Menschen, Waffeln, Kuchen und Kaffee

Auf dieses Dienstagtreffen am 02.11.2021 habe ich mich schon Tage zuvor gefreut. Endlich mal wieder im Cup&Cino, wo es so schön gemütlich ist und es leckere Waffeln gibt.

Als ich für mein Rad einen passenden Parkplatz suchte, entdeckte ich Monika (und in der Nähe auch ein paar freie Fahrradständer), sodass ich auf mich aufmerksam machte und sie begrüßte. Auch sie schloss gerade ihr Rad ab und so gingen wir anschließend gemeinsam zu Michaela und Jutta, die sich draußen vor dem Café einen Platz ausgesucht hatten, um das letzte Tageslicht noch für die ein oder andere Skizze zu nutzen.

Nach einem kurzen Plausch, gingen wir (Monika und ich) aber ins Café rein, da wir fürchteten, dass es für 2 Stunden zu kalt wäre, draußen zu sitzen. So suchten wir uns einen Platz, wo auch die anderen Platz finden würden, die da noch kommen wollten. Doch als sich später noch Martin dazugesellte, mussten wir zu einem größeren Tisch umziehen. Auch Jutta kam später noch dazu, sodass wir am Ende doch noch genügend Platz für alle hatten. Die leckere Waffel, auf die ich mich schon den ganzen Tag freute, gab es natürlich auch. Damit die aber nicht kalt wird, habe ich zunächst ein Stück davon gegessen, bevor ich sie gemalt habe. Dieses Mal hatte ich nur Buntstifte (und einen Fineliner) dabei, sodass ich meine Waffel und das Glas nur mit Buntstiften malen konnte.

Nach etwa 2 Stunden legten wir unsere Bilder zusammen und sind über die Fülle an Motiven überrascht:

Herbstliches Molfsee

Für diesen Sonntag hatten wir wieder einmal einen Ganztagstreffen geplant, denn es sollte wieder einmal ins Freilichtmuseum nach Molfsee gehen. Dort fand der Herbstmarkt statt, den wir zum Anlass nahmen, um dort wieder einmal zu Zeichnen und zu malen. Bereits 2019 hatten wir dort während des Herbstmarktes gemalt. Unsere Erlebnisse aus 2019 könnt ihr im Beitrag Massenandrang auf dem Herbstmarkt noch einmal nachlesen.

Martin und ich kamen am Sonntag, den 10.10.2021, mit dem Bus angereist und unterwegs entdeckten wir (im Bus) auch Jutta und ihren Mann. Mit den beiden liefen wir dann zum „Neuen Eingang“ des Freilichtmuseums, das „Jahrhunderthaus“. Doch dort erwartete uns eine Schlange. Monika war etwas früher da und hatte bereits davon via WhatsApp berichtet. So dauerte es einige Zeit, ehe wir auf das Gelände kamen und die, die schon drin waren, hatten sich bereits verteilt.

Gemeinsam mit Martin lief ich dann Richtung Teich, zum Spielplatz und noch ein ganzes Stück weiter. Aber Martin hatte schon sein Motiv gefunden und ich war noch einige Zeit unschlüssig. Ich wollte ja gern einmal die kleine Lokomotive malen, doch alleine wollte ich mich dort nicht hinsetzen. Da gesellte er sich zu mir und wir malten beide den Spielplatz/Rummelplatz.

Bald darauf war es schon 14 Uhr und wir wollten um diese Zeit unsere Bücher zum ersten Mal zusammen legen und die, die bleiben wollten, blieben, die anderen gingen nach Hause, da es wirklich kühl war und somit langes sitzen auch unangenehm wurde. Martin und ich, wir hatten uns heißen Tee/Kaffee mitgenommen und konnten uns so zwischendurch aufwärmen.

Nach dem ersten Zusammenlegen wollten Martin, Julia und ich eine Kleinigkeit essen gehen. So holten wir uns unsere Verpflegung und anschließend gesellte ich mich zu Monika, Sigrid und Julia, die schon einige Zeit vor mir bei den beiden angekommen war.

