Zeichnen wie in der Schule

Am Dienstag, den 03.03.2020 trafen wir uns im mmhio, um dort zu zeichnen. Bisher hatte ich das Lokal nur von außen gesehen, wenn ich mal bei Boesner einkaufen war. Aber dieses Mal wollten wir dort drinnen zeichnen. Da ich etwas später kam, traf ich Martin am Eingang und gemeinsam gingen wir hinein. Er entdeckte schon recht früh unsere Gruppe und lief auf sie zu, während ich mich noch umschaute und bemerkte, wie groß das hier eigentlich ist. Mir kam es von außen viel kleiner vor.

So suchten wir uns einen Platz. Auch wenn noch viele frei waren, mussten wir schauen, wo wir uns hinsetzten, um ein schönes Motiv vor Augen zu haben. Danach holten wir uns eine Kleinigkeit zu essen und zu trinken und begannen in unser Skizzenbuch zu zeichnen.

Beim weiteren Umschauen fiel mir dann auf, dass einige wie in der Schule an ihren Tischen saßen und so aussahen, als würden sie an eine Tafel nach „vorn“ schauen. Auch Thomas hatte einen besonderen Platz: Eine alte Schulwerkbank.

Auch wenn einige in dieselbe Richtung schauten, so hatte am Ende jeder doch ein anderes Bild gezeichnet, wie man auf den folgenden Bildern sehen kann.

Kühler (Kieler) Umschlag

Am vergangenen Sonntag, den 01.03.2020 waren ein paar Sketcher zum vereinbarten Treffpunkt auf dem alten Markt.

Schade, dass es draußen auf dem alten Markt zu kühl war. Da gab es wunderbare Motive. Wir haben in der Burger Bank mit Blick auf das mittelalterliche Treiben gesessen, aber von oben herab gab der Blick nicht allzuviel her. Aber wie immer haben wir uns wacker geschlagen.

Ich finde jedenfalls, dass gute Ergebnisse entstanden sind. Julia, oben rechts, hat am meisten vom bunten Treiben einfangen können. Dafür hat sie die sportliche Übung, die Skizze im Hocken vor bzw. hinter dem Fenster anzulegen, in Kauf genommen.

Monika

Vielen Dank an Monika für das Foto und den Text. Ihr habt auch Fotos? Dann sendet sie uns doch gerne per Whatsapp oder Email zu.

Diese Bilder sind entstanden:

Zwischen Filmrolle und Bar

Vergangenen Dienstag, den 18.02.2020, trafen wir uns wieder einmal im Studio Kino zum Zeichnen.

Als ich zum Kino abbog, sah ich auch schon Monika und gemeinsam gingen wir in den Café- bzw. Barbereich des Kinos. Dort suchten wir uns einen gemütlichen Platz und packten unsere Zeichensachen aus. Einige Minuten später gesellte sich auch noch Martin zu uns, während wir schon unsere Motive im Blick hatten und zeichneten.

Bei Kaffee und Kakao genossen wir den Blick auf das Treiben unten auf dem Dreiecksplatz und die Gespräche der Leute rings um uns.

Gegen Ende kamen auch weitere Gäste, denn bald begannen die Vorstellungen. Sie füllten die leeren Plätze und brachten mit ihren Gesprächen Schwung in die Bude. Doch wir brachen auf, denn wir hatten unsere Zeichnungen schon fertig.

Panoramablick und wartende Menschen

Am vergangenen Sonntag, den 16.02.2020 waren ein paar Sketcher zum vereinbarten Treffpunkt am Norwegenkai.

Vielen Dank an Monika für das Bild und den ausführlichen Bericht. Ihr habt auch Fotos? Dann sendet sie uns doch gerne per Whatsapp oder Email zu.

