Laternen aus Froschperspektive

Als ich am 17.08. um kurz nach 17 Uhr den Schlossplatz erreichte, standen dort Benita und Martin, sehr skeptisch, ob sie bei der Kälte, dem Schatten durch viele Wolken und vor allem bei dem starken Westwind überhaupt mit dem Sketchen beginnen sollten… Sie entschieden sich, nach Hause zu gehen, während ich mir ein windgeschütztes Plätzchen am Rantzaubau suchte und die Lampen an dessen Eingang ins Visier nahm. Aus der Froschperspektive die Hauswand zu zeichnen – nicht einfach, erstmal ein Fehlversuch! Beim 2. Anlauf ging es schon etwas besser, wenn auch die Brüstung etwas zu klein ausfiel.

Mehrere Leute betraten oder verließen das Gebäude, manche äußerten Erstaunen, dass dort jemand malt, denn das sähe man heutzutage ja kaum….

Jutta

Vielen Dank an Jutta für die Bilder und den Beitrag. Ihr habt auch Fotos? Dann sendet sie uns doch gerne per Whatsapp oder Email zu.

Diese Bilder sind entstanden:

Architektur im Alten Botanischen Garten

Am Sonntag, 15.08. trafen sich einige Sketcher/innen im Alten Botanischen Garten neben der Uniklinik. Dabei war die Architektur ein viel gewähltes Thema.

Immer wieder reizvoll – der alte botanische Garten

Der alte botanische Garten ist ein idyllisches Kleinod mitten in der Stadt, das immer wieder gerne besucht wird. Leider auch von uneinsichtigen Zeitgenossen, die auf dem dortigen Gelände mit Alkohol feiern. So mussten wir bei unserem Sonntagstreffen am 15.08. zunächst deren verstreute Hinterlassenschaften – Bier- und Wodkaflaschen – auf der Wiese vor dem Topfhaus wegräumen.

Insgesamt 10 Sketcherinnen haben sich dann den Aufgaben gestellt und sich auch diesmal völlig unterschiedliche Motive vorgenommen. Der botanische Garten bietet ja nicht nur „Grünes“, sondern mit drei schönen alten Gebäuden und dem hübschen Aussichtsturm auch etwas „Handfestes“, was sich gut ins Grün einbetten lässt. Letzterer war schon bei vorherigen Treffen eine echte Herausforderung und leichter ist das Motiv auch beim zweiten oder dritten mal nicht geworden.
Bei relativ gutem Wetter waren Hella, Sigrid, Benita, Jutta, Yvonne, Renate, Gundula, Hedwig (ein „Gast“ aus Hannover) und Monika B. dann zwei Stunden ins Zeichnen vertieft und wie immer waren wir erstaunt über die unterschiedlichen Ergebnisse in den jeweils eigenen zeichnerischen Handschriften.

Monika

Vielen Dank an Monika, Benita und Jutta für die Bilder und den Beitrag. Ihr habt auch Fotos? Dann sendet sie uns doch gerne per Whatsapp oder Email zu.

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Zeichnen zwischen Blumen- und Gartenstraße

So idyllisch sich die Straßenbezeichnungen anhören, so schwierig waren die sich dort bietenden Motive. Zwar war der Blick auf die schönen alten Backsteinhäuser hin zur Legienstraße wunderschön, aber wie es mit Bauwerken so ist: PERSPEKTIVE. Alleine das Wort löst schon bei einigen regelrecht Kammerflimmern aus, aber am 03.08. haben sich mit Melanie, Martin, Benita, Julia, Renate, Hella und Monika B. sieben tapfere Sketcher*innen der Aufgabe gestellt. Das schöne Gebäude Blumenstraße 2-4, im Kieler Sprachgebrauch auch „Die Blume“ genannt, ist eingetragen in die Liste der Kulturdenkmale in Kiel-Damperhof und dient als Kriminalpolizeistelle. Die Namensgebung der Straße erfolgte bereits 1905 in Anlehnung an die schon vorhandene Gartenstraße. Wie schön damals gebaut wurde, entdeckt man oft erst, wenn man sich beim Zeichnen intensiv mit dem Objekt befasst; im Vorbeigehen nimmt man das oft gar nicht wahr.
Es waren wieder zwei schöne gemeinsame Malstunden. Auch wenn während des Zeichnens angesichts der schwierigen Aufgabe viel geseufzt und geschimpft wurde, so waren letztlich doch alle mit ihren Werken zufrieden.

