Monatsrückblick: September

Hier folgt ein Beitragsrückblick über den vergangenen Monat. Werft doch noch einmal einen Blick in die letzten Treffen hinein.

01.09.2020 – Architektur am Lessingplatz

06.09.2020 – Stillleben im Prinzengarten

08.09.2020 – Zu den Anfängen am Klosterkirchhof

13.09.2020 – Sonntagszeichnen im Innenhof der Oberfinanzdirektion

15.09.2020 – Kunst an der Muthesius

20.09.2020 – Verträumte Ecken im herbstlichem Garten

22.09.2020 – Musik und Lachen an der Lutherkirche

27.09.2020 – Kühles Nass an der Holstenbrücke

29.09.2020 – Rauschender Verkehr an der Groschenkirche

Architektur und Stadtverkehr

Heute waren wir wieder draußen zeichnen. Es war zwar kühl und als ich zum Treffpunkt zum fuhr, begann es auch noch zu regnen. Nur gut, dass ich mich warm angezogen und auch eine Regenjacke an hatte, während ich durch den Nieselregen zum Dreiecksplatz radelte.

Doch noch während der Fahrt wurde es weniger und als ich angekommen bin, war auch schon alles vorbei.

Bevor ich einen Parkplatz für mein Rad suchte, schaute ich mich um, wo denn die anderen steckten. Ein paar warteten bereits auf der Wiese unter einem Baum. So versammelten uns dort, ehe wir nach Motiven suchten.

Ich hatte heute etwas Schwierigkeiten, ein Motiv auf Anhieb zu finden. Da ich dachte, wir würden bei dem Wetter im Café zeichnen, hatte ich mir schon ein paar Motive „im Kopf ausgemalt“. Also musste ich umdenken. Aber was? Irgendwie sprach mich nichts so richtig an.

Nach gefühlten 10 Minuten Sucherei nahm ich einfach das, was vor meiner Nase lag. Das war dann eben die Kreuzung.

Kaum hatte ich mein Motiv skizziert und die erste Ampel fertig, mischte ich mir die Farben für den Warnbaken zurecht und setzte die erste Fläche.

Da begann es wieder zu tröpfeln und als es immer mehr wurde, packte ich, genauso wie einige andere, meine Sachen zusammen und flüchtete unter den Baum. Dort malte ich das Teil fertig und nach ca. 30-45 Minuten Zeichnen kam das hier heraus:

Da es nun immer Kühler wurde, weil wir uns ja kaum bewegten beim Zeichnen, wollten wir unsere Bilder schon früher zusammen legen.

Auch heute sind wieder tolle Bilder entstanden. Schaut her:

Bauernmarkt und Landmaschinen

Nachdem wir beide, Martin und ich, uns in den letzten 4 Wochen nicht ein einziges Mal blicken lassen haben, waren wir heute endlich wieder dabei, zum „Draußen Zeichnen“ in der Stadt.

St. Nikolaikirche auf dem Alten Markt

Den Treffpunkt „Alter Markt“ hatte ich ganz spontan in unseren Kalender aufgenommen, da wir diesen während unserer Abwesenheit noch nicht erstellt hatten und somit noch gar keinen Plan hatten, wo es hingehen sollte. Doch heute morgen wurde ich dann überrascht:

Wenn ich das richtig gelesen habe, werden heute wohl im Rahmen des Bauernmarktes Landmaschinen auf dem Alten Markt stehen. Ist was für unsere Technik- Freaks. 🚜🙂

Monika

Das passt ja super, dachte ich, denn ich hatte meine Malsachen bereits am Vorabend in meine Tasche gepackt: Gouachefarben und das Cappuchino Book. Ich wollte nämlich mal wieder etwas mit Gouache malen. Und so hatte ich natürlich auch noch ein schönes Motiv, wofür sich die Farben meiner Meinung nach sehr gut eignen!

Mit dem Rad ging es für Martin und mich dann zum Alten Markt, wo wir etwas früher ankamen und schon ein paar Fotos vor Ort machten und in unsere WhatsApp-Gruppe reinstellten. So hatten die Daheimgebliebenen auch etwas davon 🙂

Nach dem ersten Zusammenfinden am Pavillon verteilten wir uns auch schon wieder, um unsere Motive zu finden und zu zeichnen. Nach einem Rundgang über den Alten Markt fand ich auch schon mein Motiv. Ok, zwei hatte ich im Blick. Den Eiswagen und den Traktor. Zum Glück entschied ich mich für den Traktor, sonst hätte ich etwas gegen die Sonne schauen müssen, die sich eine Weile zeigte.

