Bootsfragmente

Bis zu unserem Treffen am Dienstag, den 20.07. hatte ich mein Rad nicht reparieren können, daher kam ich dieses Mal mit dem Bus in die Stadt zum Germaniahafen. Da ich etwas früh dran war, machte ich noch eine Runde um die Hörn (anstatt über die Klappbrücke zu laufen).

Trotz des schlechten Wetters (grau und nicht so warm), war hier reger Betrieb. Martin schlich sich „von hinten“ heran, denn er hatte mich gesehen, als er von der Arbeit kam und fuhr mit dem Rad hinterher. Gemeinsam nahmen wir auf einer Bank am Germaniahafen Platz und warteten sehnsüchtig auf die anderen. Bald kam auch schon Christof und Monika entdeckte ich auch. Doch sie sah uns nicht. Nach einiger Zeit fand sie uns aber und gesellte sich zu uns.

Anschließend suchten wir uns einen schönen Malplatz und verteilten uns in Bootsnähe. Denn, wenn man am Germaniahafen zeichnet, gehört ein Boot/Schiff einfach immer ins Bild, oder?

Am Anfang total unentschlossen (und laut denkend „Was male ich bloß?“), nahm ich Monikas Idee: Male doch ein Detail. Das habe ich dann gemacht. Bei dieser „Detailarbeit“ nutzte ich wieder Aquarellfarben. Irgendwie dachte ich, das sei schicker. Für die weißen Stellen („Highlights“) nutzte ich Gouache, da ich deckend auf die Aquarellfarben malen wollte.

Nach etwa 1 1/2 Stunden wurde uns frisch und so legten wir unsere Bücher zusammen.

Am Anleger in Dietrichsdorf

Auf dieses Treffen habe ich mich schon lange gefreut. Wir hatten hier vor etwa 2 Jahren an genau derselben Stelle gemalt. Seitdem wollte ich immer mal wieder dorthin, um den Blick zu genießen und natürlich auch zu malen.

Am 18.07. war es dann endlich soweit! Gemeinsam mit Martin fuhr ich mit dem Rad zum Treffpunkt. Bei einer solchen Strecke planen wir immer etwas mehr Zeit ein, sodass wir dann wieder ein bisschen zu früh da waren. Das nutzten wir, um uns umzuschauen und erste Fotos zu machen.

Noch während wir Fotos machten, kam ein Mann auf uns zu. Da sonst kaum einer am Anleger stand, waren wir uns ziemlich sicher, dass er mit uns zeichnen wollte. Er stellte sich als Christof vor. Von ihm haben wir ja schon einige Zeichnungen gesehen, denn er malte mit uns schon virtuell. Wir freuen uns sehr, dass er sich nun auch zum Draußenzeichnen traut!

Wir plauderten eine Weile und warteten, ob noch andere Zeichner kommen würden. Leider war dies nicht der Fall, sodass wir nur zu dritt zeichneten. Dabei verteilten wir uns um den Platz am Anleger. Martin suchte sich jedoch ein Motiv etwas abseits des Platzes, wie man auf dem folgenden Foto sehen kann.

Ich hatte mir den Blick vom letzten Mal ausgesucht. 2019 saß ich unten auf den Steinen. Dieses Mal wollte ich den Busch ins Bild integrieren und setzte mich daher oben auf die Wiese. Wie 2019 malte ich auch dieses Mal mit Gouache. Ich wollte nämlich beide Bilder am Ende vergleichen. Doch nach 2 Stunden hatte ich noch nicht einmal die Hälfte meines Motivs gemalt. Ich hatte etwas Probleme, die richtige Farbe für den Himmel zu mischen (und auf meiner Palette sah die Farbe irgendwie anders aus, deshalb habe ich dann später auch meinen größeren Kasten verwendet habe – siehe 3. Bild). Ich brauchte Ewigkeiten, bis ich den Himmel hinbekommen habe, sonst wäre ich evtl. viel weiter gekommen.

Auf dem 3. Bild halte ich meine Haare fest: Es war nicht nur windig, sondern meine Haare wurden grün! Die sind nämlich immer wieder in die Mischpalette geflattert und haben dann die Farbe wie ein Pinsel aufgenommen. Scheinbar wollten meine Haare mitmalen. Als ob das Bild dann schneller fertig wäre *lach*

Am Ende haben wir uns dann an meinem Malplatz versammelt (weil ich ja nicht fertig geworden bin) und haben im Grünen unsere Bilder zusammengelegt.

