Im Dezember gehts zum Weihnachtsmarkt!

Wir treffen uns am 04.12.2018 zum Zeichnen auf dem Weihnachtsmarkt!

Beginn ab 16 Uhr auf dem Weihnachtsdorf (Rathausplatz), Treffpunkt ist an der Rathaustreppe. Denkt bitte daran ggf. Sitzgelegenheiten mitzubringen! Und warm anziehen nicht vergessen!!! 😉

Rathaustreppe/Haupteingang:

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Süßes im Schokodeern

… genossen wir am vergangenen Dienstag. Denn dieses Mal trafen wir uns in dem Café an der Kreuzung Waitz- bzw. Holtenauer Straße.

Bereits von draußen suchten wir uns einen geeigneten Platz, da sich gegenüber die Ansgarkirche befindet und diese mit ihren Verzierungen und Details am Turm und am Portal zum Zeichnen einlädt.

Dieses Mal waren wir ein paar Minuten zu früh dran, nutzten aber die Chance aber, um einen guten Fensterplatz zu ergattern und die restliche Tages-Helligkeit zum Zeichnen der Kirche auszukosten. Aber bei all den Details wurde es dann doch zu schnell dunkel.

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Mittlerweile hatten sich noch mehr Sketcher eingefunden und wir nutzten den großen Tisch in der Mitte sowie zwei kleinere. Dieses Mal waren wir nämlich zu 11t! Da reichte ein Tisch einfach nicht mehr aus.

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Die Motive waren mal wieder breit gefächert. Jeder fand etwas anderes zum Zeichnen.

img_3420-1.jpgMan hätte denken können, dass wir gar nicht alle in dem Café gezeichnet haben. Und doch war es so. So sieht man mal wieder wieviel verschiedene Sichtweisen und Blickwinkel es allein in einem großen Raum geben kann.

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Schön, dass Sie da waren

Unser letztes Treffen am Sonntag fand in der Nikolaikirche am Alten Markt statt. Diese Kirche ist die evangelische Hauptkirche und das älteste Gebäude Kiels. Gespannt betraten wir das Kirchenschiff und waren gleich von den geschnitzten Figuren und den  leuchtenden Fenstern angetan.

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Gezeichnet wurde in jedem Winkel des Gebäudes und Stühle, auf denen man bequem sitzen konnte, waren auch vorhanden. So konnte man sich gut vor dem Motiv seiner Wahl niederlassen und es studieren.

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In einem Bereich befand sich eine kleine Leseecke. Hier hatte man die Gelegenheit bei Kerzenschein Bibeln in den verschiedensten Sprachen zu studieren.
Auf dem Tisch lag auch ein Schild mit dem Hinweis: Bitte in der Bibel keine Eintragungen machen! Die Kirchenaufsicht durfte aufatmen, denn wir hatten alle unsere eigenen Skizzenbücher dabei und haben auch nur darin unsere Eintragungen gemacht. Es ist durchaus üblich neben Tag und Ort auch andere wissenswerte Eintragungen neben die Skizzen zu schreiben.

Bibel

Einige versuchten sogar den ganzen Innenraum der Kirche zu erfassen. Mit der Zeit lernt man aber auch, sich auf Details zu konzentrieren und diese dann aus verschiedenen Blickwinkeln zu zeichnen.

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Als wir uns zur Abschlussbesprechung zusammen kamen, gab es wieder eine Vielfalt an tollen Motiven zu bestaunen.

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Es gab tatsächlich mehr zu sehen, als man am Anfang vermutet hätte. Wenn man sich einfach nur mal irgendwo hinsetzt und um sich schaut, dann entdeckt man immer mehr. Wir haben zumindest an diesem Tag eine ganze Menge Sachen gefunden.

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Beim Verlassen der Nikolaikirche läuft man an einem Schild vorbei, das direkt in Augenhöhe in der Glastür hängt und sicher trotzdem von den meisten übersehen wird:

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Wir kommen ganz bestimmt wieder! Es bleiben ja immer so viele Dinge übrig, die noch ihren Weg ins Skizzenbuch finden müssen.
Und Urban Sketching tut sowieso gut.

Auf ins Schokodeern!

Am Dienstag treffen wir uns im Schokodeern ab 16 Uhr.