Sturm und Regen über Kiel – aber die Kieler Sketcher sind wetterfest und lassen sich davon nicht abschrecken. Zur gewohnten „Sonntagszeit“ um 11.00 Uhr war im Norwegenterminal wenig Betrieb, denn die mit der 10-Uhr-Fähre angekommenen Passagiere hatten das Schiff bereits verlassen und nur wenige der Fahrgäste für die 14-Uhr-Abfahrt waren schon eingetroffen. So war der Bereich recht übersichtlich, so dass wir sechs Malerinnen und Maler – Sigrid, Ute, Vera, Kim, Thomas und ich –uns nicht verfehlen konnten und zudem sozusagen „freie Platzwahl“ mit Blick über den Hafen auf das Westufer hatten. Die großen Scheiben boten dort einen wunderbaren Panoramablick – heute allerdings wirkte alles ziemlich grau in grau. Wie das gemeinsame Foto zeigt, haben wir uns dann auch nicht nur auf die Außenansicht konzentriert, sondern auch auf die auf das Einchecken wartenden Passagiere, die bei dem Sturm wohl eine äußerst bewegte Reise vor sich hatten. Wenn man meint, wartende Menschen sitzen still, so ist das ein Irrtum – irgendwie sind sie immer in Bewegung, entweder die Köpfe, Arme und Hände oder die Füße. Das bedeutete, die Menschen zügig zu zeichnen.
Wir alle waren diesmal dann auch recht schnell mit unseren Bildern fertig, denn bereits nach einer guten Stunde konnten wir schon das Foto unserer Werke machen. Die restlichen Arbeiten, wie das Colorieren, wird dann zu Hause erfolgen.

Monika

Diese Zeichnungen sind entstanden:

Medizin und Pharmazie erzeichnen

Am Sonntag, den 09.02.2020, machten wir uns trotz des stürmischen Wetters auf zur Medizin- und Pharmaziehistorische Sammlung der Uni Kiel. Dort trafen wir uns um 12 h im Museum und verstauten unsere Sachen in den Spinten. Danach suchte sich jeder sein eigenes Motiv, die einen in der 1. Etage im Bereich der Pathologie, die anderen in der 2. Etage wo es viel Pharmazeutisches zu sehen gibt.

Martin und mich hat es in die Abteilung Pathologie verschlagen, jedoch nicht etwa wegen Leichen (die es hier natürlich nicht zu sehen gab, dafür aber einige Körper- und Weichteile), sondern weil wir in diesem Bereich arbeiten und daher das ein oder andere kennen. Es einmal zu zeichnen, könnte doch interessant sein, oder? (Wer kommt denn schon auf die Idee, seinen Arbeitsplatz oder Arbeitsmaterialien von der Arbeit zu zeichnen? Ich habe es jedenfalls noch nicht gemacht.)

Bei meinem Rundgang durch die Zimmer kam ich auch in einem kleinen „Raum“, bei dem man einem Diktat (aus dem Bericht der Histologie) lauschen konnte. Doch ich musste schnell weg. Nicht etwa, weil es eklig klang, sondern weil ich am Sonntag nichts von meiner Arbeit hören wollte – 5 Tage reichen schon, irgendwann brauche ich auch einmal eine Pause! Ich höre solche Diktate nämlich auf der Arbeit ziemlich häufig, da ich die Befunde für unsere Ärzte schreibe…

Im Raum nebenan machte ich es mir dann aber mit Martin doch gemütlich und setzte mich an ein paar Zeichnungen der Färbelösungen Giemsa und Eosin, mit denen Martin sicherlich sehr häfig zu tun hat, da er ja in einem Labor arbeitet (und ich nur im Büro).

Anschließend suchte ich mir noch ein zweites Motiv, welches ich in der 2. Etage fand. Dort saßen auch alle anderen und zeichneten fleißig. Für mein zweites Motiv nahm ich das Cappuccino-Book. Durch die braune Färbung konnte ich den weißen Schrank gut hervorheben. Fertig wurde ich allerdings nicht. So habe ich aber unterhalb meiner Zeichnung noch etwas Platz für ein wenig Text…

Gegen 14 uhr legten wir unsere Zeichnungen zusammen. Auch heute, an einem so stürmischen Tag, haben wir wieder viel Spaß gehabt und es sind tolle Zeichnungen dabei entstanden. Danach machten wir uns alle schnell auf den Heimweg, um nicht vom Winde verweht oder vom Regen weggespült zu werden. Für heute war die Ankunft von Sturmtief Sabine angekündigt und das Wetter wurde dann auch richtig mies.

