Schöne Aussichten aus dem Norwegenkai

Am Sonntag, den 18.12.2022 waren wir im Norwegenkai. Dort haben wir in einer kleineren Gruppe gemalt. Während draußen Schnee lag und es kalt war, hatten wir im Wartebereich des Terminals angenehme warme Temperaturen. So ließ es sich etwa 2 Stunden aushalten. Zum Ende hin wurde es immer voller, viele sind wohl schon in den Weihnachtsurlaub gefahren.

Ein paar Impressionen für die Daheimgebliebenen:

Treffen am Uni-Sportforum

Nach einer Stunde mehr Schlaf wegen der Zeitumstellung fand am  30.10.22 um 11.00 Uhr das Sonntagstreffen der Kieler Sketchergruppe statt. Schon ein Blick hinein in das Sportforum zeigte, dass dort ein Schwimm-Wettkampf stattfand. Man hatte von dort zwar das Geschehen im Blick, aber an der Seite war es recht schattig, so dass die meisten sich doch lieber einen Sonnenplatz in der dahinter liegenden Anlage suchten. Die schöne Laubfärbung der Bäume, der Teich und auch die Architektur rundherum boten interessante Motive. Überhaupt ist es dort recht angenehm zum Sketchen, eine ruhige Atmosphäre.

Und dann wieder das große Staunen beim Zusammenlegen der Skizzenbücher – unglaublich, was in den knapp zwei Stunden in verschiedenen Techniken Eingang in die Bücher gefunden hat. Es sind dann auch immer wahre Schätze, die wir auf Papier mit nach Hause nehmen.
Hier ein paar Fotos von einem schönen Herbsttag.

Goldener Oktober-Sonntag

Am Sonntag, den 16.10.2022, haben wir uns auf der Wiese vor dem Eingang der Forstbaumschule bei strahlendem Sonnenschein getroffen. Dort warteten wir bis kurz nach 11 Uhr, bis alle eingetroffen waren. Die Bäume färbten sich bereits in schönen herbstlichen Farben und ließen ihre Blätter tanzend fallen. Diesen Anblick mussten wir natürlich festhalten. Vielleicht ist es der letzte schöne sonnige und halbwegs warme Tag in diesem Jahr? Kurz bevor wir uns verteilten, zählten wir 15 Sketcher. Das muss an dem Wetter gelegen haben 😉

Wir bekamen sogar Besuch aus Eckernförde (Ingrid) und von der Westküste (Anni)! Schön, dass ihr zwei gekommen seid und mit uns malen wolltet! Bei unserem Treffen in Albersdorf waren die beiden ja auch schon dabei.

Nach unserer Begrüßungsrunde verstreuten wir uns „in alle Winde“ und suchten uns einen Platz mit Aussicht und am Besten in der Sonne, die noch ein bisschen wärmte. Dann arbeiteten wir konzentriert an unseren Motiven, unterhielten uns nebenbei und gaben uns gegenseitig Tips und Ticks.

Gegen 13 Uhr legten wir unsere Skizzenbücher zusammen. Ich hatte es gerade so geschafft, mein Motiv fertigzustellen. Eigentlich wollte ich noch ein weiteres Motiv malen, aber dafür war die Zeit dann doch zu knapp.

Beim Zusammenlegen wurde dieser tolle Herbsttag dann sichtbar: In allen Skizzenbüchern finden sich grün-gelb-orangene Farbtöne wieder. Anschließend plauderten wir noch eine Weile, ehe wir (Martin und ich) nach Hause zurückkehrten. Es war wieder einmal ein wundervoller Tag mit euch! Vielen Dank!

Zirkusluft schnuppern – mitten in der Stadt

Nein, die Kieler Sketcher waren am 06.09.2022 nicht im Zirkuszelt, sondern wir haben uns davor auf dem Wilhelmplatz getroffen, auf dem der Zirkus Probst einige Tage seine Zelte aufgeschlagen hat. Da in diesem Zirkus weder Löwen, Tiger oder Elefanten „auftreten“, haben wir auch keine entsprechenden Geräusche gehört, lediglich der Lärm des Autoverkehrs hat uns während des Malens begleitet. Aber es ist ja so, dass man beim intensiven Malen alle störenden Geräusche meistens ausschalten kann.