Monika

Vielen Dank an Monika für den Beitrag sowie Martin für die Bilder. Ihr habt auch Fotos? Dann sendet sie uns doch gerne per Whatsapp oder Email zu.

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Einblicke in den Düvelsbeker Weg

Am Dienstag, den 10.08. haben wir, Benita, Jutta, Julia, Martin und ich, uns auf der Grünfläche vor dem Juwelier am Belvedere getroffen. Zum Mittag befürchteten wir schon, es würde ins Wasser fallen, da es so heftig schüttete. Aber zum Glück verzog sich die Regenwolke und wir hatten einen schönen sonnigen Nachmittag/Abend.

Wie bei jedem Treffen, warteten wir auch dieses Mal noch einen Moment, ehe wir uns verteilten. Martin blieb jedoch an unserem Treffpunkt, um mögliche verspätete Zeichner „abzufangen“. Jutta und Benita nahmen sich den nahegelegenen Spielplatz vor, ich hingegen setzte mich auf den Grünstreifen in der Mitte der Straße (Düvelsbeker Weg) und Julia saß ebenfalls in der Straße, jedoch ein Stück weiter unten.

Tief versunken in meine Arbeit verging die Zeit wie im Fluge. Das einzige, was mich auf dieser „Insel“ störte, war der Lärm der Autos auf der gepflasterten Straße. Ich dachte, hier wäre weniger los. Das traf wohl aber nicht für diese Uhrzeit zu.

Doch auf einer „Insel“ zu sitzen, fällt auch auf. So wurde ich von einem netten Mann angesprochen, der mich dort sitzen sah. Als er dann sah, dass ich zeichne, wunderte er sich und fragte mich, warum ich ausgerechnet dieses Haus wählte, es zu zeichnen. Mir gefällt das Haus, vor allem der turmartige Teil. Der Mann erzählte, dass er dort wohne und war begeistert von meinem Bild. Er erzählte mir auch, dass man die bunten Verzierungen unter den Fenstern erst viel später anbrachte, als es renoviert wurde. Nur, was es genau darstellen sollte, das konnten wir nur vermuten. Vielleicht Radieschen?

Nach etwa 1 1/2 Stunden fand ich, dass mein Bild fertig war und suchte ich die anderen auf. So legten wir dann gegen 19 Uhr unsere Bücher zusammen und freuten uns über die Ergebnisse. Selbst der nette Herr schaute sich die tollen und verschiedenen Ergebnisse an. Aber von meinem Bild war er so begeistert, dass ich es für ihn noch einmal hielt, damit er ein Foto machen konnte.

Nachdem wir uns von allen verabschiedet hatten, liefen wir zur Forstbaumschule. Dort hatten wir einen Tisch reserviert, denn wir hatten etwas besonderes zu feiern: Unseren Hochzeitstag. Denn vor genau 1 Jahr haben wir geheiratet. Dabei haben wir festgestellt, dass wir letztes Jahr viel besseres (und wärmeres) Wetter hatten.

Zeichnen an der Kunsthalle

Hiermit möchte ich euch zu unserem Treffen am Dienstag, den 24.08.2021 bei der Kunsthalle einladen. Wir wollen uns dort ab 17 Uhr auf der/m Grünfläche/Park nördlich der Halle treffen.

Bei schlechtem Wetter (Sturm, Regen und Hagelschauer) findet das Treffen NICHT statt. Leider können wir derzeit noch nicht so ohne weiteres an allen Orten Unterschlupf suchen oder uns dann „einfach“ stattdessen in ein Café setzen.

Forstbaumschule bei Schauerwetter

Am Sonntag, 8. August, war Treffen vor dem  Haupteingang der Forstbaumschule angesagt. Es hatte zwar schon mal geregnet, aber um 10:30 Uhr war es trocken, und so machte ich mich mit den Malsachen (und sicherheitshalber auch einem Regenschirm) auf den Weg. Punkt 11 Uhr am Ziel angelangt war wegen des unsicheren Wetters erwartungsgemäß  niemand von unserer Gruppe zu sehen, aber ich hoffte, in der nächsten regenfreien halben Stunde wenigstens ein bisschen zu produzieren und stellte mein Höckerchen so, dass ich keine Fußgänger behinderte aber auch gerade  n i c h t  über dem nassen Rasen saß. Bald erschien dann Christoph und wählte seinen Stand- bzw. Sitzpunkt nicht weit entfernt, Blick Richung Gebäude.  Nach gefühlt einer Viertelstunde begann ein Schauer, den wir erst noch „aushielten“, er unter den Bäumen, ich unter meinem Regenschirm,  aber es wurde rasch so ungemütlich und für das Zeichenpapier gefährlich, dass wir uns auf die Terrasse der Forstbaumschule auf einen regensicheren Kaffee flüchteten. Danach konnten wir nochmal weiterzeichnen….“