Die verbliebene Restsonne nutze ich noch, um ein wenig warm zu bleiben, doch der Schatten wurde immer länger und die Sonne sank immer tiefer, sodass ich nicht lange in der Sonne saß. Dennoch malte ich mein Motiv recht sonnig, denn dort schien sie ja noch hin.

Gegen 17 Uhr legten wir ein weiteres Mal zusammen, denn nun war auch der Rest durchgefroren.

Ein Ausflug zur Festung im Elbsandsteingebirge

Am Sonntag den 03.10.2021 haben sich einige Zeichner unserer Gruppe zusammen daran gemacht und im Rahmen eines „Virtual Sketchings“ Bilder zum Thema Festung Königstein nachgezeichnet. Die Vorlagenfotos stellte Martin zur Verfügung. An dieser Stelle noch einmal herzlichen Dank dafür.

Hier findet ihr die Bilder wenn ihr euch auch nochmal versuchen wollt: Virtual Sketching – Festung Königsstein

Hier sind die gesammelten Werke unseres „online Treffens“:

Vielen Dank an alle Teilnehmer fürs Mitmachen!

Nochmal das schöne Wetter ausnutzen

Am Sonntag, den 26.09.2021 trafen sich vier Zeichnerinen im Hauptbahnhof Kiel.

Nach kurzer Abstimmung entschieden wir uns, dass das Wetter und die Lust mehr nach draußen Malen war. 

Wir zogen also vor das Vapiano, direkt ans Wasser. Dort haben wir dann sowohl die Kaisertreppe des Hauptbahnhofes als auch Personen gezeichnet. 

Zwischenzeitlich waren wir sogar zu fünft, aber nicht alle Bilder wurden heute fotografiert. Der Sonnenschein, die Züge, die auf und ab fuhren, Busse und viele Menschen haben uns ein spannendes Treffen bereitet.

Yvonne

Vielen Dank an Yvonne für den Text und Benita für die Bilder. Ihr habt auch Fotos? Dann sendet sie uns doch gerne per Whatsapp oder Email zu.

Diese Bilder sind entstanden:

Mal Sonne, mal Regen

Am Dienstag, den 21.09.2021 trafen sich Jutta und Hella zum Zeichnen an der Pauluskirche.

Nach etlichen Schauern vorher wurde es dann  doch noch rechtzeitig trocken, und manchmal kam auch die Sonne durch. Zu zweit– Hella und Jutta – versuchten wir, die  Pauluskirche auf das Papier zu bekommen….

Jutta

Vielen Dank an Jutta für die Bilder und den Beitrag. Ihr habt auch Fotos? Dann sendet sie uns doch gerne per Whatsapp oder Email zu.

Diese Bilder sind entstanden:

Mal da, mal weg, mal wieder da

Am Sonntag, den 19.09.2021 fand unser Sonntagszeichnen an der Lotsenversetzstation in Kiel-Holtenau statt.

Bei zunächst herrlichem Sonnenschein fanden sich mit Linda, Gundula, Jutta, Benita, Sigrid und Monika sechs Sketcherinnen ein und suchten sich einen Platz, an dem man windgeschützt einen Blick auf die Lotsenversetzstation und das davorliegende Lotsenversetzboot hatte.

Der Wind wehte ziemlich frisch von der Seeseite her und dann zogen auch noch Wolken auf, die aber zum Glück keinen Regen brachten. Jutta war so lieb und bot uns sogar eine Decke an. Später ließ sich die Sonne dann nochmal blicken, sonst hätten wir es wohl keine zwei Stunden ausgehalten.