An diesem Dienstag war Ruhetag im Zirkus, so dass wir ungestört rundherum malen konnten. Das rot-gelb-gestreifte Dach des großen Zirkuszeltes und mehrere kleine Zelte rundherum boten ein wunderbares Motiv. So schöne Farben sind ja immer ein sogen. Eyecatcher, es wirkte einfach alles irgendwie fröhlich. Aber auch der Blick auf die – heute geschlossene – Kasse und den Eingang sowie die abgestellten Zirkuswagen waren „Motiv-verdächtig“, die Entscheidung fiel schwer. Für diejenigen, die sich lieber mir Architektur befassen wollten, bot das städtische Gebäude, in dem früher das Arbeitsamt und heute das Amt für soziale Dienste untergebracht sind und das unter Denkmalschutz steht, genau das Richtige.
Es war zwar ziemlich frisch, aber auch das klammern Sketcher ja bekanntlich aus und die Ergebnisse können sich alle sehen lassen.

Spätsommer am Kanalfeuer

Am Sonntag, den 04.09.2022, bot sich uns ein wunderschöner Anblick am Kanal, wo wir dieses Mal Zeichnen wollten. Dazu hatten wir uns Plätze am Kanalfeuer ausgesucht, da man von hier einen guten Blick in alle Richtungen des Kanals hat. Dabei hatten wir so schönes Wetter, dass sich manche sogar in den Schatten verkrochen.

Zwischen den Bäumen konnte man zwar ungestört Malen, aber hier musste man sich etwas drüber ziehen, den hier zog der Wind durch. Mit meiner Weste war das aber gut auszuhalten.

Zunächst widmete ich mich einem „stillstehendem“ Motiv: der alten Levensauer Hochbrücke, die ja bald ersetzt werden soll. Anschließend wagte ich, eines der vorbeifahrenden Schiffe zu malen. Der Trick: Erst grob skizziert, als eines vorbeifuhr, dann weiter ausgearbeitet, als ein weiteres ähnliches vorbeifuhr und anschließend Farbe gesetzt, während ein drittes Schiff vorbeifuhr. So ist dieses Schiff also eine Mischung aus drei Schiffen, aber nieman weiß es. Okay, ihr wisst es jetzt 😛

Nachdem ich meine Skizzenbuchseite noch mit kleinen Elementen und Texten gefüllt hatte, schaute ich bei den anderen vorbei und bald darauf legten wir auch schon unsere Skizzenbücher zusammen.

Maritimes Möltenort

Am Sonntag, den 28.08.2022, lag unser Treffpunkt mal auf der Ostseite von Kiel, nämlich am Hafen von Möltenort. Hier wollten wir noch einmal das Maritime einfangen.

Wir trafen uns zunächst beim blauen Gebäude mit dem Schriftzug „Hafenmeister“. Von hier aus verteilten wir uns am Hafen, auf Stegen, am Sandstrand. Ich machte jedoch mit Martin noch einen Rundgang (und ein paar Fotos), bevor wir uns für einen Malplatz entschieden.

Durch die Fülle an Motive war ich zunächst etwas überfordert: „Was soll ich nur zeichnen?“, fragte ich mich. Als ich mich mit Martin beim Fischbrötchen-Schiff platzierte, blickte ich Richtung Förde hinaus. Hier konnte ich sogar noch das andere Ufer, nämlich unsere Seite von Kiel, sehen. So nahm ich dies als Ausgangspunkt meines Bildes. Einen Augenblick lang spielte ich mit dem Gedanken, das Bild auf zwei Seiten zu malen. Martin setzte diesen Gedanken, den ich laut äußerte, direkt um. Ich entschied mich beim Skizzieren dann doch nur für eine Seite. Die vielen Boote und Schiffe im Vordergrund machten mich einfach fertig. 😀 In meinem genauen Malstil ist ein solches Gewusel einfach unmöglich (in kurzer Zeit) zu malen.

Eine zweite Seite schaffte ich trotzdem, allerdings erst nachdem wir unsere Bücher einmal zusammen gelegt hatten und ein paar wenige noch vor Ort etwas malten. Dazu gehörte auch Martin, der seine Doppelseite vor Ort fertigstellte. Danach ließen wir es uns im Galeriecafé Roehrskroog gut gehen und gönnten uns noch Kaffee und Kuchen, ehe wir anschließend mit der Fähre zurück nach Kiel schipperten.

Nachmittags an der Veloroute 10

Am Dienstag, den 16.08.2022, trafen wir uns mal wieder an der Veloroute. 2 Jahre ist es schon her, als wir das letzte Mal hier gemalt hatten. Dabei schlugen Martin und ich den Treffpunkt wie beim letzten Treffen hier vor. Dieser befindet sich parallel zum Grasweg, nicht weit von der Traum GmbH und dem Loppocafé entfernt. Letzteres wäre auch unser Ausweichort gewesen, wenn es geregnet oder gar gewittert hätte. Aber wir hatten Glück, sodass wir uns an der Fahrradkreuzung wie geplant treffen konnten.