Jutta

Vielen Dank an Jutta und Christof für die Bilder und den Beitrag. Christof hat sein Bild zuhause noch coloriert.

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Diese Bilder sind entstanden:

Auch bei Regen im schönen Garten zeichnen

Am Sonntag, dem 01.08. wollten wir bei Susanne im Garten zeichnen. Schon vorab sprach ich mich mit Julia ab, dass sie uns (Martin und mich) mit dem Auto mitnimmt. Das war auch gut so, denn während wir gemeinsam nach Friedrichsort fuhren, begann es zu regnen. Bei dem Wetter wären wir beide nicht zum Treffen gefahren (wir wären mit dem Rad gekommen).

Als wir drei ankamen, hatten wir leider nicht gleich einen Parkplatz gefunden, also parkten wir etwas weiter weg. Ein bisschen laufen schadet ja nicht! Wir entdeckten das weiße Tor, das einladend offen stand, und liefen in den bunten blühenden Garten. Der Rest unserer Zeichnergruppe hatte es sich bereits unter der Veranda gemütlich gemacht (denn es regnete ja immer noch – zwar nicht viel, aber zum Zeichnen trotzdem zuviel). Wie gesellten uns dazu, bekamen Stühle, Kaffee und Kuchen angeboten.

Nach einem schönen Motiv musste man hier gar nicht lange suchen, denn ich hatte schnell eines finden können. Ohne ewig zu überlegen, setzte ich mich und begann mein Motiv zu skizzieren.

In einer recht großen Gruppe saßen wir unter dem Dach, plauderten und malten. Zwischendurch bekamen wir nicht nur Besuch von der Nachbarin sondern auch eine Libelle hatte sich hierher verirrt. Mit einem selbstgebauten Köcher holte Susanne das aufgeregte Tier unter dem Dach (oberhalb der Sonnensegel) heraus und entließ es seiner Freiheit.

Außerdem berichtete Susanne von ihrer Arbeit, die ich total spannend finde! So standen einige um Susanne herum, um sich ihre Arbeiten/Zeichnungen anzusehen und mehr darüber zu erfahren. Es war schon fast wie bei einem Zeichenkurs.

Nach einiger Zeit (ich hatte die Uhr schon lange nicht mehr im Blick) wollten einige aufbrechen und so machten wir noch ein paar Fotos von unseren Zeichnungen sowie unserer Gruppe. Leider ist nur Martin nicht auf dem Bild, denn er hat ja die Fotos gemacht.

Als die Hälfte gegangen war, malten Julia, Martin und ich noch unsere Bilder fertig. Anschließend machten wir davon noch ein Foto, ehe auch wir aufbrachen. Gerne hätte ich noch ein weiteres Bild gemalt, so schön ist es hier. Bestimmt kommen wir noch einmal wieder, vielen Dank für deine Einladung! Ich bedanke mich im Namen aller, dass wir bei dir zeichnen dürfen, Susanne!

Ich möchte mich noch einmal herzlich bei euch für das schöne Zeichentreffen bei mir im Garten bedanken!
So zahlreich seid ihr gekommen und es hat trotz Regen soviel Spaß gemacht.
Der Kuchen war fast alle als auch die letzten einige Stunden später aufbrachen.
Wir können es gerne jederzeit wiederholen.
Toll, dass wir uns nun schon so lange kennen und zusammen zeichnen! Macht Spaß mit euch😌
Vielen Dank auch noch an Ute, die mir einige Tage später noch dieses schöne Utensil vorbeibrachte…..

Viele Grüße von Susanne

Susanne

Monatsrückblick: Juli

Hier folgt ein Beitragsrückblick über den vergangenen Monat. Werft doch noch einmal einen Blick in die letzten Treffen hinein.