Vom Schokodeern hat man eine gute Sicht auf die Ansgarkirche gegenüber. Man kann aber auch die im Café sitzenden Menschen gut zeichnen.

Wir freuen uns auf euer kommen!

PS. Morgen sind wir in der Nikolaikirche ab 11 Uhr!

Auf den Spuren Kieler Seefahrtsgeschichte

Diesen Sonntag waren wir Entdecker im Schifffahrtsmuseum! Überall gibt es Schiffe, Schiffsutensilien, Matrosenkleidungen und Malereien zu bestaunen. Zurzeit gibt es sogar eine Sonderausstellung zum Matrosenaufstand in Kiel 1918.

So gab es auch für diejenigen, die nicht immer wieder etwas Maritimes zeichnen wollten genügend andere Motive.

Als wir (Martin und ich) ins Museum kamen, sahen wir auch schon einige Sketcher im größten Raum der Halle.

Monika zeichnete gerade die ersten Striche vom Geschehen in der Halle.

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Nach einer kurzen Begrüßungsrunde suchten auch wir nach einem geeigneten Motiv. Im Kopf hatte ich so vieles, was ich zeichnen wollte, aber als ich dann vor Ort war, wusste ich dann gar nicht mehr so recht, was ich eigentlich zeichnen soll. Also begann ich mit der Halle und setzte mich zwischen die „roten Wände“.

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Dieses Mal wollte ich mit Copic Markern herumexperimentieren. Leider hat das nicht ganz so geklappt, wie gehofft. Lag es vielleicht auch am Papier? Also setzte ich mich ans zweite Motiv (weil ich mit dem ersten unzufrieden war).

Martin wählte ein ähnliches Motiv. Er zeichnete aber aus einer anderen Ecke.

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So kompliziert Schiffe auch sind, so interessant finde ich sie aber auch. Also: zeichnete ich eins. Natürlich nur einen Teil, ein Ganzes wäre viel zu aufwändig gewesen. So blickte ich seitlich in den Schaukasten und zeichnete nur bis zur Kante des Kastens. Anstatt der bunten Farben wurde es schwarz-weiß.

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Dann gesellte ich mich zu den anderen Sketchern und schaute denen über die Schulter und überlegte: Zeichne ich noch ein Motiv? Und was sollte ich zeichnen? Irgendwie wusste ich es nicht. Lag es an den vielen Motiven, dass ich mich nicht so recht entscheiden konnte?

Bald darauf trommelten wir auch den Rest der Gruppe zusammen, wobei einige dabei waren, die ich noch gar nicht gesehen hatte (wo haben die sich denn versteckt?). Wie man daran sieht, hatten sich alle gut im Museum verteilt, obwohl wir so viele waren! Und es waren auch neue Gesichter dabei. Das freut mich sehr, wenn wir auch andere (Hobby-)Zeichner mit unserem Sketching-Fieber infizieren können.

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Zur Bilderbesprechung machten viele Fotos von den Zeichnungen, was ich total witzig fand und festhielt: (Nicht alle sind auf dem Foto, da ein Teil erst etwas später zur Besprechung dazu kam.)

Nachdem die meisten „genug gezeichnet“ hatten und wir uns verabschiedeten, blieben noch einige wenige und zeichnete ihr letztes Motiv zuende oder noch ein neues Motiv, so wie ich zum Beispiel. Ich nahm mir dann nur noch ein kleines Bild vor:

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Monika zeichnete noch etwas an den Kostümen, die ausgestellt waren (und ich eigentlich auch gern gezeichnet hätte, aber noch eins? Das wäre vielleicht dann doch zuviel geworden).

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Martin arbeitete währenddessen noch sein zweites Motiv aus.

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Nachdem ich mich auch von dem Rest verabschiedete (zumindest, die ich noch gesehen habe), ließ ich meine Bilder noch bestempeln und dann gings Richtung Heimat mit einem kleinen Umweg zum Geomar Aquarium, denn da war dann 14:30 Uhr Seehundfütterung und das wollte ich mir nicht entgehen lassen (wenn ich schon mal da bin!). Leider wurde es dabei sehr nass, nicht nur wegen der Seehunde sondern weil es zu regnen begann.