Martin und ich kamen mit dem Rad die Route Richtung Stadt gefahren, als wir Jutta entdeckten. So kamen auch nach und nach die anderen zu uns, wo wir eine Weile plauderten. Nach ein paar Motivvorschlägen, schauten wir uns noch etwas um und platzierten und dann auf der „Fahrradinsel“, denn um uns herum führten noch weitere Wege, sodass wir wie auf einer Insel saßen, um zu malen.

Während Menschen mit ihren Rädern an uns vorbei sausten, malten wir die Wege, umliegende Häuser und die, die schnell waren, sogar noch ein paar Radler in ihr Skizzenbuch.

Mir hatten es heute die Relikte angetan, die noch an den Wegen standen und aus der Zeit stammten, als die Veloroute noch eine Bahnstrecke war. Wie schon vor 2 Jahren, als ich ein paar Schritte weiter saß, hatte ich auch dieses Mal wieder meine Gouachefarben dabei. Auf dem braunen Skizzenbuchpapier kommen meine kleine Bildchen sogar richtig schön zur Geltung, finde ich.

Kaum hatte ich mein 2. Bild fertig, hieß es „Bilder zusammenlegen“.

Bootshafen mit Musik

Am Sonntag, den 14.8.2022 trafen sich ein paar Sketcher/innen am Bootshafen zum Zeichnen.

Vielen Dank an Maria, Linda und Benita für die Bilder. Ihr habt auch Fotos? Dann sendet sie uns doch gerne per Whatsapp oder Email zu und wir fügen diese noch nachträglich in die Beiträge ein.

Diese Bilder sind entstanden:

Kurzes Sketching am Kloster

Am Dienstag den 02.08.2022 waren wir am Kieler Kloster. Das befindet sich mitten in der Stadt, in der Nähe der Dänischen Straße.

Es steht am Ort eines 1242 gegründeten Franziskanerklosters, das in der Reformation unterging. Nach Kriegszerstörungen im Zweiten Weltkrieg wurde es in veränderter Form als Theologisches Studienhaus Kieler Kloster aufgebaut.

wikipedia.de

Wir nutzten die Grünfläche vor dem Kloster, um uns dort zu verteilen und zu malen. Hier gibt es verschiedene M;otive zu entdecken. Nur den passenden Malplatz muss man erstmal finden. Man will ja auch nicht zu nah am Motiv sitzen. Ich saß zuerst auf der kleinen Mauer und später wechselte ich zu einem anderen Platz unter Bäumen. Leider begann es zu nieseln.

So war dieses Mal sehr schnelles Sketching angesagt, denn aus dem Nieseln wurde Regen. Nach etwa einer Stunde mussten wir dann unser Maltreffen abbrechen. Zum Ausbreiten der Bilder suchten wir uns einen trockenen Platz unter einem Vordach.

Sketchen und Schaukeln in der Festung Friedrichsort

Hallo liebe Leserinnen und Leser. Heute ein Rückblick auf unser Treffen am 19.06.2022. An diesem Tag besuchten wir den Kunsthandwerkermarkt in der Festung Friedrichsort.

Melanie und ich waren an diesem Tag noch nicht ganz fit. Ich weil ich kurz zuvor gestürzt war und Melanie weil sie am Vortag den ganzen Tag auf einen Stand bei einer Convention hatte. Wir hatten uns trotz allem vorgenommen unbedingt einmal die Festung Friedrichsort zu sehen. Nur an wenigen Tagen im Jahr ist die Festung Friedrichsort für die Allgemeinheit geöffnet. Sonst ist sie Bewohnern und ein paar Künstlern vorbehalten, welche sich hier eingemietet haben. An diesem Wochenende konnten wir den Handwerkermarkt nutzen, um uns einmal Einblicke, in diesen geschichtsträchtigen Ort, im Kieler Umland, zu verschaffen.