Das Lotsenversetzboot trieb allerdings ein Spielchen mit uns: Als wir es erst halb skizziert hatten, fuhr es ab. Gut für diejenigen, die sich von vornherein nur auf das Gebäude konzentriert hatten, nach dem Ablegen war es gut zu sehen. Dann kam das Boot allerdings wieder zurück und versperrte den Blick auf das Gebäudemotiv. So musste einiges mehr oder weniger improvisiert werden.

Jutta hat sich gleich zu Beginn die andere Seite vorgenommen, nämlich den Anker, der auch seinen Reiz hatte. Trotz kalter Nasen und Finger war die Stimmung gut und es war ein nettes Zusammensein mit sehenswerten Ergebnissen.

Monika

Vielen Dank an Monika für den Text und Benita und Susanne für die Bilder. Ihr habt auch Fotos? Dann sendet sie uns doch gerne per Whatsapp oder Email zu.

Diese Bilder sind entstanden:

Architektur und Perspektive

Am Dienstag, den 14.09.2021 traf sich unsere Gruppe an der Kreuzung Schauenburger Straße/Adolfstraße. Dort gab es wieder viel Architektur und Perspektive zu Zeichnen.

Unsere Dienstagsnachmittagstreffen sind ja meistens nicht so stark besucht. Zuerst waren wir nur zu zweit.

Die Ecke Schauenburger-Adolfstrasse hat schon so ihren besonderen Reiz, mit dem schönen Eckgebäude und der Fassade der Oberfinanzdirektion gegenüber.

Das Licht war am späten Nachmittag nicht mehr ganz so günstig. Viel Schatten, und es wurde auch schon langsam frisch.

Dann kamen noch zwei Unerschrockene dazu, da waren wir dann zu viert.

Es gelang uns dann doch noch die letzten Sonnenstrahlen einzufangen und die Bilder bekamen einen schönen herbstlichen Anstrich.

Zweimal die Fassade des Finanzamtes, noch teilweise im Sonnenlicht (von Susanne und Jutta), und zweimal das Eckhaus (von Linda und Benita) hauptsächlich im Schatten, mit einigen Lichtspritzern.

Die zeitliche Begrenzung erfolgte nach gut einer Stunde durch kalte Füsse und leichtes Frösteln.

Es wird Herbst. Mal sehen wie lange wir noch am späten Nachmittag draußen zeichnen können.

Auf jeden Fall hat es Spaß gemacht!

Benita

Vielen Dank an Susanne, Benita und Linda für die Bilder und den Beitrag. Ihr habt auch Fotos? Dann sendet sie uns doch gerne per Whatsapp oder Email zu.

Diese Bilder sind entstanden:

Der Religionsschuppen in Friedrichsort

Unsere Zeichengruppe traf sich am Sonntag, den 12.09.2021 in Friedrichsort an der Bethlehemkirche.

Das Motiv war ein Vorschlag von mir, nachdem ich gesehen hatte, dass dort immer mal wieder Veranstaltungen stattfinden. Zu einer dieser wollte ich einmal hin, aber leider klappte es nicht. Als ich dann Anfang des Jahres die Motive für mein Kinderbuch (Anna) aufsuchte, um eigene Fotos von vor Ort zu machen, die ich für meine Illustrationen dafür brauche, kam ich auf die Idee: Hier könnten wir doch eigentlich auch einmal zeichnen.

Nun war es soweit und erst jetzt merkte ich, wie kompliziert die Holzkirche ist, die damals wegen ihrer Bauweise als „Religionsschuppen“ bezeichnet wurde. Für das schwierige Motiv hatte ich es dann wohl bei einigen Sketchern „verscherzt“, denn sie war wirklich schwer zu zeichnen und die Perspektive war nicht optimal, da man viel zu dicht an der Kirche saß. Dennoch schien es für alle ein interessantes Motiv zu sein, die meisten kannten die Kirche noch nicht einmal.

