Gestörte Idylle an der Uni

Am Sonntag, den 13.06.2021 waren wir auf dem Gelände der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel zum Zeichnen und Sketchen. Wir trafen uns bei der Mensa II und warteten bis etwa 11:15 Uhr, ob vielleicht noch der ein oder andere verspätet eintrudelt. Danach liefen wir alle zu den Teichen. Fast alle machten es sich in der Nähe der Teiche gemütlich, während wir, Martin und ich, noch ein paar Fotos für die daheimgebliebenen und natürlich auch für den Blog machten.

Nachdem auch wir dann unseren jeweiligen Malplatz gefunden hatten, widmeten wir uns voll und ganz dem Motiv. Ich hatte einen besonderen Bildausschnitt gesucht (und gefunden), aber dazu musste ich auf der halben Höhe eines Hügels sitzen. Da konnte ich natürlich nicht meinen Hocker verwenden und benutze daher mein Sitzkissen. Doch mit diesem rutschte ich bald den Hügel hinunter. Also musste ich ein Stück tiefer sitzen, als geplant.

Als ich in den letzten Zügen meines Bildes war, gab es ein paar Störenfriede: Denn ein paar Leute fuhren mit ihren (ich schätze) Motorrädern auf dem Gelände ein paar Runden. Gesehen habe ich sie nicht, aber reichlich oft gehört. Leise sind die Dinger ja nicht. Da dies eine lange Zeit hinter mir stattfand, wollte ich auch schon bald den Standort wechseln. So packte ich meine Sachen und verließ meinen (1.) Malplatz.

Noch einmal umschauend überlegte ich, welches Motiv in etwa 1 Stunde gemalt sein könnte und suchte mir einen neuen und vielleicht ruhigeren Platz. Noch während ich den 1. Platz verließ, schallte von irgendwoher Musik. Jemand übte Saxophon.

Nach einem kurzen Schulterblick über die ersten Skizzen der anderen, lief ich weiter in Richtung des Biologiezentrum’s. Als ich zwei kleine Möwenküken am Teich entdeckte, ließ ich mich hier nieder. Doch die Möweneltern beschwerten sich lautstark. Von Ruhe war hier nichts zu hören. Dennoch blieb ich sitzen und hoffte, die würden sich nach einer Weile beruhigen und so malte ich den Teich von der anderen Seite. Doch mit dem Bild war ich überhaupt nicht zufrieden, sodass ich mich bald einem 3. Bild widmete. Nun malte ich die kleinen Möwen, die sich im Gras versteckten und ein Elternteil von ihnen. Die andere Möwe flog lieber herum und machte kräftig Krach. Nur wenn mal niemand hier vorbei lief, war es einen Moment lang still.

Als dann Monika und Martin zu mir kamen, vergaß ich ein Foto meines Bildes mitsamt der Möwen zu machen. Aber die waren dann ja ohnehin weg, weil einfach zuviel los war.

So langsam versammelten wir uns, um unsere Bilder zusammen zu legen. Nachdem wir (Martin und ich) und ein paar andere bereits weg waren, malte Monika noch fleißig weiter.

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