Wir fuhren mit dem Rad zur Festung. Die Räder schoben wir dann bis zu einem Durchgang in den Innenhof, wo wir sie unterstellten. Es sah den ganzen Tag recht grau und nach Regen aus, doch wir blieben verschont. Im Innenhof trafen wir auch schon ein paar Sketcher, welche sich auf einer Terrasse im Hof ein paar Schirme haben aufstellen lassen. Dort waren sie vor Sonne und Regen geschützt und saßen nicht im Gedränge. Melanie und ich waren das erste Mal hier und wir schauten uns zunächst noch etwas um. Im Innenhof, versteckt zwischen ein paar Bäumen entdeckten wir eine echte Schiffschaukel, die Melanie promt einmal ausprobieren musste. Im Inneren der Festung waren viele Stände mit Kaffe, Kuchen und natürlich sehr viele von Hand erzeugte Kreationen. Sehr viel getöpfertes, gestricktes und sogar die Küstenbrauerei sind hier untergekommen.

In einem anderen Bereich ist ein kleines Festungsmuseum. Die Festung wurde ursprünglich als „Seefestung Christianspries“ zu einer Zeit erbaut, als dieser Teil Schleswig-Holstein‘s noch zu Dänemark gehörte. Nach dem deutsch-dänischen Krieg verlor sie an Bedeutung und lebte erst im Kaiserreich als „Festung Friedrichsort“ wieder auf. Sie wurde zum Schutz des Nord-Ostsee-Kanals und des wichtigen Marine Hafens von Kiel wieder ausgebaut. Nach dem ersten Weltkrieg wurde sie geschliffen und Teile der Gräben, die diese Seefestung umgaben, zugeschüttet. Gerade dort merkte ich wie schade es doch ist, dass dieser Teil Kieler Geschichte so stiefmütterlich behandelt wird und so wenig Beachtung findet.

Zurück im Innenhof setzten wir uns zu den anderen Zeichnern. Ich hatte mir inzwischen überlegt was ich in welcher Perspektive malen wollte. Der „Aussichtsturm“ über dem Zugang zum Innenhof sollte mein Motiv werden. Da wir recht spät kamen und einige viel früher schon dort gewesen sind, war es heute ein Kommen und Gehen an den Tischen im Innenhof. Wir legten auch heute wieder mehrfach unsere Bilder zusammen. Einige wurden uns auch noch später zugesendet.

Im Anschluss gönnten wir uns dann auch noch Kaffee und Kuchen. Es war sehr lecker! Trotz meines Unfalles und meinen damit verbundenen Problemen hatte ich einen schönen Tag mit allen meinen Mitzeichnern. Danke dafür!

Sonnenschein im Skulpturenpark

Für dieses Treffen sind wir mal wieder etwas aus der Stadt heraus gefahren und haben uns am Sonntag, den 17.07.2022 auf dem Gut Seekamp getroffen, welches Maria und Christiane vorgeschlagen hatten. Das Gut wird von der Hans Kock Stiftung als Veranstaltungs- und Ausstellungsort genutzt und bietet einen frei zugänglichen Skulpturenpark. Dort wollten wir dieses Mal also zeichnen.

Martin und ich kamen mit dem Rad und entdeckten schon bei der Ankunft ein paar Sketcher. . Weitere befanden sich bereits auf dem Gelände, u.a. auch ein paar Neue, die wir ebenfalls begrüßten. Anschließend schauten wir uns nach geeigneten Motiven um. Währenddessen kamen immer noch weitere Sketcher/innen, sodass wir wieder einmal eine große Gruppe waren.

Doch von der großen Gruppe merkte ich erst was, als wir unsere Bilder zusammen legten. Erst da habe ich dann alle gesehen, die noch gekommen sind. Auch ein paar Kinder besuchten uns, als sie entdeckten, dass wir malen 🙂 Natürlich war die Neugier groß, was wir alles in unsere Skizzenbücher verewigt haben.

Nachdem wir unsere Bilder zusammengelegt und besprochen hatten, blieb ein Teil noch etwas und malte weiter. Auch Sonja, die zum eigentlichen Treffzeitpunkt nicht da sein konnte, nutzte den Nachmittag, um alleine noch ein Bild vor Ort zu malen.

Ich war auch noch kurz los zum Zeichnen. Schade, dass ich heute Mittag nicht dabei sein konnte. Aber die Kiddies haben mir Gesellschaft geleistet und ganz begeistert von euch und euren Zeichnungen erzählt.

Sonja

Die Ruine musste ich unbedingt auch noch sketchen

Maria

Summer in the city…

An diesem Dienstag, den 19.07.2022 war es ganz schön heiß. Der ein oder andere sagte schon vorab ab und verweilte lieber am Strand. Dennoch fuhr ich in die Stadt. Ich traf Martin beim Boesner, wo wir noch eine Kleinigkeit besorgten und uns anschließend gemeinsam auf dem Weg zum Treffpunkt am Knooper Weg machten.