Martins Zeichnung und das „Original“

Zunächst skizzierte ich mein Motiv grob vor und wusste schon während der Skizze, dass ich nur den Traktor einfärben würde. Alles andere soll nur zeigen, wo der steht. Der Traktor selbst sollte aber hervorstechen, also bekam auch nur dieser Farbe. Doch beim Einfärben musste ich aufpassen, dass meine Haare nicht im Farbkasten landeten, da der Wind hier ganz schön um die Ecke blies.

Melanie beim „Farbesetzen“

Leider habe ich es in 1 1/2 Stunden vor Ort zeichnen, nicht ganz geschafft, das Bild zu beenden und so fehlen leider noch ein paar kleine Details, die ich aber zuhause noch draufmalen werde. Wir wurden nämlich zum Bilder zusammenlegen „gerufen“, bzw. abgeholt.

So trafen wir uns erneut am Pavillon und breiteten alle Bilder aus. Seht selbst, was heute wieder zusammengekommen ist:

Anschließend besuchten einige von uns noch Yuriy und Elena im Pavillon, denn die beiden hatten dort auch ihre eigene kleine Ausstellung!

Rauschender Verkehr an der Groschenkirche

Auf den Kirchhöfen ist es ja in der Regel recht ruhig, aber hier vor der Jakobikirche am Knooper Weg rauschte der Autoverkehr doch recht heftig. Doch irgendwann schaltet das Gehör diese Nebengeräusche aus und die Konzentration richtete sich auf die Malerei. Unter den alten Kastanien konnten wir fünf Zeichnerinnen, heute am 29.09.2020, auch ungestört sitzen, allerdings prasselte doch die eine oder andere Kastanie auf die darunter Sitzenden.
Die Jakobikirche wurde 1882 bis 1886 durch Finanzierung aus Spenden errichtet, was ihr im Volksmund den Namen „Groschenkirche“ eintrug. Bei einem Luftangriff wurde sie 1944 zerstört und 1952 bis 1954 vereinfacht wieder aufgebaut. Der ursprüngliche Spitzturm wurde durch einen verglasten Rundturm ersetzt, was ihr den Beinamen „Halleluja-Gasometer“ eintrug.
Insbesondere die schön renovierte Eingangstür der Kirche bot sich als Motiv an, nicht einfach, aber wirklich malenswert. Und wie heißt es so schön: „Einfach kann jede/r.“

Monika

Vielen Dank an Monika für die Bilder und den Beitrag. Ihr habt auch Fotos? Dann sendet sie uns doch gerne per Whatsapp oder Email zu.

Diese Bilder sind entstanden:

Kühles Nass an der Holstenbrücke

Für heute (am 27.09.2020) sollte unser Motiv der kurz nach den Sommerferien eröffnete Holstenfleet an der Holstenbrücke sein. Einige von uns hatten ihn bisher noch gar nicht „in natura“ gesehen und da dort Stufen zum Verweilen einladen, hatte ich auf meinen Malhocker verzichtet. Leider begann es pünktlich zum Treffen um 11 Uhr zu regnen, so dass der Aufenthalt auf den Stufen gar nicht mehr in Frage kam. Trotz der nassen Witterung hatten sich doch neun Zeichnerinnen eingefunden, die dann zunächst einen überdachten trockenen Platz suchten, die meisten vor dem Eingang des TK Maxx. Leider war von dort der Blick auf den Holstenfleet nicht gegeben, sondern eher in Richtung des Berliner Platzes bzw. zur Holstenstraße, aber letzten Endes konnten wir auch dort unsere Motive finden. Für mich war es ohne Hocker ein wenig schwierig, im Stehen zu malen. Als „Staffelei“ diente mir dann mein Fahrradsattel – eine äußerst wackelige Angelegenheit. Auch wenn es im Laufe des Vormittags aufhörte zu regnen, so wurde es doch ziemlich frisch, so dass wir uns schon nach etwa Eineinhalbstunden trennten – trotz der Widrigkeiten mit einer neu gefüllten Seite in unseren Skizzenbüchern.