Irgendwie holten wir dennoch das Beste heraus. Schaut selbst:

An der Hörnbrücke zur Kieler Woche

Als wir die Terminplanung machten, hatten wir völlig vergessen, dass in diesem Jahr die Kieler Woche wieder im September stattfindet. Ich selbst bin zwar sehr an die Kieler Woche interessiert und hatte auch ein Kinderbuch darüber geschrieben (ANNA), aber da die KiWo bisher immer im Juni stattfand (außer letztes Jahr), hatte ich das einfach nicht mehr im Blick. So wählten wir eher zufällig den Platz an der Hörnbrücke für den Dienstag, den 07.09. zum Zeichnen.

Wie immer zur Kieler Woche, war ziemlich viel los. Dieses Mal natürlich mehr auf dem Wasser, denn die ganzen Stände, die sonst hier zwischen der Hörn und dem Germaniahafen standen, gab es zu dieser Kieler Woche nicht. Umso mehr hatte man den Blick auf die Schiffe, die hier ein- und ausliefen. So sah man auch die Freya, die von einer Tour zurückkam, um an ihren Liegeplatz an der Hörn anzulegen.

Nach etwa einer Stunde stand die Sonne so tief, dass ich Schwierigkeiten hatte, mein Motiv im Gegenlicht zu erkennen. Warum musste ich heute aber auch unbedingt mit Gouache malen? So wurde mein Bild nicht fertig und das demotivierte mich etwas. Erst als ich das Bild von weiter weg betrachtete, beim Zusammenlegen, fand ich es doch gar nicht so schlecht. Hier bestätigt sich wieder die Aussage „Man sollte Abstand zur Zeichnung haben und nicht die ganze Zeit am Papier kleben“.

Hier seht ihr also unsere diesjährigen „Kieler Woche – Impressionen“ an der Hörnbrücke:

Spätsommer in Sigrids Garten

Nachdem wir im vergangenen Monat bei Susanne im Garten gemalt haben, hat uns dieses Mal, am Sonntag den 05.09., unsere Mitzeichnerin Sigrid, in ihren Garten, eingeladen.

Als Martin und ich ankamen, wurden wir bereits freudig erwartet und Sigrid zeigte uns ihren Garten. Dabei wies sie auch auf einige Plätze hin, die sie als mögliche Malplätze vorschlug. Hinter dem Haus versteckte sich noch eine überdachte Terrasse, auf der sie Stühle und Tisch platziert hatte, falls es zu kalt oder zu nass werden sollte. Doch wir hatten Glück, denn die Sonne kam so langsam durch die Wolken hindurch. Der Hochnebel löste sich sehr langsam aber sicher auf. Während wir plauderten und uns nebenbei Motive suchten, kamen schon die nächsten in den Garten.

Bei der Fülle an Motiven fiel es mir gar nicht leicht ein Motiv davon auszuwählen. Nach einer Tasse Tee und einem Bissen von dem Stück Kuchen, den uns Sigrid gebacken hatte, nahm ich dann einfach das, was vor mir lag: Der Blick um die Ecke des Hauses hin zur Terrasse. Martin füllte gleich ganze zwei Seiten seines Skizzenbuches, weil er einfach alles erfassen musste. Überall saßen die Zeichner im Garten verteilt und doch irgendwie zusammen. Wie witzig wäre es gewesen, wenn die Hühner sich noch dazwischen gesetzt hätten, aber die waren leider ganz schüchtern und blieben im Gehege.

Auch an diesem Tag kamen soviele Zeichner zusammen wie im ganzen Sommer noch nicht an einem Tag. Wir waren ca 15 Sketcher! Es gab wieder tolle Gespräche. Ein paar neue Gesichter waren unter uns, die natürlich auch noch einige Fragen zum Material usw. hatten. So verging die Zeit wie im Flug und nach einer Weile legten wir dann unsere Bilder zusammen. Ob wir hier nun 2 Stunden oder mehr am Zeichnen waren, habe ich gar nicht mehr mitbekommen. Denn im Garten, beim Malen mit Freunden, kann man schon mal die Zeit vergessen.