An der Ecke Olshausenstraße befindet sich eine Grünfläche, die laut dortiger Beschilderung „Alexandraplatz“ heißt. Dort ließen wir uns im Schatten der Bäume und Häuser nieder und warteten auf weitere Sketcher. Nach kurzer Zeit entdeckten wir dann auch Ati und Moni. Bald darauf traf auch Julia ein. Zu fünft verteilten wir uns so gut es ging im Schatten, mit Blick auf das Motiv, welches wir zeichnen wollten.

Während des Malens bemerkte ich die warme Luft gar nicht mehr, zum einen weil ich so konzentriert war und zum anderen, weil ich mich fast nicht bewegte.

Als wir am Ende zusammenlegten, schien es auch nicht mehr so heiß zu sein, wie zu unserer Ankunft, jedoch war es noch immer warm genug.

Kieler Woche-Treiben an der Kiellinie

An diesem sommerlichen Dienstag, den 21.06.2022, wollten wir uns, anlässlich der Kieler Woche, beim Landtag treffen. Doch bevor ich zu diesem Treffen für, nutzte ich meinen freien Tag, um vorab zum Bülker Leuchtturm zu fahren und von dort das Treiben auf dem Wasser zu beobachten und in meinem Skizzenbuch festzuhalten.

Nachdem ich beide Motive im Buch hatte, kehrte ich in die Stadt zurück und suchte mir etwas zu Essen und zu Trinken an der Kiellinie, denn bis zum Sketchingtreffen war noch etwas Zeit. Ich setzte mich auf die Wiese beim Landtag in den Schatten und begann schonmal ein weiteres Motiv. Bald darauf entdeckte ich ein paar Sketcher/innen an der Treppe und andere kamen an mir vorbei. Sobald ich also mein Motiv im Buch hatte, gesellte ich mich zu den anderen, die mich bis dahin noch gar nicht bemerkt hatten.

Gemeinsam saßen wir dann also auf den Stufen, malten unsere Bilder und lauschten der Musik.

Beim Zusammenlegen wurden uns dann wieder einmal die zahlreichen Motive bewusst, die an der Kiellinie zur Kieler Woche zu entdecken sind.

Die Ruine „Felsenhalle“ gezeichnet.

Am Dienstag, den 05.07.2022 haben sich einige Sketcher an der Felsenhalle getroffen, um sie zu zeichnen. „Sie liegt ein wenig versteckt am Ende einer Lindenallee in der Nähe der Moorteichwiese“, berichtete Monika uns schon im Beitrag Die Felsenhalle im Regen, die einige schon im Mai gesketcht haben. Dieses Mal hatten wir aber Glück mit dem Wetter, sodass zahlreiche Sketcher/innen gekommen sind, um dort zu malen.

Da dieses Gebäude wohl nicht mehr lange an diesem Platz zu finden sein wird, haben wir hier ein paar Bilder von Christiane, die das Gebäude und Gelände fotografisch für uns festgehalten hat. Wer mag, kann gerne auch einmal nach diesen Fotos malen:

Vielen Dank an Christiane und Beate für die Bilder. Ihr habt auch Fotos? Dann sendet sie uns doch gerne per Whatsapp oder Email zu.

Diese Bilder sind vor Ort entstanden:

Ganz schön windig im Germaniahafen

Am Dienstag, den 26.07.2022 haben wir uns am Germaniahafen zum Zeichnen getroffen. Als ich ankam, warteten schon drei Sketcher/innen auf mich im Sonnenschein. Dort war es nämlich nicht so windig und es ließ sich gut aushalten. Wir warteten noch etwas und nachdem unser neuer Mitzeichner, Stefan, kam und wir ihm den Ablauf erklärten, verteilten wir uns rund um das Hafenbecken und begannen zu Malen.

Ich suchte mir einen Platz weiter oben, damit ich das Becken ins Bild einbauen kann, doch dort war es so windig, dass ich nach etwas mehr als eine Stunde zu frieren begann. Ohnehin musste ich aufpassen, dass mir meine Malsachen nicht davon flogen. Meinen Wasserbecher, den ich am Boden stehen hatte, wurde nämlich schon umgeweht und damit mal wieder das Wasser ausgekippt. Zum Glück habe ich immer noch einen zweiten Becher mit Wasser dabei. Aber ich hätte auch das Beckenwasser zum Malen nehmen können 🙂

Wir legten dieses Mal etwas früher unsere Bilder zusammen, als gerade mal wieder die Sonne zum Vorschein kam.