Monika

Vielen Dank an Monika für den Beitrag und Benita und Sigrid für die Bilder. Ihr habt auch Fotos? Dann sendet sie uns doch gerne per Whatsapp oder Email zu.

Diese Bilder sind entstanden:

Musik und Lachen an der Lutherkirche

In wunderbarer abendlicher Herbstatmosphäre fanden sich an der Lutherkirche am Schrevenpark sechs Teilnehmerinnen zum gemeinsamen Zeichnen am 22.09.2020 ein. Der Turm der Lutherkirche dominierte als Motiv, aber vom Vorplatz aus war die Perspektive doch ein wenig schwierig, so dass wir uns einen Platz etwas weiter entfernt suchten. Damit ließ sich der Turm dann ohne Nackenprobleme leichter malen. Aber auch die sechs Buntglasfenster an der Südseite gaben ein interessantes Malmotiv ab.
Obwohl bereits Ende September war es ein wunderbar lauer Abend, so dass die zwei Stunden ohne Frösteln eigentlich viel zu schnell vorübergingen. Zwischendurch durften wir auch noch der „Lachyogagruppe“ lauschen, die sich auf dem Kirchplatz getroffen hatte und ein Gitarrenspieler, der sich ebenfalls in der Nähe niedergelassen hatte, sorgte für musikalische Begleitung. Alles in allem: So einen schönen und windstillen Abend wünschen wir uns öfter, aber wahrscheinlich wird das wohl einer der letzten in diesem Jahr gewesen sein.

Monika

Vielen Dank an Monika für die Bilder und den Beitrag sowie Hella und Yvonne für ihre Bilder. Ihr habt auch Fotos? Dann sendet sie uns doch gerne per Whatsapp oder Email zu.

Diese Bilder sind entstanden:

Verträumte Ecken im herbstlichem Garten

Am Sonntag, den 20.09. besuchten einige Zeichner/innen Susanne im Garten.

7 Zeichnerinnen, Sonnenschein und ein leckerer Apfelkuchen….
So hatte ich es mir gewünscht, als ich die Kieler Sketcherinnen in meinen Garten einludt. Der Wettergott war gnädig und die Stimmung wunderbar!
Dass meine alte Gartenbude einmal den ersten Platz der fotogenen Highlights erringen würde, hätte ich mir auch nie erträumen lassen!
Mein Garten zeigte sich im Frühherbst noch einmal von seiner allerbesten Seite und so hatten alle Freude an seiner Vielfalt und den verträumten Ecken…
Eine nette Nachbarin kam noch vorbei und gesellte sich zu uns und dem Apfelkuchen und war begeistert von all den netten Menschen und der herzlichen Atmosphäre!
Das war ich auch und ich bedanke mich hier noch einmal für den schönen Tag mit euch!

Susanne

Vielen Dank an Susanne für die Bilder und den Beitrag sowie allen anderen Zeichnern, die uns ebenfalls zahlreiche Fotografien zugesendet haben. Wir sind überwältigt an den tollen Bildern und Zeichnungen. Es scheint wirklich ein toller Tag gewesen zu sein!

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Diese Bilder sind entstanden:

Kunst an der Muthesius

Am Dienstag, 15.09.2020, trafen sich fünf Sketcher an der Muthesius Kunsthochschule im Innenhof beim Pavillon.

Heute waren wir nur zu fünft und es fing schnell an zu bröckeln. Bevor alle abhauten, haben wir zu dritt noch schnell (…) unsere halbfertigen Bilder zusammengelegt…

Benita

Vielen Dank an Benita für die Bilder und den Beitrag. Ihr habt auch Fotos? Dann sendet sie uns doch gerne per Whatsapp oder Email zu.

Diese Bilder sind entstanden:

