Onlinekurse für das Urban Sketching

Liebe Freunde des Urban sketching und liebe Mitzeichner ich, Melanie, melde mich auch wieder einmal zu Wort. Ja, es gibt mich noch, auch wenn man in den letzten Wochen und Monaten eher weniger von mir gehört oder gelesen hat. Martin managt unseren Blog zur Zeit ja ganz gut alleine 🙂

Der Grund meiner Abwesenheit waren unter anderem einige Kurse, bei denen ich via Online-„Konferenz“ mitgemacht habe. Die finde ich so gut, dass ich euch die Onlinekurse einmal näher bringen möchte. Es gibt nämlich einige Kurse zum Thema Urban sketching. Bei solch einem habe ich jetzt zwar nicht mitgemacht, dafür aber bei einigen anderen Malkursen, z.B. Aquarell, Pastell und Öl. Dabei habe ich in einem der Kurse sogar Sonja „getroffen“. *wink*

Auch wenn ich andere Themen hatte, so ist das Prinzip ist immer wieder gleich. Man trifft sich im virtuellen Kursraum (per Videochat) zu einer bestimmten Zeit, stellt sich vor und kann schon einige erste Fragen stellen, danach gibt es eine Videoanleitung nach der man die erste Aufgabe abarbeitet und dabei schon erste Hilfen bekommt. Weitere Tipps und Hinweise kann man sich dann über eine Art Tafel geben lassen, bei der man den Zwischenstand des eigenen Bildes hochläd. Nach einiger Zeit (vorher besprochen) trifft man sich wieder in der Online-Konferenz und bespricht das erste Bild und stellt noch einmal Fragen (sofern man welche hat). So geht es dann auch mit der zweiten Aufgabe weiter. Und am Ende gibt es ein Abschlussgespräch. Dann werden die fertigen Bilder noch einmal besprochen und Hinweise und Tipps gegeben.

Ich finde, dass diese Art von Kursen eine gute Alternative zu den Präsenzkursen sind, die ja derzeit leider nicht stattfinden können.

Für die, die sich noch etwas Weiterbilden wollen, habe ich heute einige Onlinekurse herausgesucht. Die Liste findet ihr unter Kurshinweise.

Die Kurse eignen sich auch für die, die sich mit der Technik oder mit dem Programmen nicht auskennen und sich deshalb nicht trauen, an einem solchen Kurs teilzunehmen. Seitens des Anbieters gibt es vorab eine Email mit einer Anleitung und wenn es dann doch nicht klappen sollte, dann steht auch ein Support zur Verfügung, die einem es genaustens erklären. Da sollte also nichts mehr schief gehen! 🙂

Für Fragen zu den jeweiligen Kursen solltet ihr am Besten beim Anbieter nachfragen, für alle andere Fragen stehen wir euch aber zur Verfügung.

Wir wünschen viel Spaß!

Monatsrückblick: Januar

Hier folgt ein Beitragsrückblick über den vergangenen Monat. Werft doch noch einmal einen Blick in die letzten Treffen hinein.

03.01.2021 – Sketching-Holstein aquarellumschlungen

10.01.2021 – Kieler Baustellen erzeichnet

17.01.2021 – Oomram – Strand und sprechende Steine

24.01.2021 – Virtuelle Englandreise nach Durham

31.01.2021 – Winter, wie bestellt an die Tür geliefert

Virtual Sketching – Freilichtmuseum Molfsee

Unsere heutigen Bilder am Sonntag den 08.11.2020 für das Virtual Sketching.

Danke an Monika für die Bilder. Wir wünschen euch viel Spaß damit.

Nachdem die Bilder um 11 Uhr für alle hier auf dem Blog online geschaltet wurden , könnt ihr nun mit uns zusammen zeichnen.

Im Anschluss (gegen 13 Uhr etwa) wollen wir alle einmal bei WhatsApp „zeigen“ was wir geschafft haben. Wenn ihr gerne länger daran arbeitet macht das auch nichts. Hauptsache ihr habt Spaß am Zeichnen und Malen.

Wer nicht bei WhatsApp ist, kann uns sein Bild auch gerne Per Mail zukommen lassen und wir veröffentlichen es nachträglich in einem Beitrag.

