Zeichnertreffen bis auf weiteres abgesagt

!!!ACHTUNG!!!ACHTUNG!!!ACHTUNG!!!

Aus gegebenem Anlass, hinsichtlich des Ausbruchs der COVID-19 Pandemie in SH, werden bis auf weiteres keine offiziellen Treffen der Urban Sketcher Kiel stattfinden.

Wir informieren euch sobald sich die Lage beruhigt hat über neue Termine. Des weiteren könnt ihr gerne über Facebook und unsere Whatsapp-Gruppe auf dem Laufenden Bleiben.

Im kalten Keller von Kiel

Am vergangenen Sonntag den 08.03.2020 waren ein paar Sketcher zum vereinbarten Treffpunkt im Stadtmuseum „Warleberger Hof“.

Es ist schon schwierig Bleistiftzeichungen gut sichtbar aufs Foto zu bekommen und ein scharfes Bild zu machen. Wir waren zu fünft und haben uns alle im Keller aufgehalten. Mein Exponat stand im „Leichenkeller“

Katja

Vielen Dank an Katja für die Bilder. Ihr habt auch Fotos? Dann sendet sie uns doch gerneper Whatsapp oder Email zu.

Diese Bilder sind entstanden:

Beim Alten Mann aufs Meer schauen

Ich möchte euch noch von unserem Treffen am Dienstag den 25.02.2020 im „Der Alte Mann“ berichten. Dies ist ein kleines Café / Restaurant, welches sich in der alten Fischhalle beim Schifffahrtsmuseum befindet.

An diesem Dienstag hetzte ich bei strömendem Regen von meiner Arbeit durch die halbe Innenstadt zu unserem Treffpunkt. Dort erwartete mich ein warmer, trockener Platz und, so hoffte ich, Kaffee und Kuchen. Von der Brücke zwischen NDR und Museum aus konnte ich schon ein paar Zeichner am Fenster sitzen sehen, allerdings war der Tisch schon voll besetzt und alle waren eifrig am Zeichnen.

Als ich mich umguckte, merkte ich erst, dass die umliegenden Tische auch schon von unserer Gruppe in Beschlag genommen wurden, worauf ich mich direkt zu den Zeichnern setzte. Was mich direkt beim Betreten angelacht hatte, war ein lecker Käsekuchen, wozu natürlich ein Cappucino nicht fehlen durfte. Beides war schnell bestellt und geliefert. 🙂

Mein Motiv war für mich schnell klar. Es musste ein Bild mit Blickrichtung Ostufer und den Kränen der German Naval Yards werden (ehemals HDW). Nun fehlte mir nur noch etwas/jemand für den Vordergrund. Da kam es mir recht gelegen, dass sich jemand von unserer Gruppe erbarmte, um vor mir (Rücken-) Modell zu sitzen. Nachdem ich nur den Hintergrund mit dem Blick aus dem Fenster auf die Kräne coloriert hatte, stellte ich allerdings fest, dass der Vordergrund weiß in weiß gar nicht zur Geltung kam. So entschied ich mich dazu, während es draußen grau in grau war und in Strömen regnete, auch im Vordergrund noch ein paar Farbakzente zu setzen.

Diesmal wurde es nur ein kurzes Zeichnen für mich, denn die Anderen waren alle schon eine halbe Stunde vor mir da und wollten dementsprechend auch schon früher wieder aufbrechen.

Im Anschluss an das Zusammenlegen colorierte ich noch etwas nach. Einzig Julia, welche nach mir zu uns gestoßen war, blieb noch etwas länger, um ihr Bild ebenfalls auszuarbeiten.

Auf einen Schwank in die Forstbaumschule

Hallo liebe Leserinnen und Leser. Mit etwas Verspätung berichte ich euch noch gerne von unserem mittäglichen Treffen am 23.02.2020 in der Forstbaumschule.

Nachdem wir im Vorwege noch etwas Überzeugungsarbeit geleistet hatten, wurden wir 7 Zeichner, die sich bei bestem Kieler Schietwedda, diesmal gegen 13:15 Uhr, in der Forstbaumschule trafen. Melanie hatte dort einen Monat im Voraus einen Tisch gebucht, den wir auch fast komplett gefüllt bekamen. Selbst Sonja, die im Vorwege noch schwankte, was für einige Lacher in der WhatsApp Gruppe sorgte, fand sich ein. Sie schwankte natürlich nicht, wie ich in Emojis „😆🥂🥴“ andeutete, weil sie zuviel getrunken hatte, sondern rang um die Entscheidung ob sie zum Zeichnen kommen wolle.

Melanie und ich waren überpünktlich dort und drehten, trotz Regenwetter noch eine klitzekleine Runde durch den Park, bevor wir hinein gingen und auf die ersten Zeichner warteten. Als diese wenige Momente später eintrafen, ließen wir uns zu unserem Tisch führen, der erst noch geräumt werden musste.

Was sich oft schwierig gestaltet, ist die Motivwahl in dieser rustikalen Gastronomie. Es gibt zwar viele schicke Ecken, aber diese sind nicht unbedingt alle von dem Tisch, wo wir diesmal und auch im letzten Jahr gesessen hatten, einsehbar. Auch diesmal versuchte ich wieder die heimelige Stimmung einzufangen. Ich probiere derzeit immer noch etwas Passendes für den „Vordergrund“ zu finden, welcher ja bekanntlich „das Bild gesund macht“ (Ein Spruch den Ulrike Plötz einmal in einem Kurs brachte, welcher mir gut haften geblieben ist). In dem Fall war es eine von den Bedienungen, welche mir passenderweise im richtigen Moment durchs Bild gelaufen ist. Der richtige Moment ist dann, wenn ich die grobe Skizze des Raumes fertig habe und die Zeichnung noch nicht komplett mit Fineliner ausgearbeitet ist. Dazu muss ich sagen, dass ich in solch einem Augenblick natürlich nicht alles einfangen kann. Was gut geht sind Körperhaltung und mit Glück die Mimik. Dinge wie Farbe der Kleidung und weitere Details ergänze ich gerne im Nachhinein, wenn die Bedienung das vierte oder fünfte Mal an mir vorbei läuft.

So zeichnete jeder, was ihm gerade in dem gut gefüllten Gastraum gefiel. Manche zeichneten die schon frühlingshafte Tischdeko, andere die Details des Raumes oder weitere Gäste an den umliegenden Tischen.

Gegen 15 Uhr legten wir die Bilder wie gewohnt zusammen. Seht selbst, was entstanden ist:

Nach dem Zusammenlegen blieben Melanie, Julia und ich noch zum Kaffee und gönnten uns dazu einen Hefekloß bzw. Waffeln mit Vanilleeis und Roter Grütze. Lecker! So ließen wir den Zeichentag entspannt plaudernd ausklingen, bevor wir uns wieder durch den Regen auf den Heimweg machen mussten.

Zeichnen im „mmhio“

Hiermit möchte ich euch zu unserem Treffen am Dienstag, den 03.03.2020 in das mmhio einladen. Wir wollen uns dort ab 16 Uhr treffen.

Wenn ihr das Boesner in Kiel kennt, sollte das mmhio für euch nicht schwer zu finden sein. Es teilt sich den Hauseingang mit Boesner und ist mir dadurch immer mal ins Auge gefallen. Jetzt in der verregneten Jahreszeit ruft es einmal nach einem Besuch dort.

Zeichnen auf dem Kieler Umschlag

Hiermit möchte ich euch zu unserem Treffen am Sonntag, den 01.03.2020 beim historischen Kieler Umschlag auf dem Alten Markt einladen. Wir wollen uns dort ab 11 Uhr vor der Bühne direkt auf dem Platz treffen.

Je nach Wetterlage und Temperatur entscheiden wir dann vor Ort ob und wo wir uns unterstellen müssen.

Wir waren im vergangenen Jahr auch schon einmal zu diesem mittelalterlichen Spektakel anwesend und konnten allerlei Händlersvolk aufs Blatt bannen. Seht euch hierzu einmal den Beitrag vom letzten Jahr an: Kieler Umschlag auf dem alten Marktplatz

Zeichnen in der Forstbaumschule

Hiermit möchte ich euch zu unserem Treffen am Sonntag, den 23.02.2020 in die Forstbaumschule einladen. Wir wollen uns dort ab 13:15 Uhr treffen.

Melanie hat zu diesem Anlass einen Tisch für 10 Personen reserviert. Früher war an diesem Tag leider schon jetzt (Ende Januar) kein Tisch mehr zu bekommen.

Hier könnt ihr die Beiträge von vorherigen Treffen an der Forstbaumschule anschauen:

Jazzige Musik – gesketcht

Heute möchte ich euch, liebe Leserinnen und Leser, darüber berichten wie wir Musik gezeichnet haben. Nun eigentlich die Musiker des Statt-Quartett`s aus dem Statt-Café, welche dort am 03.02.2020, mit dem Gast „Kisha“ aus dem Libanon, aufgetreten sind.

Unserem Sondertreffen an einem Montag Abend ging die Idee von Susanne B. voraus, welche eine langjährige Besucherin dieser Abende ist. Sie regte an, man könnte ja auch einmal versuchen dort bei einem Auftritt des Statt-Quartetts zu zeichnen. Vielen herzlichen Dank noch einmal für diese Idee.

Melanie und ich kamen, nachdem wir in der Nähe gegessen hatten, recht pünktlich zu unserem Treffen am Statt-Café an. Alle anderen Anwesenden waren pünktlicher als wir, doch es war noch Platz an dem Tisch, den Susanne schon seit 19 Uhr besetzt hielt.

Direkt zu Beginn kam Susanne dann darauf, dass man nun ja endlich einmal Musik zeichnen könne. Woraufhin ich schelmisch entgegnete: „Du, Musik zeichnen sie schon seit Jahrhunderten. Sie haben es Noten genannt und ganze Stücke damit aufs Papier gebannt.“

Heute allerdings versuchten wir uns weniger an abstrakten Zeichnungen der Töne, sondern vom Einstimmen an, an den Musikern mit ihren Instrumenten sowie der Inneneinrichtung und dem Publikum des Statt-Cafés. Dabei bestellte jeder das ein oder andere Getränk, während immer mehr Publikum eintrudelte. Besonders fasziniert war ich von dem großen Kontrabass, solch einen hatte ich bis dato noch nicht in Aktion gesehn.

Gegen 20 Uhr startete dann das Statt-Quartett richtig. Vorgestellt wurde dabei der Gast des Abends, der blinde Musiker Kisha (wenn ich es richtig verstanden habe) mit seinem arabischen Instrument der Oud. Diesem Vorläufer der europäischen Laute entlockte er typisch arabische Töne, welche die Musik des ganzen Abends interessant gestaltete.

Wärend die Musiker ihr Bestes gaben, waren wir Zeichner vollauf damit beschäftigt, soviel von ihnen einzufangen, wie uns möglich war. Zwischendurch konnte man dann den Fokus mal ganz auf die Musik legen und zusehen und lauschen. Es ist schon etwas ganz spezielles, Livemusik zuzusehen und zu lauschen. Besonders das nicht exakt durchgeplante, sich gegenseitig aufeinander einstellen der verschiedenen Musiker dieses Jazz Quartetts hat mich echt berührt. Es ist weniger ein Nachspielen bekannter Stücke sondern viel mehr auch ein Miteinander verschiedener Instrumente und oft auch adhoc Interpretation gewesen. Neben dem Kontrabass und der Oud war es auch faszinierend, dem Saxophonisten und Blechbläser Jens Torsdorf zuzusehen. Dieser spielte über den gesamten Abend, je nach Stimmung der Lieder, verschiedene Instrumente.

Mich hat der Abend schon sehr inspieriert und ich trauere noch dem Umstand nach, dass ich in meiner Kindheit nicht lernen konnte, ein Instrument zu spielen und nun nicht mehr die Zeit dazu habe. Nunja dafür verstehen wir uns jetzt aufs Zeichnen und Malen.

Nachdem das Statt-Quartett seinen Auftritt beendet hatte, legten auch wir unsere Bilder zusammen. Alle Zeichner sind bis zum Ende geblieben und auch heute konnten sich die Ergebnisse wieder sehen lassen. Inzwischen habe ich das Gefühl, dass es auch bei mir langsam etwas wird, mit dem „Personen wiedererkennbar“ zeichnen.

Die einhellige Meinung der Zeichner an diesem Abend war jedenfalls, dass wir solch ein Treffen bei einem Konzert des Statt-Quartetts gerne wiederholen können. Susanne fragte unlängst bei WhatsApp, wer denn alles am nächsten ersten Montag im Monat wieder Lust hätte, sich zum Zeichnen erneut dort zu treffen.

Zeichnen im Norwegenkai

Hiermit möchte ich euch zu unserem Treffen am Sonntag, den 16.02.2020 im Norwegenkai einladen. Wir wollen uns dort ab 11 Uhr am Eingang treffen.

Fast genau vor einem Jahr haben wir uns auch schon einmal mehrfach hier getroffen. Einer der Beiträge ist mein Erstlingswerk als Autor in diesem Blog. Damit feiere ich hier dann einjähriges Jubiläum als Blog-Autor. Wenn ihr wollt lest doch einmal rein:

Zeichnen im Aquarium des GEOMAR

Hiermit möchte ich euch zu unserem Treffen am Dienstag, den 11.02.2020 in das Aquarium GEOMAR einladen. Wir wollen uns dort ab 16 Uhr am Eingang treffen.

Das Aquarium kostet für Erwachsene 3€ Eintritt. Rentner, Studenten und Kinder bezahlen weniger.

Da wir es auch bei recht ungünstigen Lichtverhältnissen im Januar in der Pumpe geschafft haben zu zeichnen, dachte Melanie wir könnten auch einmal probieren ob das nicht auch im Aquarium klappt. Ich freue mich schon auf ein paar mutige Mitzeichner bei dem Treffen zwischen den Fischen. 😉

PS: Der Eingang zum Aquarium ist nicht wie hier bei Googel angedeutet an der Seite von der Straße, sondern von der Kiellinie her wo man das Seehundbecken sieht.