Sonntagszeichnen im Innenhof der Oberfinanzdirektion

Benita hatte diese Idee, ansonsten hätte wohl niemand gewusst, welch ein Juwel der Backsteinbauten sich hier verbirgt. Für die architektonisch-begeisterten Zeichner ein wahrer Leckerbissen, zumal der gesamte Gebäudekomplex sehr gut erhalten ist, was sicherlich erhebliche Kosten verursacht hat. Die Oberfinanzdirektionen sind eine Mittelbehörde der Landesfinanzverwaltungen in Deutschland. Sie steuert und unterstützt Finanzämter und andere Behörden wie beispielsweise Bauämter.
Bei strahlendem Spätsommerwetter trafen sich heute, am 13.09.2020, insgesamt 12 Zeichnerinnen – diesmal waren keine Männer vertreten – und es hat etwas gedauert, bis alle das sie ansprechende, aber auch umsetzbar erscheinende Motiv fanden. Eine Rolle spielte auch der heftige Wind, der sich im Innenhof, wo man eigentlich eine windgeschützte Ecke vermuten sollte, fing und um uns rum wirbelte. Wie die Bilder zeigen, haben sich doch viele an die Architektur gemacht, aber auch die PKW-Ladesäule oder die Fahrräder gaben gute Motive ab. Solch ungewöhnliche Motive bereichern auf jeden Fall unser Gruppenbild. Sonja hatte sich ziemlich zum Schluss noch mit einer schönen Tür beschäftigt, die sie dann später gepostet hat. Die Zeit verging ziemlich schnell und es ist nicht auszuschließen, dass man sich dort noch einmal trifft, um „um die Ecke herum“ noch weitere Motive zu finden.

Monika

Vielen Dank an Monika für die Bilder und den Beitrag sowie Sonja und Benita für ihre Bilder. Ihr habt auch Fotos? Dann sendet sie uns doch gerne per Whatsapp oder Email zu.

Diese Bilder sind entstanden:

Zu den Anfängen am Klosterkirchhof

Wenn wir uns erinnern: Hier fing das Urban sketching vor gut zwei Jahren an, damals als VHS-Kurs unter der Leitung von Ulrike Plötz. Ulrikes Wunsch, dass sich in Kiel eine solche Gruppe selbständig etabliert, hat sich erfüllt, denn wir sind eine äußerst aktive Gruppe geworden mit sehr vielen Mitgliedern. Auch wenn nicht immer alle dabei sein können, finden sich doch an den Dienstags- und Sonntagstreffen einige ein, um gemeinsam zu zeichnen und sich auszutauschen. Wir sind zweimal durch den Winter (mit weniger Malmöglichkeiten) gekommen, ebenso durch die Einschränkungen der Corona-Krise im Frühjahr 2020. Das spricht doch für uns und unser Durchhaltevermögen.
Diesen Dienstag, den 08.09.2020, fanden sich mit Julia, Hella, Susanne, Margrit und Monika wieder einige ein. Auch wenn einige schon zweimal an diesem Malplatz waren, so findet sich doch immer wieder ein anderes Motiv, je nachdem, wie man sich auf seinem Malhocker dreht. Neben dem Klosterkirchturm boten die Grünanlage und die Häuser rundherum oder auch die Grabplatten interessante Motive. Erst beim Zusammenlegen der Bilder stellt man die Vielzahl der Motive fest. Es war zwar schon etwas frisch, aber auch wieder sehr schön.

Monika

Vielen Dank an Monika für die Bilder und den Beitrag und Susanne für ihr Bild. Ihr habt auch Fotos? Dann sendet sie uns doch gerne per Whatsapp oder Email zu.

Diese Bilder sind entstanden:

Stillleben im Prinzengarten

Unser Treffpunkt am 06.09.2020 fand im Prinzengarten in der Nähe des Kieler Schlosses statt, am Denkmal für Zar Peter dem III neben seinem leeren Thron. Er wurde als Karl Peter Ulrich von Schleswig-Holstein Gottorf 1728 in Kiel geboten und war im Jahr 1762 sechs Monate lang Kaiser von Russland, bevor er im Juli 1762 nach seiner Thronentsagung unter ungeklärten Umständen in Ropscha bei St. Petersburg starb.
Leider trafen wir hier nicht nur auf die Statue des Zaren in seiner wunderbar detailliert herausgearbeiteten Kleidung, sondern auch auf eine Menge Müll, der rund um den Mülleimer verteilt lag. Es wirkte aber nicht unbedingt wie „von Menschenhand“ verursacht, sondern hier waren wohl die Möwen am Werk. Dieses „Stillleben“ wurde ebenfalls im Skizzenbuch festgehalten.
Ansonsten reizte natürlich die Zarenstatue, aber auch der Brunnen im Schlosshof und das Gebäude der Gemäldesammlung. Das Wetter spielte mit und die Töne der in diesem Jahr „abgespeckten“ Kieler Woche drangen leise zu uns Zeichnern rüber. Es war ein schöner Malplatz mit wenig Spaziergängern, alles in allem somit wieder ein harmonisches Sonntagstreffen.