04.07.2021 – Strahlendschöner Anschartag

06.07.2021 – Malen am Schifffahrtsmuseum ohne Museum

11.07.2021 – Bunte Farben im saftigen Grün

13.07.2021 – Schöne Ansichten: Rathausplatz und kleiner Kiel

18.07.2021 – Am Anleger in Dietrichsdorf

20.07.2021 – Bootsfragmente

25.07.2021 – Fördeblick an der Seebar

27.07.2021 – Sommerlicher Blücherplatz

Sommerlicher Blücherplatz

Am Dienstag, den 27.07. war Malen auf dem Blücherplatz angesagt. Leider war Martin und mir das Wetter etwas zu unbeständig, sodass wir entschieden, nicht zum Malen zu fahren. Scheinbar haben das viele gedacht, denn Jutta konnte niemanden von unserer Gruppe entdecken. Dennoch hat sie dort gemalt und uns diese Bilder mitgebracht.

Vielen Dank, liebe Jutta für deine Bilder. Schön, dass du dich auch allein getraut hast, dort zu malen!

Diese Bilder sind dort entstanden:

Fördeblick an der Seebar

Am Sonntag, den 25.07. haben einige Zeichner wieder das schöne sommerliche Wetter draußen ausgenutzt, um zu Zeichnen. Für alle, die nicht dabei sein konnten, haben sie uns wieder schöne Bilder mitgebracht.

Heute an der Seebar. Sehr schwieriges Motiv…

Benita

Vielen Dank an Benita für die Bilder. Ihr habt auch Fotos? Dann sendet sie uns doch gerne per Whatsapp oder Email zu.

Diese Bilder sind entstanden:

Bootsfragmente

Bis zu unserem Treffen am Dienstag, den 20.07. hatte ich mein Rad nicht reparieren können, daher kam ich dieses Mal mit dem Bus in die Stadt zum Germaniahafen. Da ich etwas früh dran war, machte ich noch eine Runde um die Hörn (anstatt über die Klappbrücke zu laufen).

Trotz des schlechten Wetters (grau und nicht so warm), war hier reger Betrieb. Martin schlich sich „von hinten“ heran, denn er hatte mich gesehen, als er von der Arbeit kam und fuhr mit dem Rad hinterher. Gemeinsam nahmen wir auf einer Bank am Germaniahafen Platz und warteten sehnsüchtig auf die anderen. Bald kam auch schon Christof und Monika entdeckte ich auch. Doch sie sah uns nicht. Nach einiger Zeit fand sie uns aber und gesellte sich zu uns.

Anschließend suchten wir uns einen schönen Malplatz und verteilten uns in Bootsnähe. Denn, wenn man am Germaniahafen zeichnet, gehört ein Boot/Schiff einfach immer ins Bild, oder?

Am Anfang total unentschlossen (und laut denkend „Was male ich bloß?“), nahm ich Monikas Idee: Male doch ein Detail. Das habe ich dann gemacht. Bei dieser „Detailarbeit“ nutzte ich wieder Aquarellfarben. Irgendwie dachte ich, das sei schicker. Für die weißen Stellen („Highlights“) nutzte ich Gouache, da ich deckend auf die Aquarellfarben malen wollte.

Nach etwa 1 1/2 Stunden wurde uns frisch und so legten wir unsere Bücher zusammen.

Am Anleger in Dietrichsdorf

Auf dieses Treffen habe ich mich schon lange gefreut. Wir hatten hier vor etwa 2 Jahren an genau derselben Stelle gemalt. Seitdem wollte ich immer mal wieder dorthin, um den Blick zu genießen und natürlich auch zu malen.

Am 18.07. war es dann endlich soweit! Gemeinsam mit Martin fuhr ich mit dem Rad zum Treffpunkt. Bei einer solchen Strecke planen wir immer etwas mehr Zeit ein, sodass wir dann wieder ein bisschen zu früh da waren. Das nutzten wir, um uns umzuschauen und erste Fotos zu machen.

Noch während wir Fotos machten, kam ein Mann auf uns zu. Da sonst kaum einer am Anleger stand, waren wir uns ziemlich sicher, dass er mit uns zeichnen wollte. Er stellte sich als Christof vor. Von ihm haben wir ja schon einige Zeichnungen gesehen, denn er malte mit uns schon virtuell. Wir freuen uns sehr, dass er sich nun auch zum Draußenzeichnen traut!