Ein Haus mit Geschichte

Am Dienstag, den 28.01.2020 trafen wir uns im alten Kieler Rathaus.

Als ich etwas verspätet eintraf, waren fast alle schon am Zeichnen. So setzte ich mich zu ihnen auf die bequemen schwarzen Stühle. Ich wollte den Stuhl etwas verschieben, doch er schien mir zu schwer, also bewegte ich ihn nicht mehr. Als auch Susanne einen Stuhl nehmen wollte, stellten wir fest, dass die Stühle angeschraubt waren. Also zeichnete ich das, was ich direkt vor meiner Nase hatte (die Tür und das Bild in der Steinwand). Susanne lief noch etwas genervt und grummelnd durch die Gegend, bis sie ihr Motiv gefunden hatte. Bald darauf kam auch Martin, begrüßte uns und ging auch schon eine Etage höher.

Das von mir gezeichnete Motiv im Stein findet man in der Wartezone: Es ist ein Sandsteinrelief mit dem Titel „Bürger bauen eine neue Stadt“ von Fritz During und Alwin Blaue, 1957. Auch einige Andere haben sich dieses Relief als Motiv herausgesucht.

Doch ich bin recht unzufrieden mit meinem Bild, sodass ich mich an ein zweites begann: Es sollten die „unverrückbaren Stühle“ werden, die man angeschraubt hatte. Einfach weil ich es lustig fand. Aber auch hier stellte ich fest, dass dies einfach nicht mein Tag zum Zeichnen war oder ich mir die falschen Motive gesucht hatte. Noch grummelnd schaute ich bei den Anderen vorbei, was diese so zeichneten. Erst bei Susanne, dann ging ich eine Etage höher und stattete Martin einen Besuch ab.

In der Rotunde im 2. OG findet man „Die Schwerttänzerin“, eine Bronzeplastik von Adolf Brütt, 1896. Diese hatte Sonja gezeichnet. Und ich war ganz überrascht sie hier zu sehen, da ich sie bei meiner Ankunft gar nicht getroffen hatte. Wahrscheinlich ist sie hier schon die ganze Zeit gewesen. An einer anderen Ecke saß Martin. Er zeichnete die Rotunde inklusive der Schwerttänzerin.

Als ich wieder herunter kam, waren einige am Aufbrechen, sodass wir nur noch mit den letzten ein gemeinsames Foto von den Zeichnungen machen konnten.

Zeichnen im Dunkeln

An diesem Dienstag, den 21.01.2020, waren wir in der Pumpe. Dieses Mal war es ein recht spätes Sketching-Treffen, da die Kneipe in der Pumpe erst um 18 Uhr öffnete.

Als Martin und ich etwas nach 18 Uhr ankamen, sahen wir auch schon Thomas und Julia. Sie warteten im Eingangsbereich. Gemeinsam suchten wir uns schon einmal einen Platz. Allerdings war es hier recht dunkel, sodass man einen „gut beleuchteten“ Platz suchen musste. Dennoch setzten wir uns hinter die Pumpe Nr. 2 im Zentrum und begannen zu Zeichnen.

Ich wählte einen Blick zum Eingang und sah daher auch, als Monika reinkam. Doch Thomas war schneller und rief schon nach ihr. Schnell fand sie uns dann in „der hintersten Ecke“ sitzen und gesellte sich zu uns.

Zu viert malten wir das mächtige Pumprad, jeder auf seine Weise. Martin war dieses Mal recht früh fertig, sodass er noch ein paar Fotos von uns machte. Bald darauf legten wir aber auch schon unsere Bilder zusammen, um ein Foto davon zu machen.

Am Ende saßen wir noch etwas zusammen und unterhielten uns, bis Martin seine Sachen einpackte und alle damit in Aufbruchstimmung brachte *lach*. Es war wieder sehr schön mit euch und hat mir viel Spaß gemacht! Gerne auch wieder zu solch später Stunde.