Monika

Vielen Dank an Monika für die Bilder und den Beitrag sowie an Hella, Benita und Ute für ihre Bilder. Ihr habt auch Fotos? Dann sendet sie uns doch gerne per Whatsapp oder Email zu.

Diese Bilder sind entstanden:

Architektur am Lessingplatz

Am Dienstag, den 01.09.2020, trafen wir uns auf dem Lessingplatz beim Café Freistil. Hier auf der Wiese hatten wir ausreichend Platz und konnten uns gut verteilen.

Viele bekannte Gesichter waren wieder dabei, aber es gab auch ein paar neue Interessierte, die zunächst ersteinmal zuschauten.

In der Sonne war es noch schön angenehm warm, doch als der Schatten der Häuser auf die Wiese wanderte, wurde es auch hier so langsam frisch und es fühlte sich schon etwas herbstlich an. Der Sommer ist wohl nun vorbei…

Hier seht ihr wieder ein paar Bilder von unserem Treffen sowie all unsere Zeichnungen auf einem Blick. Viel Spaß beim Anschauen!

Monatsrückblick: August

Hier folgt ein Beitragsrückblick über den vergangenen Monat. Werft doch noch einmal einen Blick in die letzten Treffen hinein. Für manche Treffen gibt es keine Beiträge, da diese wegen des schlechten Wetters ausgefallen sind.

01.08.2020 – Ein Sommertag in Molfsee

04.08.2020 – Ein idyllisches Plätzchen in der Stadt

09.08.2020 – Sonntagszeichnen vor der Forstbaumschule

11.08.2020 – Eisschmelze vs. Urban Sketching

16.08.2020 – Sommer in Holtenau

18.08.2020 – Mehr als nur Radfahrer: Die Veloroute 10

23.08.2020 – Nieselpiesel an der Kiellinie

25.08.2020 – Kieler Wetter am Ravensberg

30.08.2020 – Sommer, Sonne, Universitätsbibliothek

gesammelte Werke

Nieselpiesel an der Kiellinie

Am Sonntag, den 23.08.2020, war es frisch, windig und immer wieder nass. Dennoch fuhren wir (Martin und ich) mit dem Rad in einer regenfreien Zeit zur Kiellinie runter. Noch während wir fuhren, begann es schon wieder zu pieseln, aber nach Hause wollten wir trotzdem nicht. Einen Versuch war es wert, wenn man schon einmal unterwegs ist.

Am vereinbarten Treffpunkt schauten wir uns um, sahen aber zunächst keinen von unserer Gruppe. „Traute sich keiner bei dem Wetter?“, dachten wir zunächst, doch da kam auch schon Monika. Nach und nach trudelten auch alle anderen ein und fanden uns, trotz der vielen Leute, die hier unterwegs waren.

Nach einem kleinen Plausch suchte sich jeder wie immer sein Motiv und so verteilten wir uns an der Kiellinie, die einen am Wasser, die anderen weiter weg vom Wasser.

Für mich war klar, dass ich am Wasser sitze. Ich als „Wasserliebhaberin“ musste mir automatisch ein Motiv an der Förde suchen. Zum Glück hatte ich einige Tage zuvor einen Aquarellkurs bei Barbara Hirsekorn belegt (Thema Wasserspiegelungen und Boote), sodass ich hier das neu erlernte direkt anwenden konnte und auch wollte. So arbeite ich heute seit längerem wieder einmal mit Aquarellfarben. Bei unseren letzten Urban Sketching-Treffen habe ich ja oft mit Gouache gemalt.

Nachdem ich mein erstes Bild fertig hatte, setzte ich mich an ein zweites. Ich hatte eine Möwe im Blick, die es sich gemütlich gemacht hatte. Doch während ich die erste Farbe setzte, malte der Nieselregen mit und am Ende war es nur noch eine Suppe. „Das muss ich dann wohl zuhause weitermalen“, dachte ich. Aber bis jetzt habe ich das nicht gemacht…

Martin hat sein Bild auch nur halbfertig machen können, denn durch den einsetzenden Regen packten wir unsere Sachen zusammen und versammelten uns, um unsere Bilder noch einmal kurz für ein Foto zusammenzulegen.