Weniger ist mehr

Langsam aber sicher wird es bei den aktuellen Temperaturen auch für uns Zeit, einen warmen und trockenen Ort zum Zeichnen aufzusuchen.
Gefunden haben wir diesen Ort diesmal in einem Restaurant direkt an der Kieler Förde. ln einer gemütlichen Ecke gab es sogar für jeden einen Fensterplatz mit Blick auf viele interessante Motive und natürlich ein heißes Getränk.

Irgendwann im Laufe des Abends stellt sich beim Zeichnen jeder mal die Frage, ob das Bild denn nun fertig ist oder nicht. Ist man dann unschlüssig und fragt die anderen um Rat, dann hört man oft diese Antwort:
Weniger ist mehr.
Das bedeutet, dass man rechtzeitig aufhören sollte, bevor das Bild zu gemalt ist.

In unseren Skizzenbüchern waren wir diesmal sehr diszipliniert was den Einsatz von Farbe anging, aber wer kann und will sich schon pausenlos zusammenreißen. Selbstverständlich brauchen auch wir unser kreatives Chaos und den nötigen Koffeinschock. Bei so einem Treffen kann der Tisch dann schon mal zum bunten Schlachtfeld werden.

cof

Hausverbot gab es übrigens nicht, diesmal jedenfalls nicht, aber jeder, der zum Schluss unsere tollen fertigen Zeichnungen sieht wird uns sicher verzeihen.
Es ist eindeutig schöner weniger auf dem Blatt und mehr auf dem Tisch zu haben als andersherum.
Oder ist da etwa jemand anderer Meinung?

cof

Weil Urban Sketching einfach so viel Spaß macht und wir etwas mehr Zeit zum Skizzen zeigen und Kaffee trinken haben wollen, treffen wir uns schon am Sonntag um 12 Uhr im Zoologischen Museum wieder.

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