Das Geheimnis des Wandschrankes

Etwas verspätet gibt es einen neuen Beitrag von mir. Denn wir waren bereits am 14.01.2020 im Café Resonanz. Nur begann das neue Jahr für mich genauso stressig, wie es aufgehört hat, sodass es einfach nicht früher ging, darüber zu berichten.

Am besagten Dienstag wartete ich vor dem Resonanz auf unsere Sketcher und bemerkte nicht, dass schon einige bereits drinnen saßen. So stand ich dann mit Thomas eine Weile draußen, ehe sich noch zwei weitere Sketcher zu uns gesellten. Danach gingen wir dann endlich hinein.

Am Resonanz bin ich schon oft vorbei gelaufen, aber noch nie drinnen gewesen. Es war also eine Premiere für mich. Ich wollte dort schon immer einmal hin, aber bisher hatte sich keine Möglichkeit ergeben. Doch heute war es endlich einmal soweit!

Hier probierte ich eine heiße Schokolade (Zartbitter) und staunte über das Design des Cafés. Es erinnerte mich etwas ans Fresco. Denn auch hier hatte man alte Türen und Schränke verwendet.

Die Toilette, so mussten wir später feststellen, war sogar in einem Schrank versteckt. Das Widerum erinnerte mich an „Narnia„. In der Geschichte/im Film gibt es ebenfalls einen Wandschrank, doch dieser führte in eine magische Welt. (Falls jemand die Geschichte nicht kennt.)

Leider war es zu dieser Zeit (zwischen 16 und 18 Uhr) sehr voll, sodass es auch entsprechend laut war. Doch war es sehr nett und wir hatten viel Spaß beim Zeichnen.

Zwischendurch gesellte sich auch eine neue Sketcherin mit ihrem Hund zu uns. Noch einmal ein herzliches Willkommen von uns allen. Wir freuen uns, wenn du bald wieder dabei sein kannst.

Gegen 18 Uhr waren nicht mehr ganz so viele Gäste da, sodass wir am Tisch neben an unsere Zeichnungen ausbreiten und zeigen konnten. Hier seht ihr das Ergebnis unseres heutigen Treffens:

In Kiel braucht man Gummistiefel

Dank Sonja konnten wir uns am 12.01.2020 im „the niu Welly“ treffen. Sie war so lieb und hat, nachdem sie den Vorschlag für das Treffen dort gemacht hat, alles dafür geregelt. An dieser Stelle noch einmal vielen lieben Dank für deine Mühe und Organisation!

So kamen wir also an diesem verregneten Sonntag im Barbereich des Hotels zusammen und warteten bis alle angekommen waren. Danach erhielten wir drei Zimmerschlüssel und durften uns im 4. Stock die Zimmer ansehen.

Der erste Hingucker in der Etage war schon der Teppich im Flur. Dort sah man „Schattenmenschen mit Regenschirmen“. Und das Licht war so positioniert, dass man seinen eigenen Schatten über die Schattenfigur drüberlegte. So wirkte es wie der eigene Schatten. Passend dazu Regentropfen, oh Verzeihung, ich meine natürlich die Ringe von ihnen. So hatte man das Gefühl, man würde durch eine Pfütze laufen. Gummistiefelabdrücke gab es natürlich auch noch dazu. Allein der Teppich spiegelt das Motto dieses Hotels wieder. Und draußen regnete es wirklich. Wie passend!

Wir begaben uns in eines der Zimmer und entdeckten noch mehr Maritimes. Eine Tapete mit Fischen, frei nach der Bauernweise: „Wenn der Fisch im Wasser empor springt gibt es Regenwetter.“ Alles war in einem schönen maritimen Blau gehalten. Auch im Bad gibt es jede Menge zu sehen, unter anderem Kieler Sehenswürdigkeiten und sogar eine Erklärung, was „Welly“ bedeutet! (Klickt aufs Foto mit dem Gummistiefel)

Für mich war schnell klar, ein Zimmer möchte ich Zeichnen! Und so setzte ich mich mit Martin in eines der kleinen Zimmer und wir zeichneten das Bett, die Lampen, die Tapete.