Noch ein letztes Mal zusammen zeichnen

Für den November änderte sich wieder einiges. Durch die neuen Corona-Auflagen, die ab 02.11.2020 in Kraft treten sollten, trafen wir uns am Sonntag davor (also den 01.11.2020) noch ein letztes Mal.

Das Wetter spielte gut mit, sodass wir uns draußen vorm Eingang „versammeln“ konnten, natürlich mit Abstand. Bald entschieden wir auch schon, dass ein Teil ins Museum geht und ein anderer Teil draußen malen will. So löste sich die Gruppe auch schnell wieder auf.

Im Museum galt Einbahnstraße und man sollte Pfeilen folgen, sodass die Abstände gut eingehalten werden können. Doch zum Zeichnen war es ziemlich schwierig. Denn wo sollten wir sitzen? Kurz überlegte ich, ob ich nicht doch lieber mit den anderen draußen zeichnen sollte. Immerhin ist dort der Park direkt davor und viel Platz gibt es dort auch. Doch ich hatte meine Polychromos und mein Cappucchino- sowie Graybook einstecken und wollte gern wieder Tiere malen. Also blieb ich im Museum. Dort machte ich mit Martin einen Rundgang und wir suchten uns einen Platz zum Malen.

Doch nur in der großen Halle, wo die Walskelette stehen und hängen, war genügend Platz. Doch Skelette malen? Darauf hatte ich eigentlich nicht so recht Lust. Dennoch fand ich nach einer Weile ein Skelett, welches mir „einfach“ genug erschien, dieses zu malen.

Nachdem ich das Bild fertig hatte und es nicht mehr lange hin war, unsere Bilder zum Zusammenlegen zu bringen, gesellte ich mich zu Martin, der noch an einem Bild malte.

Gemeinsam verließen wir anschließend das Museum und trafen Monika und Julia im Park in der Sonne sitzend. Auch noch einige andere waren da, die entweder die Sonne noch etwas genießen wollten oder an einem weiteren Bild arbeiteten.

Als alle zum Zusammenlegen im Park waren, machten wir noch das „Abschlussfoto“ und sprachen über die kommende Zeit. Wie wollten wir weiterhin „zusammen malen“?

Da wir bereits im Frühjahr „Virtual Sketching“ betrieben haben, kam hier die Idee wieder auf. Wir einigten uns darauf, dass es dieses „Virtual Sketching“ wenigstens jeden Sonntag (um 11 Uhr) stattfinden soll und wir entsprechende Bilder bei WhatsApp und auch hier im Blog zur gegebenen Zeit freischalten werden, damit das Gefühl des „gemeinsamen Zeichnens am selben Ort“ zumindest ein bisschen da ist. Denn auch hier wollen wir wieder nach ca. 2 Stunden unsere Bilder zeigen, dieses Mal eben online. Wer mitmachen will, beobachtet einfach die weiteren Beiträge oder meldet sich bei uns. Die Themen könnt ihr jetzt schon unter den Terminen finden.

Monatsrückblick: Oktober

Hier folgt ein Beitragsrückblick über den vergangenen Monat. Werft doch noch einmal einen Blick in die letzten Treffen hinein.

04.10.2020 – Bauernmarkt und Landmaschinen

06.10.2020 – Architektur und Stadtverkehr

11.10.2020 – Urlaubsgefühle im „toscanini“

13.10.2020 – Kühles Wetter am Hörnbad

18.10.2020 – Wie Motten um das Licht

20.10.2020 – An den steinernen Stufen

25.10.2020 – Mediterranes Flair bei Regenwetter

27.10.2020 – Abends am Schifffahrtsmuseum

Abends am Schifffahrtsmuseum

Am Dienstag, den 27.10.2020 trafen wir uns vor dem Schifffahrtsmuseum. Ich war etwas früher da als geplant und wartete so an der großen Treppe vorm Museum. So war ich vor Regen geschützt, denn es begann etwas zu tröpfeln als ich mein Fahrrad anschloss.