An dieser Stelle möchte ich mich daher im Namen aller noch einmal bei Sigrid und ihrem Mann für die nette Einladung bedanken, für den leckeren Kuchen, Tee und Kaffee und natürlich für eure Fürsorge. Ihr seid so liebe und tolle Gastgeber! Noch einmal herzlichen Dank für diesen tollen Tag bei euch im Garten!

Dem Wetter trotzen an der Düppelwache

Hallo liebe Leserinnen und Leser. Heute schreib ich mal wieder einen Beitrag für Euch. Diesmal über unseren Blitzbesuch, am Sonntag den 29.08.2021, bei dem 1. Polizeirevier von Kiel, auch bekannt als Düppelwache.

An diesem recht grauen Tag zwang ich mich diesmal allein dazu zu unserem Zeichentreffen zu fahren obwohl es am Morgen noch kräftig geregnet hatte. In den vorangegangenen Wochen hatten sich Melanie und ich, wegen des vermeintlich schlechten Wetters, etwas rar gemacht und so hatte ich an diesem Morgen ein schlechtes Gewissen, wieder nicht zu erscheinen. Ich setzte mich nach dem Frühstück auf mein Fahrrad und fuhr los. Die grobe Richtung wusste ich, jedoch war ich lange nicht in Düsternbrook unterwegs und habe unseren Zeichenort erstmal großräumig eingekreist, bis ich endlich dahin fand. Zur Überraschung der schon anwesenden Mitzeichner aus einer seltsamen Richtung.

Die 1. Polizeistation Kiel im Stadtteil Düsternbrook

Jutta hatte es sich schon bequem gemacht, Gundula und Michaela trafen kurz nach ihr ein. Ein Glück gibt es einen großen Fahrradabstellbereich direkt an der Kreuzung vor der Düppelwache, denn jeder traf heute mit dem Rad ein.

Ich suchte mir nach einer kurzen Einführungsrunde dann einen Platz mit interessanter Ansicht des 1. Polizeireviers. Leider direkt unter einem regennassen Baum! Was tut man nicht alles für die perfekte Perspektive. 😉 Jedenfalls tropfte es unaufhörlich, von den vom Wind bewegten Ästen, herunter. Meine Mitzeichner verteilten sich in Rufweite rund um die Kreuzung. Die Meisten von ihnen nicht unter den vielen Bäumen. Ich fand es während dem Zeichnen erstaunlich, was hier an einem Sonntagmittag so los war. Zumal das Wetter nicht dazu einlud, vor die Tür zu gehen. Es war hinter der Regenfront kühl und zugig geworden. Etwa eine halbe Stunde nachdem ich mit meiner Bleistiftskizze begonnen hatte, traf auch noch Benita ein und machte die mutige, vermeintlich wetterfeste Gruppe für diesen Tag komplett.

Die Perspektiven und die verspielten Elemente an dem Gebäude der Düppelwache sowie die davor stehenden obligatorischen Polizeiautos machten die Vorskizze für mich schon so komplex, dass ich danach gerade noch so zum ersten Farbauftrag mit meinen Aquarellfarben gekommen bin. Der Baum malte in derzeit mit, indem er immer mal wieder ein paar Tropfen auf mein Skizzenbuch fallen ließ. Ich konnte es jedoch so begrenzen, dass zu erkennen war, was es werden sollte. Die sketchigen Linien mit meinen Finelinern von Pigmamicron fehlten zu diesem Zeitpunkt noch. Meinen Mitzeichnerinnen jedoch wurde es nach etwas über einer Stunde zu ungemütlich. Recht hatten sie! Es war nass, kalt und zugig. Ich hatte das zwar eine Weile verdrängt, merkte es jedoch auch in den Gliedern, nachdem ich mich aus meinem „Flow“, von meinem Stuhl, gelöst hatte. Ich ging zu ihnen, um unsere Bilder zusammen zu legen, bevor sich alle in die Wärme und Trockenheit unserer Wohnungen zurückzogen. Kurz zuvor kamen noch Bekannte von Michaela zufällig vorbei, welche uns beim Zeichnen über die Schulter geschaut hatten. So kamen wir noch zu einem der wenigen kompletten Gruppenfotos der letzten Zeit und ich hab nebenbei noch einen interessanten Fakt über die Kreuzung aufgeschnappt, die von den Ansässigen als „Murmelbahn“ bezeichnet wird. Hier laufen Sternförmig alle Abwasserkanäle der umliegenden Straßen zusammen. Es gibt hier viele Kanaldeckel und man kann ein leises „murmeln“ vom Wasser hören.