Nachdem Christof gegangen war, überlegte ich noch einen Moment, ob ich mein Bild noch fertig malen sollte. Aber da Martin mit seinem Bild schon fertig war, entschieden wir, dass es für heute mit dem Malen reichen würde. Ich könnte ja das Bild zuhause fertig stellen (was ich allerdings nicht mehr gemacht habe).

So spazierten wir noch bis zur „Alten Mühle“, wo wir auch schon ein paar Mal gemalt haben. Die Beiträge hierzu könnt ihr hier nachlesen: Manche Brücken haben Tücken und Sketchwalk an der Schwentine.

Anschließend schwangen wir uns aufs Rad und fuhren noch ein Stück die Schwentine entlag. Eigentlich wollten wir wirklich nur ein kleines Stück fahren, aber weil es so schön war, fuhren wir bis zum Tiergehege nach Schwentinental/Raisdorf. Dort machten wir noch einen Rundgang und fanden auch hier einige schöne Motive, die man einmal zeichnen könnte. Doch dazu hatten wir keine Lust mehr und so fuhren wir wieder Richtung Kiel. Dabei bemerkte ich, wie mein hinterer Reifen sich merkwürdig anhörte und anfühlte. Ich hatte einen Platten! So mussten wir den restlichen Weg bis nach Hause das Rad schieben. Laut meiner App, mit der ich meine Radtouren immer aufzeichne, sollten das ca. 15 km gewesen sein, die wir da gelaufen sind. Das spürten wir auch, denn unsere Füße waren platt und bekamen Blasen. Nach der unerwarteten Tour waren wir vollkommen k.o.. Zuhause angekommen war ich definitiv nicht mehr motiviert mein Bild zuende zu malen! Dennoch war es ein schöner Sonntag!

Achso: wer jetzt mein Bild vergleichen möchte: Im Beitrag Schwentineblick bei strahlendem Sonnenschein findet ihr mein Motiv in der Mitte (braunes Papier).

Schöne Ansichten: Rathausplatz und kleiner Kiel

Am Dienstag, den 13.07. trafen wir uns wieder zum Zeichnen. Dieses Mal war das Opernhaus unser Treffpunkt.

Mit Martin war ich dieses Mal schon etwas früher da, aber lange warten mussten wir nicht. Bald gesellten sich Katja, Benita und Jutta zu uns. Nachdem wir uns ein bisschen umgeschaut und den besten Platz (und vor allem einen Schattenplatz) gesucht hatten, fanden wir doch noch unsere Motive. Wie man sieht, hockten wir alle an einer Ecke (im Gegensatz zu den letzten Maltreffen, wo wir uns immer gut verteilt haben).

Ich wollte wieder mit Gouache malen (wer hätte anderes von mir erwartet?). Es ist zur Zeit mein Lieblingsmaterial und es macht mir sehr viel Spaß, damit zu arbeiten! Doch das Rathaus damit zu malen, schien mir etwas zu aufwändig für max. 2 Stunden. Also suchte ich mir ein „einfacheres“ Motiv. Das war dann der Blick über den kleinen Kiel.

Mit dem Bild war ich dann schneller fertig, als ich dachte, und so langsam hatte ich auch keine Lust mehr. Aber ein kleines Bild (die Rathaustumspitze) musste dennoch sein. Hierfür nahm ich dann aber Aquarell, damit ging das einfach schneller (ich hatte ja nur noch etwa 30 Minuten!).

Inzwischen wurden auch die anderen fertig, die auch mehrere Bilder gemalt hatten (außer Martin). Hier seht ihr wieder die Übersicht mit all unseren Bildern, außer Katjas Bild, denn sie war leider schon früher gegangen (deshalb schickte sie uns das Bild später nach).

Bunte Farben im saftigen Grün

Am Sonntag, denn 11.07. waren wir zum Zeichnen wieder im Botanischen Garten. Unsere Gruppe hatte sich dieses Mal dort getroffen, um wieder ein paar Blumen zu malen (und natürlich auch anderes). Schon zu Beginn verteilten wir uns alle recht gut, sodass ich am Ende gar nicht wusste, wer denn alles da war.

Bei dem heißen Wetter suchte ich mir ein schattiges Plätzchen, sodass ich die anderen gar nicht sah. Nur ein paar wenige liefen mir über den Weg. Also konzentrierte ich mich voll und ganz auf die bunten Blüten.

