Bauernmarkt und Landmaschinen

Nachdem wir beide, Martin und ich, uns in den letzten 4 Wochen nicht ein einziges Mal blicken lassen haben, waren wir heute endlich wieder dabei, zum „Draußen Zeichnen“ in der Stadt.

St. Nikolaikirche auf dem Alten Markt

Den Treffpunkt „Alter Markt“ hatte ich ganz spontan in unseren Kalender aufgenommen, da wir diesen während unserer Abwesenheit noch nicht erstellt hatten und somit noch gar keinen Plan hatten, wo es hingehen sollte. Doch heute morgen wurde ich dann überrascht:

Wenn ich das richtig gelesen habe, werden heute wohl im Rahmen des Bauernmarktes Landmaschinen auf dem Alten Markt stehen. Ist was für unsere Technik- Freaks. 🚜🙂

Monika

Das passt ja super, dachte ich, denn ich hatte meine Malsachen bereits am Vorabend in meine Tasche gepackt: Gouachefarben und das Cappuchino Book. Ich wollte nämlich mal wieder etwas mit Gouache malen. Und so hatte ich natürlich auch noch ein schönes Motiv, wofür sich die Farben meiner Meinung nach sehr gut eignen!

Mit dem Rad ging es für Martin und mich dann zum Alten Markt, wo wir etwas früher ankamen und schon ein paar Fotos vor Ort machten und in unsere WhatsApp-Gruppe reinstellten. So hatten die Daheimgebliebenen auch etwas davon 🙂

Nach dem ersten Zusammenfinden am Pavillon verteilten wir uns auch schon wieder, um unsere Motive zu finden und zu zeichnen. Nach einem Rundgang über den Alten Markt fand ich auch schon mein Motiv. Ok, zwei hatte ich im Blick. Den Eiswagen und den Traktor. Zum Glück entschied ich mich für den Traktor, sonst hätte ich etwas gegen die Sonne schauen müssen, die sich eine Weile zeigte.

Martins Zeichnung und das „Original“

Zunächst skizzierte ich mein Motiv grob vor und wusste schon während der Skizze, dass ich nur den Traktor einfärben würde. Alles andere soll nur zeigen, wo der steht. Der Traktor selbst sollte aber hervorstechen, also bekam auch nur dieser Farbe. Doch beim Einfärben musste ich aufpassen, dass meine Haare nicht im Farbkasten landeten, da der Wind hier ganz schön um die Ecke blies.

Melanie beim „Farbesetzen“

Leider habe ich es in 1 1/2 Stunden vor Ort zeichnen, nicht ganz geschafft, das Bild zu beenden und so fehlen leider noch ein paar kleine Details, die ich aber zuhause noch draufmalen werde. Wir wurden nämlich zum Bilder zusammenlegen „gerufen“, bzw. abgeholt.

So trafen wir uns erneut am Pavillon und breiteten alle Bilder aus. Seht selbst, was heute wieder zusammengekommen ist:

Anschließend besuchten einige von uns noch Yuriy und Elena im Pavillon, denn die beiden hatten dort auch ihre eigene kleine Ausstellung!

Zeichnen auf dem Kieler Umschlag

Hiermit möchte ich euch zu unserem Treffen am Sonntag, den 01.03.2020 beim historischen Kieler Umschlag auf dem Alten Markt einladen. Wir wollen uns dort ab 11 Uhr vor der Bühne direkt auf dem Platz treffen.

Je nach Wetterlage und Temperatur entscheiden wir dann vor Ort ob und wo wir uns unterstellen müssen.

Wir waren im vergangenen Jahr auch schon einmal zu diesem mittelalterlichen Spektakel anwesend und konnten allerlei Händlersvolk aufs Blatt bannen. Seht euch hierzu einmal den Beitrag vom letzten Jahr an: Kieler Umschlag auf dem alten Marktplatz

Kieler Umschlag auf dem Alten Marktplatz

Gestern trafen wir uns nochmal im Tom Kyle am Alten Marktplatz. Von dort hatten wir eine gute Sicht auf das mittelalterliche Geschehen anlässlich des Kieler Umschlags. Wahrscheinlich sind darum auch so viele zum Zeichnen gekommen. Wir waren nämlich mal wieder eine größere Gruppe. Wir verteilten uns über zwei Tische: die einen links vom Eingang, die anderen rechts.

Durch die großen Fenster beobachteten wir das bunte Treiben auf dem Platz und brachten das ein oder andere zu Papier. Doch dabei wurden wir ebenso beobachtet… einige Passanten schauten uns nämlich von draußen zu, wie wir zeichneten.

Nach ca. zwei Stunden legten wir unsere Bilder zusammen für unsere Besprechung und fürs Foto. Einige gingen danach, nur Martin, Nina und ich, wir drei blieben noch etwas und malten unsere Bilder fertig, bzw. ich fing noch ein 3. Bild an. Aber nach mehr als 3 Stunden hatten dann auch wir genug.