Wir plauderten eine Weile und warteten, ob noch andere Zeichner kommen würden. Leider war dies nicht der Fall, sodass wir nur zu dritt zeichneten. Dabei verteilten wir uns um den Platz am Anleger. Martin suchte sich jedoch ein Motiv etwas abseits des Platzes, wie man auf dem folgenden Foto sehen kann.

Ich hatte mir den Blick vom letzten Mal ausgesucht. 2019 saß ich unten auf den Steinen. Dieses Mal wollte ich den Busch ins Bild integrieren und setzte mich daher oben auf die Wiese. Wie 2019 malte ich auch dieses Mal mit Gouache. Ich wollte nämlich beide Bilder am Ende vergleichen. Doch nach 2 Stunden hatte ich noch nicht einmal die Hälfte meines Motivs gemalt. Ich hatte etwas Probleme, die richtige Farbe für den Himmel zu mischen (und auf meiner Palette sah die Farbe irgendwie anders aus, deshalb habe ich dann später auch meinen größeren Kasten verwendet habe – siehe 3. Bild). Ich brauchte Ewigkeiten, bis ich den Himmel hinbekommen habe, sonst wäre ich evtl. viel weiter gekommen.

Auf dem 3. Bild halte ich meine Haare fest: Es war nicht nur windig, sondern meine Haare wurden grün! Die sind nämlich immer wieder in die Mischpalette geflattert und haben dann die Farbe wie ein Pinsel aufgenommen. Scheinbar wollten meine Haare mitmalen. Als ob das Bild dann schneller fertig wäre *lach*

Am Ende haben wir uns dann an meinem Malplatz versammelt (weil ich ja nicht fertig geworden bin) und haben im Grünen unsere Bilder zusammengelegt.

Nachdem Christof gegangen war, überlegte ich noch einen Moment, ob ich mein Bild noch fertig malen sollte. Aber da Martin mit seinem Bild schon fertig war, entschieden wir, dass es für heute mit dem Malen reichen würde. Ich könnte ja das Bild zuhause fertig stellen (was ich allerdings nicht mehr gemacht habe).

So spazierten wir noch bis zur „Alten Mühle“, wo wir auch schon ein paar Mal gemalt haben. Die Beiträge hierzu könnt ihr hier nachlesen: Manche Brücken haben Tücken und Sketchwalk an der Schwentine.

Anschließend schwangen wir uns aufs Rad und fuhren noch ein Stück die Schwentine entlag. Eigentlich wollten wir wirklich nur ein kleines Stück fahren, aber weil es so schön war, fuhren wir bis zum Tiergehege nach Schwentinental/Raisdorf. Dort machten wir noch einen Rundgang und fanden auch hier einige schöne Motive, die man einmal zeichnen könnte. Doch dazu hatten wir keine Lust mehr und so fuhren wir wieder Richtung Kiel. Dabei bemerkte ich, wie mein hinterer Reifen sich merkwürdig anhörte und anfühlte. Ich hatte einen Platten! So mussten wir den restlichen Weg bis nach Hause das Rad schieben. Laut meiner App, mit der ich meine Radtouren immer aufzeichne, sollten das ca. 15 km gewesen sein, die wir da gelaufen sind. Das spürten wir auch, denn unsere Füße waren platt und bekamen Blasen. Nach der unerwarteten Tour waren wir vollkommen k.o.. Zuhause angekommen war ich definitiv nicht mehr motiviert mein Bild zuende zu malen! Dennoch war es ein schöner Sonntag!

Achso: wer jetzt mein Bild vergleichen möchte: Im Beitrag Schwentineblick bei strahlendem Sonnenschein findet ihr mein Motiv in der Mitte (braunes Papier).

Schöne Ansichten: Rathausplatz und kleiner Kiel

Am Dienstag, den 13.07. trafen wir uns wieder zum Zeichnen. Dieses Mal war das Opernhaus unser Treffpunkt.

Mit Martin war ich dieses Mal schon etwas früher da, aber lange warten mussten wir nicht. Bald gesellten sich Katja, Benita und Jutta zu uns. Nachdem wir uns ein bisschen umgeschaut und den besten Platz (und vor allem einen Schattenplatz) gesucht hatten, fanden wir doch noch unsere Motive. Wie man sieht, hockten wir alle an einer Ecke (im Gegensatz zu den letzten Maltreffen, wo wir uns immer gut verteilt haben).