Zuhause hatte ich einige Tage zuvor schon ein paar Blumen gemalt, sodass ich schon etwas in Übung war, Pflanzen zu malen. Daher konnte ich recht zügig die beiden Blüten und ihr Blattwerk zu Papier bringen. Dennoch hatte ich am Ende nur noch etwa 30 Minuten für ein weites Bild. Doch das musste ich erst noch finden.

Nachdem ich also noch ein bisschen auf der Suche war, fand ich bald eine schöne leuchtend gelbe Lilie. Doch ich sah auf die Uhr und wusste, viel Zeit bleibt mir nicht, sie zu malen. Also „huschte“ ich die Blume schnell hin. Zufrieden war ich damit aber nicht und überlegte, ob es eine gute Wahl war, die Blume mit Aquarellfarben zu malen.

Gegen 13 Uhr versammelten wir uns wieder am Haupteingang des botanischen Gartens und legten unsere Bilder zusammen und plauderten noch eine Weile, auch wenn uns die Sonne ziemlich heftig auf der Haut brannte.

Malen am Schifffahrtsmuseum ohne Museum

Am ersten Dienstagstermin im Juli stand der Platz vor dem Schifffahrtsmuseum auf unserem Sketching-Terminplan. Ganz in der Nähe, nämlich auf der Fußgängerbrücke, hatten wir 2018 unsere ersten Sketching-Schritte gemacht, damals als VHS-Kurs unter der Leitung von Ulrike Plötz. Inzwischen haben wir alleine „laufen gelernt“ und nehmen diese regelmäßigen Treffen, soweit wir es zeitlich schaffen, immer wieder gerne wahr.

Am 6.7. fanden sich um 17.00 Uhr fünf Malerinnen – Renate, Gundula, Jutta, Benita und Monika B. – am vereinbarten Treffpunkt ein. Die Entscheidung für ein Motiv fiel erstmal allen schwer, denn das „Große Ganze“, das wir vor der Nase hatten, musste sozusagen zerlegt werden, um ins Skizzenbuch zu passen. Wir haben auch tatsächlich die vorgesehenen zwei Stunden gebraucht, bis das Gruppenfoto unserer Werke entstehen konnte. Wie man sieht, hat sich niemand an das schöne Gebäude des Schifffahrtsmuseum getraut, sondern Motive gesucht von der Museumsbrücke, von uns Zeichnerinnen, vom Blick zum Ostufer, Schiffe oder auch die wunderbare Skulptur, die hoch über den Köpfen der wenigen Passanten schwebte.

Trotz des ziemlich starken Windes war es ein schönes Maltreffen im kleinen Kreis.

Monika

Vielen Dank an Monika für Bild und Text. Ihr habt auch Fotos? Dann sendet sie uns doch gerne per Whatsapp oder Email zu.

Diese Bilder sind entstanden:

Steine, Steine und noch mehr Steine

Am Sonntag, den 27.06.2021, trafen wir uns an der Kapelle auf dem Nordfriedhof. Als wir letztes Jahr hier waren, hatte ich nicht mitgezeichnet, da ich für unsere Gruppe ein Video gemacht habe, welches ihr hier noch einmal anschauen könnt:

Filmreif sketchen auf dem Nordfriedhof

So freute ich mich, dass ich heute hier zeichnen und malen konnte. Genau wie letztes Jahr, hatten wir auch an diesem Tag bestes Wetter, nicht zu warm, aber angenehm. Zumindest bis sich die letzten Wolken verzogen.

Zunächst sammelten wir uns an der Kapelle und warteten, bis auch der/die Letzte eingetroffen war. Danach verteilten wir uns, wobei einige von uns direkt vorn am Eingang blieben. Zusammen mit Martin ging ich zur Kiel War Cemetery. Dort sahen die Gräber durch die vielen Rosen so wunderschön und gepflegt aus. Einen Moment lang überlegte ich, ob ich zuerst das Kreuz oder die Ehrenhalle malen sollte.

Die Ehrenhalle: In ihr wird ein Kriegstagebuch und das Totenregister aufbewahrt.

Wikipedia Link: https://de.wikipedia.org/wiki/Kiel_War_Cemetery

Nachdem ich mehrmals hin und her gelaufen bin, entschied ich mich dann doch „erstmal“ für ein einzelnes Grab. Ich dachte, ich mache einen schnellen Sketch davon und anschließend könnte ich ja noch ein zweites Motiv malen. Vielleicht wäre ich ja auch motiviert genug, noch eine Stunde länger zu bleiben.

