Monatsrückblick: September

Hier folgt ein Beitragsrückblick über den vergangenen Monat. Werft doch noch einmal einen Blick in die letzten Treffen hinein.

05.09.2021 – Spätsommer in Sigrids Garten

07.09.2021 – An der Hörnbrücke zur Kieler Woche

12.09.2021 – Der Religionsschuppen in Friedrichsort

14.09.2021 – Architektur und Perspektive

19.09.2021 – Mal da, mal weg, mal wieder da

21.09.2021 – Mal Sonne, mal Regen

26.09.2021 – Nochmal das schöne Wetter ausnutzen

28.09.2021 – Herbstfarben auf dem Europaplatz

Zeichnen am/im Warleberger Hof

Hiermit möchte ich euch zu unserem Treffen am Dienstag, den 12.10.2021 am/im Warleberger Hof einladen. Wir wollen uns dort ab 16 Uhr vor dem Warleberger Hof treffen. Wer mag, kann auch drinnen zeichnen. Denkt dann aber an einen Mund-Nasen-Schutz und einen Nachweis (aktuellen Coronatest oder Impfausweis). Die Regeln könnt ihr hier auch noch einmal nachlesen: Kiel.de

Wir freuen uns auf euer Kommen!

Hier findet ihr noch die Wegbeschreibung:

Nochmal das schöne Wetter ausnutzen

Am Sonntag, den 26.09.2021 trafen sich vier Zeichnerinen im Hauptbahnhof Kiel.

Nach kurzer Abstimmung entschieden wir uns, dass das Wetter und die Lust mehr nach draußen Malen war. 

Wir zogen also vor das Vapiano, direkt ans Wasser. Dort haben wir dann sowohl die Kaisertreppe des Hauptbahnhofes als auch Personen gezeichnet. 

Zwischenzeitlich waren wir sogar zu fünft, aber nicht alle Bilder wurden heute fotografiert. Der Sonnenschein, die Züge, die auf und ab fuhren, Busse und viele Menschen haben uns ein spannendes Treffen bereitet.

Yvonne

Vielen Dank an Yvonne für den Text und Benita für die Bilder. Ihr habt auch Fotos? Dann sendet sie uns doch gerne per Whatsapp oder Email zu.

Diese Bilder sind entstanden:

Mal Sonne, mal Regen

Am Dienstag, den 21.09.2021 trafen sich Jutta und Hella zum Zeichnen an der Pauluskirche.

Nach etlichen Schauern vorher wurde es dann  doch noch rechtzeitig trocken, und manchmal kam auch die Sonne durch. Zu zweit– Hella und Jutta – versuchten wir, die  Pauluskirche auf das Papier zu bekommen….

Jutta

Vielen Dank an Jutta für die Bilder und den Beitrag. Ihr habt auch Fotos? Dann sendet sie uns doch gerne per Whatsapp oder Email zu.

Diese Bilder sind entstanden:

Mal da, mal weg, mal wieder da

Am Sonntag, den 19.09.2021 fand unser Sonntagszeichnen an der Lotsenversetzstation in Kiel-Holtenau statt.

Bei zunächst herrlichem Sonnenschein fanden sich mit Linda, Gundula, Jutta, Benita, Sigrid und Monika sechs Sketcherinnen ein und suchten sich einen Platz, an dem man windgeschützt einen Blick auf die Lotsenversetzstation und das davorliegende Lotsenversetzboot hatte.

Der Wind wehte ziemlich frisch von der Seeseite her und dann zogen auch noch Wolken auf, die aber zum Glück keinen Regen brachten. Jutta war so lieb und bot uns sogar eine Decke an. Später ließ sich die Sonne dann nochmal blicken, sonst hätten wir es wohl keine zwei Stunden ausgehalten.

Das Lotsenversetzboot trieb allerdings ein Spielchen mit uns: Als wir es erst halb skizziert hatten, fuhr es ab. Gut für diejenigen, die sich von vornherein nur auf das Gebäude konzentriert hatten, nach dem Ablegen war es gut zu sehen. Dann kam das Boot allerdings wieder zurück und versperrte den Blick auf das Gebäudemotiv. So musste einiges mehr oder weniger improvisiert werden.

Jutta hat sich gleich zu Beginn die andere Seite vorgenommen, nämlich den Anker, der auch seinen Reiz hatte. Trotz kalter Nasen und Finger war die Stimmung gut und es war ein nettes Zusammensein mit sehenswerten Ergebnissen.

Monika

Vielen Dank an Monika für den Text und Benita und Susanne für die Bilder. Ihr habt auch Fotos? Dann sendet sie uns doch gerne per Whatsapp oder Email zu.

Diese Bilder sind entstanden:

Architektur und Perspektive

Am Dienstag, den 14.09.2021 traf sich unsere Gruppe an der Kreuzung Schauenburger Straße/Adolfstraße. Dort gab es wieder viel Architektur und Perspektive zu Zeichnen.

Unsere Dienstagsnachmittagstreffen sind ja meistens nicht so stark besucht. Zuerst waren wir nur zu zweit.

Die Ecke Schauenburger-Adolfstrasse hat schon so ihren besonderen Reiz, mit dem schönen Eckgebäude und der Fassade der Oberfinanzdirektion gegenüber.

Das Licht war am späten Nachmittag nicht mehr ganz so günstig. Viel Schatten, und es wurde auch schon langsam frisch.

Dann kamen noch zwei Unerschrockene dazu, da waren wir dann zu viert.

Es gelang uns dann doch noch die letzten Sonnenstrahlen einzufangen und die Bilder bekamen einen schönen herbstlichen Anstrich.

Zweimal die Fassade des Finanzamtes, noch teilweise im Sonnenlicht (von Susanne und Jutta), und zweimal das Eckhaus (von Linda und Benita) hauptsächlich im Schatten, mit einigen Lichtspritzern.

Die zeitliche Begrenzung erfolgte nach gut einer Stunde durch kalte Füsse und leichtes Frösteln.

Es wird Herbst. Mal sehen wie lange wir noch am späten Nachmittag draußen zeichnen können.

Auf jeden Fall hat es Spaß gemacht!

Benita

Vielen Dank an Susanne, Benita und Linda für die Bilder und den Beitrag. Ihr habt auch Fotos? Dann sendet sie uns doch gerne per Whatsapp oder Email zu.

Diese Bilder sind entstanden:

Der Religionsschuppen in Friedrichsort

Unsere Zeichengruppe traf sich am Sonntag, den 12.09.2021 in Friedrichsort an der Bethlehemkirche.

Das Motiv war ein Vorschlag von mir, nachdem ich gesehen hatte, dass dort immer mal wieder Veranstaltungen stattfinden. Zu einer dieser wollte ich einmal hin, aber leider klappte es nicht. Als ich dann Anfang des Jahres die Motive für mein Kinderbuch (Anna) aufsuchte, um eigene Fotos von vor Ort zu machen, die ich für meine Illustrationen dafür brauche, kam ich auf die Idee: Hier könnten wir doch eigentlich auch einmal zeichnen.

Nun war es soweit und erst jetzt merkte ich, wie kompliziert die Holzkirche ist, die damals wegen ihrer Bauweise als „Religionsschuppen“ bezeichnet wurde. Für das schwierige Motiv hatte ich es dann wohl bei einigen Sketchern „verscherzt“, denn sie war wirklich schwer zu zeichnen und die Perspektive war nicht optimal, da man viel zu dicht an der Kirche saß. Dennoch schien es für alle ein interessantes Motiv zu sein, die meisten kannten die Kirche noch nicht einmal.

Irgendwie holten wir dennoch das Beste heraus. Schaut selbst:

Zeichnen im Sophienhof

Hiermit möchte ich euch zu unserem Treffen am Dienstag, den 05.10.2021 im Sophienhof einladen. Wir wollen uns dort ab 17 Uhr an der Rolltreppe gegenüber von Hugo Hamann treffen.

Da wir uns dieses Mal drinnen treffen, denkt bitte daran, dort einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen!

Neulinge sind ebenfalls herzlich willkommen! Gesellt euch einfach ohne Anmeldung zum Treffen dazu. Fehlendes Material kann gerne noch im Hugo Hamann erworben werden, falls nötig. 🙂

Auf euer Kommen freuen wir uns!

An der Hörnbrücke zur Kieler Woche

Als wir die Terminplanung machten, hatten wir völlig vergessen, dass in diesem Jahr die Kieler Woche wieder im September stattfindet. Ich selbst bin zwar sehr an die Kieler Woche interessiert und hatte auch ein Kinderbuch darüber geschrieben (ANNA), aber da die KiWo bisher immer im Juni stattfand (außer letztes Jahr), hatte ich das einfach nicht mehr im Blick. So wählten wir eher zufällig den Platz an der Hörnbrücke für den Dienstag, den 07.09. zum Zeichnen.

Wie immer zur Kieler Woche, war ziemlich viel los. Dieses Mal natürlich mehr auf dem Wasser, denn die ganzen Stände, die sonst hier zwischen der Hörn und dem Germaniahafen standen, gab es zu dieser Kieler Woche nicht. Umso mehr hatte man den Blick auf die Schiffe, die hier ein- und ausliefen. So sah man auch die Freya, die von einer Tour zurückkam, um an ihren Liegeplatz an der Hörn anzulegen.

Nach etwa einer Stunde stand die Sonne so tief, dass ich Schwierigkeiten hatte, mein Motiv im Gegenlicht zu erkennen. Warum musste ich heute aber auch unbedingt mit Gouache malen? So wurde mein Bild nicht fertig und das demotivierte mich etwas. Erst als ich das Bild von weiter weg betrachtete, beim Zusammenlegen, fand ich es doch gar nicht so schlecht. Hier bestätigt sich wieder die Aussage „Man sollte Abstand zur Zeichnung haben und nicht die ganze Zeit am Papier kleben“.

Hier seht ihr also unsere diesjährigen „Kieler Woche – Impressionen“ an der Hörnbrücke:

Spätsommer in Sigrids Garten

Nachdem wir im vergangenen Monat bei Susanne im Garten gemalt haben, hat uns dieses Mal, am Sonntag den 05.09., unsere Mitzeichnerin Sigrid, in ihren Garten, eingeladen.

Als Martin und ich ankamen, wurden wir bereits freudig erwartet und Sigrid zeigte uns ihren Garten. Dabei wies sie auch auf einige Plätze hin, die sie als mögliche Malplätze vorschlug. Hinter dem Haus versteckte sich noch eine überdachte Terrasse, auf der sie Stühle und Tisch platziert hatte, falls es zu kalt oder zu nass werden sollte. Doch wir hatten Glück, denn die Sonne kam so langsam durch die Wolken hindurch. Der Hochnebel löste sich sehr langsam aber sicher auf. Während wir plauderten und uns nebenbei Motive suchten, kamen schon die nächsten in den Garten.

Bei der Fülle an Motiven fiel es mir gar nicht leicht ein Motiv davon auszuwählen. Nach einer Tasse Tee und einem Bissen von dem Stück Kuchen, den uns Sigrid gebacken hatte, nahm ich dann einfach das, was vor mir lag: Der Blick um die Ecke des Hauses hin zur Terrasse. Martin füllte gleich ganze zwei Seiten seines Skizzenbuches, weil er einfach alles erfassen musste. Überall saßen die Zeichner im Garten verteilt und doch irgendwie zusammen. Wie witzig wäre es gewesen, wenn die Hühner sich noch dazwischen gesetzt hätten, aber die waren leider ganz schüchtern und blieben im Gehege.

Auch an diesem Tag kamen soviele Zeichner zusammen wie im ganzen Sommer noch nicht an einem Tag. Wir waren ca 15 Sketcher! Es gab wieder tolle Gespräche. Ein paar neue Gesichter waren unter uns, die natürlich auch noch einige Fragen zum Material usw. hatten. So verging die Zeit wie im Flug und nach einer Weile legten wir dann unsere Bilder zusammen. Ob wir hier nun 2 Stunden oder mehr am Zeichnen waren, habe ich gar nicht mehr mitbekommen. Denn im Garten, beim Malen mit Freunden, kann man schon mal die Zeit vergessen.

An dieser Stelle möchte ich mich daher im Namen aller noch einmal bei Sigrid und ihrem Mann für die nette Einladung bedanken, für den leckeren Kuchen, Tee und Kaffee und natürlich für eure Fürsorge. Ihr seid so liebe und tolle Gastgeber! Noch einmal herzlichen Dank für diesen tollen Tag bei euch im Garten!

Monatsrückblick: August

Hier folgt ein Beitragsrückblick über den vergangenen Monat. Werft doch noch einmal einen Blick in die letzten Treffen hinein.

01.08.2021 – Auch bei Regen im schönen Garten zeichnen

03.08.2021 – Zeichnen zwischen Blumen- und Gartenstraße

08.08.2021 – Forstbaumschule bei Schauerwetter

10.08.2021 – Einblicke in den Düvelsbeker Weg

15.08.2021 – Architektur im Alten Botanischen Garten

17.08.2021 – Laternen aus Froschperspektive

22.08.2021 – Wind und Wasser an der Stickenhörn

24.08.2021 – Zwischen Alten Botanischen Garten und Kunsthalle

29.08.2021 – Dem Wetter trotzen an der Düppelwache

31.08.2021 – Der Wasserturm im Abendlicht

Der Wasserturm im Abendlicht

Am vergangenen Dienstag, den 31.08. haben wir uns am Ravensberger Wasserturm zum Zeichnen getroffen. Während Martin und ich im Schatten auf weitere Zeichner warteten, gesellte sich auch eine Neue zu uns. Wir plauderten und nach einer Weile suchten wir uns den passenden Malplatz.

Während wir schon die ersten Linien zu Papier brachten, kamen noch weitere Sketcher. Sie begrüßten uns, schauten uns dabei über die Schulter und begannen dann auch zu Zeichnen.

Zwischendurch besuchte uns ein junges Mädel, die unbedingt wissen wollte, was wir denn malen.

Nach einer Weile hatten wir alle das Gefühl, einen Sonnenbrand zu bekommen, da es wieder so warm geworden ist. Dennoch versteckten wir uns nicht in den Schatten, sondern nutzten die Sonne für unser abschließendes Zusammenlegen.

Zwischen Alten Botanischen Garten und Kunsthalle

Zum Zeichnen trafen wir uns an diesem Dienstag, den 24.08., im Park nördlich der Kunsthalle. Dieser Park ist so unscheinbar, das so mancher gar nicht wusste, dass es dort einen gibt. Nachdem dann aber alle zu uns gefunden hatten, suchten wir uns wie immer ein Motiv. Doch das war irgendwie gar nicht so einfach.

Ich überlegte schon seitdem ich angekommen war, was ich malen sollte (und ich war mehr als überpünktlich am Treffpunkt), aber so recht sprach mich kein Motiv an. Außerdem stellte ich mir die Frage: Aquarell oder Gouache? Da ich beides sehr liebe, fiel mir auch diese Entscheidung nicht leicht. Um dann überhaupt anzufangen, nahm ich mir den Weg durch den Park vor und malte dann mit Aquarell. Nach etwa einer Stunde empfand ich mein Bild für fertig und widmete mich einem weiterem Motiv. Hier nahm ich dann die Aussicht aufs Wasser und den Kran. Auf Architektur hatte ich heute irgendwie keine Lust. Aber das war auch gut so, denn so haben wir beim Zusammenlegen wieder unterschiedliche Motive von einem Platz entdeckt.

Wind und Wasser an der Stickenhörn

Am Sonntag, den 22.08. sind Martin und ich mit dem Rad zum Fähranleger der Holtenauer Fähre gefahren. Auf der Wiker Seite warteten wir auf eben diese und stiegen ein, nachdem sie angelegt hatte. Wir hatten gerade unsere Räder auf der Fähre geparkt, als Christof uns begrüßte, den wir wegen der Maske fast nicht erkannten.

Auf der anderen Seite angekommen fuhren wir gemeinsam mit ihm zum Treffpunkt. Er wusste zwar, wo dieser ist, aber da wir schon einmal dort waren, konnten wir ihm den Weg dorthin zeigen und so konnte er auch die Einfahrt zur Stickenhörn nicht verfehlen.

Trotz dunkler Wolken im Süden trauten wir uns dort nach einem Malplatz zu suchen. Doch der Wind war recht unangenehm und kühl, sodass dies die Platzauswahl einschränkte.

Dennoch fanden wir einen. Dabei stellte sich heraus, dass das kleine Fischerboot zum Liebling einiger Zeichner wurde. Auch ich wählte dieses Boot. Schon bei unserem ersten Besuch hier, war mir klar, dass ich eines der Boote malen würde. Und das Fischerboot rief regelrecht nach mir: „Male mich“. Maritime Motive sind ja ohnehin voll mein Ding. Auch wenn ich mich mit solchen Booten eigentlich eher schwer tue.

Ich hatte gerade die Linien meines Bootes vollendet und machte eine kleine Runde, um bei den anderen vorbeizuschauen (und Fotos für den Blog zu machen), da machten sich die ersten schon auf den Heimweg. Nach einer Stunde war es denen leider zu windig und dadurch zu kalt.

Am Ende waren wir nur noch zu fünft: Martin, Christof, Beate, Sonja und ich. Wir haben bis kurz vor 13 Uhr gezeichnet, um unser Werk zu vollenden (oder so gut wie) und legten anschließend zusammen.

Wir hatten gerade die Fotos gemacht und wollten unsere Bücher einpacken, als es zu regenen begann. Pünktlich zum Feierabend! So hieß es, schnell einpacken und Regenschutz suchen.

Mit Martin fuhr ich dann zurück zur Fähre, während Christof schon vorgefahren war und Sonja und Beate gemeinsam Richtung Bushaltestelle liefen. Beim Anleger der Fähre holten wir Christof ein und die Fähre setzte gerade auf unserer Seite über, sodass wir direkt einsteigen und über den Kanal fahren konnten. Nur noch den Hügel rauf und bald waren auch wir zuhause und weil es zwischenzeitlich mit dem Regen wieder aufgehört hatte, kamen wir sogar recht trocken an.