Ich wollte wieder mit Gouache malen (wer hätte anderes von mir erwartet?). Es ist zur Zeit mein Lieblingsmaterial und es macht mir sehr viel Spaß, damit zu arbeiten! Doch das Rathaus damit zu malen, schien mir etwas zu aufwändig für max. 2 Stunden. Also suchte ich mir ein „einfacheres“ Motiv. Das war dann der Blick über den kleinen Kiel.

Mit dem Bild war ich dann schneller fertig, als ich dachte, und so langsam hatte ich auch keine Lust mehr. Aber ein kleines Bild (die Rathaustumspitze) musste dennoch sein. Hierfür nahm ich dann aber Aquarell, damit ging das einfach schneller (ich hatte ja nur noch etwa 30 Minuten!).

Inzwischen wurden auch die anderen fertig, die auch mehrere Bilder gemalt hatten (außer Martin). Hier seht ihr wieder die Übersicht mit all unseren Bildern, außer Katjas Bild, denn sie war leider schon früher gegangen (deshalb schickte sie uns das Bild später nach).

Bunte Farben im saftigen Grün

Am Sonntag, denn 11.07. waren wir zum Zeichnen wieder im Botanischen Garten. Unsere Gruppe hatte sich dieses Mal dort getroffen, um wieder ein paar Blumen zu malen (und natürlich auch anderes). Schon zu Beginn verteilten wir uns alle recht gut, sodass ich am Ende gar nicht wusste, wer denn alles da war.

Bei dem heißen Wetter suchte ich mir ein schattiges Plätzchen, sodass ich die anderen gar nicht sah. Nur ein paar wenige liefen mir über den Weg. Also konzentrierte ich mich voll und ganz auf die bunten Blüten.

Zuhause hatte ich einige Tage zuvor schon ein paar Blumen gemalt, sodass ich schon etwas in Übung war, Pflanzen zu malen. Daher konnte ich recht zügig die beiden Blüten und ihr Blattwerk zu Papier bringen. Dennoch hatte ich am Ende nur noch etwa 30 Minuten für ein weites Bild. Doch das musste ich erst noch finden.

Nachdem ich also noch ein bisschen auf der Suche war, fand ich bald eine schöne leuchtend gelbe Lilie. Doch ich sah auf die Uhr und wusste, viel Zeit bleibt mir nicht, sie zu malen. Also „huschte“ ich die Blume schnell hin. Zufrieden war ich damit aber nicht und überlegte, ob es eine gute Wahl war, die Blume mit Aquarellfarben zu malen.

Gegen 13 Uhr versammelten wir uns wieder am Haupteingang des botanischen Gartens und legten unsere Bilder zusammen und plauderten noch eine Weile, auch wenn uns die Sonne ziemlich heftig auf der Haut brannte.

Malen am Schifffahrtsmuseum ohne Museum

Am ersten Dienstagstermin im Juli stand der Platz vor dem Schifffahrtsmuseum auf unserem Sketching-Terminplan. Ganz in der Nähe, nämlich auf der Fußgängerbrücke, hatten wir 2018 unsere ersten Sketching-Schritte gemacht, damals als VHS-Kurs unter der Leitung von Ulrike Plötz. Inzwischen haben wir alleine „laufen gelernt“ und nehmen diese regelmäßigen Treffen, soweit wir es zeitlich schaffen, immer wieder gerne wahr.

Am 6.7. fanden sich um 17.00 Uhr fünf Malerinnen – Renate, Gundula, Jutta, Benita und Monika B. – am vereinbarten Treffpunkt ein. Die Entscheidung für ein Motiv fiel erstmal allen schwer, denn das „Große Ganze“, das wir vor der Nase hatten, musste sozusagen zerlegt werden, um ins Skizzenbuch zu passen. Wir haben auch tatsächlich die vorgesehenen zwei Stunden gebraucht, bis das Gruppenfoto unserer Werke entstehen konnte. Wie man sieht, hat sich niemand an das schöne Gebäude des Schifffahrtsmuseum getraut, sondern Motive gesucht von der Museumsbrücke, von uns Zeichnerinnen, vom Blick zum Ostufer, Schiffe oder auch die wunderbare Skulptur, die hoch über den Köpfen der wenigen Passanten schwebte.

Trotz des ziemlich starken Windes war es ein schönes Maltreffen im kleinen Kreis.

Monika

Vielen Dank an Monika für Bild und Text. Ihr habt auch Fotos? Dann sendet sie uns doch gerne per Whatsapp oder Email zu.

Diese Bilder sind entstanden: