Köpfe, Köpfe, Köpfe…

Eigentlich sträubte es mich jedes Mal, wenn wir in die Antikensammlung zum Zeichnen gingen. Denn: Menschen malen ist nicht so ganz mein Ding. Bisher war ich der Meinung, dass meine Menschen viel zu verkorkst aussehen, als dass man diese als Menschen erkennen würde. Darum hatte ich dort immer gern die Schalen oder Schüsseln gemalt (und die sind eigentlich auch nicht so einfach). Aber am Ende des Tages wurde selbst ich von meinen Fähigkeiten überrascht.

Wir trafen uns also am Dienstagnachmittag, den 23.11.2021, wie geplant in der Antikensammlung der Kunsthalle. Dort hatten sich einige Sketcher/innen schon ihre Motive gesucht. Wir fanden sie im dunkelsten Raum, in der hintersten Ecke… Hier konnte man sich mit Köpfen malen austoben. Das habe ich dann tatsächlich auch getan. Denn ich habe ganze drei Köpfe gemalt (zwei davon sind leider nicht auf den Fotos zu sehen).

Nachdem ich der Meinung war, ich hätte genügend Köpfe an einem Nachmittag gemalt, suchte ich mir ein anderes Motiv. Wie schon die Male zuvor, habe ich mich wieder an ein Gefäß gesetzt. Das bekam ich dann auch gerade noch so fertig, bevor alle zum Zusammenlegen riefen und wir unsere Bilder im Fojer ausbreiteten.

Skizzieren zwischen Skulpturen

Am Sonntag, den 29.12.2019 begaben wir uns in die Kunsthalle, in die Antikensammlung zum Zeichnen. Dieses Mal waren wir wieder unerwartet Viele. Ich war überrascht, wo sich die Sketcher überall verteilten und versteckten. Manche hatten auch schon mit dem Zeichnen angefangen, als ich alle begrüßte.

Nach dem Rundgang machte ich mich auf Motivsuche. Hier gibt es ja so viel zu zeichnen! Und das Beste: Die Figuren laufen einem nicht weg! So konnte ich mich endlich mal (wieder) dem „Menschen zeichnen“ widmen, was ich viel zu selten mache.

Zum Schluss trommelten wir alle zusammen und legten unsere Bilder aus. Auch dieses Mal sind wieder viele tolle und verschiedene Zeichnungen entstanden.