Ein anderer Teil unserer Gruppe nahm das größere Zimmer und ein Teil malte im Barbereich. Hier könnt ihr einen kleinen Einblick in die Zimmer bekommen:

Nachdem wir unser erstes Bild fertig hatten, gingen wir in den Barbereich zu den anderen. Auch dort wurde noch fleißig gezeichnet, denn dort gibt es viele schöne Motive zu entdecken. Von den Gummistiefeln mit Pflanzen drin, über die Lampen bis zum Spiderschwein über dem Tresen. Auch wir begannen je ein weiteres Bild zu zeichnen. Kurze Zeit später wollten jedoch die ersten aufbrechen und wir legten alle Bilder einmal zusammen. Auch dieses Mal sind wieder so viele schöne und verschiedene Motive entstanden.

Danach machten sich die meisten auf den Heimweg. Doch Sonja, Martin und ich blieben noch etwas, um unsere begonnenen Bilder fertig zu stellen. Die Ergebnisse seht ihr hier:

Ihr wollt auch mal ins niu Welly? Dann schaut hier vorbei oder seht es euch vor Ort an.

Link zum Hotel: the niu Welly und zur Facebook-Seite.

Skizzieren zwischen Skulpturen

Am Sonntag, den 29.12.2019 begaben wir uns in die Kunsthalle, in die Antikensammlung zum Zeichnen. Dieses Mal waren wir wieder unerwartet Viele. Ich war überrascht, wo sich die Sketcher überall verteilten und versteckten. Manche hatten auch schon mit dem Zeichnen angefangen, als ich alle begrüßte.

Nach dem Rundgang machte ich mich auf Motivsuche. Hier gibt es ja so viel zu zeichnen! Und das Beste: Die Figuren laufen einem nicht weg! So konnte ich mich endlich mal (wieder) dem „Menschen zeichnen“ widmen, was ich viel zu selten mache.

Zum Schluss trommelten wir alle zusammen und legten unsere Bilder aus. Auch dieses Mal sind wieder viele tolle und verschiedene Zeichnungen entstanden.

Schwitzen in der Wichtelschänke

Gestern, am 17.12.2019, waren wir in der Wichtelschänke auf dem Weihnachtsmarkt auf dem Rathausplatz. Dieses Mal zeichneten wir in einer kleinen Runde.

Drinnen in der Wichtelschänke war es extrem warm, weswegen wir recht früh wieder aufbrachen. Wir brauchten unbedingt frische (und kühle) Luft. Dennoch haben wir ein bisschen was skizzieren können. Hier ein paar Bilder von unserem Treffen:

Tierisch, tierisch!

Am Sonntag, den 15.12. hieß es ab ins zoologische Museum! Gepackt mit bunten Stiften und Skizzenbuch trafen wir uns am Eingang des Museums, bzw. kurz darauf im Eingangsbereich. Drinnen wars schön warm und vor allem windgeschützt.

Nach Zahlung des Eintritts und Verstauung von Jacken und Taschen, bewaffneten wir uns mit Stiften und Skizzenbüchern und machten zunächst einen kurzen Rundgang, ehe wir uns aufteilten. Dabei waren wir alle so gut verteilt, dass ich die anderen erst nach unserer 2-stündigen Sketchingrunde wieder sah. Aber ich war auch ziemlich beschäftigt gewesen. Ich nahm mir nämlich die Strandkrabbe vor und die war gar nicht so einfach, wie ich mir dachte. Also mal schnell ins Buch sketchen war da irgendwie nicht.

Mein Motiv.

