Beitrag möchte ich euch von unserem Treffen am Holsten-Fleet am 31.05.2022 berichten. Das Holsten-Fleet ist die neue stadtplanerische Aufwertung der alten grauen Straßenschlucht „Holstenbrücke“ mit einigen Wasserbecken, gesäumt von Bäumen und Bänken.

Mein Fahrtweg von der Arbeit war denkbar einfach. Ich musste mit dem Rad den Hügel vom Exerzierplatz hinab rollen und war auch schon so gut wie da. Dementsprechend war ich auch endlich einmal pünktlich zu einem Nachmittagstreffen. Der Erste war ich aber nicht. Ein paar Zeichner der Gruppe waren schon viel früher dort und einige warteten schon auf den Beginn. Sie standen und saßen bereits an einem Tisch vom Jan & Hein & Klaas & Pitt. Nachdem ich mein Fahrrad abgestellt hatte, gesellte ich mich zu ihnen. Von meinem Sitzplatz aus konnte ich gut den Holsten-Fleet mit seinen Brücken und die neuen Gebäude am Berliner Platz einsehen. Kurze Zeit später gesellte sich auch Melanie dazu. Ich bestellte mir einen leckeren Kaffee und Melanie ihre obligatorische Trinkschokolade.

Dadurch, dass die Holstenbrücke für die Durchfahrt des normalen Verkehrs seit dem Umbau gesperrt ist, ist es inzwischen schön ruhig und lässt sich gut aushalten. Ab und an fährt ein Bus im Schrittempo durch den Bereich der Fußgängerzone, der kaum stört. Es gibt hier genug sonnige Sitzgelegenheiten und wenn einen Möwengeschrei nicht stört, lässt es sich hier gut ein paar Stunden verweilen. Die Bedienung war auch echt nett und immer zudiensten.

Ich zeichnete heute alles dieser „neuen Kieler Mitte“ auf meiner Seite im Skizzenbuch. Ich wollte eben besonders den gracht-artigen Holsten-Fleet zeichnen. Da dieser allein mit seinem algengrünen Wasser allerdings etwas trostlos wirken würde, brachte ich noch meine Mitzeichner Linda und Tanja in den Vordergrund. Im Mittelgrund erstreckt sich der Holsten-Fleet mit einer Brücke, ein roter Bus und die Bäume die hier frisch aufgestellt wurden. In den Hintergrund setzte ich die Gebäude welche sich die Holstenstraße herunter erstrecken bis zur Kaistraße, wo ich noch den Schwedenkai hinzu nahm.

Gegen 18 Uhr legten wir heute alle unsere Bilder auf der Holzbank am Holsten-Fleet zusammen. Erneut war diesmal eine größere Vielfalt an Motiven zustande gekommen. Nachträglich wurden noch einige Bilder von anderen Mitzeichnern bei WhatsApp und Instagram geteilt. Schaut auch gerne dort einmal was unter dem „Hashtag’s“ #urbansketcherskiel und #uskkiel so alles geteilt wird. 😉