Doch zuerst wollte ich das Grab, welches ich so schön fand, weil es halb in der Sonne stand und von einer Rose „eingerahmt“ wurde, malen. Außerdem warf der nahestende Baum einen interessanten Schatten auf das Grab. Genau das wollte ich eigentlich einfangen. Leider hat es nicht geklappt, denn ich brauchte doch länger als erwartet und die Sonne war inzischen weitergezogen. So lag der Baumschatten nun schon auf dem Grab daneben und ich entschied mich dann, das „Licht“ einfach wegzulassen. Jetzt denke ich allerdings, dass ich doch ein bisschen Licht „drauffallen“ lassen hätte sollen, dann würde der Grabstein ein bisschen mehr leuchten und man würde sehen, dass es ein sonniger Tag war (Erkenntnis ist da, beim nächsten Mal versuche ich es einmal umzusetzen).

Nachdem ich mein Bild nach etwa 1 Stunde vollendet hatte, bzw. die Skizze für mich fertig war, machte ich mich auf dem Weg zu meinem zweiten Motiv. Nur leider war es dann schon so spät, dass ich in 30 Minuten ein Bild hätte malen müssen und das motivierte mich nicht so recht. Denn das Bild, egal ob es das Kreuz oder die Halle war, schien mir zu detailreich, dass ich hier jeweils auch mind. 1 Stunde (pro Motiv) dran sitzen würde. Also entschied ich mich dagegen und machte lieber noch ein paar Fotos.

Kurze Zeit später war Martin mit seinem ersten Motiv auch fertig. Auch er wollte noch ein zweites Bild malen. Doch auch ihm fehlte die Zeit und so beschlossen wir gemeinsam zur Gruppe zurück zu laufen und zu schauen, was und wo die anderen malten. Dabei begegneten wir zwei Eichhörnchen, die hier wohl zuhause sind.

Die meisten unserer Gruppe hatten sich um den Brunnen versammelt (warum nur? 😀 ) und gemalt. Als wir uns dazu gesellten, schienen die anderen auch schon mit ihren Bildern fertig zu sein und so versammelten wir uns anschließend wieder bei der Kapelle, um dort unser Foto mit all unseren Werken zu machen und noch eine Menge zu schnacken.

PS. Den Titel wählte ich, weil ich mich beim Schreiben dieses Beitrags an einen Satz von Monika aus unserem Video erinnerte und sie heute am Brunnen sitzen sah:

… weil da auch viele alte Steine sind, die mag ich ganz gerne. Alte Brunnen, alte Steine…

Zitat von Monika aus unserem Video

Gestörte Idylle an der Uni

Am Sonntag, den 13.06.2021 waren wir auf dem Gelände der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel zum Zeichnen und Sketchen. Wir trafen uns bei der Mensa II und warteten bis etwa 11:15 Uhr, ob vielleicht noch der ein oder andere verspätet eintrudelt. Danach liefen wir alle zu den Teichen. Fast alle machten es sich in der Nähe der Teiche gemütlich, während wir, Martin und ich, noch ein paar Fotos für die daheimgebliebenen und natürlich auch für den Blog machten.

Nachdem auch wir dann unseren jeweiligen Malplatz gefunden hatten, widmeten wir uns voll und ganz dem Motiv. Ich hatte einen besonderen Bildausschnitt gesucht (und gefunden), aber dazu musste ich auf der halben Höhe eines Hügels sitzen. Da konnte ich natürlich nicht meinen Hocker verwenden und benutze daher mein Sitzkissen. Doch mit diesem rutschte ich bald den Hügel hinunter. Also musste ich ein Stück tiefer sitzen, als geplant.

Als ich in den letzten Zügen meines Bildes war, gab es ein paar Störenfriede: Denn ein paar Leute fuhren mit ihren (ich schätze) Motorrädern auf dem Gelände ein paar Runden. Gesehen habe ich sie nicht, aber reichlich oft gehört. Leise sind die Dinger ja nicht. Da dies eine lange Zeit hinter mir stattfand, wollte ich auch schon bald den Standort wechseln. So packte ich meine Sachen und verließ meinen (1.) Malplatz.

Noch einmal umschauend überlegte ich, welches Motiv in etwa 1 Stunde gemalt sein könnte und suchte mir einen neuen und vielleicht ruhigeren Platz. Noch während ich den 1. Platz verließ, schallte von irgendwoher Musik. Jemand übte Saxophon.