Da ich zum Schluss gefragt wurde, hier noch einmal für alle:

Ich habe ausschließlich mit Polychromos (Faber Castell) gearbeitet. Zunächst habe ich mir auf meinem grauen Skizzenbuchpapier (The Graybook, Hahnemühle) mit einem weißen Polychromo die Linien der Krabbe vorsichtig (vor)skizziert. Danach erst bin ich in die Farbe gegangen und habe abwechselnd insgesamt 6 Farben verwendet. Dabei habe ich sie auch immer wieder „gemischt“, indem ich mehrmals über eine Farbe drüber bin (also sozusagen mehrere Schichten übereinandergelegt). Dunkelheiten habe ich mit stärkerem Druck, bzw mit der Verwendung von Schwarz erzeugt. Bei „Glanzstellen“ bin ich außerdem nochmal mit weiß drüber. Wenn ich das nochmal zeigen soll, gebt Bescheid!

Hier die verwendeten Farben (wenn ihr die Krabbe nachmalen wollt):

  • weiß (101)
  • beigerot (132)
  • Ocker gebrannt (187)
  • Chromgelb dunkel (109)
  • Pompejanischrot (191)
  • Schwarz (199)

Nach 1 1/2 Stunde merkte ich dann, dass es schon recht spät war. Ich wollte doch unbedingt noch eine Qualle malen! Also beendete ich meine Krabbe und setzte mich dann zu der auserkorenen Ohrenqualle.

Das „Original“ und meine Skizze.

Für die Qualle hatte ich nun nicht mehr ganz so viel Zeit, daher ist diese nicht ganz so gut ausgearbeitet. Diese ist eher eine Skizze! 😉

Hier habe ich mit nur 3 Farben gemalt: Weiß, Ocker und Indigo. Mir war das Grau (des Papiers) nicht dunkel genug, weshalb ich noch das Indigo benutzte. So kommt sie noch besser zur Geltung finde ich, aber ich hätte sie so gerne noch fertig gezeichnet…!

Martins Motiv.

Während ich im Raum neben der Tiefsee zeichnete, war Martin ein Stück weiter oben und skizzierte das Pottwal-Skelett. Nachdem er dieses fertig hatte, holte er uns alle ab. Wir trafen uns also gegen 14 Uhr, um alle Bilder noch einmal zusammenzulegen. Das machten wir dann in einem der unteren Räume (beim Eingangsbereich).

Dabei wurde viel besprochen sowie Ideen und Techniken ausgetauscht, wie man auf den Fotos sehen kann.

Es war wieder einmal eine schöne Runde und ich bedanke mich bei allen, die dabei waren. Es war wieder schön mit euch und ich hoffe, ihr seid auch im neuen Jahr wieder dabei. Ich freue mich, dass wir eine so aktive Gruppe sind und hoffentlich auch lange bleiben. Ich werde wahrscheinlich nur noch am Dienstag (17.12.) dabei sein können, dann erst wieder im neuen Jahr. Ich wünsche euch allen schöne Weihnachten und einen guten Rutsch.

Zum Scan meiner beiden Bilder könnt ihr auch auf meinem Blog vorbei schauen:

Pavillon an der Nikolaikirche

Am 01.12. waren unsere eifrigen Zeichner im Pop-Up-Pavillon. Heute hat sich Susanne bereit erklärt etwas zum Treffen zu schreiben:

Unser heutiges Treffen fand in einem der umstrittenen Pavillons an der Nikolaikirche statt. Umstritten, weil Kiels neue Baudezernentin diese Bauwerke aus den 70 igern überraschend unter Denkmalschutz gestellt hat, obwohl man auch immer wieder einmal über einen eventuellen Abriss in der Stadt diskutierte.
Heute bot uns jedoch der „Pop Up“ Pavillon einen schönen Zufluchtsort vor der Kälte mit optimalen Blick auf den Weihnachtsmarkt, die Nikolaikirche und dem berühmten „Geistkämpfer“ von Ernst Barlach.
Im Pavillon stellt zur Zeit Barbara Kirsch aus. Sie war einigermaßen überrascht, als unsere 8-köpfige Gruppe auftauchte, obwohl sie selbst gerade zum Thema „Urban Sketching “ ausstellt. Hmmmm, ich fand uns besser, 😉.
Es war eine schöne Atmosphäre bei ihr. Bei einem abschließenden Kaffee mit Kuchen in der Kirche erzählte uns unsere neue Mitzeichnerin Susanne vieles über die Nikolaikirche und die ursprüngliche Bebauung vor den Kriegszerstörungen. Susanne ist Stadtführerin und nicht nur deswegen eine echte Bereicherung für unsere Gruppe. Vielen Dank für den wieder sehr erlebnisreichen Sonntag.
Draussen kam allmählich der Nebel und ich beeilte mich schnell mit meinem Fahrrad nach Hause zu kommen. Bis zum nächsten Mal.