Nach einigen Minuten kamen zwei Mädels auf mich zu und fragten, ob ich zur Urban Sketching Gruppe gehörte und so berichtete ich zunächst erst einmal, wie es bei uns so abläuft. Es stellte sich heraus, dass die beiden von „kulturgrenzenlos“ sind und eine von den beiden wollte gerne in Gaarden eine Art „Sketchwalk“ machen. Geplant war das Ganze für den 07.11.2020. (Leider kam es dazu aber nicht, durch die neuen Corona-Regeln.) Julia erhoffte sich Hilfe durch unsere Gruppe, sodass einer oder mehrere von uns zu dem Treffen kämen und ein paar Tipps während des Sketchwalks geben würden. Ich hatte mich dazu schon bereit erklärt (wir hatten bereits per Email vorher Kontakt).

Doch für heute überlegten wir zunächst, ob wir drinnen oder draußen malen sollten. Es war noch hell und draußen vor dem Museum gibt es ja auch jede Menge tolle Motive. Als wir zu viert waren, verteilten wir uns draußen und später kam auch „unsere“ Julia dazu.

Nachdem ich mein Motiv gefunden hatte, merkte ich schon, dass ich nicht lange draußen malen könnte. Sobald die Sonne weg ist, wird es immer frischer. Also packte ich gar nicht erst meine Gouache-Malsachen aus, sondern arbeitete heute einmal nur mit Buntstiften.

Bald wurde es aber dunkel und meine Finger kalt. Also packte ich meine Sachen zusammen und schaute bei jedem einmal vorbei.

Da machte mich die Begleiterin von Julia (ich habe leider deinen Namen vergessen!) auf den Mond aufmerksam, der gerade am östlichen Himmel zwischen den HDW-Kränen emporstieg.

Nach etwa einer Stunde draußen-malen beschlossen wir uns ins Warme zu begeben. Im „Alten Mann“ wärmten wir uns auf und tranken einen Kakao, Cappuchino oder Chai. Dabei erklärte uns Julia was „Kulturgrenzenlos“ ist (siehe Link) und berichtete auch den anderen von ihrer Idee mit dem Sketchwalk in Gaarden.

Dann machten wir noch ein Foto von unseren Bildern und zeigten uns noch andere Bilder aus unseren Skizzenbüchern, damit die beiden „Neuen“ einen Einblick in unsere „Werke“ und Skizzen erhalten konnten. Nach etwa einer weiteren Stunde brachen wir auf. Draußen war es dunkel und scheinbar hatte es noch einmal ordentlich gegossen. Dennoch bin ich trocken zuhause angekommen.

An den steinernen Stufen

Für diesen Dienstagstermin (den 20.10.2020) war ich ausnahmsweise einmal früher vor Ort, da ich selbst ins Rathaus musste, um mir meinen neuen Personalausweis abzuholen, den ich Wochen zuvor beantragt hatte. Also wartete ich im Eingangsbereich darauf, dass meine Nummer angezeigt wird. Einige Zeit später kam dann auch Martin dazu und kurz darauf konnte ich auch schon meinen Ausweis abholen.

Anschließend hatten wir aber noch etwas Zeit und überlegten uns, noch ein oder zwei Etagen höher zu gehen, um zu schauen, was man dort zeichnen könnte. Dabei machten wir auch schon ein paar Fotos, um diese in unsere Whatsapp-Gruppe zu stellen.

Als wir wieder herunter kamen, begegneten wir Julia, die wir fast gar nicht erkannt hatten. Und auf der Treppe saßen auch schon zwei, denen ich zuwinkte.

Fast alle platzierten sich in der unteren Etage, in dem Eingangsbereich, wo ich zuvor schon gesessen hatte.

Nach einem kurzen Plausch suchte auch ich mir einen passenden Platz mit Sicht auf den Brunnen.

Nach einer knappen Stunde wurde es recht leer, sodass wir auch aufbrachen und unsere Sachen packten. Um 18 Uhr ist hier wohl schluss. Für ein Foto hatten wir aber noch etwas Zeit, sodass ihr hier sehen könnt, was wir wieder schönes gezaubert haben, bevor es in die Dunkelheit hinaus ging.