Nach einem kurzen Schulterblick über die ersten Skizzen der anderen, lief ich weiter in Richtung des Biologiezentrum’s. Als ich zwei kleine Möwenküken am Teich entdeckte, ließ ich mich hier nieder. Doch die Möweneltern beschwerten sich lautstark. Von Ruhe war hier nichts zu hören. Dennoch blieb ich sitzen und hoffte, die würden sich nach einer Weile beruhigen und so malte ich den Teich von der anderen Seite. Doch mit dem Bild war ich überhaupt nicht zufrieden, sodass ich mich bald einem 3. Bild widmete. Nun malte ich die kleinen Möwen, die sich im Gras versteckten und ein Elternteil von ihnen. Die andere Möwe flog lieber herum und machte kräftig Krach. Nur wenn mal niemand hier vorbei lief, war es einen Moment lang still.

Als dann Monika und Martin zu mir kamen, vergaß ich ein Foto meines Bildes mitsamt der Möwen zu machen. Aber die waren dann ja ohnehin weg, weil einfach zuviel los war.

So langsam versammelten wir uns, um unsere Bilder zusammen zu legen. Nachdem wir (Martin und ich) und ein paar andere bereits weg waren, malte Monika noch fleißig weiter.

Endlich wieder draußen zusammen malen!

Sonntag, der 06.06.2021 war ein besonderer Sonntag, denn endlich konnten wir uns wieder draußen zum Zeichnen und Malen treffen! Nachdem wir Monate nur über Whatsapp/Email/Blog etc. Kontakt hatten, sahen wir uns endlich mal wieder in der Realität. Endlich gibt es wieder echte Motive vor die Nase. Nach Fotos zu malen ist doch etwas anderes, als direkt vor dem Motiv zu sitzen, Gerüche und Geräusche wahrzunehmen und sich natürlich auch während des Malens unterhalten zu können.

Damit uns auch alle finden, trafen wir uns zunächst am Haupteingang des Friedhofes vor der Kapelle. Als ich mit Martin ankam, warteten bereits die ersten und bald kamen auch weitere dazu. Nach einer kurzen Besprechung, suchte sich jeder sein Motiv.

Ich habe mich für eines der verzierten Grabsteine direkt bei den Mausoleen entschieden. Da ich mein Cappuchinobook mithatte, war schnell klar, dass ich auch wieder mit Gouache malen würde. Dabei verlor ich mich ganz in den Details.

Nach 2 Stunden Malen legten wir unsere Bilder wieder zusammen. Leider gingen ein paar schon etwas früher, sodass sie uns ihre Bilder per Whatsapp geschickt haben. Alle anderen Skizzen, Zeichnungen und Malereien findet ihr auf dem „Gesammelte Werke“-Bild.

Danksagung für eure Unterstützung

Wir möchten uns noch einmal für eure zahlreiche Unterstützung für die Erhaltung und das „Upgrade“ unseres Blogs bedanken. Im Beitrag Aufwertung unseres Blogs hatten wir euch über die Änderungen des Blogs informiert.

Wir haben eine so tolle und große Unterstützung erhalten, dass wir sogar mehr als den Jahresbetrag für 2021 zusammenbekommen haben. Den „überschüssigen“ Betrag werden wir dann direkt im nächsten Jahr einsetzen. Wir sind sehr überwältigt, wie groß die Beteiligung eurerseits ist! Das motiviert natürlich auch, den Blog weiterhin zu hegen und zu pflegen. Ihr dürft also weiterhin auf neue Beiträge hoffen und vielleicht können wir uns auch bald wieder draußen treffen. Denn gemeinsam malen macht doch noch mehr Spaß.

In diesem Sinne, fröhliches Sketchen und Malen,

Eure Melanie und euer Martin

Erinnerungen an einen schönen Sommertag

Als wir das Thema für unser virtuelles Zeichentreffen am Sonntag, den 16.05.2021 festgelegt hatten, freute ich mich sehr darauf, Bilder aus Molfsee zu malen. Denn es erinnerte mich an den wunderschönen Sommertag in Molfsee, den wir letzten Sommer dort verbracht haben. Es war ein herrlich sonniger und warmer Tag und wir fanden uns zu einer großen Gruppe zusammen.