Susanne

Im Folgenden möchten wir euch noch ein paar Fotos zeigen, welche bei diesem Treffen entstanden sind:

Weihnachtliches Lichtermeer im Sophienhof

Hallo liebe Leserinnen und Leser, heute berichte ich von unserem Treffen am 26.11.2019 im Sophienhof. Zu dieser Jahreszeit ist die Einkaufspassage in der nähe des Kieler Hauptbahnhofes weihnachtlich glitzernd und funkelnd geschmückt.

Auch heute beeilte ich mich nach der Arbeit um schnell zu unserem Treffpunkt zu kommen. Auserkoren war das Café Fiedler mit einer Sitzecke in der Mitte vom Sophienhof. Auf dem Weg fragte ich schon einmal, wer denn schon alles da ist und wieviele. Melanie antwortete promt, dass schon 4 Leute dort sind … zumindest verstand ich es so. Als ich eintraf wunderte ich mich allerdings nur 3 Zeichner in ihre Arbeit vertieft zu finden. Schnell wurde ich aufgeklärt, dass ich die Nummer 4 sei. Nun schnell einen Platz gesucht. Nur was zeichnet man inmitten des vorweihnachtlichen Trubels? Zuerst hatte ich ja bloß gedacht, mich dort zu treffen und sich dann im ganzen Sophienhof verteilen. So hektisch wie es derzeit allerdings dort zugeht, entschied ich mich dann doch in dieser „Ruhe-Insel“ zu bleiben und etwas von der schönen Weihnachtsdeko sowie den Verkaufstresen an zu gehen. Natürlich nicht ohne mir dazu noch einen Cappuccino bringen zu lassen. Es kam zu einigen netten Gesprächen mit und über anwesende Kaffeegäste, die teils unbewusst Modell saßen. Darauf angesprochen waren allerdings alle nett und voll Lob.

Während wir so zeichneten stand dann noch ein fliegender Wechsel an. Heute musste Sonja früher los, jedoch kam kurze Zeit später Lisa noch zum Zeichnen dazu, wodurch wir vier blieben. Die Zeit vergeht, in die Arbeit vertieft, wie im Fluge. Mir nichts dir nichts war es bald 18 Uhr und Thomas wollte langsam aufbrechen. Mein Bild hätte noch etwas Farbe vertragen können. Naja es war wieder ein schönes Treffen mit netten Unterhaltungen, besonders gegen Ende. Je öfter ich so im Trubel zeichne desto besser ruhe ich in meiner Arbeit und kann alles um mich herum ausblenden. Sonja hat ihr Bild später auch noch nachgereicht.

Im Anschluss gingen Melanie und ich noch über die Weihnachtsmärkte Kiels mit einem kleinen Abstecher zum Pop Up Pavillion, wo wir am Sonntag zeichnen wollten. Der Bericht hierzu folgt in Kürze. Hier noch ein paar Impressionen von den Weihnachtsmärkten:

Quellennachweis für die Bilder 1 und 2: Google Maps 2019-12-06: https://www.google.com/maps/place/Sophienhof+Kiel/@54.316237,10.130909,3a,75y,90t/data=!3m8!1e2!3m6!1sAF1QipOsLERgVtYEjBnpI7vjIVtzRZ2cIFDdZbdYB1kC!2e10!3e12!6shttps:%2F%2Flh5.googleusercontent.com%2Fp%2FAF1QipOsLERgVtYEjBnpI7vjIVtzRZ2cIFDdZbdYB1kC%3Dw203-h270-k-no!7i3024!8i4032!4m5!3m4!1s0x47b2566024744bd7:0xe7a41d5609201e6!8m2!3d54.3165654!4d10.1305198