Urlaubsgefühle im „toscanini“

Am Sonntag, den 11.10.2020 machten wir uns auf dem Weg zum Norwegenkai. Doch als wir ankamen, mussten wir feststellen, dass der Terminal geschlossen war. Ein Blick aufs Handy verriet uns, dass die anderen Zeichner das auch schon gesehen hatten und daraufhin zum „toscanini“ um die Ecke gegangen sind.

Martin und ich, wir machten noch ein paar Fotos vor Ort, falls jemand von zuhause aus via Whatsapp mitzeichnen wollte. Anschließend suchten wir das toscanini auf und sahen schon von außen unsere Gruppe, die sich am Fenster platziert hatte.

Drinnen suchten wir uns noch einen freien Platz und begannen daraufhin zu malen.

Als um 13 Uhr einige schon gehen wollten, machten wir noch schnell ein Foto.

Anschließend unterhielten wir uns noch etwas, bis wir allein am Tisch saßen. Martin und ich, wir blieben dieses Mal nämlich etwas länger, da wir später ankamen. Außerdem wollte Martin sein Bild noch unbedingt vor Ort fertig machen. Die Zeit habe ich dann noch für ein kleines zweites Motiv genutzt.

Monatsrückblick: September

Hier folgt ein Beitragsrückblick über den vergangenen Monat. Werft doch noch einmal einen Blick in die letzten Treffen hinein.

01.09.2020 – Architektur am Lessingplatz

06.09.2020 – Stillleben im Prinzengarten

08.09.2020 – Zu den Anfängen am Klosterkirchhof

13.09.2020 – Sonntagszeichnen im Innenhof der Oberfinanzdirektion

15.09.2020 – Kunst an der Muthesius

20.09.2020 – Verträumte Ecken im herbstlichem Garten

22.09.2020 – Musik und Lachen an der Lutherkirche

27.09.2020 – Kühles Nass an der Holstenbrücke

29.09.2020 – Rauschender Verkehr an der Groschenkirche

Architektur und Stadtverkehr

Heute waren wir wieder draußen zeichnen. Es war zwar kühl und als ich zum Treffpunkt zum fuhr, begann es auch noch zu regnen. Nur gut, dass ich mich warm angezogen und auch eine Regenjacke an hatte, während ich durch den Nieselregen zum Dreiecksplatz radelte.

Doch noch während der Fahrt wurde es weniger und als ich angekommen bin, war auch schon alles vorbei.

Bevor ich einen Parkplatz für mein Rad suchte, schaute ich mich um, wo denn die anderen steckten. Ein paar warteten bereits auf der Wiese unter einem Baum. So versammelten uns dort, ehe wir nach Motiven suchten.

Ich hatte heute etwas Schwierigkeiten, ein Motiv auf Anhieb zu finden. Da ich dachte, wir würden bei dem Wetter im Café zeichnen, hatte ich mir schon ein paar Motive „im Kopf ausgemalt“. Also musste ich umdenken. Aber was? Irgendwie sprach mich nichts so richtig an.

Nach gefühlten 10 Minuten Sucherei nahm ich einfach das, was vor meiner Nase lag. Das war dann eben die Kreuzung.

Kaum hatte ich mein Motiv skizziert und die erste Ampel fertig, mischte ich mir die Farben für den Warnbaken zurecht und setzte die erste Fläche.

Da begann es wieder zu tröpfeln und als es immer mehr wurde, packte ich, genauso wie einige andere, meine Sachen zusammen und flüchtete unter den Baum. Dort malte ich das Teil fertig und nach ca. 30-45 Minuten Zeichnen kam das hier heraus:

Da es nun immer Kühler wurde, weil wir uns ja kaum bewegten beim Zeichnen, wollten wir unsere Bilder schon früher zusammen legen.

Auch heute sind wieder tolle Bilder entstanden. Schaut her:

Bauernmarkt und Landmaschinen

Nachdem wir beide, Martin und ich, uns in den letzten 4 Wochen nicht ein einziges Mal blicken lassen haben, waren wir heute endlich wieder dabei, zum „Draußen Zeichnen“ in der Stadt.