Auch an diesem Tage trafen wir uns wieder als große Gruppe, jedoch leider nur virtuell. Dennoch hatte ich genauso viel Spaß beim Malen meines Bildes, wie hoffentlich alle anderen auch. Ich freue mich, dass wieder so viele mitgezeichnet und mitgemalt haben. Genau wie bei unserem Besuch in Molfsee letztes Jahr, sind auch dieses Mal wieder zahlreiche verschiedene Zeichnungen entstanden.

Für mich war im vornherein klar, dass ich wieder mit Gouache malen würde. Genauso wie beim Sommertag in Molfsee sind meine Bilder beim Massenandrang auf dem Herbstmarkt in Gouache entstanden und das wollte ich so fortführen. Irgendwie bieten sich (für mich) die Motive dort dafür an, mit diesem Medium zu malen und ich habe immer wieder viel Spaß dabei. Am liebsten hätte ich noch weitere Bilder gemalt, aber ich saß schon etwa 3 Stunden an dem Motiv, sodass ich mich dann dagegen entschieden habe. Aber sobald wir wieder in Molfsee malen sollten (und wieder einen ganzen Tag dort verbringen), werde ich sicherlich wieder zwei Bilder malen können.

Wenn ihr nach den vielen tollen Bildern noch Lust habt, das ein oder andere Motiv zu malen, dann schaut doch gerne noch einmal in den Beitrag mit den Fotovorlagen rein: Virtual Sketching – Freilichtmuseum Molfsee

Und wenn ihr daran interessiert seid, wie mein Bild entstanden ist, könnt ihr gerne noch in diesem Beitrag reinschauen: Molfsee in Gouache.

Hier sind nun die gesammelten Werke unseres „online Treffens“. Viel Freude beim Anschauen der tollen Skizzen, Zeichnungen und Malereien!

Danke an alle Teilnehmer und vor allem Danke an Sonja für die schönen Fotos!


Hier findet ihr noch einmal die alten Beiträge:

Aufwertung unseres Blogs

Liebe Leser und Mitzeichner, seit der Erstellung unseres Blogs in 2018 sind einige Gigabyte an Bildmaterial zusammengekommen, sodass unsere Kapazität für Bilddaten an ihre Grenzen kommen.

Wir möchten gern, dass unsere alten Beiträge weiterhin erhalten bleiben und haben daher nicht vor diese löschen, um Platz für neue Bilder zu schaffen. Aus diesem Grund haben wir (Martin und ich) nach einer anderen Lösung gesucht.

Da unser jährliche Zahlung für die Domain ohnehin fällig ist, haben wir überlegt, den Blog auf eine Premiumversion umzustellen. Das bedeutet für uns mehr Speicherplatz für weitere Bilder, keine Werbung, aber auch höhere Kosten. Bisher haben wir für unsere Domain rund 10 € pro Jahr bezahlt, jetzt werden es 60 € im Jahr sein.

Wir werden ersteinmal den Betrag auslegen, hoffen aber, dass ihr zu unserem Projekt beitragen möchtet. Dies könnt ihr tun, indem ihr spendet. Dazu haben ihr folgende Möglichkeiten:

  • Persönlich
  • Per Paypalzahlung
  • Per „Ko-Fi“-Spende

Persönlich könnt ihr uns eine Spende bei einem der nächsten richtigen Treffen geben.

Wer direkt per Paypal zahlen möchte, wendet sich bitte per Email direkt an mich. Ihr bekommt dann alle weiteren Informationen zur Zahlung dafür per Email zugesendet.

Bei Ko-Fi verwendet ihr den unten stehenden Link, der euch auf eine separate Seite bringt. Dort seht ihr dann unsere Unterstützerseite. Klickt dort auf „Donate“ (spenden), wählt die Anzahl der Tassen (coffees=Höhe des zu spendenden Geldbetrages) aus, klickt erneut auf Donate, gebt eure Emailadresse an, klickt auf Paypal, logt euch dort ein und klickt auf „Jetzt bezahlen“. Das wars! Wenn ihr wollt könnt ihr dort auch eine Nachricht hinterlassen.

Wenn ihr mit ko-fi zahlt, werde ich darüber per Email informiert. Auch ihr solltet eine Zahlungsbestätigung (mindestens von Paypal) bekommen. Sollte dies nicht der Fall sein, dann meldet euch bitte bei mir.

Solltet ihr zu den genannten Zahlungsweisen noch Fragen haben, wendet euch bitte jederzeit an uns.

Vielen Dank für eure Unterstützung.