Danke an alle mutigen Mitzeichner, die sich zumindest für eine Weile dem Ekelwetter an diesem Tag gestellt haben. Norddeutsche Sketcher sind halt doch härter. Zumindest für eine Stunde. :-p

Zwischen Alten Botanischen Garten und Kunsthalle

Zum Zeichnen trafen wir uns an diesem Dienstag, den 24.08., im Park nördlich der Kunsthalle. Dieser Park ist so unscheinbar, das so mancher gar nicht wusste, dass es dort einen gibt. Nachdem dann aber alle zu uns gefunden hatten, suchten wir uns wie immer ein Motiv. Doch das war irgendwie gar nicht so einfach.

Ich überlegte schon seitdem ich angekommen war, was ich malen sollte (und ich war mehr als überpünktlich am Treffpunkt), aber so recht sprach mich kein Motiv an. Außerdem stellte ich mir die Frage: Aquarell oder Gouache? Da ich beides sehr liebe, fiel mir auch diese Entscheidung nicht leicht. Um dann überhaupt anzufangen, nahm ich mir den Weg durch den Park vor und malte dann mit Aquarell. Nach etwa einer Stunde empfand ich mein Bild für fertig und widmete mich einem weiterem Motiv. Hier nahm ich dann die Aussicht aufs Wasser und den Kran. Auf Architektur hatte ich heute irgendwie keine Lust. Aber das war auch gut so, denn so haben wir beim Zusammenlegen wieder unterschiedliche Motive von einem Platz entdeckt.

Schöne Ansichten: Rathausplatz und kleiner Kiel

Am Dienstag, den 13.07. trafen wir uns wieder zum Zeichnen. Dieses Mal war das Opernhaus unser Treffpunkt.

Mit Martin war ich dieses Mal schon etwas früher da, aber lange warten mussten wir nicht. Bald gesellten sich Katja, Benita und Jutta zu uns. Nachdem wir uns ein bisschen umgeschaut und den besten Platz (und vor allem einen Schattenplatz) gesucht hatten, fanden wir doch noch unsere Motive. Wie man sieht, hockten wir alle an einer Ecke (im Gegensatz zu den letzten Maltreffen, wo wir uns immer gut verteilt haben).

Ich wollte wieder mit Gouache malen (wer hätte anderes von mir erwartet?). Es ist zur Zeit mein Lieblingsmaterial und es macht mir sehr viel Spaß, damit zu arbeiten! Doch das Rathaus damit zu malen, schien mir etwas zu aufwändig für max. 2 Stunden. Also suchte ich mir ein „einfacheres“ Motiv. Das war dann der Blick über den kleinen Kiel.

Mit dem Bild war ich dann schneller fertig, als ich dachte, und so langsam hatte ich auch keine Lust mehr. Aber ein kleines Bild (die Rathaustumspitze) musste dennoch sein. Hierfür nahm ich dann aber Aquarell, damit ging das einfach schneller (ich hatte ja nur noch etwa 30 Minuten!).

Inzwischen wurden auch die anderen fertig, die auch mehrere Bilder gemalt hatten (außer Martin). Hier seht ihr wieder die Übersicht mit all unseren Bildern, außer Katjas Bild, denn sie war leider schon früher gegangen (deshalb schickte sie uns das Bild später nach).