St. Nikolaikirche auf dem Alten Markt

Den Treffpunkt „Alter Markt“ hatte ich ganz spontan in unseren Kalender aufgenommen, da wir diesen während unserer Abwesenheit noch nicht erstellt hatten und somit noch gar keinen Plan hatten, wo es hingehen sollte. Doch heute morgen wurde ich dann überrascht:

Wenn ich das richtig gelesen habe, werden heute wohl im Rahmen des Bauernmarktes Landmaschinen auf dem Alten Markt stehen. Ist was für unsere Technik- Freaks. 🚜🙂

Monika

Das passt ja super, dachte ich, denn ich hatte meine Malsachen bereits am Vorabend in meine Tasche gepackt: Gouachefarben und das Cappuchino Book. Ich wollte nämlich mal wieder etwas mit Gouache malen. Und so hatte ich natürlich auch noch ein schönes Motiv, wofür sich die Farben meiner Meinung nach sehr gut eignen!

Mit dem Rad ging es für Martin und mich dann zum Alten Markt, wo wir etwas früher ankamen und schon ein paar Fotos vor Ort machten und in unsere WhatsApp-Gruppe reinstellten. So hatten die Daheimgebliebenen auch etwas davon 🙂

Nach dem ersten Zusammenfinden am Pavillon verteilten wir uns auch schon wieder, um unsere Motive zu finden und zu zeichnen. Nach einem Rundgang über den Alten Markt fand ich auch schon mein Motiv. Ok, zwei hatte ich im Blick. Den Eiswagen und den Traktor. Zum Glück entschied ich mich für den Traktor, sonst hätte ich etwas gegen die Sonne schauen müssen, die sich eine Weile zeigte.

Martins Zeichnung und das „Original“

Zunächst skizzierte ich mein Motiv grob vor und wusste schon während der Skizze, dass ich nur den Traktor einfärben würde. Alles andere soll nur zeigen, wo der steht. Der Traktor selbst sollte aber hervorstechen, also bekam auch nur dieser Farbe. Doch beim Einfärben musste ich aufpassen, dass meine Haare nicht im Farbkasten landeten, da der Wind hier ganz schön um die Ecke blies.

Melanie beim „Farbesetzen“

Leider habe ich es in 1 1/2 Stunden vor Ort zeichnen, nicht ganz geschafft, das Bild zu beenden und so fehlen leider noch ein paar kleine Details, die ich aber zuhause noch draufmalen werde. Wir wurden nämlich zum Bilder zusammenlegen „gerufen“, bzw. abgeholt.

So trafen wir uns erneut am Pavillon und breiteten alle Bilder aus. Seht selbst, was heute wieder zusammengekommen ist:

Anschließend besuchten einige von uns noch Yuriy und Elena im Pavillon, denn die beiden hatten dort auch ihre eigene kleine Ausstellung!

Rauschender Verkehr an der Groschenkirche

Auf den Kirchhöfen ist es ja in der Regel recht ruhig, aber hier vor der Jakobikirche am Knooper Weg rauschte der Autoverkehr doch recht heftig. Doch irgendwann schaltet das Gehör diese Nebengeräusche aus und die Konzentration richtete sich auf die Malerei. Unter den alten Kastanien konnten wir fünf Zeichnerinnen, heute am 29.09.2020, auch ungestört sitzen, allerdings prasselte doch die eine oder andere Kastanie auf die darunter Sitzenden.
Die Jakobikirche wurde 1882 bis 1886 durch Finanzierung aus Spenden errichtet, was ihr im Volksmund den Namen „Groschenkirche“ eintrug. Bei einem Luftangriff wurde sie 1944 zerstört und 1952 bis 1954 vereinfacht wieder aufgebaut. Der ursprüngliche Spitzturm wurde durch einen verglasten Rundturm ersetzt, was ihr den Beinamen „Halleluja-Gasometer“ eintrug.
Insbesondere die schön renovierte Eingangstür der Kirche bot sich als Motiv an, nicht einfach, aber wirklich malenswert. Und wie heißt es so schön: „Einfach kann jede/r.“

Monika

Vielen Dank an Monika für die Bilder und den Beitrag. Ihr habt auch Fotos? Dann sendet sie uns doch gerne per Whatsapp oder Email zu.

Diese Bilder sind entstanden: